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	<title>text-gold.de &#187; Recherche</title>
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	<description>Online-Redaktionen, Online-Redakteure, Online-Texte</description>
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		<title>Pons Online W&#246;rterbuch macht dem Duden Konkurrenz – ein Praxistest</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Online-Redakteure]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wörterbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Klett bringt die deutsche Rechtschreibung ins Internet, gratis. Pons (in der Hand von Klett) bietet sein W&#246;rterbuch „Deutsche Rechtschreibung“ seit letzter Woche in einer kostenlosen Internet-Version auf seinem Online-Sprachportal www.pons.eu an. Die Ernst Klett AG bringt dadurch Wind in einen Markt, der &#252;ber Jahrzehnte klar aufgeteilt war: „Der Mannheimer Duden-Verlag galt als Instanz in Sachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Klett bringt die deutsche Rechtschreibung ins Internet, <strong>gratis</strong>. Pons (in der Hand von Klett) bietet sein W&#246;rterbuch „Deutsche Rechtschreibung“ seit letzter Woche in einer kostenlosen Internet-Version auf seinem Online-Sprachportal <a title="www.pons.eu" href="http://www.pons.eu" target="_blank">www.pons.eu</a> an.</p>
<p style="text-align: left;">Die Ernst Klett AG bringt dadurch Wind in einen Markt, der &#252;ber Jahrzehnte <a title="Wirtschaftswoche: Pons will der neue Duden werden" href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/pons-will-der-neue-duden-werden-403944/" target="_blank">klar aufgeteilt war</a>:</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>„Der Mannheimer Duden-Verlag galt als Instanz in Sachen deutscher Sprache. Die gr&#252;nen W&#246;rterb&#252;cher aus dem Hause Pons waren pr&#228;ferierter Begleiter f&#252;r Generationen von Sprachsch&#252;lern.“</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Pons hat den Angriff auf Duden mit einer gefeierten und sehr originellen <a title="Basic Thinking" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/22/pons-schickt-basic-thinking-zurueck-auf-die-schulbank-note-2-koennte-besser-sein/" target="_blank">Social Media Kampagne</a> eingeleitet.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe mir das neue Angebot mal angeschaut:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/ponsonlineworterbuch.jpg"><img class="size-medium wp-image-653 aligncenter" title="Das Pons Online-W&#246;rterbuch" src="http://www.text-gold.de/wp-content/ponsonlineworterbuch-300x241.jpg" alt="Das Pons Online-W&#246;rterbuch" width="300" height="241" /></a></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>W&#228;hrend das Duden-Nachschlagewerk im Internet nur auszugsweise ge&#246;ffnet ist, kann man  auf das Pons-Angebot komplett <strong>kostenfrei </strong>zugreifen. <strong>140.000 Begriffe</strong> umfasst es.<span id="more-652"></span></li>
<li><strong>Nutzer </strong>k&#246;nnen neue Begriffe der Redaktion vorschlagen – der Online-Wortschatz wird <strong>w&#246;chentlich erweitert</strong>. Ein Briefumschlag hinter jedem Eintrag l&#228;dt den User ein, der Redaktion Feedback zu geben.</li>
<li>Die Begriffe sind untereinander <strong>verlinkt</strong>: Gibt man beispielsweise „Haus“ ein, werden auch verwandte Treffer aufgelistet wie z. B. „zu Hause“, deren Eintrag man direkt aufrufen kann.</li>
<li>Sehr hilfreich: <strong>Rechtschreibprinzipien</strong> und Hilfen stehen gleich auch mit <strong>online</strong>. Regeln zur Zusammen- und Getrenntschreibung bekommt man beim Eintrag „zu Hause“ gleich mit verlinkt.</li>
<li><strong>Vernetzte Zusatzfeatures</strong>: Das W&#246;rterbuch ist mit zahlreichen interessanten Web-Anwendungen verlinkt. Mit einem Klick kann ich meinen gesuchten Begriff in <strong>Wikipedia </strong>nachschlagen, bei <a title="www.canoo.net" href="http://www.canoo.net/" target="_blank">Canoo</a> anzeigen lassen oder mir in <a href="http://www.openthesaurus.de/" target="_blank">OpenThesaurus</a> Synonyme anzeigen lassen. Auch <a href="http://www.owid.de/elexiko_/index.html" target="_blank">elexico</a>, ein Service des Instituts f&#252;r deutsche Sprache oder <a href="http://www.dwds.de/" target="_blank">DWDS</a>, das digitale W&#246;rterbuch der deutschen Sprache sind nur <strong>einen Klick entfernt</strong>. Das Suchwort ist auf der jeweiligen Seite schon eingetragen, sch&#246;n!</li>
<li> Angenommen, ich m&#246;chte nun noch meinen Begriff auf Spanisch oder eine andere <strong>Fremdsprache &#252;bersetzen</strong>, kann ich das in derselben Anwendung &#252;brigens auch. Ich muss daf&#252;r nur die Sprache im Dropdown-Men&#252; ausw&#228;hlen.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Fazit: Ich bin <strong>begeistert</strong>. Die Verlinkungen zwischen den Begriffen und zu anderen Anwendungen sind besonders n&#252;tzlich. Rechtschreibung und W&#246;rterbuch aus einer Hand – mein Suchwort muss ich daf&#252;r nur einmal eingeben.<br />
Von August an wird die Netz-Version von &#8220;Deutsche Rechtschreibung&#8221; auch im mobilen Internet auf Smartphones und Handys verf&#252;gbar sein. Finanziert werden sollen die neuen Angebote durch <strong>Werbeerl&#246;se</strong>.</p>
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		<title>Die Intranet-Redaktion als Lokalredaktion</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozesse in Online-Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet-Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Themensuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Inhalte f&#252;r das Intranet &#8211; nicht selten gehen die Ideen schnell aus. Online-Redaktionen sind oft stark nach au&#223;en orientiert und sind &#252;ber die Trends im Netz oder „auf dem Markt“ auf dem Laufenden. Das ist f&#252;r ihre Arbeit auch sehr wichtig. Die Erfahrung zeigt, dass innerhalb des Unternehmens sehr viele Themen, Informationen und Anregungen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalte f&#252;r das Intranet &#8211; nicht selten gehen die Ideen schnell aus. Online-Redaktionen sind oft stark nach au&#223;en orientiert und sind &#252;ber die Trends im Netz oder „auf dem Markt“ auf dem Laufenden. Das ist f&#252;r ihre Arbeit auch sehr wichtig. Die Erfahrung zeigt, dass <strong>innerhalb des Unternehmens sehr viele Themen, Informationen und Anregungen</strong> zu finden sind, die leider oft &#252;bersehen werden. In meinem Buch &#8220;<span id="btAsinTitle"><a title="amazon.de: " href="http://www.amazon.de/Online-Redaktionsmanagement-Unternehmen-Qualit%C3%A4t-Prozesse-Organisation/dp/3833491582">Online-Redaktionsmanagement in Unternehmen</a>&#8221; habe ich mir &#252;berlegt, wie das sein k&#246;nnte, wenn die Intranet-Redaktion die &#8220;Lokalredaktion&#8221; eines Unternehmens w&#228;re: </span><span id="more-248"></span></p>
<p><strong>Ein Lokalredakteur kennt sein Revier wie seine Westentasche</strong></p>
<p>Wissen Sie ebenso gut Bescheid &#252;ber die Organisation und die Struktur Ihres Unternehmens? Sie kennen alle relevanten Produkte? Ist das Firmenarchiv f&#252;r Sie ein Buch mit sieben Siegeln? Kennen Sie alle Suchfunktionen innerhalb der Unternehmensdokumentation?</p>
<p><strong>Ein Lokalredakteur nimmt an den relevanten Vorg&#228;ngen in seinem Bezirk teil</strong></p>
<p>– dazu geh&#246;ren Konzerte, Diskussionen, Gemeinderatssitzungen, Vereine. Gibt es Arbeitsgruppen in Ihrem Unternehmen? Wenn ja, zu welchen Themen? Welche Veranstaltungen finden statt? Waren Sie auf der letzten Messe dabei? Informieren Sie sich regelm&#228;&#223;ig &#252;ber die Ergebnisse der wichtigsten Meetings und Sitzungen?</p>
<p><strong>Ein Lokalredakteur kennt die wichtigen K&#246;pfe und h&#228;lt mit ihnen Kontakt</strong></p>
<p>Sie wissen, wer welche Abteilung leitet? Welcher Mitarbeiter sich auf bestimmte Themen spezialisiert hat? Sie sind in Kontakt mit den Abteilungen, die Ihnen wichtige Informationen liefern k&#246;nnen?</p>
<p><strong>Ein Lokalredakteur wei&#223;, was auf den Stra&#223;en los ist</strong></p>
<p>Wenn Sie von Ihrer Kommunikationsabteilung eine Nachricht &#252;ber ein neues Produkt bekommen, fragen Sie bei der Entwicklungsabteilung nach? Haben Sie schon mal ein Interview mit einem Mitarbeiter gemacht?</p>
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		<title>Spracheinstellungen bei Google &#8211; internationale Recherche nicht ohne Probleme</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 06:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Online-Redakteure]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[international]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web ist grenz&#252;bergreifend und international &#8211; doch Google ist es nicht. Das zeigt eine interessante Untersuchung von Dirk Lewandowski. Er geht der Frage nach, welche Probleme man mit Suchmaschinen bekommen kann, wenn man auf der Suche nach fremdsprachigen Informationen ist. Suchmaschinen ber&#252;cksichtigen Sprachfaktoren beim Ranking. Wenn Sie etwa &#252;ber google.de nach &#8220;online news&#8221; suchen, stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web ist grenz&#252;bergreifend und international &#8211; doch Google ist es nicht. Das zeigt eine <a title="Dirk Lewandowski: Problems with the use of Web search engines to find results in foreign" href="http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/OIR2008_Preprint.pdf" target="_blank">interessante Untersuchung von Dirk Lewandowski</a>. Er geht der Frage nach, <strong>welche Probleme</strong> man mit <strong>Suchmaschinen</strong> bekommen kann, wenn man auf der <strong>Suche nach fremdsprachigen Informationen</strong> ist.</p>
<p>Suchmaschinen ber&#252;cksichtigen <strong>Sprachfaktoren beim Ranking</strong>. Wenn Sie etwa &#252;ber google.de nach &#8220;<a title="google.de: Suchergebnis " href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=%22online+news%22&amp;meta=" target="_blank">online news</a>&#8221; suchen, stehen fokus.de, heise.de und Spiegel ganz oben. Erst Treffer 192 auf Seite 20 bringt einen &#220;berblick der University of North Carolina  &#252;ber Newsangebote auf der ganzen Welt, danach folgen die News-Seiten von ABC und BBC &#8211; eine Seite sp&#228;ter dann CNN. (Die Trefferlisten &#228;ndern sich allerdings st&#252;ndlich &#8211; deswegen k&#246;nnen Sie zu ganz anderen Ergebnissen kommen &#8211; aber die Tendenz bleibt.)<span id="more-220"></span></p>
<p>Im Alltag ist das <strong>ganz n&#252;tzlich</strong>, weil die meisten in der Regel <strong>muttersprachliche Informationen bevorzugen</strong>. Und f&#252;r die anderen F&#228;lle hat Google bei der Einstellung &#8220;erweiterte Suche&#8221; die M&#246;glichkeit, die <strong>gew&#252;nschte Sprache einzustellen</strong>. Denkt man. Doch wenn Sie in die Suchmaske &#8220;online news&#8221; eingeben und bei Spracheinstellung &#8220;Englisch&#8221;, dann steht an erster Stelle die deutsche Ausgabe von Spiegel.de, gefolgt von spiegel.de/international und heise.de/english. Wenn Sie sich einen &#220;berblick &#252;ber internationale englische News-Sites machen wollen, hilft Ihnen das nicht gerade weiter.</p>
<p>Dieses <a href="http://www.durchdenken.de/lewandowski/doc/OIR2008_Preprint.pdf" target="_blank">Ph&#228;nomen</a> hat sich <a title="Durchdenken - Dirk Lewandowski" href="http://www.durchdenken.de/lewandowski/publikationen.php" target="_blank">Dirk Lewandowski</a> n&#228;her angeschaut. Er hat 50 Suchbegriffe herausgesucht, die in Deutsch und Englisch verwendet werden &#8211; ohne unbedingt in beiden Sprachen dieselbe Bedeutung zu haben wie etwa &#8220;Handy&#8221;. Und er hat dann die W&#246;rter in das deutsche Interface mehrerer Suchmaschinen eingegeben. Im ersten Durchgang wurde als gew&#252;nschte Sprache &#8220;Deutsch&#8221;, im zweiten &#8220;Englisch&#8221; eingestellt. Danach wurden die ersten 20 Ergebnisse gepr&#252;ft. Mit folgendem Resultat:</p>
<ul>
<li>Spracheinstellung &#8220;deutsch&#8221;: Ask 99%, Google 98%, MSN 98%, Yahoo 100%</li>
<li>Spracheinstellung &#8220;englisch&#8221;: Ask 94%, Google 456%, MSN 34%, Yahoo 95%</li>
</ul>
<p>Google bringt mit der <strong>Spracheinstellung &#8220;Englisch</strong>&#8221; innerhalb der ersten Treffer in <strong>&#252;ber die H&#228;lfte</strong> der F&#228;lle Dokumente, die <strong>nicht der gew&#252;nschten Spracheinstellung</strong> entsprechen. In den meisten F&#228;llen sind es wieder deutsche Web-Sites. Das kann f&#252;r eine internationale Recherche wirklich hinderlich sein. Anderen Suchmaschinen wie etwa Yahoo! oder Ask macht die Spracheinstellung keine Probleme, deswegen r&#228;t der Suchexperte:</p>
<p><strong>1)</strong> <strong>Nutzen Sie f&#252;r Ihre fremdsprachige Suche nicht Google oder MSN</strong></p>
<p>Das Beispiel &#8220;online news&#8221; mit englischer Spracheinstellung bringt bei Yahoo tats&#228;chlich englischsprachige Web-Sites aus unterschiedlichen L&#228;ndern auf der ersten Seite - zumindest ab Platz 4 wird&#8217;s interessant. Auf den ersten Blick sind die Treffer auf der ersten Seite von Ask f&#252;r meine Suchabsicht am relevantesten: ABC, BBC, CBS, Express India, World news und japantimes.co.uk.</p>
<p><strong>2) Wechseln Sie auf die Schnittstelle des jeweiligen Landes, in dessen Sprache Sie suchen</strong>.</p>
<p>Nicht ganz einfach, Englisch wird in vielen L&#228;ndern gesprochen. Also trotzdem hier die Stichproben: Die Ergebnisse f&#252;r google.uk.co &#8211; sind ganz auf Gro&#223;britannien zugeschnitten: BBC, telegraph, The Sun. Eine Suche auf google.com.au bringt Ergebnisse aus Australien.</p>
<p>Etwas <strong>komplizierter</strong> wird es, wenn man <strong>Seiten aus den USA</strong> sucht. Wenn Sie google.us in ihr Browserfenster tippen, werden Sie auf google.com umgeleitet &#8211; und zwar auf die deutsche Sektion. Und jetzt? K&#246;nnen Sie z.B. auf einen Proxyserver in den USA zugreifen und von da aus suchen. Nicht ganz einfach. Im Netz werden einige <a title="Forum indiegamer" href="http://forums.indiegamer.com/showthread.php?p=167204" target="_blank">Tricks </a>und <a title="Forum Webmasterworld" href="http://www.webmasterworld.com/google/3321575.htm" target="_blank">Kniffe</a> besprochen, wie Sie auf U.S.-Google zugreifen k&#246;nnen. Die Ergebnisse sind &#8211; wie meine Stichproben zeigen &#8211; &#228;hnlich, aber nicht identisch.</p>
<p>Wenn Sie also z.B. auf der Suche nach internationalen Expertenmeinungen zu einem bestimmten Thema sind, m&#252;ssen Sie <strong>bei Google entweder geduldig sehr lange Trefferlisten durchschauen oder mehrere Durchg&#228;nge machen</strong>, bevor Sie an Informationen aus der ganzen Welt kommen &#8211; auch wenn die Dokumente alle auf Englisch vorliegen.</p>
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		<item>
		<title>Grundlegendes zur Recherche im Internet &#8211; Handlungsempfehlungen (Teil 2)</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/grundlegendes-zur-recherche-im-internet-handlungsempfehlungen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 08:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wissenschaftler der Uni Leipzig, die die Studie &#8220;Journalistische Recherche im Internet&#8221; konzipiert und durchgef&#252;hrt haben, haben sich &#8211; anders als der Untertitel angibt, nicht auf eine Bestandsaufnahme journalistischer Arbeit beschr&#228;nkt. Sie gehen einen Schritt weiter und leiten aus ihren Ergebnissen konkrete Handlungsempfehlungen und praktische andwendbare Lehren f&#252;r f&#252;r die journalistische Recherche ab: 1 Herstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaftler der Uni Leipzig, die die Studie &#8220;<a title="Journalistische Recherche im Internet" href="http://www.lfm-nrw.de/downloads/veranstaltungen/zus-jourrech.pdf" target="_blank">Journalistische Recherche im Internet</a>&#8221; konzipiert und durchgef&#252;hrt haben, haben sich  &#8211; anders als der Untertitel angibt, nicht auf eine Bestandsaufnahme journalistischer Arbeit beschr&#228;nkt. Sie gehen einen Schritt weiter und leiten aus ihren Ergebnissen <strong>konkrete Handlungsempfehlungen und praktische andwendbare Lehren f&#252;r f&#252;r die journalistische Recherche ab</strong>:</p>
<p><strong>1 Herstellen von Quellentransparenz</strong>. Um eine Information einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, muss man wissen, woher sie stammt. Eigentlich ist das selbstverst&#228;ndlich &#8211; leider f&#228;llt das aus Zeitgr&#252;nden h&#228;ufig unter den Tisch.  Nat&#252;rlich wird jeder eine Web-Site, auf der jeder sofort feststellen kann, wer der Autor ist und woher er seine Infos hat als <a href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/transparenz-erzeugt-glaubwuerdigkeit/" target="_blank">glaubw&#252;rdiger einsch&#228;tzen</a>, als eine Web-Site ohne Angaben. In jedem Fall ist der Journalist angehalten, heraus zu finden, wer hinter einer Information steht, etwa bei Denic.</p>
<p><strong>2 Englischkenntnise. </strong>Die Empfehlung die Sprachkompetenz im Englischen zu verbessern, kommt ein wenig &#252;berraschend &#8211; weil man doch davon ausgeht, dass das Lesen von englischen Texten zum Berufsalltag geh&#246;rt. Tats&#228;chlich hat die Studie gezeigt, dass deutsche Journalisten auch dann noch deutsche Informationen bevorzugen, wenn englischsprachige Infos wesentlich schneller zum Ziel gef&#252;hrt h&#228;tten. Englisch-Schulung sollte auch Teil der Online-Rechereche-Schulung sein.</p>
<p><strong>3 Sensibilisierung f&#252;r PR-Inhalte</strong> &#8211; Klar, viele News stammen aus den PR-Abteilungen von Unternehmen und das sollte jedem Redakteur klar sein. Dieser Aspekt geh&#246;rt f&#252;r mich eindeutig zur Herstellung von Quellentransparenz und den journalistischen Grundtugenden: Quellen m&#252;ssen &#252;berpr&#252;ft werden.</p>
<p><strong> 4 Vorsicht im Umgang mit Wikipedia</strong>. Die Enzyklop&#228;die ist f&#252;r die befragten deutschen Journalisten das drittwichtigste Internetangebot zur Recherche. Und Wikipedia ist nicht perfekt, sondern kann Fehler enthalten. Aber so &#252;berfl&#252;ssig zur Recherche, wie die Wissenschaftler es darstellen, ist es nicht. Auch hier ist eine kritische Haltung gut &#8211; auch wenn sicher nicht hinter jedem Artikel eine Verschw&#246;rung (&#8220;gef&#228;lschte Informationen&#8221;) steht.</p>
<p><a href="../internes/grundlegendes-zur-recherche-im-internet-studienergebnisse-teil-1/">Teil 1</a></p>
<p><a href="grundlegende-studie-zur-recherche-im-internet-die-erfolgreichen-suchstrategien-teil-3" target="_blank">Teil 3</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grundlegendes zur Recherche im Internet &#8211; Studienergebnisse (Teil 1)</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/grundlegendes-zur-recherche-im-internet-studienergebnisse-teil-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 07:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
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		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Suchstrategien]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalistische Recherche im Internet wird von der &#8220;alten Schule&#8221; der Journalisten mi&#223;trauisch be&#228;ugt. Doch kommt kein Online-Redakteur mehr ohne Informationen aus dem Netz aus. Aber wie nutzen Journalisten das Netz f&#252;r ihre Recherche? Ein umfassende Antwort darauf wollten Marcel Machill, Markus Beiler und Martin Zenker vom Lehrstuhl f&#252;r Journalistik an der Universit&#228;t Leipzig haben. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalistische Recherche im Internet wird von der &#8220;alten Schule&#8221; der <a title="text-gold: Netzrecherche immer mit doppeltem Boden" href="http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/netzrecherche-immer-mit-doppeltem-boden/" target="_blank">Journalisten mi&#223;trauisch be&#228;ugt</a>. Doch kommt kein Online-Redakteur mehr ohne Informationen aus dem Netz aus. Aber wie nutzen Journalisten das Netz f&#252;r ihre Recherche? Ein umfassende Antwort darauf wollten <a href="http://www.uni-leipzig.de/journalistik2/lehrstuhl/mitarbeiter/" target="_blank">Marcel Machill, Markus Beiler und Martin Zenker</a> vom Lehrstuhl f&#252;r Journalistik an der Universit&#228;t Leipzig haben. Sie f&#252;hrten im Auftrag der Landesanstalt f&#252;r Medien Nordrhein-Westfalen <strong>eine Studie &#252;ber journalistische Recherche im Internet</strong> durch. Eigentlich handelt es sich um mehrere Studien, weil <strong>unterschiedliche Fragestellungen</strong> mit <strong>unterschiedlichen Methoden</strong> (Beobachtung, Befragung, Experiment) kombiniert wurden.<span id="more-210"></span></p>
<p><strong>Rechercheprozesse im Redaktionsalltag</strong></p>
<p>235 Journalisten aus 34 Medienangeboten (Online, Zeitungen, Fernsehen und H&#246;rfunk) wurden bei ihrer Arbeit beobachtet, um herauszufinden, aus welchen Handlungen eine Recherche besteht und welche Recherchemittel sie einsetzen. Die Recherche wurde in <strong>drei Teilprozesse</strong> aufgeteilt:</p>
<ol>
<li><strong>Themenfindung </strong>und <strong>Relevanzbewertung </strong>- Suchen und Finden von Themen und das Bewerten ihrer Bedeutung</li>
<li><strong>&#220;berpr&#252;fungsrecherche </strong>- Quellen und Infos auf Wahrheitsgehalt und Richtigkeit pr&#252;fen</li>
<li><strong>Erweiterungsrecherche </strong>- Ermitteln von zus&#228;tzlichen Quellen und Infos.</li>
</ol>
<p>Ergebnis: Am h&#228;ufigsten recherchieren Journalisten zur Erweiterung (51,3%) und Themenfindung (40,8%), eine &#220;berpr&#252;fungsrecherche findet kaum statt (7,9%).</p>
<p>Das <strong>wichtigste Mittel zur Recherche ist das Telefon</strong> &#8211; aber die <strong>computergest&#252;tze Recherche</strong> hat sich auf breiter Ebene <strong>etabliert</strong>: Journalisten nutzen vor allem E-Mails, Suchmaschinen/Webkataloge und redaktionelle Web-Sites, um ihre Informationen einzuholen. Wobei das Wort Suchmaschinen durch &#8220;Google&#8221; ersetzt werden kann &#8211; denn <strong>Google hat einen H&#228;ufigkeitsanteil von 90,4%</strong> bei der Suchmaschinenrecherche. Trotzdem ist man in deutschen Redaktionsb&#252;ros von einer &#8220;googleisierung&#8221; entfernt. Computergest&#252;tzte Recherchemittel werden zwar h&#228;ufiger, aber k&#252;rzer eingesetzt. Klassische Recherchemittel nehmen einen gr&#246;&#223;eren Anteil an der Recherchedauer ein.</p>
<p><strong>Welche Onlinequellen nutzen Journalisten?</strong></p>
<p>601 Frageb&#246;gen ausgef&#252;llt von Journalisten aus allen Mediengattungen wurden ausgewertet, um die <strong>Einstellung von Journalisten zu Internet</strong> und Suchmaschinen auszuloten. F&#252;r fast alle ist journalistische Arbeit ohne Internet nicht mehr denkbar.</p>
<p>Als die <strong>wichtigsten Internetangebote</strong> f&#252;r ihre Arbeit gaben drei Viertel der Journalisten <strong>Google </strong>an, auf Platz 2 folgt <strong>Spiegel online</strong> (53,4%) und dahinter <strong>Wikipedia </strong>(37,4%). Danach folgen mit gro&#223;em Abstand einige Webangebote etablierter Medien. Unter den ersten 10 Web-Sites befindet sich keine einzige Prim&#228;rquelle. Es werden also vor allem redaktionelle Produkte der Kollegen hinzugezogen.</p>
<p><strong>Suchmaschinenkompetenz und Suchmaschinenstrategien</strong></p>
<p>Anhand eines <strong>Experiments </strong>versuchten die Wissenschaftler herauszufinden, wie gut Journalisten mit <strong>Google zurecht kommen</strong> und welche Strategien sie anwenden, um an Informationen zu kommen. Bei zwei der Aufgaben, die die 48 Probanden l&#246;sen sollten, ging es darum konkrete Fakten zu finden. Die dritte Aufgabe war eine umfassende Suche, bei der alle vorhandenen Informationen zu einem Thema gesammelt werden sollten.</p>
<p>Den Sucherfolg bewerten die Wissenschaftler las mittelm&#228;&#223;ig, die <strong>Journalisten suchten nicht erfolgreicher als ganz normale Nutzer</strong>. Wobei einige sehr professionelle Suchmaschinennutzer herausstachen. Ihre Suchstrategien werde ich in einem gesonderten Beitrag vorstellen.</p>
<p><a href="http://www.text-gold.de/internes/grundlegendes-zur-recherche-im-internet-handlungsempfehlungen-teil-2/">Teil 2</a></p>
<p><a href="grundlegende-studie-zur-recherche-im-internet-die-erfolgreichen-suchstrategien-teil-3" target="_blank">Teil 3</a></p>
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		<title>Transparenz erzeugt Glaubw&#252;rdigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 07:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Qualität für Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Recherche im Netz bei alten Journalisten-Hasen nicht unumstritten ist und Glaubw&#252;rdigkeit im Netz wirklich ein Problem darstellt, stelle ich Ihnen zur Abwechslung mal ein Musterbeispiel an Transparenz vor: Quelle: politiFact.com Jedem Artikel ist ein Kasten &#8220;About this story&#8221; zugeordnet, wo die Quellen aufgef&#252;hrt und &#228;hnliche Artikel verlinkt sind und die Namen der Rechercheure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die <a href="http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/netzrecherche-immer-mit-doppeltem-boden/" target="_blank">Recherche im Netz bei alten Journalisten-Hasen nicht unumstritten ist</a> und Glaubw&#252;rdigkeit im Netz wirklich ein Problem darstellt, stelle ich Ihnen zur Abwechslung mal ein <strong>Musterbeispiel an Transparenz</strong> vor:</p>
<p><a href="http://www.politifact.com/truth-o-meter/article/2008/feb/26/unpacking-home-mortgage-plans/" target="_blank"><img src="http://www.text-gold.de/wp-content/politifact.jpg" alt="politifact.jpg" /></a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politFact.com" target="_blank">politiFact.com</a></p>
<p>Jedem Artikel ist ein Kasten &#8220;<strong>About this story</strong>&#8221; zugeordnet, wo die Quellen aufgef&#252;hrt und &#228;hnliche Artikel verlinkt sind und die Namen der Rechercheure erscheinen (die Autoren sind unter den &#220;berschriften genannt). Jeder Name kann angeklickt werden &#8211; man kommt auf eine Seite, wo alle Artikel und eine kurze T&#228;tigkeitsbeschreibung des Autors zusammengestellt sind.</p>
<p><strong>Soviel Transparenz macht glaubw&#252;rdig</strong>. Leider ist diese Web-Site keine Dauereinrichtung, sondern nur ein <a href="http://www.politifact.com/truth-o-meter/about/" target="_blank">Projekt</a> zweier amerikanischer Zeitungen (&#8220;<a href="http://www.sptimes.com/home.shtml" target="_blank">The St. Petersburg Times of Florida</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.cq.com/corp/corplogin.do" target="_blank">Congressional Quarterly of Washington, D.C.</a>&#8220;) um den W&#228;hlern zu helfen, den Wahrheitsgehalt der Meldungen im Wahlkampf um das Amt des U.S.-Pr&#228;sidenten einzusch&#228;tzen.</p>
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		<title>Netzrecherche &#8211; immer mit doppeltem Boden</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 06:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozesse in Online-Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne das Netz kommt heute bei der Recherche niemand mehr aus &#8211; doch ungepr&#252;ft sollte man die Informationen nicht &#252;bernehmen. Es geh&#246;rte eine zeitlang zum guten Ton, sich &#252;ber den &#8220;Google-Journalismus&#8221; zu mokieren und auch heute noch werden einige Autoren nicht m&#252;de, vor den Gefahren des Internets f&#252;r Journalisten zu warnen. Hans Leyendecker etwa stellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ohne das Netz kommt heute bei der Recherche niemand mehr aus &#8211; doch ungepr&#252;ft sollte man die Informationen nicht &#252;bernehmen.</strong></p>
<p>Es geh&#246;rte eine zeitlang zum guten Ton, sich &#252;ber den &#8220;Google-Journalismus&#8221; zu mokieren und auch heute noch werden einige Autoren nicht m&#252;de, vor den Gefahren des Internets f&#252;r Journalisten zu warnen. Hans Leyendecker etwa <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/244/150869/" target="_blank">stellte vor kurzem fest</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) auf eine schnelle Recherche in Suchmaschinen zur&#252;ckzugreifen, geh&#246;rt zu den neuen S&#252;nden des Journalismus. (&#8230;) Internet-Recherchen f&#252;hren deshalb auch Journalisten in die Irre.&#8221;<span id="more-139"></span></p></blockquote>
<p>Ja, das Netz ist &#8211; nicht nur f&#252;r Journalisten &#8211; ein schwer durchschaubarer Dschungel. Doch es ist gleichzeitig auch eine <strong>unerl&#228;ssliche Recherchequelle</strong>, wie <a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/google-journalismus/" target="_blank">Umfragen</a> und <a href="http://www.media-perspektiven.de/261.html?&amp;tx_mppublications_pi1[showUid]=510&amp;cHash=c1f8c7dcbb" target="_blank">Studien</a> zeigen. Und so s&#252;ndigen Journalisten und Online-Redakteure sehr h&#228;ufig. Denn das Netz bietet aktuelle Informationen rund um die Uhr. So schnell an Texte, Bilder, Nachrichten oder Berichte zu kommen, war vor Anbruch des Internet-Zeitalters nicht m&#246;glich. Auf dieses einzigartige Rechercheinstrument zu verzichten, kommt nicht in Frage &#8211; aber in die Irre f&#252;hren sollte man sich auch nicht lassen.</p>
<p>Worauf man achten muss, um keinen <strong>falschen Online-Informationen</strong> aufzusitzen hat Albrecht Ude in seinem Artikel &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2008/06/C-Internetwahrheit?page=all" target="_blank">L&#252;gen im Netz</a>&#8221; zusammengetragen. Vieles klingt selbstverst&#228;ndlich &#8211; kann aber nicht oft genug wiederholt werden:</p>
<ul>
<li>Wer schreibt?</li>
<li>In welchem Umfeld steht die Web-Site?</li>
<li>Wie hei&#223;t die Domain und wer steht dahinter? Sind Passagen geklaut?</li>
<li>Was schreiben andere &#252;ber den Text?</li>
<li>Wer verlinkt auf die Site?</li>
</ul>
<p>Und nat&#252;rlich gilt auch im Netz die goldene Rechercheregel: <strong>Nie ohne zweite Quelle!</strong> Ob die dann aus einem gedruckten Lexikon, einem Experten oder einer anderen Web-Site stammt?</p>
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		<title>Recherchemonopol</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 08:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse in Online-Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hab ich´s mir fast gedacht: Das Wort recherchieren kann man bald mit “googlen” ersetzen. Einer stichprobenartigen Umfrage (294 Teilnehmer) einer PR-Agentur zufolge, stufen 95% aller befragten Journalisten die Suchmaschine Google als sehr wichtig oder wichtig f&#252;r ihre Recherche ein. Das Online-Archiv der Redaktion liegt mit 87% nur sehr knapp vor den Web-Sites der Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hab ich´s mir fast gedacht: Das Wort recherchieren kann man bald mit “googlen” ersetzen. Einer stichprobenartigen <a target="_blank" href="http://www.storymaker.de/index.php?module=Pagesetter&amp;func=viewpub&amp;tid=8&amp;pid=49&amp;lid=4.2" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.storymaker.de/index.php?module=Pagesetter_amp_func=viewpub_amp_tid=8_amp_pid=49_amp_lid=4.2');">Umfrage</a> (294 Teilnehmer) einer PR-Agentur zufolge, stufen 95% aller befragten Journalisten die Suchmaschine <strong>Google</strong> als sehr wichtig oder wichtig f&#252;r ihre <strong>Recherche</strong> ein.<span id="more-24"></span></p>
<p>Das Online-Archiv der Redaktion liegt mit 87% nur sehr knapp vor den <strong>Web-Sites der Unternehmen</strong> mit 86%. Zwar nutzen die Journalisten die Angebote der Unternehmen f&#252;r Recherchezwecke, sind aber nicht zufrieden, was den <strong>Informationsgehalt</strong> betrifft. Ihnen fehlen vor allem Fakten und Hintergrundinformationen. Kritikpunkt ist auch die <strong>Verst&#228;ndlichkeit</strong> der Texte.</p>
<p>Die Online-Recherchequellen aus dem Bereich <strong>Web 2.0</strong>, wie etwa Foren, Blogs, Xing, Flickr oder YouTube, nutzen bisher rund 20% der Journalisten. Da w&#252;rde ich gerne n&#228;chstes Jahr nochmal nachfragen.</p>
<p>Entdeckt bei <a target="_blank" href="http://www.medienrauschen.de/" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.medienrauschen.de/');">medienrauschen</a></p>
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