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	<title>text-gold.de &#187; schreiben</title>
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	<description>Online-Redaktionen, Online-Redakteure, Online-Texte</description>
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		<title>Mit besseren Shoptexten Retourenquote senken</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Internet wird viel eingekauft, aber auch viel zur&#252;ckgeschickt. Jeder dritte Online-Eink&#228;ufer sendet seine im Netz gekauften Waren zur&#252;ck. Das berichtet internetworld und beruft sich dabei auf eine Studie von novomind. Eine hohe Retourequote ist schlecht f&#252;r die Kundenzufriedenheit und es entstehen hohe Kosten f&#252;r die Shopbetreiber. Aber warum m&#246;chten Online-Shopper ihre gekauften Waren nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet wird viel eingekauft, aber auch viel zur&#252;ckgeschickt. Jeder dritte Online-Eink&#228;ufer sendet seine im Netz gekauften Waren zur&#252;ck. Das berichtet <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/E-Commerce/Zahlen-Studien/Fashion-und-Moebel-werden-besonders-haeufig-zur-Retoure-Jeder-zweite-Kaeufer-schickt-Mode-zurueck-61347.html" target="_blank">internetworld</a> und beruft sich dabei auf eine Studie von <a href="http://www.novomind.com/" target="_blank">novomind</a>. Eine hohe Retourequote ist schlecht f&#252;r die Kundenzufriedenheit und es entstehen hohe Kosten f&#252;r die Shopbetreiber. Aber warum m&#246;chten Online-Shopper ihre gekauften Waren nicht behalten? Sicher, in einigen F&#228;llen sind die Produkte nicht einwandfrei. H&#228;ufig entsprechen aber die Beschreibungen nicht der Realit&#228;t, sind zu kurz, schlecht lesbar und vermitteln alles in allem ein unvollst&#228;ndiges oder falsches Bild des Produktes.</p>
<h3>5 Tipps f&#252;r bessere Shoptexte</h3>
<ol>
<li>Schreiben Sie verst&#228;ndlich -  nutzen Sie eine verst&#228;ndliche Sprache, kurze S&#228;tze, einfache W&#246;rter und  Textstrukturen. So wird jeder K&#228;ufer erst verstehen und dann kaufen.</li>
<li>Machen Sie konkrete Aussagen in Produkttexten und formulieren Sie Produkteigenschaften als Kundennutzen, ohne zu &#252;bertreiben.</li>
<li>Legen Sie Wert auf eine zielgruppenorientierte Darstellung und Vermittlung der Inhalte – das &#252;berzeugt und r&#228;umt Zweifel aus.</li>
<li>Versehen Sie Bilder mit einem erg&#228;nzenden Text, um die nicht sichtbaren Inhalte zu erl&#228;utern.</li>
<li>SEO hin und Conversion her – bleiben Sie bei den Tatsachen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Kommas &#8211; Welche Regeln muss ein Online-Redakteur kennen?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 08:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kommarege]]></category>
		<category><![CDATA[Kommas]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post &#8220;Kommas &#8211; Basis f&#252;r gut lesbare Texte&#8221; beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur alle Kommaregeln auswendig k&#246;nnen muss? Keine Panik &#8211; das ist nicht n&#246;tig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie S&#228;tze aufgebaut sind, also Grammatik-Grundkenntnisse mitbringen. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post &#8220;<a href="http://www.text-gold.de/praxistipps-fuer-online-redakteure/kommas-die-basis-fuer-gut-lesbare-texte/" target="_blank">Kommas &#8211; Basis f&#252;r gut lesbare Texte</a>&#8221; beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur<strong> alle Kommaregeln</strong> auswendig k&#246;nnen muss?</p>
<p>Keine Panik &#8211; das ist nicht n&#246;tig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie S&#228;tze aufgebaut sind, also <strong>Grammatik-Grundkenntnisse</strong> mitbringen.</p>
<div id="attachment_1038" class="wp-caption alignnone" style="width: 420px"><img class="size-full wp-image-1038" title="kommasetzung_falsch" src="http://www.text-gold.de/wp-content/kommasetzung_falsch.jpg" alt="Quelle: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de" width="410" height="308" /><p class="wp-caption-text">Viel hilft viel? Dieses Beispiel f&#252;r falsche Kommasetzung schickte uns feynschliff. (Foto: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de)</p></div>
<p><span id="more-940"></span></p>
<p>Ein Online-Redakteur muss nicht alle Kommaregeln kennen, aber die <strong>h&#228;ufigsten Anwendungsf&#228;ll</strong>e sollten ihm bekannt sein. Eine &#220;bersicht mit einigen g&#228;ngigen Regelungen hilft dabei, bei den wichtigsten Kommaentscheidungen Sicherheit zu gewinnen.</p>
<p><strong>Aufz&#228;hlungen:</strong></p>
<p>Die Kommasetzung bei Aufz&#228;hlungen gilt als die vermeintlich einfachste Regel.  Und doch kann die Kommasetzung von Adjektiven ganz sch&#246;n vertrackt sein.</p>
<ul>
<li>Die Website enth&#228;lt verst&#228;ndliche, kurze Texte. <em>(Die Texte sind verst&#228;ndlich und kurz.)</em></li>
<li>Die Texte handeln von interessanten medizinischen F&#228;llen. <em>(Die medizinischen F&#228;lle sind interessant, d. h. &#8220;medizinische F&#228;lle&#8221; ist ein Gesamtbegriff.)</em></li>
</ul>
<p>Einige Faustregeln helfen, bei Aufz&#228;hlungen den Durchblick zu behalten. K&#246;nnen Sie die Adjektive durch ein &#8220;und&#8221; verbinden? Bleibt der Sinn gleich, wenn Sie die Adjektive tauschen? Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, dann m&#252;ssen Sie ein Komma setzen.</p>
<p><strong>Orts- und Zeitangaben:</strong></p>
<p>Ja, es ist bekannt, dass man bei Orts- und Zeitangaben oft ein Komma setzen muss. Aber wann genau m&#252;ssen Sie ein Komma setzen, wann d&#252;rfen Sie es weglassen und wann ist es faktisch falsch?</p>
<ul>
<li>Das n&#228;chste Treffen findet am Dienstag, den 3. November, um 15 Uhr[,] statt. <em>(Das Komma nach dem letzten Bestandteil ist freigestellt.) </em></li>
<li>Unsere B&#252;ror&#228;ume befinden sich in Stuttgart, Augustenstra&#223;e 15, 2. Stock.<em><br />
</em></li>
<li>Unsere B&#252;ror&#228;ume befinden sich in Stuttgart in der Augustenstra&#223;e 15  im 2. Stock. <em>(Sind die Glieder einer mehrteiligen Orts- und Wohnungsangabe mit einer Pr&#228;position angeschlossen, steht vor der Pr&#228;position kein Komma.)</em></li>
</ul>
<p><strong>Infinitivgruppen:</strong></p>
<p>Bei Infinitivgruppen (&#8220;zu&#8221; + Verb) werden in der Praxis oft Kommas gesetzt. Interessant ist, dass es oft dem Redakteur &#252;berlassen ist, ob er ein Komma setzen m&#246;chte. Er muss abw&#228;gen, ob ein Komma beim Verst&#228;ndnis des Satzes hilft.</p>
<ul>
<li><strong>Es </strong>ist ratsam, eine Freigabe vom Chefredakteur einzuholen. <em>(Wird eine Infinitivgruppe durch ein hinweisendes Wort &#8211; &#8220;das&#8221;, &#8220;es&#8221;, &#8220;F&#228;higkeit&#8221;, &#8220;Absicht&#8221; etc. &#8211; angek&#252;ndigt, trennt man mit Komma ab.)</em></li>
<li>Das neue Unternehmens-CI sieht modern aus, ohne <strong>aber </strong>&#228;ltere Kunden abzuschrecken. <em>(Ist eine Infinitivgruppe mit &#8220;aber&#8221; oder &#8220;jedoch&#8221; verbunden, wird sie mit Komma abgetrennt.)</em></li>
<li>Wir empfehlen ihm nichts zu sagen./Wir empfehlen, ihm nichts zu sagen./Wir empfehlen ihm, nichts zu sagen.<em> </em><em>(Je nach Kommasetzung &#228;ndert sich der Sinn des Satzes. Setzen Sie ein Komma, um Missverst&#228;ndnisse auszuschlie&#223;en.)</em></li>
</ul>
<p><strong>Vergleiche:</strong></p>
<p>Steht vor als/wenn/denn ein Komma? Das h&#228;ngt davon ab, ob diese Konjunktionen nur Satzteile verbinden oder ob sie einen Nebensatz einleiten.</p>
<ul>
<li>Es wurden mehr Mitarbeiter eingestellt als entlassen.<em> (&#8220;Als&#8221; verbindet Satzteile.)</em></li>
<li>Es wurden mehr Mitarbeiter eingestellt, als das Unternehmen im gesamten letzten Jahr entlassen hatte.<em> (&#8220;Als&#8221; leitet einen Nebensatz ein.)</em></li>
</ul>
<p><strong>Kommas zwischen S&#228;tzen:</strong></p>
<p>Mehrere S&#228;tze &#8211; also etwa 2 Haupts&#228;tze oder ein Hauptsatz und ein Nebensatz &#8211; werden durch Komma abgegrenzt.</p>
<ul>
<li>Die Betriebsversammlung beginnt, der Vorstand ergreift das Wort. <em>(2 Haupts&#228;tze)</em></li>
<li>Letztes Jahr, es war vor der Halbzeitbilanz, k&#252;ndigte die Gesch&#228;ftsleitung Einschnitte an.<em> (Eingeschobener Hauptsatz)</em></li>
<li>Die Produkte wurden so stark nachgefragt, dass die Produktion hochgefahren wurde. <em>(Nebensatz wird durch Komma abgegrenzt.)</em></li>
<li>Der Mitarbeiter, der das Projekt initiiert hatte, ist mittlerweile bei einem anderen Unternehmen angestellt. <em>(eingeschobene Nebens&#228;tze werden in Kommas eingeschlossen.)</em></li>
</ul>
<p><strong>Kein Komma!</strong></p>
<p>Fast schon trivial, aber eben nur fast: Es gibt auch F&#228;lle, in denen kein Komma gesetzt werden darf.<strong> </strong>Einige der h&#228;ufigsten Fehlerquellen haben wir zusammengestellt. <strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Das Meeting findet wie besprochen morgen statt. <em>(Formelhafte Auslassungs&#228;tze, also unvollst&#228;ndige Nebens&#228;tze, werden nicht mit Komma abgetrennt.)</em></li>
<li>Unser Leistungsportfolio umfasst:
<ul>
<li>Internettexte</li>
<li>Website-Konzeption</li>
<li>Beratung beim Einsatz von Social Media<em><br />
</em><em>(Das Komma entf&#228;llt nach den Zeilen einer Liste, Tabelle und dergleichen.)</em> <em> </em></li>
</ul>
</li>
<li>Freundliche Gr&#252;&#223;e<br />
aexea GmbH<br />
<em>(Es steht kein Komma zwischen Gru&#223;formel und Unterschrift am Ende eines Schreibens.)</em></li>
<li>Frau M&#252;ller schreibt einen Artikel. <em>(Einfach gebauter Satz)<br />
</em></li>
<li>Am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr schreibt Frau M&#252;ller mithilfe ihres Textverarbeitungsprogramms den von ihrem Kollegen initiierten Artikel.<em> (Einfacher Hauptsatz mit Beif&#252;gungen)<br />
</em></li>
</ul>
<p>Um welchen Kommasetzungsfall es auch geht: Sie sollten stets Kommas <strong>w&#228;hrend des Schreibens</strong> setzen und <strong>nicht nachtr&#228;glich</strong> einf&#252;gen.</p>
<p>Dieser Blogbeitrag hat keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit &#8211; im Gegenteil, wir stellen bewusst <strong>nur wenige Regeln</strong> vor, die unserer Erfahrung nach im Arbeits- und Schreiballtag oft ben&#246;tigt werden. Bei Unsicherheiten oder allen nicht behandelten Regeln lohnt immer ein Blick in ein Regelwerk zur Zeichensetzung!<em><br />
</em></p>
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		</item>
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		<title>Neue Medien f&#246;rdern Schriftkultur &#8211; immer mehr Menschen schreiben</title>
		<link>http://www.text-gold.de/fundstuecke/neue-medien-foerdern-schriftkultur-immer-mehr-menschen-schreiben/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 08:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online Schreibe]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stanford-Studie &#252;ber das Schreiben ist der Aufmacher des Pressetextes des November-GEO-Hefts und Gegenstand eines weltonline-Artikels.  Kein Wunder, denn &#8211; wie ich es  bereits in dem Artikel  &#8220;Revolutioniert das Internet das Schreiben?&#8221; beschrieben habe - sind die Ergebnisse dieser Studie ziemlich spektakul&#228;r und sollten Kulturpessimisten zum Nachdenken bringen: Die &#8220;neuen Medien&#8221; bringen die Studenten nicht dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die<a title="http://ssw.stanford.edu/index.php" href="http://ssw.stanford.edu/index.php" target="_blank"> Stanford-Studie &#252;ber das Schreiben</a> ist der Aufmacher des <a title="http://www.geo.de/_components/GEO/info/presse/files/2009/geo_200910_Schriftkultur.pdf" href="http://www.geo.de/_components/GEO/info/presse/files/2009/geo_200910_Schriftkultur.pdf" target="_blank">Pressetextes</a> des November-GEO-Hefts und Gegenstand eines <a title="http://www.welt.de/die-welt/wissen/article4885285/Neue-Medien-foerdern-die-Schriftkultur.html" href="http://www.welt.de/die-welt/wissen/article4885285/Neue-Medien-foerdern-die-Schriftkultur.html" target="_blank">weltonline-Artikels</a>.  Kein Wunder, denn &#8211; wie ich es  bereits in dem Artikel  &#8220;<a title="http://www.text-gold.de/internes/revolutioniert-das-internet-das-schreiben/" href="http://www.text-gold.de/internes/revolutioniert-das-internet-das-schreiben/" target="_blank">Revolutioniert das Internet das Schreiben?</a>&#8221; beschrieben habe - sind die Ergebnisse dieser Studie ziemlich <strong>spektakul&#228;r </strong>und sollten Kulturpessimisten zum Nachdenken bringen:</p>
<p>Die &#8220;<strong>neuen Medien</strong>&#8221; bringen die Studenten nicht dazu immer weniger, sondern  im Gegenteil <strong>immer mehr zu schreiben</strong> und auch im <strong>privaten Bereich</strong>. 38% der Texte, die die Studenten geschrieben haben, sind nicht f&#252;r die Universit&#228;t gedacht, in fr&#252;heren Generationen war der Anteil privater Texte vernachl&#228;ssigbar klein.</p>
<p>Den Eindruck, dass die <strong>Texte im Internet</strong> viel schlechter seien, f&#252;hrt <a title="http://www.stanford.edu/~lunsfor1/" href="http://www.stanford.edu/~lunsfor1/" target="_blank">Andrea Lunsford</a>, die Organisatorin der Studie, darauf zur&#252;ck, dass sich hier auch Menschen schriftlich &#228;u&#223;ern, die<strong> fr&#252;her &#252;berhaupt nicht geschrieben</strong> haben und aus eher <strong>bildungsfernen Schichten</strong> stammen.</p>
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		</item>
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		<title>Kommas &#8211; die Basis f&#252;r gut lesbare Texte</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Online-Redakteure]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität für Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommaregeln]]></category>
		<category><![CDATA[Kommas]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen am Bildschirm]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommaregeln sind &#8211; g&#228;hn! &#8211; langweilig. Doch bei allem Verdruss &#252;ber die Richtlinien der Kommasetzung wird oft vergessen, wie hilfreich Kommas sind. Kommas unterst&#252;tzen nicht nur den Autor dabei, das Geschriebene sinnvoll zu ordnen, sondern sind auch f&#252;r den Leser, vor allem im Internet, essentiell. Kommas verdeutlichen die Konstruktion eines Satzes, etwa indem sie einen Nebensatz von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommaregeln sind &#8211; g&#228;hn! &#8211; langweilig. Doch bei allem Verdruss &#252;ber die Richtlinien der Kommasetzung wird oft vergessen, wie <strong>hilfreich Kommas sind</strong>. Kommas unterst&#252;tzen nicht nur den Autor dabei, das Geschriebene sinnvoll zu ordnen, sondern sind auch f&#252;r den Leser, vor allem im Internet, essentiell.</p>
<p><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/saccaden_ohne_regressionssaccaden_neu.jpg"><img class="size-medium wp-image-933" title="saccaden_ohne_regressionssaccaden_neu" src="http://www.text-gold.de/wp-content/saccaden_ohne_regressionssaccaden_neu-300x203.jpg" alt="Das Auge orientiert sich beim Lesen an Satzzeichen." width="300" height="203" /></a></p>
<p><span id="more-920"></span>Kommas verdeutlichen die Konstruktion eines Satzes, etwa indem sie einen Nebensatz von einem Hauptsatz abheben. Sie gliedern einen Satz <strong>inhaltlich</strong> und <strong>optisch</strong>. Sie sorgen also daf&#252;r, dass ein Satz leichter lesbar wird.</p>
<p>Was schon beim Schreiben auf Papier wichtig ist, gilt bei Web-Texten noch in verst&#228;rkter Form. Beim &#220;berfliegen einer Seite (<a href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/ich-schau-dir-in-die-augen/" target="_blank">Scannen</a>) &#252;berspringt das Auge meist einen Teil des Textes und liest nicht jedes Wort Buchstabe f&#252;r Buchstabe. Solche Auslassungen (<a href="http://www.typolexikon.de/s/sakkaden.html" target="_blank">Saccaden</a>) umfassen etwa 8 bis 10 Buchstaben. Darauf folgt eine Fixation, das hei&#223;t das Auge bleibt 0,2 bis 0,4 Sekunden an einer Textstelle h&#228;ngen. Fixationsstellen sind oft Satzzeichen wie <strong>Kommas</strong>, <strong>Punkte</strong> oder <strong>Doppelpunkte</strong>.</p>
<p>Willk&#252;rlich gesetzte Kommas tragen freilich nicht zum Verst&#228;ndnis bei. Um Kommas an der richten Stelle setzen zu k&#246;nnen, muss der Online-Redakteur Kenntnisse &#252;ber den Satzbau bzw. die Grammatik haben. Einige wichtige <strong>Anwendungsf&#228;lle</strong> werden wir in einem separaten Blog-Post zusammenfassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Helfer gegen die Schreibblockade</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 11:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Online-Redakteure]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockaden]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht: Der Text will nicht aus den Fingern flie&#223;en. Die Tastatur steht still, der Bildschirm bleibt leer. Oder aber der Text ist kreativlos, langweilig, ohne Pointe. Doch die Schreibblockade l&#228;sst sich l&#246;sen. Diese 10 Tricks helfen, die Gedanken auf&#8217;s Papier zu bringen. Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sorgen Sie f&#252;r eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht: Der Text will nicht aus den Fingern flie&#223;en. Die Tastatur steht still, der Bildschirm bleibt leer. Oder aber der Text ist kreativlos, langweilig, ohne Pointe. Doch die Schreibblockade l&#228;sst sich l&#246;sen. Diese 10 Tricks helfen, die Gedanken auf&#8217;s Papier zu bringen.</p>
<ol>
<li>Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sorgen Sie f&#252;r eine <strong>produktive Umgebung</strong>. R&#228;umen Sie den Schreibtisch auf, schalten Sie das Radio an oder aus, je nach Belieben. Es gibt Menschen, die bei lauten Hintergrundger&#228;uschen ihre besten Ideen entwickeln &#8211; vielleicht geh&#246;ren Sie dazu?<span id="more-905"></span></li>
<li>Die <strong>Recherche</strong> ist das Fundament Ihres Textes. Recherchieren Sie gr&#252;ndlich und gewissenhaft und das Texten f&#228;llt Ihnen leichter.</li>
<li>Erstellen Sie eine <strong>Mindmap</strong>: Schreiben Sie den Oberbegriff Ihres Textes in die Mitte eines Blattes. Welche Aspekte geh&#246;ren thematisch dazu? Sammeln Sie, was Ihnen spontan zu den Begriffen einf&#228;llt. Danach skizzieren Sie die Struktur Ihres Textes: Welche Argumente m&#252;ssen im Text wo einflie&#223;en? Was ist Ihr Aufh&#228;nger? Womit beenden Sie Ihren Text? Welches Argument folgt dem anderen?</li>
<li>Werden Sie sich bewusst, wer Ihr <strong>Adressat</strong> ist. Stellen Sie sich folgendes vor: Sie schreiben eine Mail &#252;ber Ihr Wochenende an Ihren besten Freund, Ihre Mutter und Ihren Chef. Sie werden drei v&#246;llig unterschiedliche Mails verfassen. Sie sehen: Der Adressat bestimmt den Stil und Inhalt.</li>
<li>Wieso nicht mal eine <strong>Kreativit&#228;tstechnik</strong> ausprobieren? Zum Beispiel die Drei-Schritt-Methode: &#220;berlegen Sie sich zun&#228;chst das Ziel Ihres Textes. Danach suchen Sie einen Aufh&#228;nger f&#252;r die Story oder erarbeiten Gemeinsamkeiten der Zielgruppe mit dem Thema. Als letzten Schritt tragen Sie Ihre Argumente zusammen. Erst jetzt geht&#8217;s ans Schreiben: Beginnen Sie mit dem Aufh&#228;nger bzw. der Gemeinsamkeit der Zielgruppe mit dem Thema. Bringen Sie dann Ihre Argumente vor. Beenden Sie den Text mit dem Ziel, das Sie verfolgen.</li>
<li><strong>Schreiben Sie drauf los</strong> &#8211; ohne Stil und Rechtschreibung. Die Korrektur kommt sp&#228;ter.</li>
<li>Manchmal l&#246;sen schon <strong>kleine Ablenkman&#246;ver</strong> die Schreibblockade. Trinken Sie einen Kaffee oder ein Glas Wasser, essen Sie ein bisschen Obst &#8211; am besten Sie verlassen dazu Ihren Arbeitsplatz.</li>
<li>Wenn Sie den Text schon begonnen haben, aber einfach nicht weiter kommen, &#246;ffnen Sie eine ganz neue Seite in Ihrem Schreibprogramm. Oder wechseln Sie das Arbeitsmaterial: Schreiben Sie Ihren Text mal wieder mit dem Kugelschreiber auf ein Blatt <strong>Papier</strong>. Das &#246;ffnet neue Perspektiven.</li>
<li>Lassen Sie den Text eine Weile ruhen &#8211; schlafen Sie dr&#252;ber. Oder besser: <strong>lesen Sie dr&#252;ber</strong>. Denn lesen erweitert den Horizont und &#246;ffnet den Geist. Lesen Sie Texte von anderen Schriftstellern oder Journalisten. Dadurch entwickeln Sie Ihren eigenen Schreibstil weiter und motivieren sich, selbst loszulegen.</li>
<li>Geben Sie Ihren Text einem <strong>Kollegen</strong> zum Lesen &#8211; er wird Sie durch seine Einf&#228;lle und Vorstellungen auf neue Gedankenbahnen lenken.</li>
</ol>
<p>Dies ist nur eine kleine Sammlung wertvoller Tipps. Helfen Sie uns bei der Erg&#228;nzung. Was sind Ihre Tricks gegen l&#228;stige Schreibblockaden?</p>
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		<title>Revolutioniert das Internet das Schreiben?</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/revolutioniert-das-internet-das-schreiben/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 08:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben wird bei Studenten immer wichtiger &#8211; das ist ein erstaunliches Ergebnis der &#8220;Stanford Study of Writing&#8220;. Bisher gab es den Konsens, dass die neuen Medien sich auf die Lese-und Schreibf&#228;higkeit eher negativ auswirken. Nicht wenige Kulturpessimisten prophezeiten den Niedergang des geschriebenen Wortes f&#252;r die westliche Kultur. Und dann diese Nachricht aus den USA. F&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schreiben wird bei Studenten immer wichtiger &#8211; das ist ein erstaunliches Ergebnis der &#8220;<a title="http://ssw.stanford.edu/" href="http://ssw.stanford.edu/" target="_blank">Stanford Study of Writing</a>&#8220;. Bisher gab es den Konsens, dass die <strong>neuen Medien</strong> sich auf die <strong>Lese-und Schreibf&#228;higkeit</strong> eher <strong>negativ</strong> auswirken. Nicht wenige Kulturpessimisten prophezeiten den Niedergang des geschriebenen Wortes f&#252;r die westliche Kultur. Und dann diese Nachricht aus den USA. F&#252;r die neue Generation von Studenten nimmt das <strong>Schreiben einen gr&#246;&#223;eren Raum</strong> in ihrem Leben ein,  weil ihr soziales Leben vermehrt im Netz stattfindet und so auf Text basiert.</p>
<p>Andrea Lunsford, Organisatorin der Studie interpretiert die Ergebnisse dieser Langzeitstudie sehr optimistisch:<span id="more-814"></span></p>
<blockquote><p>I think we&#8217;re in the midst of a literacy revolution the likes of which we haven&#8217;t seen since Greek civilization<br />
(Quelle: <a title="http://www.wired.com/techbiz/people/magazine/17-09/st_thompson" href="http://www.wired.com/techbiz/people/magazine/17-09/st_thompson" target="_blank">wired.com</a>)</p></blockquote>
<p>Ja, mein erster Gedanke war auch, dass man doch das <strong>Geplapper </strong>bei Twitter, Facebook, die Kommentare unter Artikel oder die Diskussionbeitr&#228;ge in Foren nicht im Ernst als <strong>hohe Schreibkunst</strong> werten kann. Und ich kann mir vorstellen, dass einige Kritiker sich sogar weigern, die Produktion solcher Texte als &#8220;Schreiben&#8221; zu bezeichnen. Diesen Einwand pariert Lungsford mit einem bedenkenswerten Argument:</p>
<p>Sie merkt an, dass diese Art zu schreiben, die F&#228;higkeit fordert, im entscheidenden Moment mit dem passenden Tonfall das inhaltlich Richtige zu sagen. An dieser Stelle verweist sie auf die <strong>griechische Rhetorik</strong>, wo diese F&#228;higkeit als &#8220;Kairos&#8221; einen wichtigen Stellenwert einnimmt. ( &#220;brigens wird gerade Barack Obama in einigen Reden zugestanden, den &#8220;<a title="br-online.de" href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2008/09/29/cumulus/BR-online-Publikation--208007-20080929085123.pdf">Kairos&#8221; getroffen</a> zu haben &#8211; ob das mit seinem <a title="text-gold: Wandel der politischen Kommunikation" href="http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/wandel-in-der-politischen-kommunikation/" target="_blank">Web 2.0-Wahlkampf</a> zu tun hat? ).  Entscheidend ist also, das Gef&#252;hl f&#252;r das Publikum zu haben. Die <strong>enge Verbindung</strong> zu Leserschaft und der <strong>Konversationscharakter </strong>der Texte r&#252;cken das Schreiben der jungen Studenten n&#228;her an die griechische Rhetorik an:</p>
<blockquote><p>The modern world of online writing, particularly in chat and on discussion threads, is conversational and public, which makes it closer to the Greek tradition of argument than the asynchronous letter and essay writing of 50 years ago</p></blockquote>
<p>Interessante Argumentation, finde ich. Und glauben Sie auch an die <strong>Renaissances des Schreibens </strong>durch das Web 2.0?</p>
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		<title>Lingulab zeigt Interessantes zu Online-Text</title>
		<link>http://www.text-gold.de/fundstuecke/lingulab-zeigt-interessantes-zu-online-text/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 13:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[lingulab]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Text]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[textqualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Lingulab ver&#246;ffentlicht den 2. Screencast auf youtube. Adela Schneider berichtet im Video zum Arbeiten mit Lingulab. Schneller kann man es nicht verstehen, wie Lingulab funktioniert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Texte besser machen" href="http://www.lingulab.de">Lingulab</a> ver&#246;ffentlicht den 2. <a title="So funktioniert Lingulab Live" href="http://www.youtube.com/watch?v=bLIR8_8hVl4">Screencast</a> auf youtube. Adela Schneider berichtet im Video zum Arbeiten mit Lingulab. Schneller kann man es nicht verstehen, wie Lingulab funktioniert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie lange brauchen Sie f&#252;r die Erstellung eines Online-Textes?</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/wie-lange-brauchen-sie-fuer-die-erstellung-eines-online-textes/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 04:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Redakteur]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie lange brauchen Sie durchschnittlich f&#252;r die Erstellung neuer Texte von der Planung und Recherche bis zur Online-Ver&#246;ffentlichung des Textes? Das haben wir die Teilnehmer der Content Studie 2008/2 gefragt. So haben die Studienteilnehmer geantwortet: 18,9% geben an, weniger als eine Stunde Zeit zu ben&#246;tigen 31,1% brauchen f&#252;r die Erstellung 1 bis 2 Stunden 24,2% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange brauchen Sie durchschnittlich f&#252;r die Erstellung neuer Texte von der Planung und Recherche bis zur Online-Ver&#246;ffentlichung des Textes? Das haben wir die Teilnehmer der Content Studie <a title="aexea.de: Content Studie" href="http://www.aexea.de/Wissen/Content-Studien-/Content-Studie-2008/2-Erfolgsorientierung-von-Online-Redaktionen-a176.html">2008/2</a> gefragt. So haben die Studienteilnehmer geantwortet:</p>
<ul>
<li>18,9% geben an, weniger als eine Stunde Zeit zu ben&#246;tigen</li>
<li>31,1% brauchen f&#252;r die Erstellung 1 bis 2 Stunden</li>
<li>24,2% sagen aus, dass der gesamte Erstellungsprozess 2 bis 3 Stunden Zeit beanspruche</li>
<li>14,2% veranschlagen zwischen 3 und 5 Stunden</li>
<li>immerhin 11,6% ben&#246;tigen &#252;ber 5 Stunden Zeit f&#252;r Recherche, Ausformulieren und Einpflegen eines Textes</li>
</ul>
<p>Der Hauptaufwand liegt bei der Planung und Recherche, dicht gefolgt vom Schreiben des Textes. Danach folgen das Redigieren und das Einstellen des Textes in das CMS. Am wenigsten Zeit verwenden die befragten Online-Redakteure f&#252;r die Suchmaschinenoptimierung ihrer Texte.</p>
<p>Wie lange brauchen Sie f&#252;r einen Artikel?</p>
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		<title>Warum schreiben Sie Fachb&#252;cher?</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/warum-schreiben-sie-fachbuecher/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 07:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r eine Antwort auf diese Frage hat Thomas Pleil hat in seinem Blogbeitrag &#8220;Das Buch als PR-Instrument&#8221; einige Argumente zusammengestellt. Und ich bin ganz seiner Meinung, dass ein Buch im PR-Bereich spezielle Wirkungen hat, die man durch andere Ma&#223;nahmen nicht erzielen kann. In einem Interview mit dem &#8220;Pilot Projekt&#8221; gibt er aber zu bedenken: Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r eine Antwort auf diese Frage hat Thomas Pleil hat in seinem Blogbeitrag &#8220;<a title="Das Textdepot: Das Buch als PR-Instrument" href="http://thomaspleil.wordpress.com/2008/11/14/das-buch-als-pr-instrument/" target="_blank">Das Buch als PR-Instrument</a>&#8221; einige Argumente zusammengestellt. Und ich bin ganz seiner Meinung, dass ein Buch im PR-Bereich <strong>spezielle Wirkungen</strong> hat, die man durch andere Ma&#223;nahmen nicht erzielen kann.</p>
<p>In einem <a href="http://www.pilotprojekt-wzn.de/index.php?id=170" target="_blank">Interview mit dem &#8220;Pilot Projekt&#8221;</a> gibt er aber zu bedenken:<span id="more-266"></span></p>
<blockquote><p>Man muss sich nat&#252;rlich bewusst sein, dass es ein entsprechender Aufwand ist, so ein Buch zu schreiben. Das geht nicht in ein paar Tagen. Es muss sich mit der Fachliteratur der renommierten Experten messen k&#246;nnen. Insofern muss man einen besonderen Anspruch an die Qualit&#228;t stellen.</p></blockquote>
<p>Doch genau diesen Einwand sehe ich als eine gro&#223;e St&#228;rke des B&#252;cherschreibens. Die <strong>intensive Auseinandersetzung</strong> mit  dem Thema &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum &#8211; ein Buch schreibt sich eben nicht schnell nebenher &#8211; f&#252;hrt zu einem <strong>vertieften Verst&#228;ndnis</strong>.</p>
<p>Gerade im Online-Bereich gibt es soviele Trends und Str&#246;mungen, die man nicht immer neben dem Alltagsgesch&#228;ft richtig bewerten kann. Beim Schreiben eines Buches bietet sich die M&#246;glichkeit diese Ph&#228;nomene zu <strong>reflektieren </strong>und <strong>einzuordnen</strong>. Auf der anderen Seite flie&#223;en die Erfahrungen aus der Praxis in die B&#252;cher mit ein.</p>
<p>Gerade arbeite ich an einer Aktualisierung meines Buches &#8220;<a title="aexea: Fachb&#252;cher " href="http://www.aexea.de/Wissen/Fachbuecher/Saim-Alkan-1x1-fuer-Online-Redakteure-und-Online-Texter-a89.html" target="_blank">1&#215;1 f&#252;r Online-Redakteure und Online-Texter&#8221;</a>.  Beim Schreiben der ersten Auflage musste ich mich mit dem Ph&#228;nomen des Bloggens auseinandersetzen. Das war der Keim f&#252;r text-gold. Und wenn ich jetzt das Kapitel aktualisiere, werde ich die Erfahrungen beim Bloggen nat&#252;rlich mit einbringen.</p>
<p><strong>Fachb&#252;cher wirken </strong>also nicht nur nach au&#223;en, sondern auch <strong>nach innen</strong>: Der Autor und das Unternehmen profitieren direkt davon.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schreiben f&#252;r das Web 2.0 &#8211; Von der Kunst des Widersprechens (Teil2)</title>
		<link>http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/schreiben-fuer-das-web-20-von-der-kunst-des-widersprechens-teil2/</link>
		<comments>http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/schreiben-fuer-das-web-20-von-der-kunst-des-widersprechens-teil2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 06:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozesse in Online-Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität für Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich Ihnen im Beitrag  &#8220;Von der Kunst des Widersprechens&#8220;  Paul Grahams Hierarchie des Widerspruchs vorgestellt.  In seinem Modell hat er Stufen der Argumentation vorgestellt, von der Beleidigung als unterste Kategorie bis hin zum expliziten Widerlegen des zentralen Punktes - sozusagen die K&#252;r des Widersprechens. Doch was bringt es, wenn man wei&#223;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich Ihnen im Beitrag  &#8220;<a href="http://www.text-gold.de/internes/schreiben-fuer-das-web-20-von-der-kunst-des-widersprechens-teil1/" target="_blank">Von der Kunst des Widersprechens</a>&#8220;  Paul Grahams <strong>Hierarchie des Widerspruchs</strong> vorgestellt.  In seinem Modell hat er Stufen der Argumentation vorgestellt, von der <strong>Beleidigung </strong>als unterste Kategorie bis hin zum <strong>expliziten Widerlegen des zentralen Punktes </strong>- sozusagen die K&#252;r des Widersprechens.</p>
<p>Doch was bringt es, wenn man wei&#223;, auf welcher <strong>Argumentebene </strong>ein Kommentar unter einem Beitrag <strong>einzustufen </strong>ist? Oder wenn man seine eigene  Art zu argumentieren jetzt <strong>einordnen </strong>kann?<span id="more-197"></span></p>
<p>Dem <strong>Online-Redakteur</strong> kann ein solches System <strong>helfen</strong>&#8230;</p>
<p>&#8230; die <strong>Nerven zu bewahren</strong>, falls sich Kommentare auf Beschimpfungsniveau befinden. Statt Schimpftiraden pers&#246;nlich zu nehmen, ist es besser, sie als Argument auf der Ebene 0 zu bezeichnen.</p>
<p>&#8230; das <strong>Niveau seiner eigenen Argumentation zu heben</strong>. Nat&#252;rlich wird kein Online-Redakteur mit Beleidigungen reagieren &#8211; aber nicht selten hat man doch den Impuls, den Kommentator anzugehen. Doch eine Argumentation auf den beiden unteren Ebenen ist immer verkehrt.</p>
<p>&#8230;<strong>Ideen f&#252;r die Beantwortung der Kommentare</strong> liefern. Soll er auf den Ton eingehen, dem Kommentar als Ganzes widersprechen oder den entscheidenden Argumentationspunkt suchen? Oder gelingt es sogar, den zentralen Punkt mit Gegenargumenten, Fakten und Zitaten zu widerlegen? Ein Blick auf die Form &#246;ffnet oft die Augen f&#252;r inhaltliche Aspekte.</p>
<p>Paul Graham selbst sieht den gr&#246;&#223;ten Nutzen des kunstvollen Widersprechens darin, dass es die <strong>Menschen zufriedener</strong> macht:</p>
<blockquote><p>&#8221; But the greatest benefit of disagreeing well is not just that it will make conversations better, but that it will make the people who have them happier. (&#8230;) You don&#8217;t have to be mean when you have a real point to make. In fact, you don&#8217;t want to. If you have something real to say, being mean just gets in the way. If moving up the disagreement hierarchy makes people less mean, that will make most of them happier. Most people don&#8217;t really enjoy being mean; they do it because they can&#8217;t help it.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und welcher Online-Redakteur m&#246;chte keine zufriedenen User? Da f&#228;llt mir gleich die n&#228;chste &#220;bung ein: &#8220;<strong>Von der Kunst des Zustimmens</strong>&#8220;. H&#246;rt sich einfach an. Aber wenn ich genauer dar&#252;ber nachdenke&#8230;.</p>
<p><a href="schreiben-fuer-das-web-20-von-der-kunst-des-widersprechens-teil1" target="_blank">Teil 1</a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/schreiben-fuer-das-web-20-von-der-kunst-des-widersprechens-teil2/feed/</wfw:commentRss>
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