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	<title>text-gold.de &#187; Lesbarkeit</title>
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	<description>Online-Redaktionen, Online-Redakteure, Online-Texte</description>
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		<title>Praxistipp: Fettschreibung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 08:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Online-Redakteure]]></category>
		<category><![CDATA[Fettungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viele Fettungen braucht der User?  Weniger ist mehr! - Auch im Internet gilt diese altbew&#228;hrte Redensart. Der gekonnte Einsatz von Fettungen macht Ihren Text scanbarer.  Doch was ist zu fetten und was nicht? Damit die Wahl nicht zur Qual wird, hier einige Praxistipps: &#220;berschriften &#220;berschriften gliedern Ihren Text, enthalten wichtige Information und machen neugierig. Kurz: Sie sind wichtig! Deshalb verdienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie viele Fettungen braucht der User?</strong> </p>
<p>Weniger ist mehr! - Auch im Internet gilt diese altbew&#228;hrte Redensart. Der gekonnte Einsatz von Fettungen macht Ihren Text scanbarer.  Doch was ist zu fetten und was nicht? <span id="more-66"></span>Damit die Wahl nicht zur Qual wird, hier einige Praxistipps:</p>
<ul>
<li><strong>&#220;berschriften<br />
</strong>&#220;berschriften gliedern Ihren Text, enthalten wichtige Information und machen neugierig. Kurz: Sie sind wichtig! Deshalb verdienen sie eine Fettung. So werden Headlines zu visuellen Ankerpunkte, an denen sich Ihr User orientiert. Auch dem logischen Gedankengang Ihres Artikels wird der Leser so leichter folgen.</li>
<li><strong>Einzelne W&#246;rter und Phrasen<br />
</strong>Heben Sie einzelne Schl&#252;sselbegriffe hervor. So wei&#223; der User auf den ersten Blick, worum es im Folgenden geht. Zu viele Fettungen sind jedoch kontraproduktiv. Sie hemmen den Leserfluss und wieder muss der Leser selbst entscheiden, wo sich die eigentliche Kernbotschaft versteckt.  Bei einem &#220;berma&#223; an Fettungen kommt der Verdacht auf: Wei&#223; der Autor vielleicht selbst nicht so genau, worauf es ihm ankommt?</li>
<li><strong>Betonung oder Botschaft?</strong><br />
Nicht das Wie, sondern das Was ist wichtig! Sie m&#252;ssen klar entscheiden, welches Wort bzw. welche kurze Phrase informationstragend ist. <br />
So nicht: “Unser Angebot ist <strong>ganz</strong> auf Ihre Bed&#252;rfnisse zugeschnitten.”<br />
Sondern so: “Unser Angebot ist ganz <strong>auf Ihre Bed&#252;rfnisse zugeschnitten</strong>.”<br />
Also: Message - nicht Intonation - muss im Vordergrund stehen.</li>
</ul>
<p align="left">Wie k&#246;nnen Sie &#252;berpr&#252;fen, ob Ihre Fettungen Sinn machen? &#8211; Abstrahieren Sie vom Kontext und beachten Sie ausschlie&#223;lich die gefetteten W&#246;rter. Wenn Sie aus diesen wenigen W&#246;rtern entnehmen k&#246;nnen, worum es sich in Ihrem Text dreht, dann liegen Sie genau richtig.  Ihr User kann sich &#252;ber einen gut strukturierten und bequem lesbaren Text freuen.</p>
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		<title>Zweiundvierzig</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 08:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Qualität für Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibweise]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlen in Online-Texten &#8211; besser ausschreiben? Zweiundvierzig. Die Antwort ist einfach, aber die Entscheidung, wie sie richtig geschrieben wird, ist es nicht. W&#228;re 42 richtig gewesen? Tats&#228;chlich finde ich die Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest bei Wikipedia unter dem Stichwort “42 (Antwort)”. Gibt es eine Regel, wann man Zahlen ausschreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zahlen in Online-Texten &#8211; besser ausschreiben?</strong></p>
<p>Zweiundvierzig. Die Antwort ist einfach, aber die Entscheidung, wie sie richtig geschrieben wird, ist es nicht. W&#228;re <a target="_blank" href="http://www.fortytwo.de/project42_1024.html" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.fortytwo.de/project42_1024.html');">42</a> richtig gewesen? Tats&#228;chlich finde ich die Antwort nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest bei Wikipedia unter dem Stichwort “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/de.wikipedia.org/wiki/42_Antwort');">42 (Antwort</a>)”.</p>
<p>Gibt es eine <strong>Regel</strong>, wann man Zahlen ausschreibt und wann nicht?<span id="more-42"></span></p>
<p>In meinem Ged&#228;chtnis hatte ich verankert, dass Zahlen von <strong>eins bis zw&#246;lf</strong> ausgeschrieben werden und <strong>ab 13</strong> dann Zahlzeichen verwendet werden m&#252;ssen. Das stimmt nicht, denn tats&#228;chlich schreibt der <strong>Duden</strong> nur vor, dass Zahlen vor Abk&#252;rzungen als Ziffern erscheinen m&#252;ssen. 2 Euro ist richtig, zwei Euro auch, aber zwei € ist falsch. Der Duden l&#228;sst den Autoren also weitgehend <strong>freie Hand</strong>.</p>
<p>Allerdings hat die <a target="_blank" href="http://www.matthias-kammerer.de/SonsTypo.htm#top" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.matthias-kammerer.de/SonsTypo.htm_top');">Typographie</a> komplexe <strong>Orientierungshilfen</strong> f&#252;r den Druck entwickelt, nach denen die unterschiedlichsten Faktoren daf&#252;r hinzuziehen sind, ob besser eine <strong>Ziffer</strong> verwenden oder ein <strong>Wort</strong> verwendet wird. So kann es eine Rolle spielen, wie viele Silben das Wort hat, welche Bedeutung die Zahl f&#252;r den Text hat oder wie viele Zahlen in dem Satz vorkommen und welche wichtiger ist.</p>
<p>Je l&#228;nger ich dar&#252;ber nachdenke, desto interessanter finde ich das Ph&#228;nomen. <a target="_blank" href="http://www.useit.com/alertbox/writing-numbers.html" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.useit.com/alertbox/writing-numbers.html');">Jakob Nielsen</a> hat – &#228;hnlich wie Douglas Adams – eine ganz einfache Antwort. Sie lautet: 23.</p>
<blockquote><p>It´s better to use „23“ than „twenty-three“ to catch users’ eyes when they scan web pages for facts, according to eyetracking data.</p></blockquote>
<p>Und er liefert eine interessante Begr&#252;ndung daf&#252;r: Zahlen <strong>stoppen</strong> den wandernden Blick beim <strong>Scannen</strong>! Zahlen werden eher fixiert als Worte, weil sie aus der Masse der Worte hervorstechen. Klar, 2415 sieht anders aus als vier, auch wenn beide aus vier Elementen bestehen, und zieht deswegen den Blick des Users auf sich.</p>
<p>Auf diese Art von <strong>Aufmerksamkeit</strong> und <strong>Lesbarkeit</strong> haben sich die Typographen auch schon konzentriert. Nielsen bringt aber ein neues Argument ins Spiel: Zahlen <strong>repr&#228;sentieren Fakten</strong> und werden deswegen als kompakte Information h&#246;her bewertet als Beschreibungen. Und eine Zahl numerisch zu schreiben unterstreicht dieses Attribut also noch und erh&#246;ht – nach Nielsen – die <strong>Glaubw&#252;rdigkeit</strong> eines Textes.</p>
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		<title>&#8220;Ihr Online-Text hat die Note 2,5&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://www.text-gold.de/organisation-von-online-redaktionen/ihr-online-text-hat-die-note-25/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 07:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation von Online-Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität für Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Weblesbarkeitsindex]]></category>

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		<description><![CDATA[Weblesbarkeitsindex soll Qualit&#228;t von Online-Texten me&#223;bar machen. … Sie k&#246;nnen ihn verbessern, wenn Sie mehr Zwischen&#252;berschriften einbauen. Schauen Sie sich auch Ihre Wortwahl noch einmal an.” Nein, das sind nicht die Anmerkungen Ihres Dozenten im Seminar “Schreiben f&#252;r das Internet”. Solche und &#228;hnliche S&#228;tze lesen Sie, wenn Sie Ihren Text in einen Editor eingegeben, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/06/2cherrie.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/06/2cherrie.jpg');" title="2cherrie.jpg"></a>Weblesbarkeitsindex soll Qualit&#228;t von Online-Texten me&#223;bar machen.</strong></p>
<p><em>… Sie k&#246;nnen ihn verbessern, wenn Sie mehr Zwischen&#252;berschriften einbauen. Schauen Sie sich auch Ihre Wortwahl noch einmal an.”</em></p>
<p>Nein, das sind nicht die Anmerkungen Ihres Dozenten im Seminar “Schreiben f&#252;r das Internet”. Solche und &#228;hnliche S&#228;tze lesen Sie, wenn Sie Ihren Text in einen Editor eingegeben, der die Lesbarkeit von <strong>Online-Texte bewerten</strong> kann.<span id="more-45"></span></p>
<p>Eine solche Software existiert noch nicht. Aber bald, denn ich arbeite daran, einen <strong>Weblesbarkeitsindex</strong> zu entwickeln und ihn in einen Editor zu integrieren.</p>
<p>Es ist nicht schwer zu sagen, was einen guten Online-Text ausmacht: Die richtigen Informationen stehen an der richtigen Stelle, der Text ist <strong>verst&#228;ndlich</strong>, gut <strong>scanbar </strong>und und spricht eine <strong>klare Sprache</strong>. Im Prinzip wirklich kein Hexenwerk.</p>
<p>Knifflig wird es, wenn Sie Qualit&#228;t des Textes messen wollen. <strong>Qualit&#228;tskriterien </strong>in <strong>Zahlen</strong> umzuwandeln &#8211; das ist gerade die Nuss, die ich knacken will.</p>
<p>Mein Ziel ist es, anhand unterschiedlicher Qualit&#228;tskriterien zu einem <strong>Weblesbarkeitsindex</strong> zu kommen, mit dem die Qualit&#228;t eines Online-Textes ausgedr&#252;ckt werden kann. Damit k&#246;nnen Sie schnell beurteilen, ob Ihr Text (oder der Ihrer Konkurrenten) den <strong>Qualit&#228;tsanforderungen</strong> entspricht.</p>
<p>Der Index soll aber nicht nur ein reines <strong>Messinstrument</strong> bleiben, sondern die <strong>Arbeitsabl&#228;ufe</strong> in einer Online-Redaktion unterst&#252;tzen. Gerade in dezentral organisierten Online-Redaktionen mit sehr vielen Autoren ist es schwer, Qualit&#228;tsanforderungen dauerhaft auf einheitlichem Niveau zu halten. Das ist oft nur mit sehr hohem Personal- und Zeitaufwand zu realisieren, da jeder Text gr&#252;ndlich &#252;berarbeitet und nicht nur gegengelesen werden muss.</p>
<p>Wenn nun ein solcher Index in die <strong>Arbeitsumgebung</strong> der Autoren &#8211; in der Regel ein Content-Managment-System &#8211; integriert ist, dann k&#246;nnen sie mit einem Knopfdruck feststellen, welche Qualit&#228;t ihr Text hat und selbst <strong>Qualit&#228;tssicherungsma&#223;nahmen</strong> ergreifen. Und den Text beispielsweise von Note 4 auf Note 2 verbessern.</p>
<p>Die Vorarbeiten sind schon l&#228;nger im Gange, im Augenblick sind wir dabei, die <strong>Gewichtung der Kriterien</strong> festzulegen. Ich werde Sie &#252;ber die Entwicklung des Weblesbarkeitsindex in diesem Blog auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Und nat&#252;rlich bin ich an Ihren Anregungen und Kommentaren zu diesem Thema sehr interessiert. Was halten Sie z.B. von der Abk&#252;rzung <strong>WLI </strong>(=WebLesbarkeitsIndex)?</p>
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