Tag Archiv: Online-Texte

Kommas – Welche Regeln muss ein Online-Redakteur kennen?

Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post “Kommas – Basis für gut lesbare Texte” beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur alle Kommaregeln auswendig können muss?

Keine Panik – das ist nicht nötig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie Sätze aufgebaut sind, also Grammatik-Grundkenntnisse mitbringen.

Quelle: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de

Viel hilft viel? Dieses Beispiel für falsche Kommasetzung schickte uns feynschliff. (Foto: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de)


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Kommas – die Basis für gut lesbare Texte

Kommaregeln sind – gähn! – langweilig. Doch bei allem Verdruss über die Richtlinien der Kommasetzung wird oft vergessen, wie hilfreich Kommas sind. Kommas unterstützen nicht nur den Autor dabei, das Geschriebene sinnvoll zu ordnen, sondern sind auch für den Leser, vor allem im Internet, essentiell.

Das Auge orientiert sich beim Lesen an Satzzeichen.


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Bessere Online-Texte schreiben – das macht ein gutes Seminar aus

Online-Texte besser schreiben  – am besten man lernt es. Nur wie? Was macht ein gutes Seminar aus? Worauf sollte man achten?


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Online-Text im Tourismus – Worauf kommt es an?

Beim etourism Dialog im Kleinwalsertal erörteten Online-Redakteure aus der Touristik die Anforderungen an Online-Text. Ich war als Experte geladen und diskutierte mit.

In einem „World Cafe“ diskutierte ich mit drei Gruppen innerhalb von rund 90 Minuten die wesentliche Anforderungen an Online-Text.
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“1×1 für Online-Redakteure” – Online-Texte besser schreiben

Alles neu macht der Mai. In diesem Frühjahr ist die 2. Auflage meines Buches “1×1 für Online-Redakteure und Online-Texter: Einstieg in den Online-Journalismus ” erschienen.

Die Grundlagen für gute Online-Texte bleiben natürlich gültig. Spannend strukturieren, verständlich schreiben und geschickt verknüpfen sind die Konstanten für webgerechtes Schreiben. Doch beim Publizieren im Netz hat sich in der letzten Zeit viel getan, so dass ich einige neue Aspekte aufgegriffen und eingebaut habe:

  • neue Strategien für die Recherche im Web 2.0
  • Tipps zur Bildrecherche
  • die neuesten Entwicklungen im Urheberrecht
  • Community Manager – neue Berufsbilder in der Online-Redaktion
  • und natürlich: die entscheidenden Infos für das suchmaschinengerechte Schreiben

Mir ging es vor allem darum, die Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Praxis relevant sind und die Inhalte so aufzubereiten, dass sie im Online-Redaktionsalltag schnell einsetzbar sind. Deswegen gibt es einige Übersichten, Beispiele und vor allem: Checklisten (noch mehr als in der 1. Auflage).

Wenn ich mir das Buch so anschaue, print macht doch auch viel Spaß.

Meeting mit Namics in Zürich: Was bringen gute Online-Texte?

Ein spannendes Meeting mit den Kollegen von Namics. Su Franke hatte mich eingeladen zum Austausch über gute Online-Texte. Rund 10 Kollegen von Namics traf ich in Zürich.


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Suchmaschinenoptimierung von journalistischen Texten

Wie viel SEO verträgt ein journalistischer Text? Geht Suchmaschinenoptimierung auf Kosten von Abwechslung, Kreativität und stilistischer Qualität?

Zugegeben, die Diskussion über Suchmaschinenoptimierung im Journalismus ist nicht gerade neu. Im Juni 2008 veröffentlichte horizont.net einen Artikel, in dem Sueddeutsche.de-Chef Hans-Jürgen Jakobs eine SEO-Konvention gegen „Manipulationen“ fordert. Er bezeichnete „exzessive SEO“ als „journalistische Wettbewerbsverzerrung“.
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In 7 Schritten zum perfekten Online-Text

Gute Online-Texte sind nicht nur griffig geschrieben, verständlich und vielleicht auch unterhaltsam. Ein guter Online-Text wird besser, wenn er nicht alleine steht. Und wie wird er perfekt? Dieser Frage geht Bill Dunphy nach und schlägt sieben Schritte vor, um einen Online-Text wie ein “digitaler Muttersprachler” zu schreiben.

  1. Gibt es Originaldokumente, die Sie verlinken können?
  2. Gibt es Videos, Bilder, Audiodateien, Slideshows online?
  3. Können Sie eine Karte dazu erstellen?
  4. Können Sie ältere Artikel dazu suchen und verlinken?
  5. Können Sie ein Video oder eine Audio-Datei mit einem Interview oder einem Treffen hinzufügen?
  6. Können Sie auf eine maßgebliche Web-Site verlinken?
  7. Können Sie zu Kommentaren aufrufen oder ein Gespräch zum Thema beginnen?

Auf den ersten Blick liegt der Schwerpunkt auf Multimedia und Hypertext – Fotos, Videos, Karten, andere Seiten – alles wird verlinkt. Doch was ich an Bills Artikel am interessantesten finde, ist die Haltung zum Leser: Es geht nicht darum, einen Text etwa mit Videos oder Linklisten aufzupeppen. Das Wichtigste scheint ihm zu sein, dass der Autor sein Wissen und seine Informationen mit dem Leser teilt: “It’s a conversation, remember?”

Mehr dazu in diesem Blog:

Was unterscheidet Internet-Text und Intranet-Text?

Schreiben für das Web 2.0 – Von der Kunst des Widersprechens (Teil2)

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen im Beitrag  “Von der Kunst des Widersprechens“  Paul Grahams Hierarchie des Widerspruchs vorgestellt.  In seinem Modell hat er Stufen der Argumentation vorgestellt, von der Beleidigung als unterste Kategorie bis hin zum expliziten Widerlegen des zentralen Punktes - sozusagen die Kür des Widersprechens.

Doch was bringt es, wenn man weiß, auf welcher Argumentebene ein Kommentar unter einem Beitrag einzustufen ist? Oder wenn man seine eigene  Art zu argumentieren jetzt einordnen kann?
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Schlüsselwörter richtig setzen – ein Modell zum suchmaschinenoptimierten Schreiben


Der Papst ist jetzt auch drin…

… in der jetzt völlig überarbeiteten Version meiner Schulung “Texten für das Internet“. Neben Benedikt XVI. haben viele zahlreiche Beispiele, Aufgaben und Studien dort Eingang gefunden. Ein neuer Block umfasst den Umgang mit Schlüsselwörtern im Text. Das ist zum einen für das Suchmaschinenranking von Bedeutung – aber auch für die interne Suche.

Beim Schreiben von Online-Texten sollte natürlich jeder Autor in erster Linie seinen Leser vor Augen haben – und die Google-Optimierung im Hinterkopf behalten. Es ist oft nicht einfach, hier die Balance zu halten: Google erwartet, dass die Schlüsselwörter im Text in einer bestimmten Häufigkeit vorkommen, während den User ungeschickte Platzierungen der Schlüsselwörter und Wiederholungen stören könnten.

Als Anleitung zum sinnvolle und stilsichern Handhabung von Schlüsselwörtern habe ich ein Modell der semantischen Leerstellen entwickelt. Es unterstützt die Autoren , die Schüsselwörter im Text zu verwenden und sie an die richtigen Stellen zu setzen. Ich bin mal gespannt, wie das Modell von den Schulungsteilnehmern aufgenommen wird.

Mehr dazu in diesem Blog:

SEO-Texte – so schreibt man sie