Tag Archiv: Social Media

Social Media ROI

Ob sich ein Engagement eines Unternehmens in den Social Media lohnt? Das kann man messen, wie Don Bartholomew in zwei Beiträgen zeigt (”Social Media ROI Part 1: Framework” und “Social Media ROI Part 2: Research Approaches“).

Hier ein paar von ihm vorgeschlagene Messgrößen, die sich mit bestimmten Social-Media-Maßnahmen beinflussen lassen:

  • Kundenbetreung: Reaktionszeit, Anteil der gelösten Anfragen, Loyalität.
  • Marketing: Bekanntheit, Kaufabsicht, Markenbewusstsein, Zahl der Leads, Markenverbundenheit.
  • Kommunikation/PR:  Reichweite, Wahrnehmung, Net Promoter.
  • Produktentwicklung: umsetzbare Ideen, Produkteinführungszeit.

Wer sich in das komplexe Thema tiefer hineinarbeiten will, der kann von dem Überblick “Aktuelle Beiträge zu Social Media ROI” bei communicationscontrolling.de starten (über diese Website bin ich auch auf Don Bartholomews Beträge gekommen).

Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (2)

Hier geht es weiter  mit Jakob Nielsens Erkenntnissen für das Intranet 2009:

3) Social Media  deutlich auf dem Vormarsch

Bei keinem Gewinner fehlten die sozialen Elemente in den Intranets. Ganz gleich, ob selbst gepflegte Profilseiten oder Werkzeuge zur Zusammenarbeit an Projekten – die Mitarbeiter sind gefragt, sich aktiv in das Intranet einzubringen. Das scheint inzwischen besser zu klappen – allerdings zeigen die Belohnungssysteme, dass die Beteiligung immer noch die größte Schwachstelle hierbei ist.

4) Chefblogs mit menschlicher Note

CEO-Blogs sind schon länger im Trend, die Besonderheit in diesem Jahr, ist, dass die Chefs vermehrt Einsicht geben in ihre privaten Interessen und menschliche Seiten. Nun ja, das erfordert wirklich feines Fingerspitzengefühl und ein noch besseres Sprachgefühl. Tippe mal drauf, dass das nicht alle Chefs in gleichem Maß haben. (Eine Beispielsammlung für die wichtigsten Aspekte bei Chef-Blogs hat Toby Ward zusammengestellt – hier geht’s allerdings um externe Blogs)

5) Keine Veränderungen ohne User-Feedback und internem Marketing

Fast jedes Intranet lässt sich verbessern, doch nicht selten stehen die Mitarbeiter Änderungen sehr skeptisch gegenüber. Um die Widerstände nicht zu groß werden zu lassen und die Änderungen an den Bedürfnissen der Mitarbeiter auszurichten, haben viele der Gewinner, die Mitarbeiter bei den anstehenden Verbesserungen mit ins Boot geholt.

Doch es scheint es, dass die Mitarbeiter Innovationen nur zögerlich akzeptieren. Deswegen rühren einige Unternehmen intern die Werbetrommel für ihr Intranet. Das Spektrum reicht von Werbefilmen, über E-Mail-Aktionen, Poster und Roadshows. Hier entwickeln einige Intranet-Teams große Phantasie.

(Fortsetzung folgt)

Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (1)

Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (3)

Social Media Redakteur – ein neues Arbeitsfeld für Online-Redakteure (3)

Kein Twitter-Korrespondent.  Für Alex Gubbay, der im Januar seine neue Stelle als Social Media Editor bei der BBC antritt, ist Microbloggin nur ein Social Media Dienst unter vielen. Das hat er in einem Interview mit dem Guardian unterstrichen.

Social Media sieht er sowohl als Recherche- als auch als Distributionskanal und leitet aus diesen beiden Funktionen seine Rolle als Social Media Editor ab. Journalisten sollten die Inhalte der Social Media im Auge behalten, weil viele Geschichten heute dort als erstes zu fassen seien.  Das Team von Redakteuren dabei zu unterstützen, sei seine Aufgabe.

Unmittelbar wird Alex Gubbay bei der Verbreitung der BBC-News und Artikel in den Social Media beteiligt sein. Er werde dort Themen platzieren, damit sie von den Lesern diskutiert werden.

In der Presseerklärung zu ihrem neuen Social Media Editor unterstreicht die BBC die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Leserschaft und weist Gubbay die Aufgabe zu, diese Verbindung zu stärken. Konkret heißt das, die Zugangswege auch technisch zu erleichtern, so dass die BBC Leser ihre Bilder, Kommentare, Texte und Videos möglichst einfach auf der Website veröffentlichen können.

Während bei der New York Times der Eindruck entsteht, Jennfier Prestons Aufgabe läge darin, die Aktivitäten ihrer Kollegen auf den Social Media ein wenig zu kontrollieren, verfolgt die BBC eine andere Strategie: Sie möchte Ihre Themen in den Social Media platzieren.

Zwei unterschiedliche Ansätze mit zwei unterschiedlichen Menschen – die Rolle des Social Media Redakteurs ist (noch) nicht definiert.

Teil 1 von Social Media Redakteur – ein neues Arbeitsfeld für Online-Redakteure

Teil 2 von Social Media Redakteur – ein neues Arbeitsfeld für Online-Redakteure

Teil 2 von Social Media Redakteur – ein neues Arbeitsfeld für Online-Redakteure

3. text-gold-Adventskalender: Tür 14

Auch wenn Juristisches manchmal langweilen mag -  die Rechtsprechung und Gesetzesfindung für Social Media können echte Thriller sein.

Tür 14 öffnen

3. text-gold-Adventskalender: Tür 8

Manchmal geschehen schon Zeichen und Wunder:  Die führenden News-Agenturen haben gemeinsam (!) eine Facebook-Seite angelegt, die den Klimagipfel in Kopenhagen begleiten soll.  Ziel des Experiments: Interaktion mit den Usern. Wirklich spannende Sache.

Tür 8 öffnen.

Social Media Redakteur – ein neues Arbeitsfeld für Online-Redakteure (1)

Es war ein wichtiges Thema der Eröffnungstages des World Newspaper Congress, der vor einigen Tagen in Hyderabad stattfand:

Welchen Einfluss haben Social Media auf die journalistische Arbeit und wie beziehen die Journalisten sie in ihre Arbeit mit ein? Gibt es in den Redakteuren schon Spezialisten mit dem besonderen Arbeitsauftrag “Social Media?”

Es gab einige eifrige Befürworter für die Einbeziehung von Social Media in die Redaktionsarbeit. Die Stichprobe unter den anwesenden Redakteuren zeigte allerdings, dass in den wenigsten Redaktionen spezielle Social-Media-Redakteure sitzen.

Doch einige große Medienhäuser aus dem englischsprachigen Raum haben ihren “Social Media Editor” mit einiger Medienaufmersamkeit eingestellt.

Für die New York Times besetzt Jennifer Preston seit Juni 2009 diese Stelle.  Bei ihrem Eintritt gab es vor allem Diskussionen darüber, ob ein Social Media Redakteur einen Twitter-Account haben sollte. Preston hatte zu diesem Zeitpunkt keinen und ihr wurde vorgeworfen, sie könne keine Social Media Redakteurin sein, wenn sie keine Affinität zu Facebook, Twitter & Co habe.  Inzwischen hat  Preston über 1000 Tweets und 17 000 Follower – sie hat also aufgeholt.

Im Herbst hat auch die BBC eine Stelle für einen Social Media Redakteur geschaffen, seit Ende November ist Alex Gubbay der erste Spezialist bei der BBC – tritt seine Stelle aber erst im Januar 2010 an. Anders als bei seiner Kollegin, deren Qualifikation für diesen Job darin bestand, eine gute journalistische Ausbildung zu haben, hat Alex Gubbay das Sportblog der BBC betreut. Kein Neuling in Social Media also.

Doch wozu brauchen diese Medien einen Social Media Editor? Mary Hockaday, Chefin des BBC-Newsroom, sieht in erster Linie die Beziehung zu den Lesern als Kerngeschäft:

The way audiences consume and interact with news is changing. New social media platforms allow audiences to get, share and comment on the news, and are becoming distribution channels in their own right.  Alex will lead our work in this area to build an open relationship with our audience, and make sure our distinctive journalism reaches as many people as possible.

Hört sich gut an – doch was heißt das im Arbeitsalltag? Wie schätzen die beiden neugebackenen Social Media Redakteure ihre Rolle und ihre Aufgaben ein?

(Fortsetzung folgt)

3. text-gold-Adventskalender: Tür 1

Erst nannte er sich in Anlehung an seinen Vornamen – Jeremiah, der Web-Prophet – inzwischen ein wenig bescheidener: Web-Strategist. Manche halten ihn für Mister Social Media himself:  Jeremiah Owyangs Beiträge in seinem  überaus lesenserten Blog Web-Strategy sollten bei Web 2.0-Fragen immer konsultiert werden.

Social-Media-Guidelines im Unternehmen – Fachaufsatz ist fertig

Wenn Leute über ihre Befindlichkeit twittern oder ihre Fotos auf Facebook hochladen, dann ist das in erster Linie ihre Privatsache – oder nicht?

Die Frage, wie Social Media auf das Verhältnis zwischen Unternehmen und Mitarbeiter wirken, stelle ich mir schon länger.  Auf dem 2. Barcamp Stuttgart habe ich eine lebhafte Session zu Social-Media-Guidelines geleitet – hier ist mir Carsten Ulbricht bei den Rechtsfragen zur Seite gesprungen. Und jetzt haben wir gemeinsam Ernst gemacht und einen Fachaufsatz zum Thema geschrieben.

Darin beleuchten wir die Folgen der Social-Media-Popularität für die Unternehmen und gehen diesen zentralen Fragen nach:

  • Wie gehen eigentlich Unternehmen damit um, wenn ihre Mitarbeiter Social-Media-Dienste während der Arbeitszeit nutzen?
  • Dürfen die das und wenn ja, welche Inhalte dürfen sie rund um die Arbeit mit und in ihrem Unternehmen preisgeben?
  • Was sind die Auswirkungen für Mitarbeiter und Unternehmen und wie sieht es mit den rechtlichen Grundlagen aus? Bedarf es Richtlinien, sogenannter Social-Media-Guidelines, um den Umgang mit den neuen Medien zu regeln? In den USA beispielsweise geben viel Unternehmen solche Guidelines schon seit längerem an ihre Mitarbeiter weiter.

Den Aufsatz “Social-Media-Guidelines im Unternehmen – Regeln für das digitale Miteinander” können Sie kostenlos downloaden. Und natürlich freue ich mich immer über Kritik und Anregungen!


Facebook in neuem Design – übersichtlich oder überflüssig?

Facebook hat ein neues Design! Die Änderungen betreffen vorrangig die Anzeige von Inhalten und Aktionen aus den Netzwerken der User. Hier die Änderungen auf einem Blick:

Ergänzend zu dem aktuellen Realtime-Life Stream bekommt der Leser im neuen Design eine Top News Liste angezeigt.  Beim Login sieht der User zuerst eine Liste der wichtigsten Neuigkeiten, die sich während seiner Abwesenheit in seinem Netzwerk ereignet haben. Bisher wurden diese Neuigkeiten in der Highlights Liste in der rechten Spalte der Seite angezeigt.

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Zusätzlich bleibt auch der Realtime-Lifestream bestehen, in dem die neusten Ereignisse in Echtzeit angezeigt werden. Auch die Ladezeit soll sich im neuen Design verschnellern.
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Enterprise 2.0 – Vernetzung und Social Media in Unternehmen

Welche Chancen und Risiken birgt der Wandel eines Unternehmen von Enterprise 1.0 in ein Enterprise 2.0? Was ist der Unterschied zwischen “digitalen Eingeborenen” und “digitalen Immigranten”? Wie kann das Wissen der Mitarbeiter mithilfe von Web-2.0-Werkzeugen vernetzt werden? Auf der spannenden Veranstaltung “Enterprise 2.0 – Unternehmen zwischen Hierarchie und Selbstorganisation” des Münchner Kreises am 21. Oktober diskutierten Web-2.0-Experten diese Fragen sowie einige provokante Thesen.
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