Tag Archiv: Twitter

Twitter in der Krisenkommunikation – Was macht Lufthansa?

Streik bei der Lufthansa – nichts fliegt mehr” – der Pilotenstreik ist für die Lufthansa und für deren Kommunikation eine echte Herausforderung. Und da Lufthansa mit knapp 20.000 Followern zu den erfolreichsten Unternehmen bei Twitter gehört – ist es natürlich besonders interessant, was auf diesem Kanal kommuniziert wird.

Lufthansa twittert die Flugausfälle

Lufthansa twittert die Flugausfälle

Und die Lufthansa erhöht die Twitter-Aktivitäten deutlich: Jeder gestrichene Flug, jede Änderung im Fahrplan erscheint hier. Das ist als Service für die Kunden gedacht – hat aber nicht unbedingt den großen Erfolg. missesdelicious hat den Knackpunkt erkannt:

@Lufthansa_DE I do love a lively communication, but twittering each and every cancelled flight? #toomuchinformation.

Genau, auf der Website v0n Lufthansa sind die wichtigsten (und relevanten) Informationen. Warum nicht die Follower darauf verweisen, statt deren Timeline mit Einzelstreichungen zu  zu ballern.

3. text-gold-Adventskalender: Tür 15

Sprachtipps vom Profi für alle Schreibenslagen. Das Handbuch für Journalisten auf Twitter.

Tür öffnen

Morgen ein Twitterabend in Stuttgart

Microsites und Twitter – das ist der thematische Rahmen vom Webabend, den lightwerk und aexea in Stuttgart am Donnerstag, den 26.11.09 um 18 Uhr veranstalten.

Dazu werden Veikko Wünsche von Lightwerk und ich kurze Vorträge halten. Veikko geht dabei vor allem auf die Möglichkeiten ein, die Microsites und Landing Pages der Suchmaschinenoptimierung und dem Suchmaschinenmarkting eröffnet – während ich mich auf Twitter für Unternehmen konzentriere.

Danach gibt es Raum und Zeit sich über die Themen auszutauschen und zu diskutieren (gerne auch kontrovers).

Die Teilnahme ist kostenlos – meldet euch bitte vorher bei  Lightwerk an!

Bis Donnerstag!

Twitter und Dax-Unternehmen – die Recherche geht weiter

Ich hatte ja schon gestern leichte Zweifel, was die Zahlen der Studie über die Aktivität deutscher Dax-Unternehmen bei Twitter betreffen. Und habe schon im Vorfeld Stichproben überprüft – tatsächlich gab es einige Unklarheiten, etwa bei Adidas oder Beiersdorf. Das hatte ich in meinem Post erwähnt. Jetzt häufen sich allerdings die Anzeichen, dass vielleicht doch noch mehr Zahlen nicht stichhaltig sind.

Klar so einfach ist die Sache nicht, die Deutsche Post muss nicht unbedingt als “DeutschePost” bei Twitter zu finden sein. Und selbst wenn es einen Account namens “DeutschePost” gibt, heißt es noch lange nicht, dass dahinter wirklich die Deutsche Post AG sitzt. Selbst wenn der Account mehrere hunder Follower hat.

Aber jetzt möchte ich doch mal selbst genauer nachschauen. Ich werde Sie über die Ergebnisse meiner Recherche auf dem Laufenden halten. Vielleicht gibt es ja doch einige Überraschungen.

Twitter: Verdopplung der Nutzerzahlen – Dax-Unternehmen haben Nachholbedarf

Zwei Nachrichten zu Twitter – unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Und dennoch zeigen sie eines ziemlich genau: Twitter erweckt enormes Interesse in der Öffentlichkeit. Unternehmen zögern beim Thema Twitter aber immer noch.

Dax-Konzerne nutzen Twitter noch nicht systematisch

Laut einer Untersuchung von PR-COM spielt Twitter für die Kommunikation der Dax-Unternehmen derzeit noch keine große Rolle. Rund die Hälfte der Konzerne habe überhaupt keinen oder zumindest keinen regelmäßig gepflegten Twitter-Account:
22 der 30 Dax-Unternehmen haben Twitter-Accounts. Einige Unternehmen wie Deutsche Post, EON oder Metro verfügen über gar keinen Account – so die Agentur. Andere wie Adidas, Deutsche Bank oder Beiersdorf twittern dieser Untersuchung zufolge bisher nur sporadisch. In den wenigsten Fällen sei das Medium in der Unternehmenskommunikation verankert.

Einige Hinweise meiner Twitter-Follower lassen Zweifel an der Aufstelung aufkommen. Das kläre ich und werde das Post dann aktualisieren.

Der zweiten Aussage kann ich zustimmen: Twitter ist in den Unternehmen (noch) nicht angekommen. Die Zahlen der Untersuchung sehe ich freilich kritischer.
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Twitter – Wie nenne ich mein …?

Aktuell gibt es ein wenig Aufregung um die Wörter “Tweet” und “Twitter”. Das Unternehmen “Twitter” hat nicht nur den Unternehmensnamen als Marke eintragen lassen, sondern auch das Wort “Tweet”. Nach eigenen Aussagen sei gehöre auch “Tweet” eindeutig zur Marke “Twitter”, allerdings werde man die Applikationen, die das Wort “Tweet” im Namen tragen, nicht belangen – im Gegenteil:

In fact, we encourage the use of the word Tweet

OK – im Englischen ist das Vokabular also eher ein Problem des Markenrechts.  (Naja nicht nur. Es gibt auch einiges Kurioses:  Das Wort “Twitter” leitet sich nicht nur von Tweet ab, sondern bezeichnet auch eine Membran bei einem Wal. Wenn man das weiß, erscheint der von Vögeln gezogenen “fail whale” beim Twitterausfall als eine nette Pointe.)

Im Deutschen kommt bei Twitter das Sprachgefühl ins Wanken. Tweet, Twitter, follower, following, hashtag – übersetzen oder lassen? Anglizismen sind ja nicht sonderlich elegant, aber übersetzen klappt auch nicht immer. Eine deutsche Version gibt es ja nicht – Twitter ist international. Dazu kommen dann noch die Probleme von Beugung, Präpositionen und Zusammensetzungen.

Hier ein paar Gedanken zum Twitter-Vokabular:

Twitter

Gut, ein Markenname. Hier fallen die Überlegungen zur Übersetzung weg. Es spricht auch auch kein Mensch von Apfel-Computer. Die Schwierigkeit steckt hier bei der Präposition. “Folgen Sie uns bei Twitter” oder “Folgen Sie uns auf Twitter”?
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Twitter im Unternehmen der aexea Projektleitfaden

aexea aggregiert die Erfahrungen aus Twitter Beratungsprojekten für Unternehmen in einem Projektleitfaden, der den Einsteg in Twitter für Unternehmen erleichtert.


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Ein Konzept: FAQ für Twitter in Unternehmen

Immer mehr Unternehmen wenden sich an uns und fragen nach einem Konzept für Twitter. Einige Gedanken dazu…


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DemokratieZweiNull – wie viel Web 2.0 verträgt der Wahlkampf?

Wie hat sich Barack Obama bei der Wahl zum US-Präsidenten die Tools des Web 2.0 zunutze gemacht – und was können deutsche Politiker davon lernen? Mit dieser Frage eröffnete Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim seinen Vortrag bei der Veranstaltung “DemokratieZweiNull – Wahlkampf im Web” am 25. März in Stuttgart.
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Analyse: Das deutschsprachige Web 2.0 in der Berichterstattung um den Amoklauf

Die Berichterstattung um den Amoklauf von Winnenden spiegelte die deutsche Web 2.0 Entwicklung wider. Meine Analyse – nachdem ich den gesamten Tag die Berichterstattung auf allen Medienkanälen verfolgte – ist der Versuch einer ersten Momentaufnahme.
40.000 Nutzer hat Twitter in Deutschland. Ausserdem reichlich Blogger, die schnell und ohne den Ballast komplexer Strukturen Informationen in unterschiedlicher  Qualität verbreiten. (Die Bandbreite der Qualität ist groß) Und eine treue Fan-Gemeinde, die das Prinzip Web 2.0 lebt.
Auffallend ist:  Die „klassischen“ Medien haben nachgelegt.
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