Tag Archiv: SEO

Tooltip gleich ALT-Tag?

„Halt! Stop!“, ruft es aus der einen Ecke. „Was ist das eigentlich?“, schallt es aus der anderen durch den Raum.

„Das ist doch das, was am Mauszeiger erscheint, wenn man über ein Bild fährt, oder?

Nein? Jetzt bin ich verwirrt …“ Fragende Blicke im gesamten Raum. Was war passiert?

Rückblick: 15 Teilnehmer versammeln sich für eine Schulung. Es geht um On-Page-Suchmaschinenoptimierung. Die Teilnehmer kennen sich gut aus, sind sehr interessiert am Thema und lauschen genau hin. Gerade kommt der Referent beim Thema „Bilder“ an, als im Nebensatz das Wörtchen „ALT-Tag“ fällt.

Was ist der ALT-Tag, was nicht?

„ALT“ steht für „alternativ“ – der ALT-Tag soll ein Bild adäquat ersetzen, wenn dieses nicht sichtbar ist. Ein großes „Aha“ geht durch die Runde. Doch die Frage bleibt: Was ist das, was am Mauszeiger erscheint, wenn man über ein Bild fährt? Oder anders gesagt: Was ist mit dem Tooltip? Ist dafür nicht der ALT-Tag zuständig?

Nein. Oder besser gesagt: Das sollte er nicht sein! Das Problem: Der Internet Explorer zeigt den im ALT-Tag beinhalteten Text tatsächlich als Tooltip von Bildern an. Dafür ist der ALT-Tag standardmäßig jedoch nicht vorgesehen. Das Zauberwort für den Tooltip lautet: „title-Tag“.

title-Tag ist für Tooltip zuständig

Sowohl ALT-Tag als auch title-Tag sind Attribute des IMG-Tags (IMG = image). Ein grundlegender Unterschied: Der ALT-Tag ist Pflicht, der title-Tag als Universalattribut nicht. Wie nun also ein Bild mit Tooltip in HTML auszeichnen? Ein Beispiel:

<img src=“http://www.seite.de/bagger.gif“ alt=“Der Bagger gräbt ein 5 Meter tiefes Loch.“ title=“Bagger in der Grube“>

Als Tooltip des Bildes „bagger.gif“ auf der Website „www.seite.de“ erschiene nun der Text „Bagger in der Grube“.

Tooltip im Internet Explorer

Und im Internet Explorer? Erschiene dann trotzdem der ALT-Tag als Tooltip? Nein, glücklicherweise nicht: Für die Tooltip-Anzeige im Internet Explorer hat das title-Attribut Vorrang vor dem ALT-Attribut.

Nicht immer ist allerdings ein Tooltip erwünscht. Da das ALT-Attribut jedoch Pflicht ist und der Internet Explorer dieses automatisch als Tooltip anzeigt, muss der Tooltip explizit ausgeschaltet werden – mit einem leeren title-Attribut im IMG-Tag:

<img src=“http://www.seite.de/rose.gif“ alt=“geschlossene gelbe Rose.“ title=“ “>

Fazit

Auch wenn der Internet Explorer den ALT-Tag als Tooltip anzeigt, ist dieser nicht für diese Funktion gedacht. Nutzen Sie immer beide Attribute: Das ALT-Attribut für Alternativtext, das title-Attribut für den Tooltip – sollte dieser auch leer sein.

P.S.: Der Mouseover-Effekt

Der Mouseover-Effekt hat übrigens nichts mit dem Tooltip zu tun. Der CSS- bzw. Javascript-Befehl zeigt sich darin, dass ein Element sein Erscheinungsbild ändert, wenn der Mauszeiger auf dieses Element zeigt. Ein Beispiel wäre ein Button, der bei Berührung mit dem Mauszeiger seine Farbe ändert.

 

Der ALT-Tag bei Bildern: viel Effekt mit wenig Aufwand

Stellen Sie sich vor, Sie sind etwas in Eile und suchen im Internet nach einem Märchen. Sie rufen eine vielversprechende Seite auf und sehen Folgendes:

bild1.gif (245 Byte) s war einmal …

bild1.gif (245 Byte)? Welch Information! Was werden Sie damit anfangen?

Vermutlich nicht viel – sehr wahrscheinlich verlassen Sie die Seite und suchen sich eine andere.

Ähnlich würde es wohl beim nächsten Fall ausgehen: Sie rufen eine wissenschaftliche Arbeit auf und Ihnen bietet sich folgendes Textbild:

kleines blaues Quadrat Einleitung

kleines blaues Quadrat Problemstellung

kleines blaues Quadrat Versuchsdesign

Was ist denn da los? Auch das macht keinen professionellen Eindruck und verwirrt.

Beispiele wie diese sind Folge eines falschen Gebrauchs des ALT-Tags bei Bildern. Der ALT-Tag hat seinen Namen von der Alternative: Er soll das Bild adäquat durch Text ersetzen, falls der Nutzer dieses nicht ansehen kann. Dass ein Ersatz bei den oben aufgezeigten Beispielen nicht geglückt ist, ist leicht zu erkennen. Aber: Wie macht man’s richtig?

In HTML codiert der IMG-Tag ein Bild. „IMG“ steht dabei für „Image“. Zunächst einmal ist es wichtig, jedem Bild bzw. jedem IMG-Tag ein ALT-Attribut zu verpassen. Beim ersten Beispiel ist das nicht passiert. Deshalb steht hier der Dateiname „bild1.gif“. Dieser ersetzt das Bild nicht adäquat, denn: Das Bild zeigt malerisch den Buchstaben „E“. Dementsprechend sollte im IMG-Tag sinnvollerweise ALT=“E“ stehen. So wäre das Wort „Es“ trotzdem lesbar.

Im zweiten Beispiel gibt es einen ALT-Tag, allerdings keinen mit Mehrwert: ALT=“kleines blaues Quadrat“. Das zugehörige Bild zeigt, was der ALT-Tag beinhaltet: ein kleines und blaues Quadrat. Ersetzt diese Information aber das Bild? Nein, denn das Bild hat als Aufzählungspunkt keine inhaltliche Relevanz, sondern nur eine funktionale. Eine Funktion kann das Medium Text nicht sinnvoll ersetzen. Ebenso steht es mit Bildern, die lediglich schmückend sind. Was also tun?

Wie gesagt, das ALT-Attribut gehört zu jedem IMG-Tag. Bei Bildern ohne inhaltliche Aussagekraft macht eine textliche Beschreibung keinen Sinn und verwirrt. Deshalb wird solchen Bildern ein leerer ALT-Tag hinzugefügt: ALT=“ “. Wenn der Nutzer so ein Bild nicht anschauen kann, wird es ihm in keinerlei Form wiedergegeben.

Doch wann passiert es schon, dass der Nutzer ein Bild auf einer Website nicht sieht? Öfter, als man auf Anhieb denken mag. Es treten vier Fälle auf:

  1. Der Browser zeigt das Bild aus technischen Gründen nicht an.
  2. Der Benutzer hat das automatische Laden von Bildern deaktiviert.
  3. Der Benutzer ist sehbehindert und lässt sich den Inhalt in Braille-Schrift übersetzen oder per Voicebrowser vorlesen.
  4. Der „Benutzer“ ist eine Suchmaschine – diese versteht keine Bilder. Stattdessen nimmt sie ALT-Tags in Ihre Datenbank auf, sie dienen somit als SEO-Maßnahme.

Usability und SEO sind heutzutage die entscheidenden Marktvorteile. Dementsprechend unsere Empfehlung: Tun Sie sich und den Nutzern Ihrer Website etwas Gutes und fügen Sie jedem Bild einen sinnvollen ALT-Tag hinzu – mag dieser auch leer sein. Der Aufwand ist kaum nennenswert, die Wirkung dagegen groß!

Neben dem ALT-Tag gibt es noch andere Attribute, die für Bilder Sinn machen. Mehr dazu folgt in Kürze im zweiten Teil.

 

Guter Content und Keyworddichte – wann ist das Maß voll?

Neulich in der Redaktionskonferenz war es mal wieder Zeit für eine Blattkritik. Kollegin A hielt den Text hoch, zu sehen waren zahlreiche grüne Markierungen eines Wortes in ebenso zahlreichen Variationen. Sie stellte damit fest: Es ist selbst für gute Texter nicht immer ein Kinderspiel, die optimale Keyworddichte mit gutem Content ideal in Balance zu bringen.

Was ist passiert?

Kollegin B hatte den SEO-Text mit Hilfe eines Tools zur Generierung von Keywords erstellt, genauer: Sie hat den WDF/IDF berechnet. Anstatt einen Text auf ein Hauptkeyword zuzuschreiben, schlägt das Tool zahlreiche Nebenkeywords und deren geschätzte Anzahl vor. An sich richtig praktisch – entspricht das Ergebnis nicht gerade zehn Wortvariationen von „Boden“. Also: Was tun?

Das alte Lied vom richtigen Maß

Es wäre Quatsch, die Tools zur Keywordgenerierung nicht zu nutzen. Sie sind wunderbare Helfer auf dem Weg zum guten SEO-Text. Doch will man wirklich von ihnen profitieren, sollte man sie auch loslassen können. Ein geübter SEO-Texter bringt auch ohne Tool meist alle relevanten Begriffe in seinen Text mit ein. Die anschließende Optimierung im Tool erhöht die Chance, dass die Seite in Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo gefunden wird. Nach dem qualitativen Abschlusslektorat empfiehlt es sich aber, den Text so zu lassen, wie er ist. Das heißt: den Text nicht noch einmal optimieren. Denn jetzt ist er maximal optimiert – inhaltlich und suchmaschinengerecht.

Von Mensch und Maschine

Google ist eine Maschine, Redakteure sind Menschen – User ebenfalls. Die Maschine erkennt nicht, ob Content wirklich gut ist – aber sie weiß, ob Anwender ihn liken, teilen, verlinken, kommentieren oder wie lange der User auf der Seite bleibt, ob er kauft oder nicht kauft. Mein Text kann noch so voller Keywords stecken. Ist er inhaltlich „Mist“ und bietet keinen Mehrwert, erziele ich beim User mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das gewünschte Ergebnis.

Dafür brauchen wir guten Content, sprich: gute Texte. Gute SEO-Texte, damit die Website gefunden wird, gute Conversion- oder Web-Texte, damit die Seite erfolgreich ist. Die Kombination aus geübten Textern und findigen SEO-Tools macht Content damit erst richtig gut.

Fazit

Oft vergessen wir, dass unsere Zielgruppe nicht Google, Bing und Yahoo sind, sondern die User. Wir schreiben nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen. Allerdings finden genau die uns über die Suchmaschinen.

Heißt: Die Mischung macht’s. Wie die aussieht? Sagen Sie’s uns! Welche Erfahrungen machen Sie bei der Balance zwischen SEO und gutem Content? Oder ist das eigentlich längst Schnee von gestern?

 

Texten für das Internet – ein Thema geht um die Welt (3)

Natürlich sind Online-Texte international. Wie sieht es aber mit den Empfehlungen für gute Online-Texte aus, gibt es hier nationale Unterschiede? Heute mal ein Beispiel aus GroßbritannienAndrea Gardner von purplefeather verrät ihre 10 besten Tipps für gutes Texten für’s Web:

  • 10) Halten Sie Ihren Content aktuell – und veröffentlichen Sie regelmäßig neue Artikel.
  • 9) Sagen Sie Ihren Lesern was Neues! Hier unterstreicht Andrea Gardner die Bedeutung des Unique Selling Points.
  • 8)  Natürlich auch hier: Die Überschriften sollen unwiderstehlich sein.
  • 7) Schreiben Sie jede Seite als ob es eine Landing Page sei – ganz klar der Aufruf zu Sorgfalt und direkter Zielgruppenansprache
  • 6) Gewinnen Sie das Vertrauen des Lesers (verdienen Sie es sich auch) – hier werden vor allem seriöse Quellen genannt. Glaubwürdigkeit hat im Netz einen besonderen Stellenwert.
  • 5) Sprechen Sie sowohl die Gefühle (Leidenschaft) als auch den Verstand an.
  • 4) Entscheiden Sie, was Sie genau sagen wollen und lektorieren Sie Ihren Text sorgfältig.
  • 3) Nehmen Sie die Sichtweise Ihrer Zielgruppe ein.
  • 2) Strukturieren Sie Ihre Web-Site – hier bezieht sie sich auf den richtigen Aufbau und das passende Design.
  • 1) Wählen Sie die Keywords sorgfältig aus! Der größte Unterschied  zwischen Web und Print ist für Andrea Gardner die Ausrichtung auf die Auffindbarkeit im Netz.

Texten für das Interneht – ein Thema geht um die Welt (1): Qatar

Texten für das Interneht – ein Thema geht um die Welt (2): Polen

SEO-Maßnahmen für die Intranet-Suche? (1)

Die Unzufriedenheit der Anwender mit der Intranet-Suche ist ein Problem, das schon seit langem besteht und das auch mit komplexen und verbesserten Enterprise Search Lösungen nicht wirklich in den Griff zu bekommen ist.

Dagegen ist die Zufriedenheit mit der Internet-Suche mit Marktführer Google relativ hoch – zumindest so hoch, dass sich die Suche mit Suchmaschinen gegenüber anderen Methoden zu Info-Gewinnung durchgesetzt hat. Wie viele User greifen heute noch auf Verzeichnisse oder Linklisten zurück?

Was machen SEOs für die Suchmaschinenoptimierung?

Daraus hat sich für mich ein interessantes Gedankenspiel ergeben: Was macht Google richtig? Klar, einfache Suchmaske mit sehr einfachen Suchoptionen und permanente Verbesserung des Produkts (manchmal nicht ganz freiwillig). Bei den Überlegungen wurde mir auch deutlich, dass nicht nur das Unternehmen Google für die Funktionsfähigkeit der Suche arbeitet, sondern auch sehr viele andere daran beteiligt sind: Diejenigen nämlich, die ihre Seiten für die Suchmaschine aufbereiten, weil sie bei Google ganz vorne stehen sollen.

Im Intranet stellt sich die Wettbewerbssituation so natürlich nicht,  trotzdem finde ich interessant, mit welchen Maßnahmen die SEOs arbeiten und ob man sich von ihnen nicht ein paar interessante Kniffe abschauen kann.

Hier also ein erster Überblick über die SEO-Maßnahmen im Internet und ihrer möglichen Pendants im Intranet:

In den nächsten Tagen werde ich die einzelnen Maßnahmen im Intranet kurz vorstellen.

(Fortsetzung folgt)

Teil 2

Teil 3

Teil 4

SEO-Glossar für Online-Redakteure (4)

Fortsetzung von:

SEO-Glossar für Online-Redakteure (3) (I-L)

SEO-Glossars für Online-Redakteure (2) ( C-I)

SEO-Glossars für Online-Redakteure (1) (A-B)

Metatags

Im Header einer HTML-Seite stehen Informationen über die Seite also „Meta-Informationen“. Im Prinzip werden in den Meta-Tags bestimmte Daten über die Seite wie in einem Formular abgefragt. Der User sieht diese Angaben nicht, aber für Suchmaschinen können die Meta-Tags „description“ und „keywords“ eine Rolle spielen.

Metatag „Keywords“

Unter dem Meta-Tag „Keywords“ können die Schlüsselwörter einer Seite aufgeführt werden. In der Urzeit der Suchmaschinenoptimierung war die Pflege des Keyword-Tags das A und O. Wegen Keyword-Spamming und anderen unsauberen Methoden, haben die Suchmaschinenbetreiber diesen Meta-Tag aus ihren Berechungen ausgeschlossen.

Zur eigenen Organisation und Information sollte man diesen Bereich trotzdem plegen und die entscheidenden Schlüsselwörter der Seite hier eingeben.

Off-Page-Optimierung

Sind die Maßnahmen beim SEO, die nicht unmittelbar auf der Website oder im HTML-Code vorgenommen werden. Dafür zu sorgen, dass möglichst viele Links auf eine Seite zeigen (=Linkbuilding, Linkaufbau), ist das oberste Ziel bei der Off-Page-Optimierung.

On-Page-Optimierung

Hierzu gehört alles, was auf der Website oder im HTML-Code vorgenommen werden kann, um die Auffindbarkeit für Suchmaschinen zu verbessern, wie z.B. die saubere Programmierung, die richtige Benennung der Navigation, die Einbindung der Keywords an den richtigen Stellen und vieles mehr.  Hier haben die Online-Redakteure ein großes Wirkungsfeld, denn sie müssen den Spagat schaffen zwischen den Anforderungen des Lesers und den Suchmaschinen-Regeln.

PageRank

Der PageRank ist das Geheimrezept von Google, das die beiden Google Gründer Larry Page und Sergey Brin entwickelt haben. Der PageRank-Algorhitmus bewertet die Link-Popularität einer Website: Je mehr Links auf eine Seite zeigen, desto wichtiger ist die Seite. Und je mehr wichtige Seiten auf diese Seite zeigen, desto höher ist der PageRank. Der Wert geht von 1 bis 10. Der PageRank hat inzwischen an Bedeutung verloren.

SEO-Glossar für Online-Redakteure (3)

Fortsetzung des SEO-Glossars für Online-Redakteure (2) und SEO-Glossars für Online-Redakteure (1)

Indexieren

Das bezeichnet den  Vorgang, wenn eine Seite in den Index der Suchmaschine aufgenommen wird:  Die Software durchstreift das Netz und scannt die Websites und nimmt sie in die eigene Datenbank auf.  Bei der Suchabfrage wird dann nicht das ganze Internet durchsucht, sondern nur die Informationen, die im Index stehen. Bis eine Website indexiert wird, dauert das mehrere Tage oder länger.

Keywords

Schlüsselwörter sind die Verbindungsstelle zwischen Suche und dem gefundenen Inhalt:  Auf der einen Seite sind das die Wörter, die der User in das Suchfeld der Suchmaschinen eingibt – auf der anderen Seite stehen die Wörter, die den Inhalt einer Seite charakterisieren. Nur wenn sie identisch sind, erscheint eine Seite auf der Trefferliste der Suchmaschinen. Wenn jemand nach „Kaffeemaschine“ sucht, dann muss auf der Website an verschiedenen Stellen das Wort „Kaffemaschine“ vorkommen – „Kaffeevollautomat“, auch wenn es faktisch dasselbe ist,  nützt da nicht viel.

Keyword Density / Keyword Dichte

Je häufiger ein bestimmtes Wort im Text vorkommt, desto größer ist die Chance, dass Suche und Seite zusammen passen. Wer über Küchen schreibt, wird vielleicht einmal das Wort „Kaffeemaschine“ erwähnen,  stehen aber Kaffeemaschinen im Zentrum eines Textes, wird das Wort häufiger fallen.  Deswegen ist das Keyword-Vorkommen eines der wichtigsten Ranking-Kriterien überhaupt. Um hier lange Texte nicht zu bevorzugen, wird das Verhältnis von Keywords zur Gesamtzahl der Wörter gemessen. Je höher, desto besser – das war das Motto in den Anfangszeiten der Suchmaschinenoptimierung. Inzwischen sollte die Keyword-Dichte bei etwa 3-8%  liegen (die Einschätzungen gehen in diesem Punkt auseinander) – höhere Werte werden als Spam abgewertet.

KEI (Keyword Effectiveness Index)

Der KEI dient bei der Planung der Inhalte dazu, die Wertigkeit eines Keywords zu messen. Er drückt das Verhältnis zwischen Häufigkeit des gesuchten Begriffes zur Menge der angezeigten Ergebnisse an: Anzahl der Suchanfragen/Anzahl der Treffer = KEI. Je höher der KEI, desto stärker der Suchbegriff. Ein Keyword mit hohem KEI wird häufig gesucht – man hat aber wenig Konkurrenz.

Link-Popularity

Je mehr externe Links auf eine Website führen, desto höher ist die Link-Popularität einer Seite. Die Berechnung der Link Popularity erfolgt bei Google durch einen besonderen Algorithmus, den PageRank (siehe Glossar-Stichwort „PageRank“) .

Linktext

ist der sichtbare Teil des Links. Linktexte spielen bei der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle, da die Suchmaschinen die dort vorkommenden Wörter höher gewichten. Das heißt auf der einen Seite, dass Online-Redakteure bei internen Verlinkungen darauf achten, dass die Keywords im Linktext erscheinen. Bei der externen Verlinkung kann man auf die eingehenden Backlinks nur indirekt Einfluss nehmen.
Hyperlinks sind die wichtigsten Elemente des World Wide Web, da Sie einzelne Dokumente untereinander verknüpfen.
Im Rahmen einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung kommt den Inhalten der Linktexte eine große Bedeutung zu, da die jeweiligen Webseiten unter den im Linktext enthaltenen Begriffen höher gelistet werden.

SEO-gold – Das Blog für Suchmaschinenoptimierung – startet heute!

Liebe text-gold-Leser,

heute möchte ich Sie bitten, mal ein anderes Blog zu lesen: SEO-gold.de geht heute an den Start. Und – wie Sie es am Namen merken können – haben wir uns bei der Konzeption text-gold ein wenig zum Vorbild genommen. Das SEO-Blog soll im Bereich Suchmaschinenoptimierung das liefern, was wir mit text-gold rund um das Thema Online-Redaktion und Online-Texten versuchen: Infos und Fakten aus der Fachwelt, ergänzt um die Erfahrungen aus der Praxis.

Das SEO-Blog soll in erster Linie die Informationen aufgreifen, die Entscheider brauchen, um besser einschätzen zu können, welche Strategien und Maßnahmen bei der Suchmaschinenoptimierung wirkungsvoll und geeignet sind.

Wenn SEO für Sie ein Thema ist, dann werden Sie dort sicher Interessantes finden. Über alles, was Autoren wissen müssen, um Ihre Texte suchmaschinengerecht aufzubereiten, werden Sie weiterhin hier auf text-gold informiert.

Suchmaschinenstrategien – Ist SEO ein Thema in Unternehmen?

Beim Lesen unterschiedlicher Blogs und Fachzeitschriften zeichnet es sich ab: Das Jahr 2009 wird das Jahr sein, in dem sich SEO konsolidieren wird. 2008 haben die Unternehmen sich umgeschaut. 2009 wird’s ernst. Oder?

Ich bin gespannt, welche Ergebnisse die aktuelle Umfrage bei contentmanager.de nach den Suchmaschinenstrategien 2009  bringt.

Haben Sie auch eine Antwort?

Suchmaschinenoptimierte Texte (SEO-Texte) vor dem Aus?

Das Thema suchmaschinenoptimierte Texte beschäftigt mich immer wieder. Jetzt meldet Google eine Ergänzung der Funktionen um einen Web 2.0 Ansatz – das Search-Wiki.


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