Tag Archiv: Studie

Internet in Europa – i2010 Annual Information Society Report 2009

Zahlen, Zahlen, Zahlen – der “i2010 – Annual Information Society Report 2009” besticht vor allem durch seine Statistiken und sein Zahlenmaterial.  Hinter dem Kürzel “i2010” verbirgt sich eine Initiative der EU zur Entwicklung von Informations-und Kommunikationstechnologien. Und eine der Aktivitäten besteht darin, die Situation dieser Technologien in der EU und den einzelnen Ländern zu beschreiben.

Und der Bericht ist eine Fundgrube, was die Internetnutzung in Europa betrifft. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Disparities in digital literacy
  • A typology of internet use
  • How do Europeans use the internet to communicate?
  • Does the Internet replace other means of communications?
  • The mobile phone for advanced communication services: An emerging service
  • Willingness to pay for content
  • New content and new platforms for exchange: user created content
    ganzen Artikel lesen

Revolutioniert das Internet das Schreiben?

Schreiben wird bei Studenten immer wichtiger – das ist ein erstaunliches Ergebnis der “Stanford Study of Writing“. Bisher gab es den Konsens, dass die neuen Medien sich auf die Lese-und Schreibfähigkeit eher negativ auswirken. Nicht wenige Kulturpessimisten prophezeiten den Niedergang des geschriebenen Wortes für die westliche Kultur. Und dann diese Nachricht aus den USA. Für die neue Generation von Studenten nimmt das Schreiben einen größeren Raum in ihrem Leben ein,  weil ihr soziales Leben vermehrt im Netz stattfindet und so auf Text basiert.

Andrea Lunsford, Organisatorin der Studie interpretiert die Ergebnisse dieser Langzeitstudie sehr optimistisch:
ganzen Artikel lesen

Herausforderung für die Redaktionsorganisation: Multitasking ist ineffizient

Online-Redakteure sind Alleskönner – das hatten wir bereits in der Content Studie 2007/1 festgestellt. Doch Allrounder zu sein bedeutet auch, eine Vielzahl von Aufgaben parallel bewältigen zu müssen. Dass diese Art zu arbeiten nicht effizient ist, haben nun Forscher der Universität Stanford herausgefunden.
ganzen Artikel lesen

Was sagen Politiker? Der Wortwahl-Scanner deckt auf

Gemeinhin sagt man, dass Politiker oft nur heiße Luft von sich geben. Was Politiker tatsächlich sagen, hat Prof. Karl-Rudolf Korte untersucht. Der Clou: Die Aussagen der Politiker werden auf Schlagworte reduziert und – ähnlich Tagclouds – als Wortwolken visualisiert.

ZDF-Wortwahl-Scanner

ZDF-Wortwahl-Scanner


ganzen Artikel lesen

Social Media und Mobile Marketing: große Steigerungen im Budget

Marketing auf interaktiven Kanälen wird die traditionellen Kanäle in den nächsten Jahren verdrängen. So schätzt zumindest Forrester Research die Entwicklung in den USA bis 2014 ein. Die Experten prognostizieren, dass 2014 insgesamt 55 Milliarden Dollar für interaktives Marketing ausgegeben werden, was einem Anteil von ungefähr 20% des Gesamt-Marketingbudgests entsprechen würde.  Zu den Bereichen, die gewinnen werden, gehört das Suchmaschinen-Marketing, display media (Online-Anzeigen), E-Mail-Marketing, Social Media und Mobile Marketing.

Die befragten Marketingleiter wollen das vorhandene Budget vor allem stärker in Richtung Social Media (2014: 3 Milliarden Dollar!)  und Mobile Marketing umschichten. Auf der Strecke bleiben vor allem der Direktbrief  und die Printmedien. Denn nur 15% der Marketingleiter planen, das Budget für die traditionellen Kanäle beizubehalten, während sie die Investionen im interaktiven Sektor steigern. Die Mehrheit (60%) wird das Geld zugunsten der jungen Kanäle neu verteilen.

Interaktives Marketing wächst

Interaktives Marketing wächst

Web 2.0 – Global ist der Durchbruch geschafft …

… aber Deutschland kommt erst spät zur Community-Party. Über zwei Drittel der Internet-User aus aller Welt sind in sozialen Netzwerken und auf Weblogs aktiv – Deutschland und Schweiz liegen mit 51% am Ende der Skala. Das zeigt die Studie “Global Faces and Networked Places” der Nielsen Group.
ganzen Artikel lesen

Audio Elemente auf Websites – ein Grundkurs für Online-Redakteure (Teil 2)

Bevor es richtig losgeht mit den Praxistipps doch noch kurz ein wenig Grundlagenforschung. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der qualitativen ARD-Grundlagenstudie “Audio-on-Demand, Podcasting und Co“:

  • in den vergangenen zwei Jahren haben sich die Kontaktraten bei den Audioabrufservern verdoppelt. Hier geht es in erster Linie um Radiomacher, die online Angebote auf Demand anbieten. Das heißt pauschal: User nutzen die Hörangebote im Netz vermehrt.
    ganzen Artikel lesen

Mobile Internet: Knoten bei Usern in Deutschland geplatzt

Sowohl das Interesse am mobilen Internt als auch an Geräten mit Touchscreens zur einfachen Nutzung des mobilen Internets sind immens.

Das ist das Fazit zum Thema “Mobiles Internet”, das Infratest für Deutschland aus den Ergebnissen ihrer aktuellen Studie “Global Telecoms Insights 2009″ von TNS Infratest zieht.

Die interessantesten Ergebnisse für Deutschland auf einen Blick:
ganzen Artikel lesen

Inhalte sind für die User wichtiger als Usability und Ästhetik

Dr. Mark-Steffen Buchele hat im Frühjahr in seinem Gastbeitrag “Inhalte an erster Stelle” über einen Vortrag von Meinald Thielsch über die Relevanz von Inhalt, Usability und Ästhetik für den User berichtet. Die Zusammenfassung der Untersuchung “Inhalt, Usability und Ästhetik in der Bewertung durch Webnutzer” ist jetzt online nachzulesen.

Vielen Dank für den Hinweis Herr Thielsch!

Grundlegende Studie zur Recherche im Internet – die erfolgreichen Suchstrategien (Teil 3)

Das Experiment zu Sucherfolg und Recherche-Strategien im Rahmen der umfassenden Recherchestudie hat aufschlussreiche Ergebnisse gebracht, die ich hier etwas ausführlicher vorstellen will, weil die Online-Recherche ein wichtiger Prozess in Online-Redaktionen ist.

Der Aufbau des Experiments

48 Journalisten quer durch die Medien sollten an ihrem Arbeitsplatz mit Hilfe von Google drei Aufgaben lösen.

  1. 5 Fragen zum Vorsitzenden des SPD-Kreisverbands Salzland in 5 Minuten beantworten.
  2. 8 Fakten zum aktuellen Schweizer Bundesratbunker finden
  3. Innerhalb von 15 Minuten alle möglichen Fakten zu Prinz Ali Khan (berühmter Playboy der 50-/60er-Jahre) sammeln.
    ganzen Artikel lesen