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Ein Tweet genügt: Content Studie kostenlos downloaden

Für einen Tweet oder Post auf Facebook bzw. Google+ bieten wir den Studienbericht zur aktuellen Content Studie jetzt kostenlos zum Download an.

Einfach auf www.content-studie.de gehen, auf einen der Buttons (Twitter, Facebook oder Google+) klicken und  einen Tweet oder Post zur Content Studie absetzen. Ist das geschehen, erhalten Sie das PDF des Studienberichts zum Download.

Sparen Sie 39,95 Euro, die der Studienbericht normalerweise kostet, und nutzen Sie die Möglichkeit des „Pay per Tweet“. Das Angebot ist begrenzt und gilt für die ersten 500 Downloads.

Social Media – so agieren die großen Unternehmen

Wie machen’s denn die Großen? Wie nutzen die umsatzstärksten Unternehmen der Welt  (Fortune Global 100) Twitter, Facebook, Youtube und Corporate Blogs? Das ist die Grundfrage des „The Global Social Media Check-up 2011“ von der Public Relation Agentur Burson-Marsteller, die die Aktivitäten der Unternehmen in den Social Media analysiert haben.  Die Ergebnisse sind aufschlussreich, vor allem im Vergleich mit dem Jahr 2010.

Unternehmen sind stärker auf die einzelnen Zielgruppen ausgerichtet

Die Zahl der Accounts in den Social Media pro Unternehmen ist signifikant angestiegen: Die Unternehmen haben im Schnitt  5,8 (2010: 4,2) unterschiedliche Twitteraccounts, 4,2 (2010: 2,1) Unternehmensseiten auf Facebook und 6,8 (2010: 4,2) verschieden Corporate Blogs. Damit können sie die Inhalte auf die jeweilige Zielgruppen besser ausrichten.

Twitter: Dialog und Austausch wird wichtiger

Darauf deutet zumindest der Anstieg der Tweets mit „@“-Zeichen sowie die Anzahl der Retweets hin. In Europa ist der Anstieg am höchstens: um 148% (@-Zeichen) bzw. 117% (Retweets) mehr als im Vorjahr.  Auch die höheren Follower-Zahlen deuten auf ein gestiegenes Interesse von Kundenseite.

Stakeholder zeigen Interesse

Über 80% (Europa 74%)  der Unternehmen wird auf Twitter geredet, besonders interessant ist hier der Vergleich zum Vorjahr. Da waren es nur 42% (Europa 36%) der Unternehmen, die auf Twitter Erwähnung fanden. Die durchschnittliche Zahl der Facebook-Fans ist genauso gestiegen, wie die Follower-Zahlen und die Facebook-„Like-Klicks“.

Unis im Social Web

Auch Universitäten kennen den Trend des Web 2.0 und nutzen Social Media immer mehr zur Kommunikation mit Studienbewerbern und ihren Studenten. Immerhin ist ihre Zielgruppe auch diejenige, in der Web 2.0 am häufigsten genutzt wird (siehe ARD/ZDF-Onlinestudie).

Oft reichen die Informationen der offiziellen Homepage Studienbewerbern und Studenten nicht mehr aus.  Um diese zu ergänzen, haben viele Universitäten mittlerweile die Chance ergriffen, dafür neue Plattformen zu suchen.

Ein Beispiel für ein sehr umfassendes und gut aufbereitetes Angebot im Web 2.0 bietet die Martin Luther Universität Halle-Wittenberg.

  • Über Twitter verbreitet sie aktuelle Informationen, die nach Themeninteressen wie Studienangebote, Weiterbildungsmöglichkeiten, Veranstaltungstipps etc. abonniert werden können.
  • Zusätzlich dazu stehen auf dem Blog iSeeYou@ UniHalle aktuelle Informationen zum Leben rund um die Universität bereit.
  • StudiVZ, Facebook und FriendFeed werden zum Austausch genutzt. Studienbewerber und Studenten können Fotos von Veranstaltungen angucken, diskutieren und sich mit Fragen und Problemen direkt an die entsprechenden Ansprechpartner wenden.
  • Die Universität auf Videos zur Universität bei Youtube.
  • Viele 2.0 Aktivitäten sind miteinander verknüpft und ergänzen sich gegenseitig. Auf Lifestream.fm können die Studienbewerber alle auf einen Blick nachverfolgen.

Die Uni Halle hat einen eigenen Youtube-Kanal

Wie das Beispiel zeigt, müssen Angebote im  Social Web systematisch geplant und konsequent umgesetzt werden. Das gelingt aber noch nicht sehr vielen deutschen Unis: Viele Beiträge sind nur bedingt auf die Zielgruppe ausgerichtet, unübersichtlich und wenig aktuell. Oft ist auch undurchsichtig, ob das Angebot direkt von der Universität stammt oder z.B. von Fachschaften oder anderen studentischen Gruppen.

Gleichzeitig stoßen solche Angebote bei den Studenten nicht immer auf die erhoffte Resonanz. Nur wenige Studienbewerber und Studenten diskutieren und kommentieren in den angebotenen sozialen Netzwerken. Videos und Fotos werden nicht besonders häufig angesehen. Vielleicht weil die Angebote noch nicht entsprechend aufbereitet sind oder von Studienbewerbern und Studenten noch nicht entdeckt wurden.

Universitäre Aktivitäten im Social Web hat noch einiges an Entwicklungspotenzial – auf beiden Seiten.

Social Media – Neue Chancen für den Kundenservice

Die Nachricht, dass Social Media Plattformen kein reiner PR- und Verkaufskanal sind, hat sich noch nicht so recht verbreitet. Nur wenige Unternehmen nutzen diese Chance, um ihren Kundenservice zu revolutionieren. Dass es funktioniert, hat einmal mehr Microsoft bewiesen. Der technische Support der Xbox 360 nutzt den Microblog-Dienst Twitter ganz akribisch, um seine Kunden rundum zufrieden zustellen – und zwar richtig fix. Wie sie dabei auch Kosten spart, erklärt Eakin McKenzie, Leiterin der Xbox LIFE Service Delivery gegenüber dem Social Media Examiner.

Mit mehr als 35.000 Follower genießt der Support die höchste Kundenzufriedenheit. Und, als ob das nicht genug sei, wurde er jetzt mit einem Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde als „schnellste antwortende Marke auf Twitter“ belohnt. Und was sagt uns das? – Hier steckt eine ganze Menge Potenzial für Kundendienste drin. Das Problem sei jedoch, dass es an hochqualifizierten Beratern und klar konzipierten Social Media Strategien fehle, so Heike Simmet, Leiterin der  „Social Media Monitoring Studie 2010„.

Twitter in der Krisenkommunikation – Was macht Lufthansa?

Streik bei der Lufthansa – nichts fliegt mehr“ – der Pilotenstreik ist für die Lufthansa und für deren Kommunikation eine echte Herausforderung. Und da Lufthansa mit knapp 20.000 Followern zu den erfolreichsten Unternehmen bei Twitter gehört – ist es natürlich besonders interessant, was auf diesem Kanal kommuniziert wird.

Lufthansa twittert die Flugausfälle

Lufthansa twittert die Flugausfälle

Und die Lufthansa erhöht die Twitter-Aktivitäten deutlich: Jeder gestrichene Flug, jede Änderung im Fahrplan erscheint hier. Das ist als Service für die Kunden gedacht – hat aber nicht unbedingt den großen Erfolg. missesdelicious hat den Knackpunkt erkannt:

@Lufthansa_DE I do love a lively communication, but twittering each and every cancelled flight? #toomuchinformation.

Genau, auf der Website v0n Lufthansa sind die wichtigsten (und relevanten) Informationen. Warum nicht die Follower darauf verweisen, statt deren Timeline mit Einzelstreichungen zu  zu ballern.

3. text-gold-Adventskalender: Tür 15

Sprachtipps vom Profi für alle Schreibenslagen. Das Handbuch für Journalisten auf Twitter.

Tür öffnen

Morgen ein Twitterabend in Stuttgart

Microsites und Twitter – das ist der thematische Rahmen vom Webabend, den lightwerk und aexea in Stuttgart am Donnerstag, den 26.11.09 um 18 Uhr veranstalten.

Dazu werden Veikko Wünsche von Lightwerk und ich kurze Vorträge halten. Veikko geht dabei vor allem auf die Möglichkeiten ein, die Microsites und Landing Pages der Suchmaschinenoptimierung und dem Suchmaschinenmarkting eröffnet – während ich mich auf Twitter für Unternehmen konzentriere.

Danach gibt es Raum und Zeit sich über die Themen auszutauschen und zu diskutieren (gerne auch kontrovers).

Die Teilnahme ist kostenlos – meldet euch bitte vorher bei  Lightwerk an!

Bis Donnerstag!

Twitter und Dax-Unternehmen – die Recherche geht weiter

Ich hatte ja schon gestern leichte Zweifel, was die Zahlen der Studie über die Aktivität deutscher Dax-Unternehmen bei Twitter betreffen. Und habe schon im Vorfeld Stichproben überprüft – tatsächlich gab es einige Unklarheiten, etwa bei Adidas oder Beiersdorf. Das hatte ich in meinem Post erwähnt. Jetzt häufen sich allerdings die Anzeichen, dass vielleicht doch noch mehr Zahlen nicht stichhaltig sind.

Klar so einfach ist die Sache nicht, die Deutsche Post muss nicht unbedingt als „DeutschePost“ bei Twitter zu finden sein. Und selbst wenn es einen Account namens „DeutschePost“ gibt, heißt es noch lange nicht, dass dahinter wirklich die Deutsche Post AG sitzt. Selbst wenn der Account mehrere hunder Follower hat.

Aber jetzt möchte ich doch mal selbst genauer nachschauen. Ich werde Sie über die Ergebnisse meiner Recherche auf dem Laufenden halten. Vielleicht gibt es ja doch einige Überraschungen.

Twitter: Verdopplung der Nutzerzahlen – Dax-Unternehmen haben Nachholbedarf

Zwei Nachrichten zu Twitter – unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Und dennoch zeigen sie eines ziemlich genau: Twitter erweckt enormes Interesse in der Öffentlichkeit. Unternehmen zögern beim Thema Twitter aber immer noch.

Dax-Konzerne nutzen Twitter noch nicht systematisch

Laut einer Untersuchung von PR-COM spielt Twitter für die Kommunikation der Dax-Unternehmen derzeit noch keine große Rolle. Rund die Hälfte der Konzerne habe überhaupt keinen oder zumindest keinen regelmäßig gepflegten Twitter-Account:
22 der 30 Dax-Unternehmen haben Twitter-Accounts. Einige Unternehmen wie Deutsche Post, EON oder Metro verfügen über gar keinen Account – so die Agentur. Andere wie Adidas, Deutsche Bank oder Beiersdorf twittern dieser Untersuchung zufolge bisher nur sporadisch. In den wenigsten Fällen sei das Medium in der Unternehmenskommunikation verankert.

Einige Hinweise meiner Twitter-Follower lassen Zweifel an der Aufstelung aufkommen. Das kläre ich und werde das Post dann aktualisieren.

Der zweiten Aussage kann ich zustimmen: Twitter ist in den Unternehmen (noch) nicht angekommen. Die Zahlen der Untersuchung sehe ich freilich kritischer.
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Twitter – Wie nenne ich mein …?

Aktuell gibt es ein wenig Aufregung um die Wörter „Tweet“ und „Twitter“. Das Unternehmen „Twitter“ hat nicht nur den Unternehmensnamen als Marke eintragen lassen, sondern auch das Wort „Tweet“. Nach eigenen Aussagen sei gehöre auch „Tweet“ eindeutig zur Marke „Twitter“, allerdings werde man die Applikationen, die das Wort „Tweet“ im Namen tragen, nicht belangen – im Gegenteil:

In fact, we encourage the use of the word Tweet

OK – im Englischen ist das Vokabular also eher ein Problem des Markenrechts.  (Naja nicht nur. Es gibt auch einiges Kurioses:  Das Wort „Twitter“ leitet sich nicht nur von Tweet ab, sondern bezeichnet auch eine Membran bei einem Wal. Wenn man das weiß, erscheint der von Vögeln gezogenen „fail whale“ beim Twitterausfall als eine nette Pointe.)

Im Deutschen kommt bei Twitter das Sprachgefühl ins Wanken. Tweet, Twitter, follower, following, hashtag – übersetzen oder lassen? Anglizismen sind ja nicht sonderlich elegant, aber übersetzen klappt auch nicht immer. Eine deutsche Version gibt es ja nicht – Twitter ist international. Dazu kommen dann noch die Probleme von Beugung, Präpositionen und Zusammensetzungen.

Hier ein paar Gedanken zum Twitter-Vokabular:

Twitter

Gut, ein Markenname. Hier fallen die Überlegungen zur Übersetzung weg. Es spricht auch auch kein Mensch von Apfel-Computer. Die Schwierigkeit steckt hier bei der Präposition. „Folgen Sie uns bei Twitter“ oder „Folgen Sie uns auf Twitter“?
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