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	<title>text-gold.de &#187; Internet</title>
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	<description>Online-Redaktionen, Online-Redakteure, Online-Texte</description>
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		<title>Das Internet-Manifest &#8211; Diskussionsprotokoll der aexea-Redaktion</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein interessantes Unterfangen, das Internet-Manifest. Und bei uns in der Redaktion auch diskutiert. An dieser Stelle m&#246;chte ich unsere Diskussion nach drau&#223;en tragen. Dieser Beitrag wird von unserer gesamten Redaktion geschrieben. Jeder darf schreiben, was ihm zu den einzelnen Punkten einf&#228;llt. Keine Beschr&#228;nkung, keine  Zensur. Mal schauen, was dabei rauskommt. Internet-Manifest 1. Das Internet ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Unterfangen, das <a title="http://www.internet-manifest.de/" href="http://www.internet-manifest.de/" target="_blank">Internet-Manifest</a>. Und bei uns in der Redaktion auch diskutiert. An dieser Stelle m&#246;chte ich unsere Diskussion nach drau&#223;en tragen. Dieser Beitrag wird von unserer gesamten Redaktion geschrieben. Jeder darf schreiben, was ihm zu den einzelnen Punkten einf&#228;llt. Keine Beschr&#228;nkung, keine  Zensur. Mal schauen, was dabei rauskommt.</p>
<p><strong>Internet-Manifest</strong></p>
<blockquote><p><strong>1. Das Internet ist anders.</strong><br />
Es schafft andere &#214;ffentlichkeiten, andere Austauschverh&#228;ltnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien m&#252;ssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realit&#228;t anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bek&#228;mpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verf&#252;gung stehenden Technik den bestm&#246;glichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schlie&#223;t neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.</p></blockquote>
<p>Verena Pohl (VP): Dem kann man zustimmen. Wenn auch die Behauptung &#8220;Das Internet ist anders&#8221; etwas nichtssagend ist: Anders als was?</p>
<p>Heike H&#228;fele (HH): Ich stimme sowohl der Behauptung als auch dem Kommentar von VP zu. Eine Tageszeitung ist auch anders im Gegensatz zu einem Magazin. Allerdings finde ich auch, dass der Vegleich nicht zwingend notwendig ist. Es ist schon ziemlich eindeutig, was damit gemeint ist.</p>
<blockquote><p><strong>2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.</strong></p>
<p>Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es &#252;berwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Ver&#246;ffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverst&#228;ndnis des Journalismus wird seiner Schl&#252;ssellochfunktion beraubt &#8211; zum Gl&#252;ck. Es bleibt nur die journalistische Qualit&#228;t, die Journalismus von blo&#223;er Ver&#246;ffentlichung unterscheidet.</p></blockquote>
<p>VP: Diese Abgrenzung ist problematisch, denn “journalistische Qualit&#228;t” per se gibt es nicht. Was <a href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/qualitaetssuessspeisen/" target="_blank">journalistische Qualit&#228;t</a> ist und was nicht &#8211; und ob sie (wenn es sie gibt) messbar ist, wird seit Jahren diskutiert. Man kann zwar objektive Kriterien wie Verst&#228;ndlichkeit, Vollst&#228;ndigkeit und Aktualit&#228;t anlegen, aber wer entscheidet, ob ein Artikel nun vollst&#228;ndig genug ist, um als qualitativ hochwertig zu gelten? Au&#223;erdem spielt das Kriterium der Relevanz bei journalistischen Inhalten eine wichtige Rolle &#8211; und die ist ohnehin vom Betrachter abh&#228;ngig.</p>
<p>Ralf Christofori (RC): Wer bek&#228;mpft hier wen (Siehe 1.)? Hier wird eigentlich nur der klassische Journalismus schlecht gemacht, ohne zu sagen, wie und warum durch das Web mehr Qualit&#228;t in den Journalismus kommen soll.</p>
<p>HH: Im Web entscheidet, wie bisher auch im Print, jeder selbst, was Qualit&#228;t hat und was nicht. Im Internet gewinnt am Ende das Massenempfinden. Alles andere wird im Worl Wide Web nicht mehr auffindbar sein.</p>
<p><strong>3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.</strong></p>
<blockquote><p>F&#252;r die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt geh&#246;ren Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverst&#228;ndlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienh&#228;user weiter existieren wollen, m&#252;ssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu geh&#246;ren die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuh&#246;ren und Reagieren, auch bekannt als Dialog.</p></blockquote>
<p>Adela Schneider (AS): Zumindest die quantitative Aussage muss hier revidiert werden. W&#228;hrend Zeitung und Fernsehen tats&#228;chlich die Mehrheit der Menschen nutzen, geh&#246;ren diese Angebot noch nicht dazu. Macht aber nichts, denn es wird (vielleicht fr&#252;her oder sp&#228;ter als erwartet) wahrscheinlich so kommen. Und auf die Medienh&#228;user kommen gro&#223;e Ver&#228;nderungen zu. Mir stellt sich die Frage, ob es jetzt darum geht, die &#220;bergangszeit zu gestalten, die sich sicher noch einige Zeit hinziehen wird &#8211; oder ob jetzt schon die Neue Medienwelt in Angriff genommen werden soll.</p>
<p>RC: Das ist pure Hirnw&#228;sche. Die klassische Verwechslung von Medium und Botschaft. Wenn das Internet die Gesellschaft ist und die gesellschaft das Internet, dann m&#246;chte ich weder noch sein.</p>
<p>HH: @RC  Hirnw&#228;sche ist h&#246;chstens die urspr&#252;ngliche Kommunikation, auf die niemand reagieren kann.</p>
<blockquote><p><strong>4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.</strong></p>
<p>Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen ver&#228;ndert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gef&#228;hrden den freien Austausch von Informationen und besch&#228;digen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</p></blockquote>
<p>_HH: Stimme ich nicht zu. Es gibt Gesetze, damit die Gesellschaft in der Masse funktioniert, die sich bewehrt haben. Auch im Internet muss es Grenzen geben.</p>
<blockquote><p><strong>5. Das Internet ist der Sieg der Information.</strong></p>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzul&#228;ngliche Technologie, Institutionen wie Medienh&#228;user, Forschungsstellen oder &#246;ffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder B&#252;rger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, w&#228;hrend Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschlie&#223;en. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</p></blockquote>
<p>AS: Auch wenn f&#252;r mich pers&#246;nlich das Internet die Erf&#252;llung aller Tr&#228;ume ist &#8211; eine Bibliothek mit allen B&#252;chern, die immer offen ist &#8211; bin ich sehr skeptisch, ob es wirklich den Sieg der Informationen bringt. Auch bisher h&#228;tte ich, statt die Zeitung zu lesen, mir die Presseerkl&#228;rungen der Regierung, wichtiger Institutionen und gro&#223;en Unternehmen zuschicken lassen k&#246;nnen. Hab ich aber nicht. Die Verf&#252;gbarkeit der Informationen ist nicht gleichbedeutend mit der Nutzung der Infos. Und wer f&#252;ttert die Suchmaschinen mit Nachrichten?<br />
Interssant f&#228;nd ich auch, ob die individuellen Nutzungsfilter nicht eher zu einer segmentierten Gesellschaft f&#252;hren. Als ich noch fern geschaut und jeden Tag die Nachrichten gesehen habe, war ich politisch informierter als jetzt. (In der Zeitung und im Netz lese ich sehr selektiv).</p>
<p>RC: Das sehe ich auch so. Das Web ist beileibe kein interesseloses Informationsmedium. Technisch schon, aber inhaltlich keineswegs.</p>
<p>HH: Ich kann mir schon vorstellen, dass durch das Filtern der Nachrichten nach dem eigenen Interesse die eigene Meinung verst&#228;rkt wird und nicht in Frage gestellt wird. Allerdings hebt sich der ge&#8221;bild&#8221;ete Mensch von dem &#8220;Bild&#8221;-Leser davon ab, dass er seine Meinung hinterfragt und dabei seine These mit einer Antithese pr&#252;ft. Und dabei ist das Web hilfreich, da es die Antithesen auf dem Silbertablett pr&#228;sentiert.</p>
<blockquote><p><strong>6. Das Internet <del datetime="2009-09-07T12:45:08+00:00">ver&#228;ndert</del> verbessert den Journalismus.</strong><br />
Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu geh&#246;rt die Darstellung der Information als sich st&#228;ndig ver&#228;ndernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unver&#228;nderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Aussch&#246;pfen der neuen M&#246;glichkeiten.</p></blockquote>
<p>RC: Der &#8220;Verlust der Unver&#228;nderlichkeit des Gedruckten&#8221; tr&#228;gt aus meiner Sicht nicht zu verbessertem Journalismus bei. Zumal auch hier nicht klar ist, was guter Journalismus egentlich ist. Fakt ist, dass im Web sehr viel sehr schnell ver&#246;ffentlicht werden und innerhalb k&#252;rzester Zeit wieder revidiert werden kann. Ist das ein Gewinn?</p>
<p>VP: Ist nicht gerade die Koexistenz von unver&#228;nderlichen (gedruckten) und ver&#228;nderlichen Inhalten das Spannende? Der Aussage, dass der Journalismus durch das Internet einen engeren Draht zur Zivilgesellschaft hat, kann ich nur zustimmen.</p>
<p>HH: Print ist nicht ersetzbar. Deshalb geht es hier nicht um einen Battle zwischen Print und Online, sondern nur darum welche journalistischen Eigenschaften das Web mit sich bringt. Aus diesem Grund kann ich den Verlust der Unver&#228;nderlichkeit von Gedrucktem nicht als Gewinn ansehen. Ich hoffe nicht, dass das Eine das Andere ersetzt. </p>
<blockquote><p><strong>7. Das Netz verlangt Vernetzung.</strong></p>
<p>Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schlie&#223;t sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch f&#252;r die Online-Auftritte klassischer Medienh&#228;user.</p></blockquote>
<p>AS: Auch hier ein alter Traum von mir erf&#252;llt &#8211; sofort zu den Quell-und Seiteninformationen zu kommen. Hab ich immer wieder mit einem komplizierten Karteikartensystem versucht &#8211; vergeblich. Zu verlinken bedeutet  auch: &#8220;Macht&#8221; abgeben (und andere Websites durch Linkjuice zu st&#228;rken) und Gefahr zu laufen, Leser zu verlieren. Nicht immer ganz leicht zu entscheiden.</p>
<blockquote><p><strong>8. Links lohnen, Zitate zieren.</strong></p>
<p>Suchmaschinen und Aggregatoren f&#246;rdern den Qualit&#228;tsjournalismus: Sie erh&#246;hen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten &#214;ffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – erm&#246;glichen &#252;berhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt sch&#252;tzenswert.</p></blockquote>
<p>RC: Klingt gut und richtig, wird aber durch den Einschub &#8220;– auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers –&#8221; genau an der richtigen Stelle widerlegt.</p>
<p>HH @RC: Versteh ich nicht? Ist doch kein Widerspruch! Die Usability wird gew&#228;hrleistet, indem sinnvolle Links entstehen. Die Sinnigkeit der Links wird dadurch unterst&#252;tzt, dass sie ohne Absprache oder Entlohnung des Urhebers entstehen d&#252;rfen/k&#246;nnen oder m&#252;ssen&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>9. Das Internet ist der neue Ort f&#252;r den politischen Diskurs.</strong></p>
<p>Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die &#220;berf&#252;hrung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der &#214;ffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.</p></blockquote>
<p>passende text-gold-Beitr&#228;ge:</p>
<p><a title="http://www.text-gold.de/internes/revolutioniert-das-internet-das-schreiben/" href="http://www.text-gold.de/internes/revolutioniert-das-internet-das-schreiben/" target="_blank"><strong><span style="color: #ce1433;">Revolutioniert das Internet das Schreiben?</span></strong></a></p>
<blockquote><p><strong>10. Die neue Pressefreiheit hei&#223;t Meinungsfreiheit.</strong></p>
<p>Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht f&#252;r Berufsst&#228;nde oder technisch tradierte Gesch&#228;ftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit f&#252;r jeden gelten, der zur Erf&#252;llung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.</p></blockquote>
<p>AS: Die Frage nach der Qualit&#228;t von journalistischen Produkten haben wir uns in der Redaktion ja sicher schon tausend Mal gestellt &#8211; hier kann Verena sicher mehr dazu schreiben. Doch diese Aussage &#8220;guter&#8221; Journalismus verdiene die Pressefreiheit, schlechter nicht, halte ich f&#252;r deutlich gesagt ziemlich d&#228;mlich. Da muss es doch bessere Kategorien geben. Ich werfe hier das journalistische Selbstverst&#228;ndis in die Runde: &#8220;Journalist ist, wer sich selbst Journalist nennt&#8221; und denke, dass die Mehrheit derjenigen, die im Netz schreiben, &#252;berhaupt keinen Anspruch darauf erheben.</p>
<p>VP: Zumindest macht die Aussage der Manifestler, nur &#8220;guter&#8221; Journalismus verdiene die Pressefreiheit, die Definition von Journalismus sehr beliebig. Allein in unserer Redaktion gibt es so viele verschiedene Meinungen dar&#252;ber, was guter Journalismus ist, wie es Redakteure gibt. Es ist nat&#252;rlich positiv, dass im Internet-Zeitalter journalistische T&#228;tigkeit nicht von teurer technischer Ausstattung abh&#228;ngig ist (wie etwa im Rundfunk oder bei gedruckten Presseerzeugnissen). Allerdings war der Zugang zum Journalismus auch schon vor der Erfindung des Internets frei. Jeder konnte und kann sich &#8220;Journalist&#8221; nennen &#8211; egal, ob Amateur oder Profi.</p>
<blockquote><p><strong>11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.</strong></p>
<p>Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut un&#252;berpr&#252;fter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklop&#228;disten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit f&#252;hren &#8211; sowohl f&#252;r den Einzelnen wie auch f&#252;r die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts ge&#228;ndert.</p></blockquote>
<p>___</p>
<blockquote><p><strong>12. Tradition ist kein Gesch&#228;ftsmodell.</strong></p>
<p>Mit journalistischen Inhalten l&#228;sst sich im Internet Geld verdienen. Daf&#252;r gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Gesch&#228;ftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten L&#246;sungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielf&#228;ltige Umsetzung zu investieren.</p></blockquote>
<p>___</p>
<blockquote><p><strong>13. Im Internet wird das Urheberrecht zur B&#252;rgerpflicht.</strong></p>
<p>Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, &#252;ber Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, &#252;berholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschlie&#223;en. Eigentum verpflichtet.</p></blockquote>
<p>___</p>
<blockquote><p><strong>14. Das Internet kennt viele W&#228;hrungen.</strong></p>
<p>Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit f&#252;r Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuh&#246;rers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang geh&#246;rt seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien f&#252;r Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.</p></blockquote>
<p>RC: Sch&#246;n gesagt. Und welche Schl&#252;sse ziehen wir daraus?</p>
<blockquote><p><strong>15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.</strong></p>
<p>Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online m&#252;ssen Texte, T&#246;ne und Bilder nicht mehr fl&#252;chtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitber&#252;cksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.</p></blockquote>
<p>AS: Bei dieser These bin ich zwiegespalten. Tats&#228;chlich &#8220;vergi&#223;t&#8221; das Netz nichts. Wer etwas ver&#246;ffentlicht und anschlie&#223;end gel&#246;scht hat, kann nicht sicher sein, ob es tats&#228;chlich weg ist. Irgendwo kann immer noch eine Kopie davon liegen.</p>
<p>Das erfordert, um glaubw&#252;rdig zu bleiben,  einen anderen Umgang mit Fehlern als im Printbereich.Ein Fehler in der Zeitung ist weitaus fl&#252;chtiger als im Netz.</p>
<p>Dazu kommen die Kommentarfunktionen, wo unter den vielen Beitr&#228;gen ab und an Perlen gl&#228;nzen. Nicht selten weisen Leser die Redakteure auf Fehler oder Fehleinsch&#228;tzungen hin.  Als weitaus problematischer sehe ich den Umgang der Redakteure mit den guten Kommentaren: Nur sehr sehr selten habe ich bei den Ablegern der gro&#223;en Printzeitungen erlebt, dass ein Autor in sehr interessante Diskussionen eingestiegen ist oder gar einen Fehler eingestanden hat.</p>
<p>Auf der anderen Seite k&#246;nnen Inhalte durchaus verschwinden: Die Informationen liegen verteilt auf  Servern. Das ist zum Einen gut, weil die Kontrolle &#252;ber das Netz sich nicht in einer Hand konzentriert, zum Anderen k&#246;nnen wertvolle Inhalte einfach verschwinden, wenn die Server abgeschaltet werden. Oder wenn andere Dienste abgeschaltet werden. Ich denke da aktuell an den URL-K&#252;rzungsdienst, der wegf&#228;llt. Jetzt sind tausende von gek&#252;rzten Links v&#246;llig ohne Verbindung &#8211; so verschwinden auch Informationen. Oder: Was passiert, wenn Twitter zu macht?</p>
<p>HH: Diese These widerspricht ein wenig der These 8. Was wir im Print verlieren, gewinnen wir dann im Netz? Dann ist der Verlust tats&#228;chlich kein Gewinn. Aber das finde ich ja ohnehin gut:-)</p>
<p>passende text-gold-Beitr&#228;ge:</p>
<p><a href="http://www.text-gold.de/internes/auf-dem-laufenden-bleiben-aktueller-content-teil-1/" target="_blank">Auf dem Laufenden bleiben &#8211; aktueller Content (Teil 1- 4)</a></p>
<p><a title="Korrekturen" href="http://www.text-gold.de/prozesse-in-online-redaktionen/korrekturen/" target="_blank">Korrekturen</a></p>
<blockquote><p><strong>16. Qualit&#228;t bleibt die wichtigste Qualit&#228;t.</strong></p>
<p>Das Internet entlarvt gleichf&#246;rmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubw&#252;rdig und besonders ist. Die Anspr&#252;che der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erf&#252;llen und seinen oft formulierten Grunds&#228;tzen treu bleiben.</p></blockquote>
<p>RC: Hier bei&#223;t sich die Tautologie in den eigenen Schwanz: Wie haben Qualit&#228;t, Anspr&#252;che, Massenware, Masseninteresse und Refinanzierung miteinander zu tun?</p>
<p>HH @RC: Da wir die Qualit&#228;t nicht definieren k&#246;nnen, k&#246;nnen wir auch nicht sagen was es miteinander zu tun hat. Allerdings bestimmt jeder einzelne f&#252;r sich was Qualit&#228;t ist. Aus von Mode, Trends&#8230; werden einzelne von der Masse getrieben und empfinden das als Qualit&#228;t, was die Masse so empfindet. L&#228;uft ganz gut bisher, finde ich:-)</p>
<blockquote><p><strong>17. Alle f&#252;r alle.</strong></p>
<p>Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts &#252;berlegene Infrastruktur f&#252;r den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” wei&#223; im Zweifel die Glaubw&#252;rdigkeit einer Quelle abzusch&#228;tzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu &#252;berpr&#252;fen und zu gewichten – f&#252;r sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesd&#252;nkel und ohne den Willen, diese F&#228;higkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es m&#246;glich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuh&#246;rer oder Zuschauer nannte &#8211; und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.</p></blockquote>
<p>RC: Aha! Alle f&#252;r alle? Und bitte keine Besserwisser!</p>
<p>VP: Es mag so sein, dass die &#8220;Generation Wikipedia&#8221; die Qualit&#228;t einer Quelle absch&#228;tzen kann. Allerdings darf man davon ausgehen, dass es auch Rezipienten gibt, die nicht dieser Generation angeh&#246;ren. Wer also als Journalist im Internet unterwegs ist, sollte zumindest in Erw&#228;gung ziehen, dass es auch web-unerfahrene Leser/Zuschauer gibt. Die eigentliche Herausforderung f&#252;r den Journalismus in der heutigen Zeit ist: Nachrichten nicht nur f&#252;r seinesgleichen aufzubereiten, sondern auch diejenigen Nutzer ernst zu nehmen, die sich nicht jeden Tag im Internet bewegen.</p>
<p>HH: Nach der Gruppenpsychologie gibt der Publisher automatisch sein Bestes, um sich nicht zu blamieren und andere k&#246;nnen immer die Notbremse ziehen. Ist doch super.</p>
<p><strong>ALLGEMEINE STELLUNGNAHMEN</strong></p>
<p>RC: Ich bin skeptisch. Manifeste haben, seit es sie gibt, etwas Ideologisches, weil sie (im vermeintlichen Feindesland) um alles in der Welt ein neues Terrain abstecken wollen und die Pfl&#246;cke entsprechen fest einschlagen. Das gilt auch f&#252;r Teile dieses Internet-Manifests. Zudem habe ich den Eindruck, dass es dort, wo es darauf ankommt, schw&#228;chelt: n&#228;mlich beim Thema Qualit&#228;t.</p>
<p>VP: Einige Ans&#228;tze der Manifest-Verfasser sind interessant. Die spannendste Frage &#8220;Was ist Journalismus heute?&#8221; beantwortet das Manifest aber leider nicht &#8230;</p>
<p>HH: Das Manifest ist meiner Meinung nach ein Anfang und hat sehr gute Ans&#228;tze, die an der ein oder anderen Stelle noch mal &#252;berdacht oder ge&#228;ndert werden sollten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsfaktor Text reduziert die Kosten in der Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 06:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation von Online-Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will es wissen: Der Wirtschaftsfaktor Text ist in der Krise von besonderer Bedeutung &#8211; viel unentdecktes Potential, das aber teils erhebliche Einsparungen erm&#246;glicht. Erste These: Bessere Ausgangstexte senken die &#220;bersetzungskosten. Welches Unternehmen ist bereit in Zusammenarbeit mit mir eine Untersuchung an deutschsprachigen Ausgangstexten durchzuf&#252;hren? Die Teilnahme ist kostenlos!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will es wissen: Der <strong>Wirtschaftsfaktor Text</strong> ist in der Krise von besonderer Bedeutung &#8211; viel unentdecktes Potential, das aber teils erhebliche Einsparungen erm&#246;glicht.</p>
<p>Erste These: Bessere Ausgangstexte <strong>senken die &#220;bersetzungskosten</strong>.</p>
<p>Welches <strong>Unternehmen ist bereit in Zusammenarbeit</strong> mit mir eine Untersuchung an deutschsprachigen Ausgangstexten durchzuf&#252;hren? Die Teilnahme ist kostenlos!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mobile Intranet und Internet &#8211; aexea Fachmeeting in Stuttgart &#8211; LIVE</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/mobile-intranet-und-internet-aexea-fachmeeting-in-stuttgart-live/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles]]></category>

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		<description><![CDATA[Experten, Forscher und Content-Anbieter treffen sich erstmalig in Stuttgart auf der Suche nach den Fragen zum Mobile Intranet und Internet. Die Mischung aus Fach-Vortr&#228;gen und Diskussion erm&#246;glicht den Austausch rund um das Mobile Intranet und Internet. Ziel: Die Fragen zu finden, die noch gestellt werden m&#252;ssen. Den ersten Vortrag h&#228;lt Nicolas Johansson von Nedstat. Nedstat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experten, Forscher und Content-Anbieter treffen sich erstmalig in Stuttgart auf der Suche nach den Fragen zum <strong>Mobile Intranet und Internet</strong>. Die Mischung aus Fach-Vortr&#228;gen und Diskussion erm&#246;glicht den Austausch rund um das Mobile Intranet und Internet. Ziel: Die Fragen zu finden, die noch gestellt werden m&#252;ssen.<span id="more-218"></span></p>
<p>Den ersten Vortrag h&#228;lt Nicolas Johansson von Nedstat. <a title="Nedstat" href="http://www.nedstat.de/web/nedstatde.nsf/pages/index" target="_blank">Nedstat</a> ist der erste Webanalytics-Anbieter, der Mobile Intranet und Internet statistisch erfassen kann. Sein Case: <strong>Bild mobile.</strong> Ich durfte den Vortrag schon in M&#252;nchen auf dem Expetenforum h&#246;ren und freue mich auf die &#252;berarbeitete Wiederholung&#8230;</p>
<p>Interessant: Der Nedstat-Gr&#252;nder hat die Pixelmethode erfunden. Das Mobile Analytics Tool ist eine Standard-Funktion in Sidestat &#8211; dem Statistik-Tool. Die Messung basiert auf der Erfassung der Page Impressions mit der Pixelmethode und einer Open-Source-Datenbank f&#252;r das Device-Mapping (Erkennen des Ger&#228;te-Typs). Das Tool <strong>umfasst 7 Berichte, die der Mobile Intranet- oder Internet-Anbieter</strong> auswerten kann.</p>
<p>Die IPhone-Nutzer sind derzeit die <a title="ComScore Studie" href="http://www.comscore.com/press/release.asp?press=2321" target="_blank"><strong>aktivsten Anwender der Mobile Internet</strong> </a>Angebote &#8211; das liegt vermutlich an der guten Usability der Endger&#228;te. Das Potenzial bietet der Rest &#8211; f&#252;r die m&#252;sste die Seite weiter optimiert werden. Ein Praxistest mit text-gold belegt das. Das IPhone zeigt die Seite im Original w&#228;hrend das Samsung QBowl die mobile-optimierte Textversion der Seite anzeigt. Mit dem IPhone macht das mehr Spass. <img src='http://www.text-gold.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Roger L&#252;chinger aus der Schweiz von <a title="mobiltechnis" href="http://www.mobiletechnics.ch/" target="_blank">mobiletechnics</a> zeigt den Case von &#8220;<strong>Blick&#8221;-Mobile Internet</strong> &#8211; eine Tageszeitung aus der Schweiz. Die Anforderungen waren: Automatisierte Einbindung des Contents, Device-Mapping, Skalierbarkeit, Multimedia und Kommerzialisierung. <strong>Device Mapping</strong> ist eines der grossen Aufgaben im Mobile Intranet und Internet.</p>
<p><a title="Zeix" href="http://www.zeix.com/index.php" target="_blank">Zeix</a> aus der Schweiz wird vertreten von Angie Born und sie spricht &#252;ber<strong> Web Usability</strong>. Zun&#228;chst weist Sie darauf hin, dass Zeix einen anderen Beratungsansatz w&#228;hlt. Sie spricht von der Entwicklung der Produkte und der Anwender. &#8220;<strong>Den Anwender schlauer zu machen</strong>&#8221; &#8211; ist eines der Ziele. Im Augenblick werden bei der Entwicklung von Mobile Internet und Intranet vor allem pers&#246;nliche Erfahrungen ber&#252;cksichtigt, darin sieht sie eine Gefahr. Sie entwickelt zun&#228;chst einige Dimensionen: Nutzer und Nicht-Nutzer, Know how, Kontext, Kosten, Use Cases, Nutzungsh&#252;rden. Ihr aktuelles Kernthema: <strong>die Nutzungsh&#252;rden der Nicht-Nutzer</strong>. 3 Thesen pr&#252;ft sie:</p>
<ul>
<li>Kosten, intransparent und zu hoch</li>
<li>Usability, Benutzerfreundlichkeit</li>
<li>Utility, Fehlender Nutzen</li>
</ul>
<p>Noch liefert Zeix nicht viele Antworten &#8211; aber heute sind wir aktiv, um die Fragen zu finden. <img src='http://www.text-gold.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weitere Fragen und einige Antworten liefert Stephan Schillerwein von <a href="http://www.schillerwein.net/" target="_blank">Schillerwein NetConsult</a> mit dem <strong>Einblick in Mobile Intranets</strong> aus seiner Sicht und Erfahrung. Direkt nach dem Mittagessen hat er heute die gr&#246;&#223;te Herausforderung zu meistern. Aktuelle Studien lassen den Schluss zu &#8211; wenige Unternehmen planen ein Mobile Intranet. Verschl&#228;ft der Intranet-Verantwortliche hier was? Der Blick in die internationalen Entwicklungen zeigt: Nein &#8211; zahlreiche Unternehmen nutzen die Chancen des mobilen Intranets. Tolle Fallbeispiele&#8230; (Aktualisierung: Die Folien des Vortrags k&#246;nnen Sie <a title="Schillerwein-Vortrag" href="http://www.schillerwein.net/fileadmin/user_upload/AK_Mobile_Net_-_Beispiele_mobiler_Intranets_-_public.pdf" target="_blank">hier</a> einsehen)</p>
<p>Eine Diskussion schliesst sich an: Die<strong> Sicherheit im Mobile Intranet</strong>. Ein Login ist die grundlegende M&#246;glichkeit. Weitere ger&#228;teabh&#228;ngige M&#246;glichkeiten sind: Cookies und Sessions. Login mit Session und https &#8211; das scheint f&#252;r Blackberries bereits eine sehr sichere Form zu sein. Es bedarf aber einer Mitarbeiterzustimmung, weil eine Mitabreiteridentifikation m&#246;glich ist.</p>
<p>Stefanie Patron stellt Ausz&#252;ge aus Ihrer Master-Arbeit vor. <strong>Mobile Dienste in der Touristik.</strong> 2020 werden 1,6 Billionen internationale Reisen erwartet. Ein riesiges Potenzial f&#252;r Mobile Dienste. Der Informationsfluss vom Anbieter zum Reisenden und zum Reisevermittler stellt besondere Anforderungen:</p>
<ul>
<li>Verf&#252;gbarkeit</li>
<li>Kontext</li>
<li>Abschlussm&#246;glichkeit</li>
<li>Interaktion</li>
<li>Integration mobiler Unterhaltung</li>
</ul>
<p>Die M&#246;glichkeiten bieten sich entlang der gesamten Wertsch&#246;pfungskette auf der Reise in den Kan&#228;len SMS, MMS, Location Based Services und Mobile Internet. Begr&#252;&#223;ung und Verabschiedung, Tickets, Reisepl&#228;ne sind einige Beispiele aus der Masterarbeit.</p>
<p><strong>Die Trends</strong>:</p>
<ul>
<li>Ortsbezogen und pers&#246;nlich angepasste Dienste &#8211; Bsp. Innsbruck mit RFID Chip</li>
<li>Link Box &#8211; Tickets oder Hintergrund-Infos</li>
<li>SMS &#8211; Check-In</li>
</ul>
<p>Am Beispiel einer Reise von Berlin nach Stuttgart:</p>
<ul>
<li>Mobiler Fahrplan,</li>
<li>Touch and Travel in Berlin,</li>
<li>Check In f&#252;r den Flug bis hin zu</li>
<li>mobil.stuttgart.de.</li>
</ul>
<p><strong>Mehr dazu in diesem Blog:<br />
</strong>Ank&#252;ndigung zu diesem <a title="mobile Intranet und Internet - erster Arbeitskreis" href="http://www.text-gold.de/internes/mobile-intranet-und-mobile-internet-wohin-geht-die-reise/">Mobile Intranet / Internet Meeting</a><br />
<a title="Webanalytics f&#252;r Mobile Intranet und Internet" href="http://www.text-gold.de/internes/live-nedstat-praesentiert-mobile-internet-analytics/">Webanalytics-Expertenforum </a>von Nedstat</p>
<p><strong>Update 21.10.2009:</strong> Neue Erkenntnisse bringt die Studie  “<a title="http://www.aexea.de/Wissen/Fachartikel/Mobile-Intranet-aexea-Umfrage-2009-a223.html" href="http://www.aexea.de/Wissen/Fachartikel/Mobile-Intranet-aexea-Umfrage-2009-a223.html" target="_blank">Mobile Intranet &#8211; aexea-Umfrage 2009</a>“. Sie kann kostenlos bei aexea heruntergeladen werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trends im Internet &#8211; was passiert in der Zukunft? Ihre Meinung dazu?</title>
		<link>http://www.text-gold.de/internes/trends-im-internet-was-passiert-in-der-zukunft-ihre-meinung-dazu/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 08:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet- und Intranet-Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Experten-Meeting in M&#252;nchen und bei einem Pressegespr&#228;ch diskutierte ich die Entwicklungen im Internet. &#220;bereinstimmend war der Tenor, dass einige Themenbereiche im Augenblick einen Entwicklungsschub erleben. Zwar wurde schon vor Jahren dar&#252;ber gesprochen, aber jetzt wird&#8217;s ernst. Zu diesen Themen geh&#246;ren: Suchmaschinen - neue Technik und Visualisierung sowie SEO durch Text Internet- und Intranet-Controlling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Experten-Meeting in M&#252;nchen und bei einem Pressegespr&#228;ch diskutierte ich die Entwicklungen im Internet. &#220;bereinstimmend war der Tenor, dass einige Themenbereiche im Augenblick einen <strong>Entwicklungsschub erleben</strong>. Zwar wurde schon vor Jahren dar&#252;ber gesprochen, aber jetzt wird&#8217;s ernst.</p>
<p>Zu diesen Themen geh&#246;ren:</p>
<ul>
<li><strong>Suchmaschinen -</strong> neue Technik und Visualisierung sowie SEO durch Text</li>
<li><strong>Internet- und Intranet-Controlling</strong> &#8211; zusammen mit Web-Analytics bzw. Web-Statistik</li>
<li><strong>Bewegte Bilder</strong> – Flash und Video</li>
<li><strong>Mobile Anwendungen</strong> f&#252;r Handy und Smartphone</li>
<li>Und last but not least – <strong>Web 2.0</strong> (meiner Meinung nach vor allem <strong>im Intranet</strong> – im enormen Vorw&#228;rtsgang)</li>
</ul>
<p>Klar, dass sich jetzt die Frage aufdr&#228;ngt: <strong>Was besteht, was vergeht?</strong></p>
<p>Und genau das w&#252;rde ich gerne von Ihnen wissen. Wir starten gerade eine <strong>Expertenbefragung</strong> zu den Trends &#8211; einige namhafte Fachleute haben schon zugesagt.</p>
<p>Haben Sie auch eine Meinung zu diesen Themen? Halten Sie das mobile Internet f&#252;r eine Seifenblase oder SEO f&#252;r Manipulation? Oder glauben Sie, dass etwas anderes das Internet in den n&#228;chsten Jahren bestimmen wird? <strong>Ihre Einsch&#228;tzung</strong> interessiert mich.</p>
<p>Ich freu’ mich auf die Antworten. Melden Sie sich entweder direkt hier oder per Mail an <a href="mailto:info@aexea.de">info@aexea.de</a>. Ich sende Ihnen dann die Fragen zu.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tacheles schreiben</title>
		<link>http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 08:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saim Alkan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Qualität für Online-Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Seitenaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Web-Site des &#214;sterreichischen J&#252;dischen Museums bietet ihre Artikel in „leichter Sprache“ an. Schreiben Sie „leichte Sprache“? Dazu m&#252;ssen Sie keine Fremdsprache lernen, sondern nur ein paar Kriterien ber&#252;cksichtigen. Sie wurden im Rahmen der Forderungen nach „Barrierefreiheit“ oder „Internet f&#252;r alle“ entwickelt. Das Ziel dabei war, eine Schreibweise zu entwickeln, die m&#246;glichst unterschiedliche Menschen ohne Schwierigkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg');" title="synagogenicht.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/judmuseumprobe.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/judmuseumprobe.jpg');" title="judmuseumprobe.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg');" title="synagogenicht.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><strong><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg');" title="tabelle2.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-57" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/traeume-und-schaeume-2/" title="synagogenicht.jpg"></a>Die Web-Site des &#214;sterreichischen J&#252;dischen Museums bietet ihre Artikel in „leichter Sprache“ an.<br />
</strong></p>
<p>Schreiben Sie „<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leichte_Sprache" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/de.wikipedia.org/wiki/Leichte_Sprache');">leichte Sprache</a>“? Dazu m&#252;ssen Sie keine Fremdsprache lernen, sondern nur ein <a target="_blank" href="http://valere.han-solo.net/lebenshilfe/html/content.php?mainID=8&amp;subID=34&amp;font_size=100&amp;easy=" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/valere.han-solo.net/lebenshilfe/html/content.php?mainID=8_amp_subID=34_amp_font_size=100_amp_easy=');">paar Kriterien</a> ber&#252;cksichtigen. Sie wurden im Rahmen der Forderungen nach „Barrierefreiheit“ oder „<a target="_blank" href="http://www.internet.fuer.alle.de/" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.internet.fuer.alle.de/');">Internet f&#252;r alle</a>“ entwickelt. Das Ziel dabei war, eine Schreibweise zu entwickeln, die m&#246;glichst unterschiedliche Menschen ohne Schwierigkeiten verstehen.<span id="more-32"></span></p>
<p>Was diese „leichte Sprache“ genau ist und wie sie sich von … schwerer Sprache? Schriftsprache? unverst&#228;ndlicher Sprache? unterscheidet, l&#228;sst sich am Beispiel des <a target="_blank" href="http://www.ojm.at/" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.ojm.at/');">&#214;sterreichischen J&#252;dischen Museums</a> gut illustrieren. Es bietet auf seiner Web-Site seine Inhalte in „leichter Sprache“ und in „Nicht-leichter Sprache“ (eine sehr charmante L&#246;sung des Problems, wie ich finde) an. Mit einem Klick kann der User hin und her schalten.</p>
<p>Hier die Seite &#252;ber die Synagoge in „Nicht-leichter“ Sprache</p>
<p><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg');" title="tabelle2.jpg"></a><a target="_blank" href="http://www.ojm.at/ausstellung/synagoge/" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.ojm.at/ausstellung/synagoge/');"><img src="http://www.text-gold.de/wp-content/synagogenicht.jpg" alt="synagogenicht.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg');" title="synagogenicht.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogenicht.jpg');" title="synagogenicht.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a target="_blank" href="http://www.ojm.at/ausstellung/synagoge/" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.ojm.at/ausstellung/synagoge/');"></a></p>
<p>Hier dieselbe Seite in „leichter Sprache“:<br />
<a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg');" title="tabelle2.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-57" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/traeume-und-schaeume-2/" title="synagogenicht.jpg"></a><a target="_blank" href="http://www.ojm.at/ls/ausstellung/synagoge/" onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/www.ojm.at/ls/ausstellung/synagoge/');"><img src="http://www.text-gold.de/wp-content/synagogeleichte.jpg" alt="synagogeleichte.jpg" /></a> <a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a></p>
<p>Aha, es geht nicht nur um Sprache, sondern auch um den <strong>Aufbau der Seite</strong>. Auch im Original sind <strong>Schriftgr&#246;&#223;e</strong> und <strong>Textdichte</strong> unterschiedlich. In der nicht-leichten Version bekomme ich alle Informationen auf einen Blick, muss aber selbst ziemlich genau hinschauen.</p>
<p>In der einfachen Version, wird meine <strong>Grundfrage</strong> „Was finde ich auf dieser Seite?“ sofort und <strong>direkt beantwortet</strong>. Mit einem Klick komme ich zu dem Seitenbereich, der mich interessiert. Zwar muss ich jetzt im Gegensatz zur ersten Seite scrollen, aber das macht nichts, weil ich wei&#223;, was mich erwartet.<br />
Hier zwei kurze Texte im Vergleich:</p>
<p><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/synagogeleichte.jpg');" title="synagogeleichte.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-55" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/leistungen-sichtbar-machen-2/" title="synagogeleichte1.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-54" href="http://www.text-gold.de/?attachment_id=54" title="synagogenicht2.jpg"></a><a href="http://www.text-gold.de/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg" onclick="javascript:urchinTracker('/file/wp-content/uploads/2007/07/tabelle2.jpg');" title="tabelle2.jpg"></a><a rel="attachment wp-att-57" href="http://www.text-gold.de/qualitaet-fuer-online-texte/tacheles-schreiben/traeume-und-schaeume-2/" title="synagogenicht.jpg"></a><img src="http://www.text-gold.de/wp-content/tabelle3.jpg" alt="tabelle3.jpg" /></p>
<p>Der zweite Text ist <strong>k&#252;rzer und pr&#228;gnanter</strong>, einige Informationen, vor allem aber schwierige W&#246;rter fehlen. Der erste Text ist nat&#252;rlich auch kein schwer verst&#228;ndliches Kauderwelsch mit langen Bandwurms&#228;tzen und unverst&#228;ndlichen Aussagen, ihm ist der sorgf&#228;ltige Umgang der Autoren mit Sprache sehr anzumerken. Deswegen sind die Unterschiede jetzt auch nicht so eklatant, wie sie durchaus sein k&#246;nnten.<br />
Die leichte Sprache ist sehr <strong>am Dialog ausgerichtet</strong>. Nicht nur, dass m&#246;gliche Fragen beim Textaufbau ber&#252;cksichtigt werden, wie das bei der Orientierung an den 7 Ws geschieht. Der Text beantwortet die Fragen nicht nur, sondern stellt sie, damit werden sie zu einem Teil des Textes. Der imaginierte User bekommt dadurch eine <strong>eigene Stimme</strong>. Ein interessanter Aspekt, den man durchaus &#246;fter und gezielter in Texten einsetzen kann.<br />
Das offensichtliche bei der „leichten Sprache“ ist jedoch, dass sie unverbl&#252;mt und ohne Umwege sofort zum Kern der Dinge vorst&#246;&#223;t. Dabei kann man sich nicht hinter den Texten verstecken, denn man muss schon Tacheles schreiben.</p>
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