Praxistipp: Fettschreibung

Wie viele Fettungen braucht der User? 

Weniger ist mehr! - Auch im Internet gilt diese altbewährte Redensart. Der gekonnte Einsatz von Fettungen macht Ihren Text scanbarer.  Doch was ist zu fetten und was nicht? Damit die Wahl nicht zur Qual wird, hier einige Praxistipps:

  • Überschriften
    Überschriften gliedern Ihren Text, enthalten wichtige Information und machen neugierig. Kurz: Sie sind wichtig! Deshalb verdienen sie eine Fettung. So werden Headlines zu visuellen Ankerpunkte, an denen sich Ihr User orientiert. Auch dem logischen Gedankengang Ihres Artikels wird der Leser so leichter folgen.
  • Einzelne Wörter und Phrasen
    Heben Sie einzelne Schlüsselbegriffe hervor. So weiß der User auf den ersten Blick, worum es im Folgenden geht. Zu viele Fettungen sind jedoch kontraproduktiv. Sie hemmen den Leserfluss und wieder muss der Leser selbst entscheiden, wo sich die eigentliche Kernbotschaft versteckt.  Bei einem Übermaß an Fettungen kommt der Verdacht auf: Weiß der Autor vielleicht selbst nicht so genau, worauf es ihm ankommt?
  • Betonung oder Botschaft?
    Nicht das Wie, sondern das Was ist wichtig! Sie müssen klar entscheiden, welches Wort bzw. welche kurze Phrase informationstragend ist. 
    So nicht: “Unser Angebot ist ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.”
    Sondern so: “Unser Angebot ist ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.”
    Also: Message - nicht Intonation - muss im Vordergrund stehen.

Wie können Sie überprüfen, ob Ihre Fettungen Sinn machen? – Abstrahieren Sie vom Kontext und beachten Sie ausschließlich die gefetteten Wörter. Wenn Sie aus diesen wenigen Wörtern entnehmen können, worum es sich in Ihrem Text dreht, dann liegen Sie genau richtig.  Ihr User kann sich über einen gut strukturierten und bequem lesbaren Text freuen.

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Ein Kommentar zu “Praxistipp: Fettschreibung”

  1. So erzeugen Sie Aufmerksamkeit für Ihre Texte! | usabilityblog.de  on Januar 4th, 2010

    [...] [5] Paxistipp: Fettschreibung Text-Gold [...]


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