Tag Archiv: Online-Texte

Schreiben für das Web 2.0 – Von der Kunst des Widersprechens (Teil2)

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen im Beitrag  “Von der Kunst des Widersprechens“  Paul Grahams Hierarchie des Widerspruchs vorgestellt.  In seinem Modell hat er Stufen der Argumentation vorgestellt, von der Beleidigung als unterste Kategorie bis hin zum expliziten Widerlegen des zentralen Punktes - sozusagen die Kür des Widersprechens.

Doch was bringt es, wenn man weiß, auf welcher Argumentebene ein Kommentar unter einem Beitrag einzustufen ist? Oder wenn man seine eigene  Art zu argumentieren jetzt einordnen kann?
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Schlüsselwörter richtig setzen – ein Modell zum suchmaschinenoptimierten Schreiben


Der Papst ist jetzt auch drin…

… in der jetzt völlig überarbeiteten Version meiner Schulung “Texten für das Internet“. Neben Benedikt XVI. haben viele zahlreiche Beispiele, Aufgaben und Studien dort Eingang gefunden. Ein neuer Block umfasst den Umgang mit Schlüsselwörtern im Text. Das ist zum einen für das Suchmaschinenranking von Bedeutung – aber auch für die interne Suche.

Beim Schreiben von Online-Texten sollte natürlich jeder Autor in erster Linie seinen Leser vor Augen haben – und die Google-Optimierung im Hinterkopf behalten. Es ist oft nicht einfach, hier die Balance zu halten: Google erwartet, dass die Schlüsselwörter im Text in einer bestimmten Häufigkeit vorkommen, während den User ungeschickte Platzierungen der Schlüsselwörter und Wiederholungen stören könnten.

Als Anleitung zum sinnvolle und stilsichern Handhabung von Schlüsselwörtern habe ich ein Modell der semantischen Leerstellen entwickelt. Es unterstützt die Autoren , die Schüsselwörter im Text zu verwenden und sie an die richtigen Stellen zu setzen. Ich bin mal gespannt, wie das Modell von den Schulungsteilnehmern aufgenommen wird.

Mehr dazu in diesem Blog:

SEO-Texte – so schreibt man sie

Auf die Spitze getrieben (Teil 3)

Das Prinzip der “umgekehrten Pyramide” passt sehr gut ins Web und bietet sich für Online-Texte an.

Die “umgekehrte Pyramide” ist – wie ich in Teil 2 dieser kleinen Folge dargelegt habe – schon ziemlich alt: Sie ist seit dem 19. Jahrhundert in den Zeitungen zu finden, ist über die Radio-Nachrichten ins Fernsehen gekommen und hat auch den Sprung ins Internet geschafft. Hier hat Jakob Nielsen kräftig nachgeholfen. 1996 zeigt er, welche Vorteile “Inverted pyramids in Cyberspace” haben:
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“Ihr Online-Text hat die Note 2,5…”

Weblesbarkeitsindex soll Qualität von Online-Texten meßbar machen.
… Sie können ihn verbessern, wenn Sie mehr Zwischenüberschriften einbauen. Schauen Sie sich auch Ihre Wortwahl noch einmal an.”

Nein, das sind nicht die Anmerkungen Ihres Dozenten im Seminar “Schreiben für das Internet”. Solche und ähnliche Sätze lesen Sie, wenn Sie Ihren Text in einen Editor eingegeben, der die Lesbarkeit von Online-Texte bewerten kann.
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