Urheberrecht: Creative Commons und schnelle Lizenzen

Urheberrecht im Internet – das war und ist ein heißes Eisen. Meist geht es um das Herunterladen von Musik – doch auch bei der Verwendung von Bildern und Videos wird im Netz ständig gegen das Urheberrecht verstoßen. Und das liegt meist nicht an kriminellen Energien.

Wenn jetzt immer mehr User selbst Inhalte ins Netz stellen hat das auch Auswirkungen auf das Urheberrecht. Bisher stand in den meisten Fällen zwischen Autor und Veröffentlichung ein Verlag, der einen ausführlichen Lizenz-Vertrag entwarf. So war das Urheberrecht in der Regel ein Unternehmensrecht. Im Unterschied dazu haben im Internet heute auch Privatpersonen täglich mit dem Urheberrecht zu tun. Etwa wenn sie ihre eigenen Bilder ins Netz stellen und auch für die Öffentlichkeit verfügbar machen. Oder Texte veröffentlichen, die sie auch gerne z. B. zu Werbezwecken verbreiten wollen. Rein rechtlich wird bei jedem Austausch von Werken ein Lizenzvertrag abgeschlossen.

In den Web-2.0-Alltag passen solche Einzelverhandlungen von Rechten nicht mehr. Von Kritikern werden solche Regelungen als Kreativitätsbremse empfunden. Als Ersatz für die individuellen Verandlungen haben  sich Standardlizenzen wie die „Creative Commons Public Licence“ (kurz: Creative Commons oder CC) etabliert.

Sie sind als Bausteinsystem angelegt. So kann sich der Künstler aussuchen, welche Rechte er an seinem Werk frei gibt. Es geht bei dieser Art der Kennzeichnung nicht darum, das Urheberrecht aufzugeben.

Vielmehr kennzeichnet der Künstler oder Autor sein Werk mit einem bestimmten Symbol. Derjenige, der dieses Werk verwenden will, kann sich anhand des Symbols die Lizenz heraussuchen und prüfen unter welchen Bedingungen er es verwenden kann. Wenn Sie z. B. ein Bild ins Netz stellen und mit der Lizenz „nd“ versehen, dann darf Ihr Bild zwar woanders mit den richtigen Quellenangaben veröffentlicht, nicht aber bearbeitet werden. Das Urheberrecht bleibt erhalten und die Rechtssicherheit bleibt gewahrt – ohne dass juristische Einzelverhandlungen geführt werden müssen.

Dadurch, dass der Lizenztyp in den Metadaten des Werks mit veröffentlicht ist, können Sie praktischerweise nach Ton- und Bildmaterial mit bestimmten Lizenztypen suchen. Allerdings noch mit Einschränkungen: In der erweiterten Einstellungen zur Suche können Sie bei der normalen Web-Suche nach Inhalten mit bestimmten Lizenztypen suchen – noch nicht aber in der Bildersuche.  Und bei Yahoo ist diese Art der Suche immer noch eine Beta-Version.

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