Streitthema SEO-Texte

Ich bin es leid. Ermüdende, eindimensionale Betrachtungen und Kommentare, die nicht besser sind.

Christian Jakubetz schreibt in seinem FAZ-Blog zum Thema SEO-Texte. Als wären alle Inhalte die SEO-Ansprüche erfüllen wertlos oder wie in den Kommentaren zu lesen “ohne Gehalt”. Na, prima.

Ich lade hier ein, die Links aller Kommentarschreiber näher zu betrachten – die Damen und Herren, die dort am lautesten schreien und in das Lied der SEO-Gegner einstimmen, nutzen suchmaschinenoptimierte Texte auf Ihren Websites und holen sich gleich noch den passenden Link aus einem FAZ-Blog dazu. Sehr schön – vorne hui und hinten pfui.

Konstruktiv wäre eine Auseinandersetzung mit Schreibmethoden, die ähnlich wie journalisitische Darstellungsmethoden gelernt werden und dann, von Autoren angewendet, Lesern und Verlagen nutzen. Mein Semantisches Lückenmodell versucht diese Balance zwischen Leser und SEO zu erreichen.

Wäre eine differenzierte Betrachtung nicht eher hilfreich, um die Grenzen für SEO-Texte zu definieren – übrigens: Bereits 2006 hat Steve Lohr von der NYT zu diesem Thema geschrieben und ich halte den Beitrag wirklich für lesenswert. Also, liebe SEO-Text-Laien – mal drüber nachdenken… Ohne Reichweite macht das Schreiben bestimmt viel mehr Spaß.

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3 Kommentare zu “Streitthema SEO-Texte”

  1. Reloadchris  on September 15th, 2011

    Guter Bericht!

  2. Harald  on September 17th, 2011

    Das sehe ich genauso!

    SEO und userfreundlich muß kein Gegensatz sein.

  3. Ray  on Januar 2nd, 2012

    Zwei Dinge fallen mir dazu ein:

    1. Die Mischung zwischen Lese- und SEO-Text machts. Eine Website mit uninteressantem Text – und ein solcher ist SEO-Text in der Regel – wird wieder verlassen. Sites, die Besucher aufweisen könne, die längere Wege gehen (lesen), werden aber von Google SEO-mäßig besser bewertet. Dies nur ein Beispiel.
    2. Sie vergessen den politisch-arbeitswissenschaftlichen Aspekt. Warum sollte die schreibende Zunft dazu klatschen, wenn die Internetbranche versucht, diese überflüssig zu machen, durch Maschinisierung (Spinning) und durch Preisdrückerei bzw. Nutzung von Hobbyschreibern für SEO-Texte? Welcher Wert liegt auf Dauer auch darin, menschliche Schreiber tendenziell überflüssig zu machen? Für einige Monate wird der Anbieter dieses Produktes mehr verkaufen als die anderen, danach bieten alle dasselbe an. Da ist die Konzentration auf die Stärken des schreibenden Menschen vielleicht sinnvoller und bringt eine Perspektive für alle.


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