Tag Archiv: Suchmaschinenoptimierung

Linkstrategie: Was Sie wissen müssen, um Ihre Links richtig zu setzen (2)

Im ersten Teil der Mini-Serie zum Thema „Verlinkung“ habe ich unterstrichen, wie wichtig die richtige Darstellung und Benennung von Links ist und dazu ermahnt, die Links als Versprechen an die Leser auch zu halten. In diesem Teil gibt es Hinweise zur richtigen Link-Strategie und ich stelle Ihnen ein interessanten neuen Ansatz einer Medien-Website vor.

Grundsätzliche Entscheidungen bei der Verlinkung

Aus eigener Beratungserfahrung merke ich, dass viele Website-Betreiber sich über Links nur noch wenige Gedanken machen. Dabei hat die Link-Strategie großen Einfluss darauf, wie sich der Leser auf der Website verhält. Dafür müssen Sie einiges entscheiden:
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Der ALT-Tag bei Bildern: viel Effekt mit wenig Aufwand

Stellen Sie sich vor, Sie sind etwas in Eile und suchen im Internet nach einem Märchen. Sie rufen eine vielversprechende Seite auf und sehen Folgendes:

bild1.gif (245 Byte) s war einmal …

bild1.gif (245 Byte)? Welch Information! Was werden Sie damit anfangen?

Vermutlich nicht viel – sehr wahrscheinlich verlassen Sie die Seite und suchen sich eine andere.

Ähnlich würde es wohl beim nächsten Fall ausgehen: Sie rufen eine wissenschaftliche Arbeit auf und Ihnen bietet sich folgendes Textbild:

kleines blaues Quadrat Einleitung

kleines blaues Quadrat Problemstellung

kleines blaues Quadrat Versuchsdesign

Was ist denn da los? Auch das macht keinen professionellen Eindruck und verwirrt.

Beispiele wie diese sind Folge eines falschen Gebrauchs des ALT-Tags bei Bildern. Der ALT-Tag hat seinen Namen von der Alternative: Er soll das Bild adäquat durch Text ersetzen, falls der Nutzer dieses nicht ansehen kann. Dass ein Ersatz bei den oben aufgezeigten Beispielen nicht geglückt ist, ist leicht zu erkennen. Aber: Wie macht man’s richtig?

In HTML codiert der IMG-Tag ein Bild. „IMG“ steht dabei für „Image“. Zunächst einmal ist es wichtig, jedem Bild bzw. jedem IMG-Tag ein ALT-Attribut zu verpassen. Beim ersten Beispiel ist das nicht passiert. Deshalb steht hier der Dateiname „bild1.gif“. Dieser ersetzt das Bild nicht adäquat, denn: Das Bild zeigt malerisch den Buchstaben „E“. Dementsprechend sollte im IMG-Tag sinnvollerweise ALT=“E“ stehen. So wäre das Wort „Es“ trotzdem lesbar.

Im zweiten Beispiel gibt es einen ALT-Tag, allerdings keinen mit Mehrwert: ALT=“kleines blaues Quadrat“. Das zugehörige Bild zeigt, was der ALT-Tag beinhaltet: ein kleines und blaues Quadrat. Ersetzt diese Information aber das Bild? Nein, denn das Bild hat als Aufzählungspunkt keine inhaltliche Relevanz, sondern nur eine funktionale. Eine Funktion kann das Medium Text nicht sinnvoll ersetzen. Ebenso steht es mit Bildern, die lediglich schmückend sind. Was also tun?

Wie gesagt, das ALT-Attribut gehört zu jedem IMG-Tag. Bei Bildern ohne inhaltliche Aussagekraft macht eine textliche Beschreibung keinen Sinn und verwirrt. Deshalb wird solchen Bildern ein leerer ALT-Tag hinzugefügt: ALT=“ “. Wenn der Nutzer so ein Bild nicht anschauen kann, wird es ihm in keinerlei Form wiedergegeben.

Doch wann passiert es schon, dass der Nutzer ein Bild auf einer Website nicht sieht? Öfter, als man auf Anhieb denken mag. Es treten vier Fälle auf:

  1. Der Browser zeigt das Bild aus technischen Gründen nicht an.
  2. Der Benutzer hat das automatische Laden von Bildern deaktiviert.
  3. Der Benutzer ist sehbehindert und lässt sich den Inhalt in Braille-Schrift übersetzen oder per Voicebrowser vorlesen.
  4. Der „Benutzer“ ist eine Suchmaschine – diese versteht keine Bilder. Stattdessen nimmt sie ALT-Tags in Ihre Datenbank auf, sie dienen somit als SEO-Maßnahme.

Usability und SEO sind heutzutage die entscheidenden Marktvorteile. Dementsprechend unsere Empfehlung: Tun Sie sich und den Nutzern Ihrer Website etwas Gutes und fügen Sie jedem Bild einen sinnvollen ALT-Tag hinzu – mag dieser auch leer sein. Der Aufwand ist kaum nennenswert, die Wirkung dagegen groß!

Neben dem ALT-Tag gibt es noch andere Attribute, die für Bilder Sinn machen. Mehr dazu folgt in Kürze im zweiten Teil.

 

Guter Content und Keyworddichte – wann ist das Maß voll?

Neulich in der Redaktionskonferenz war es mal wieder Zeit für eine Blattkritik. Kollegin A hielt den Text hoch, zu sehen waren zahlreiche grüne Markierungen eines Wortes in ebenso zahlreichen Variationen. Sie stellte damit fest: Es ist selbst für gute Texter nicht immer ein Kinderspiel, die optimale Keyworddichte mit gutem Content ideal in Balance zu bringen.

Was ist passiert?

Kollegin B hatte den SEO-Text mit Hilfe eines Tools zur Generierung von Keywords erstellt, genauer: Sie hat den WDF/IDF berechnet. Anstatt einen Text auf ein Hauptkeyword zuzuschreiben, schlägt das Tool zahlreiche Nebenkeywords und deren geschätzte Anzahl vor. An sich richtig praktisch – entspricht das Ergebnis nicht gerade zehn Wortvariationen von „Boden“. Also: Was tun?

Das alte Lied vom richtigen Maß

Es wäre Quatsch, die Tools zur Keywordgenerierung nicht zu nutzen. Sie sind wunderbare Helfer auf dem Weg zum guten SEO-Text. Doch will man wirklich von ihnen profitieren, sollte man sie auch loslassen können. Ein geübter SEO-Texter bringt auch ohne Tool meist alle relevanten Begriffe in seinen Text mit ein. Die anschließende Optimierung im Tool erhöht die Chance, dass die Seite in Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo gefunden wird. Nach dem qualitativen Abschlusslektorat empfiehlt es sich aber, den Text so zu lassen, wie er ist. Das heißt: den Text nicht noch einmal optimieren. Denn jetzt ist er maximal optimiert – inhaltlich und suchmaschinengerecht.

Von Mensch und Maschine

Google ist eine Maschine, Redakteure sind Menschen – User ebenfalls. Die Maschine erkennt nicht, ob Content wirklich gut ist – aber sie weiß, ob Anwender ihn liken, teilen, verlinken, kommentieren oder wie lange der User auf der Seite bleibt, ob er kauft oder nicht kauft. Mein Text kann noch so voller Keywords stecken. Ist er inhaltlich „Mist“ und bietet keinen Mehrwert, erziele ich beim User mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das gewünschte Ergebnis.

Dafür brauchen wir guten Content, sprich: gute Texte. Gute SEO-Texte, damit die Website gefunden wird, gute Conversion- oder Web-Texte, damit die Seite erfolgreich ist. Die Kombination aus geübten Textern und findigen SEO-Tools macht Content damit erst richtig gut.

Fazit

Oft vergessen wir, dass unsere Zielgruppe nicht Google, Bing und Yahoo sind, sondern die User. Wir schreiben nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen. Allerdings finden genau die uns über die Suchmaschinen.

Heißt: Die Mischung macht’s. Wie die aussieht? Sagen Sie’s uns! Welche Erfahrungen machen Sie bei der Balance zwischen SEO und gutem Content? Oder ist das eigentlich längst Schnee von gestern?

 

Was unterscheidet Title-Tag und Meta-Title?

Wer für das Web schreibt, trifft schnell auf die Fragen: Was setze ich als Title-Tag? Brauche ich einen Meta-Title? Aber worin liegt hier eigentlich der Unterschied? Gerade im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind dies brennende Fragen.

Die meisten Seiten, die sich mit dem Thema befassen, mischen die Begriffe wild durcheinander. Das liegt wahrscheinlich daran, dass beide Elemente denselben Inhalt haben können und zum Teil die gleichen Aufgaben erfüllen. Im Quellcode gehören beide zudem in den Head-Bereich einer Seite. Letztendlich unterscheiden sie sich dadurch, wie sie wirken.

Was ist das Title-Tag?

Das Title-Tag ist ein unerlässliches Element für jede Website, denn es legt den Titel einer Seite fest. Diesen findet der User in der obersten Leiste des Browser-Fensters und in den Tabs. Der Titel wird außerdem als Name vorgeschlagen, wenn man ein Lesezeichen für eine Seite anlegt.

Title-Tag im Browser

Wie gehen Suchmaschinen mit dem Title-Tag um?

Der Titel einer Seite erscheint in der Regel als Überschrift in den Ergebnislisten der Suchmaschinen (SERPs). Daher sollte er natürlich zum Klicken anregen. Jedoch ist der Platz hierfür sehr beschränkt, da Suchmaschinen das Title-Tag in den SERPs kürzen. Title-Tags mit einer Länge von etwa 66 Zeichen gelten als optimal. Selten tauchen geringfügig längere Headlines auf. Was weit darüber hinausgeht, fällt weg.

Title-Tag in den SERPs

Suchmaschinen nutzen das Title-Tag aber nicht nur als Headline für die SERPs. Sie analysieren den Inhalt des Tags und berücksichtigen diesen bei der Bewertung der Seite. Daher sollte es die wichtigsten Informationen über eine Seite enthalten. Es bringt nichts, das Title-Tag mit diversen Keywords vollzustopfen. Besser sind einige Schlagworte oder ein kurzer Satz. Eine genauere Zusammenfassung des Seiteninhalts schreibt man in die Description.

Beispiel: <title>Bunte Kinderlaterne – Sicher und schön – Der Beispielladen</title>

Bestenfalls stimmen Titel und Inhalt einer Website überein. Einerseits hilft dies den Usern; andererseits wird dies auch von den Suchmaschinen positiv bewertet.

Was ist ein Meta-Title?

Der Meta-Title gehört zu den sogenannten Meta-Tags. Diese Codes schreiben Webentwickler in den Quellcode einer Website, um Suchmaschinen Zusatzinformationen zu liefern. Der normale User sieht sie nicht. Doch kaum eine Seite verwendet noch einen Meta-Title. Manche Content Management Systeme wie WordPress generieren automatisch einen aus der Überschrift des Beitrags.

Welchen Nutzen hat ein Meta-Title?

Jerry West, ein amerikanischer SEO-Berater, hat einen kleinen Test über den Nutzen von Meta-Titles durchgeführt. Auf der Website WebMarketingNow veröffentlichte er das Ergebnis: Ein Meta-Title verschafft einer Seite keine spürbaren Vorteile. Zwar berücksichtigen manche Suchmaschinen den Meta-Title. Ob sich dadurch eine Seite in den SERPs besser platziert, bleibt jedoch offen.

Teilt jemand einen Beitrag über ein Social-Network, wird dort ein Vorschautext angezeigt. Im Netz hält sich das Gerücht, dass dazu der Meta-Title ausgelesen würde. Dadurch könnten Seitenbetreiber einen Text mit angepasster Headline anzeigen lassen. Der Schnelltest mit den gängigen Diensten Facebook, Google+ und Xing bestätigt dies nicht. Dort sieht man ebenfalls den Inhalt des Title-Tags.

Warum gibt es den Meta-Title überhaupt?

Wie andere Meta-Tags sollte der Meta-Title Websites für Suchmaschinen besser lesbar machen. Doch haben unseriöse Seitenbetreiber die Meta-Tags häufig missbraucht, um Seiten künstlich höher ranken zu lassen. Die Suchmaschinen haben darauf reagiert und die Bedeutung von Meta-Elementen für die Suchmaschinenoptimierung heruntergestuft. Stattdessen wird gehaltvoller Inhalt immer wichtiger.

Meta-Tags sind für interne Zwecke nützlich

Laut der Website SELFHTML sind Meta-Tags für seiteninterne Zwecke sinnvoll. Sie liefern Daten für die Suchfunktion einer Seite und helfen beim Erstellen dynamischer Inhaltsverzeichnisse. Zudem erleichtern sie die Verwaltung der eigenen Website. In diesem Bereich eignen sich Meta-Tags, da die internen Funktionen auf die eigenen Daten zurückgreifen. Websitebetreiber, welche beispielsweise ihre Suchfunktion kennen, können die Meta-Tags entsprechend optimieren.

SEO-Maßnahmen für die Intranet-Suche? (1)

Die Unzufriedenheit der Anwender mit der Intranet-Suche ist ein Problem, das schon seit langem besteht und das auch mit komplexen und verbesserten Enterprise Search Lösungen nicht wirklich in den Griff zu bekommen ist.

Dagegen ist die Zufriedenheit mit der Internet-Suche mit Marktführer Google relativ hoch – zumindest so hoch, dass sich die Suche mit Suchmaschinen gegenüber anderen Methoden zu Info-Gewinnung durchgesetzt hat. Wie viele User greifen heute noch auf Verzeichnisse oder Linklisten zurück?

Was machen SEOs für die Suchmaschinenoptimierung?

Daraus hat sich für mich ein interessantes Gedankenspiel ergeben: Was macht Google richtig? Klar, einfache Suchmaske mit sehr einfachen Suchoptionen und permanente Verbesserung des Produkts (manchmal nicht ganz freiwillig). Bei den Überlegungen wurde mir auch deutlich, dass nicht nur das Unternehmen Google für die Funktionsfähigkeit der Suche arbeitet, sondern auch sehr viele andere daran beteiligt sind: Diejenigen nämlich, die ihre Seiten für die Suchmaschine aufbereiten, weil sie bei Google ganz vorne stehen sollen.

Im Intranet stellt sich die Wettbewerbssituation so natürlich nicht,  trotzdem finde ich interessant, mit welchen Maßnahmen die SEOs arbeiten und ob man sich von ihnen nicht ein paar interessante Kniffe abschauen kann.

Hier also ein erster Überblick über die SEO-Maßnahmen im Internet und ihrer möglichen Pendants im Intranet:

In den nächsten Tagen werde ich die einzelnen Maßnahmen im Intranet kurz vorstellen.

(Fortsetzung folgt)

Teil 2

Teil 3

Teil 4

SEO-Glossar für Online-Redakteure (3)

Fortsetzung des SEO-Glossars für Online-Redakteure (2) und SEO-Glossars für Online-Redakteure (1)

Indexieren

Das bezeichnet den  Vorgang, wenn eine Seite in den Index der Suchmaschine aufgenommen wird:  Die Software durchstreift das Netz und scannt die Websites und nimmt sie in die eigene Datenbank auf.  Bei der Suchabfrage wird dann nicht das ganze Internet durchsucht, sondern nur die Informationen, die im Index stehen. Bis eine Website indexiert wird, dauert das mehrere Tage oder länger.

Keywords

Schlüsselwörter sind die Verbindungsstelle zwischen Suche und dem gefundenen Inhalt:  Auf der einen Seite sind das die Wörter, die der User in das Suchfeld der Suchmaschinen eingibt – auf der anderen Seite stehen die Wörter, die den Inhalt einer Seite charakterisieren. Nur wenn sie identisch sind, erscheint eine Seite auf der Trefferliste der Suchmaschinen. Wenn jemand nach „Kaffeemaschine“ sucht, dann muss auf der Website an verschiedenen Stellen das Wort „Kaffemaschine“ vorkommen – „Kaffeevollautomat“, auch wenn es faktisch dasselbe ist,  nützt da nicht viel.

Keyword Density / Keyword Dichte

Je häufiger ein bestimmtes Wort im Text vorkommt, desto größer ist die Chance, dass Suche und Seite zusammen passen. Wer über Küchen schreibt, wird vielleicht einmal das Wort „Kaffeemaschine“ erwähnen,  stehen aber Kaffeemaschinen im Zentrum eines Textes, wird das Wort häufiger fallen.  Deswegen ist das Keyword-Vorkommen eines der wichtigsten Ranking-Kriterien überhaupt. Um hier lange Texte nicht zu bevorzugen, wird das Verhältnis von Keywords zur Gesamtzahl der Wörter gemessen. Je höher, desto besser – das war das Motto in den Anfangszeiten der Suchmaschinenoptimierung. Inzwischen sollte die Keyword-Dichte bei etwa 3-8%  liegen (die Einschätzungen gehen in diesem Punkt auseinander) – höhere Werte werden als Spam abgewertet.

KEI (Keyword Effectiveness Index)

Der KEI dient bei der Planung der Inhalte dazu, die Wertigkeit eines Keywords zu messen. Er drückt das Verhältnis zwischen Häufigkeit des gesuchten Begriffes zur Menge der angezeigten Ergebnisse an: Anzahl der Suchanfragen/Anzahl der Treffer = KEI. Je höher der KEI, desto stärker der Suchbegriff. Ein Keyword mit hohem KEI wird häufig gesucht – man hat aber wenig Konkurrenz.

Link-Popularity

Je mehr externe Links auf eine Website führen, desto höher ist die Link-Popularität einer Seite. Die Berechnung der Link Popularity erfolgt bei Google durch einen besonderen Algorithmus, den PageRank (siehe Glossar-Stichwort „PageRank“) .

Linktext

ist der sichtbare Teil des Links. Linktexte spielen bei der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle, da die Suchmaschinen die dort vorkommenden Wörter höher gewichten. Das heißt auf der einen Seite, dass Online-Redakteure bei internen Verlinkungen darauf achten, dass die Keywords im Linktext erscheinen. Bei der externen Verlinkung kann man auf die eingehenden Backlinks nur indirekt Einfluss nehmen.
Hyperlinks sind die wichtigsten Elemente des World Wide Web, da Sie einzelne Dokumente untereinander verknüpfen.
Im Rahmen einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung kommt den Inhalten der Linktexte eine große Bedeutung zu, da die jeweiligen Webseiten unter den im Linktext enthaltenen Begriffen höher gelistet werden.

Die Überschrift (Teil 2): Warum Online-Überschriften anders sein müssen

Gelten die Regeln für das Schreiben guter Überschriften aus dem klassischen Journalismus auch online? Zumindest gibt es drei wesentliche Punkte, in denen sich die Bedingugen für Leser und Journalisten deutlich unterscheiden.
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Schreiben für Suchmaschinen – Auswahl der richtigen Schlüsselwörter

Kennen Sie die Kaffeemaschinen von Miele? Nein? Das wird wohl so bleiben, denn Miele stellt zwar welche her,  aber die Online-Redaktion verschwendet in diesem Fall wohl nicht allzuviel Gedanken an die Suchmaschinenoptimierung. Zumindest bei der Auswahl der Schlüssselwörter orientieren sie sich eher am internen Sprachgebrauch als an den üblichen Bezeichnunge.

Gut, für „Kaffeemaschine“ ist die Konkurrenz bei Google so groß, dass es kaum gelingen wird, mit diesem Schlüsselwort auf die erste Seite zu kommen. Allerdings sollte bei der Kombination „Kaffeemaschine Miele“ die Unternehmenswebsite doch zu den ersten Treffern gehören. Doch von www.miele.de ist auf den ersten Seiten keine Spur.

Kein Wunder, denn auf der Website wird das Kind nicht beim geläufigen Namen genannt.  Geben Sie stattdessen „Kaffeevollautomat Miele“ bei Google ein, steht die Unternehmenswebsite ganz brav auf Platz 1.

Die interne Suche zeigt warum: 1155 Treffer für „Kaffeevollautomat“, 1 Treffer für „Kaffeemaschine“:

Warum ist es ein besonderer Genuss, Kaffee in einem Café zu trinken? Vielleicht der angenehme Duft von frisch gemahlenen Bohnen, das Zischen der Kaffeemaschine, das diffuse Stimmengewirr oder die geschäftigen Kellner,die die schwarzen Muntermacher verteilen.

Das macht doch Lust auf Kaffee. Doch bitte, wo geht es hier zu den Kaffeemaschinen?

Auf dem Laufenden bleiben – aktueller Content (Teil 5)

Abgelaufener Content aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung

In den anderen Teilen dieser Serie wurde die Frage „Was passiert mit Content, der nicht mehr aktuell ist?“ vor allem aus inhaltlicher und redaktioneller Sicht beleuchtet. Heute geht allerdings nichts ohne den Seitenblick auf Google und das bringt doch einige neue Aspekte in der Bewertung – wie der interessante Vortrag „Expired Content“ von Scott Willoughby zeigt.

Erste (und wichtigste) Erkenntnis: abgelaufener Content und die dazugehörige URL sind aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung wertvoll – weil sie Links generiert haben. Wenn Sie auf Ihrer Website ein Ereignis angekündigt oder ein Produkt vorgestellt haben, zeigen im besten Fall sehr viele Links  von anderen Websites auf Ihre Seite. Sei es, dass Ihre User Ihre Website geboomarkt oder getwittert haben oder dass Ihre Website in ein Linkverzeichnis aufgenommen wurde. Gerade wenn Sie SEO-Maßnahmen ergreifen, gehört die Generierung von Links auf Ihre Seite zu einem arbeitsintensiven Prozeß.
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Audio Elemente auf Websites – ein Grundkurs für Online-Redakteure (Teil 2)

Bevor es richtig losgeht mit den Praxistipps doch noch kurz ein wenig Grundlagenforschung. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der qualitativen ARD-Grundlagenstudie „Audio-on-Demand, Podcasting und Co„:

  • in den vergangenen zwei Jahren haben sich die Kontaktraten bei den Audioabrufservern verdoppelt. Hier geht es in erster Linie um Radiomacher, die online Angebote auf Demand anbieten. Das heißt pauschal: User nutzen die Hörangebote im Netz vermehrt.
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