Social Media Trends: Was können Unternehmen bei Pinterest tun? (4)

In Teil 2 und Teil 3 der Pinterest-Reihe haben die Auswertung des Wordings und der Themen sowie die Anlyse des Nutzerverhaltens deutlich gemacht, dass gerade im E-Commerce eine Stärke von Pinterest liegt. Hier hat sich Pinterest bereits neben – zum Teil aber schon vor anderen sozialen Plattformen etabliert.

Gleichzeitig signalisieren die Macher von Pinterest immer deutlicher, dass sie ihre Plattform nicht allein für private Boards vorgesehen haben, sondern durchaus auch eindeutige kommerzielle Belange integriert werden sollen. Welche Möglichkeiten bieten sich nun den Unternehmen bei der Nutzung von Pinterest? Und wie wird die Plattform von Unternehmen genutzt? ganzen Artikel lesen

Prüfen oder Löschen? Vom Umgang mit großen Content-Mengen

Auf einer Website alle Informationen zu finden, die das Unternehmen betreffen und so User zu ermöglichen, stundenlang lesend durch die Seiten zu gondeln – Das klingt für einige Website-Betreiber verlockend. Doch früher oder später kann das zum Alptraum werden:

  • zu viele Inhalte verwirren die User, weil oft nicht klar ist, was denn jetzt noch aktuell und gültig ist
  • frustieren sie, weil die Suchergebnisse fünfzehn Seiten umfassen
  • und überfordern fasst jede vernünftige Navigation

Zu einem tragenden Website-Konzept muss also immer eine Lösung für ein solches Anwachsen gefunden werden. ganzen Artikel lesen

Social Media Trends: Pinterest im E-Commerce (3)

Nachdem das Nutzerverhalten auf dem Board, die Analyse der Sujets und der Sprache bei Pinterest (siehe Teil 2) deutliche Indizien dafür gegeben haben, dass Produkte und das “Haben-Wollen” ein zentrales Thema bei den Usern dieser sozialen Plattform ist, soll in diesem Teil der Pinterest-Nutzer als Kunde genauer betrachtet werden. Das ist kein marginales Thema, denn Pinterest-Empfehlungen werden gekauft (Studie von compete) – vor allem von Männern. ganzen Artikel lesen

Social Media Trends: Pinterest – Nutzer und Themen (2)

Im zweiten Teil der kleinen Pinterest-Serie bleiben die Zahlen immer noch im Mittelpunkt. Ich versuche anhand von Studien, Berichten und Daten herauszufinden, wer Pinterest nutzt, welche Themen auf Pinterest dominieren und was die User bei Pinterest tun.

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Ohne Plan? Projektmanagement “#NoEstimates” – Vortrag von aexea-Kollege Robert Weißgraeber

Irgendwann werden solche Fragen immer gestellt: Wann wird der Text fertig sein? Wie hoch schätzen Sie den Aufwand für das Projekt? Und jeder Auftragnehmer wird  diese Frage nach gutem Wissen und Gewissen beantworten .

Und dann passiert das Leben: benötigte Informationen werden nicht oder zu spät geliefert, das Projektziel wird unterwegs in Teilen geändert, ein anderes dringendes Projekt kommt dazwischen, die Recherche ist auwändiger als gedacht, der Chef des Unternehmers möchte ein anderes Wording als der zuständige Projektleiter, ein Mitarbeiter wird krank, die Technik spielt verrückt, der Kunde lässt sich sehr lange Zeit mit dem Feedback….

Kurz gesagt: Die meisten Projekte sind von so vielen Faktoren abhängig, dass eine auf Schätzungen beruhende Projektplanung nicht mehr nur schwierig, sondern nicht einmal sinnvoll ist.
#NoEstimates – das ist die provokante Forderung von aexea-Kollege Robert Weißgraeber, die er in seinem Vortrag auf der TYPO3 Conference in Stuttgart vorgestellt hat.

Und hier können Sie Robert Weißgraeber bei seinem Vortrag sehen:

Die Vortragsfolien

 

 

Mobile-Usability: Lesbarkeit von Spiegel und FAZ im Vergleich

Kurz vor 6:00 Uhr am Morgen. Aufgewacht, Smartphone in die Hand genommen, um auf  Twitter die Timeline zu prüfen. Heute war es sehr spannend. Innerhalb weniger Minuten gab es sowohl vom Spiegel als auch von der FAZ einen Tweet mit Links zu Artikeln zum neuen iPad Air.

Ich habe beide Tweets geklickt – mich interessiert das iPad Air im Augenblick und nichts liegt näher als mehrere Meinungen zu lesen. Also, beide Links klicken und die Artikel lesen….

Dabei entstand die Idee zu diesem Blog-Post. Wie ist die Mobile-Usability der beiden mobilen Websites einzuschätzen? Und zwar ausschließlich im Hinblick auf die Lesbarkeit der Texte. Die anderen Aspekte sind nicht Untersuchungsgegenstand meiner kleinen Analyse.

Spiegel Tweet FAZ Tweet Mobil ganzen Artikel lesen

“Bringen Sie Ihre Daten zum Sprechen!” – Vortrag von aexea-Kollege Frank Feulner auf der TYPO3 Conference

Daten, die für sich alleine stehen, werden landläufig zwar als verlässliche Informationen bewertet. Sie sind aber in der Regel ohne ergänzende sprachliche Elemente wenig aussagekräftig. Es reicht eben nicht aus, beispielsweise in einem Online-Shop ein Datenblatt als Beschreibung einem Produkt zur Seite zu stellen. Der Kunde braucht Informationen, die ihn ansprechen und die er versteht. Gerade Produktbeschreibungen bieten für automatisierte Texte ein hervorragendes Einsatzfeld.

Vom Datenbestand zum aussagekräftigen Content

Frank Feulner, Leiter der Software-Sparte bei aexea, wird morgen darüber sprechen, wie Unternehmen ihre Daten so vorhalten, dass sie ihren Datenbestand für ihre Kunden zu aussagekräftigem Content aufbereiten können. Seine Keynote “Making data talk”  können Sie morgen als Abschluß des Panels “Business Issues” um 16:15 Uhr  auf der Typo3 Conference in Stuttgart hören.

***edit: Das Video zum Vortrag finden Sie jetzt auf seo-gold.de ***

 

aexea-Kollege Robert Weißgraeber über neue Wege im Projektmanagement

Wenn Sie ein wenig früher vor Ort sind, dann schauen Sie auch bei aexea-Kollege Robert Weißgraeber herein, der um 14:00  Uhr  in seinem Vortrag “#NoEstimates” zeigt, dass Schätzungen und zu starre Pläne im Projektmanagement nicht ohne Fallstricke sind.

Social Media Trends: Pinterest auf der Überholspur ? (1)

Pinterest –  nur eine persönliche virtuelle Pinwand für schöne Fotos oder ein echtes soziales Netzwerk, in dem auch Unternehmen ihren Platz haben?  Um die Dimensionen des kalifornischen Bilderdienstes ein wenig auszuloten, habe ich eine kleine – zugegebenermaßen etwas zahlenlastige – Serie zusammengestellt.

Unglaubliche Zahlen waren im Sommer diesen Jahres über Pinterest zu lesen: Um 181% sind die Besucherzahlen von April 2012 bis April 2013 in Deutschland gestiegen – auf 864000 Besucher. Eine völlig marginale Zahl im Gegensatz zu den rund 25 Millionen regelmäßigen Facebook Nutzern aus Deutschland. Facebook hat ganz klar eine Monopostellung in der Social Media Welt.

Doch trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf die Statistiken,denn es gibt einige Indizien dafür, dass Pinterest nicht nur bei den Usern, sondern vor allem im E-Commerce deutlich an Bedeutung gewonnen hat.

Der Erfolg einer Social Media Plattform lässt sich sicher an den Userzahlen ablesen, doch für Website-Betreiber gibt es eine dringendere Frage als die Zahl der Facebook-Nutzer. In erster Linie wollen sie wissen: Welche Social Media-Plattformen bringen wirklich Traffic auf meine Website?

Social Media etablieren sich als Einstiegspunkt im Netz – Pinterest mit dem stärksten Wachstum

Und hier gibt es eine echte Überraschung, wie die Klick-Zahlen zeigen, die Shareaholics in seinem Social Media Report für den Zeitraum von September 2012 bis September 2013 auflistet. Der Marktführer bei den Online Social Sharing-Anbietern kann auf eine breite Datenbasis von über 200 000 getrackten (internationalen) Websites zurückgreifen.

Die erste Erkenntnis: User nutzen Social Media als Ausgangspunkt für ihre Internet-Aktivitäten. Über 16% der Besucher kamen per Klick von einer sozialen Plattform auf die Websites.

Facebook ist und bleibt als Sprungbrett auf die Websites unbestritten Nummer 1. Von hier kamen über 8% der Besucher mit starker Entwicklung nach oben, denn es war ein deutliches Wachstum von 58% zu erkennen. Auf dem zweiten Platz hat sich Pinterest etabliert, im September 2013 lag die Bildersammelstelle mit über 3% noch vor Twitter mit etwas über 1%. Auffallend ist vor allem die Entwicklung – hier hat Pinterest stärker zugelegt als alle anderen.

Als Plattform für geteilte Inhalte liegt Pinterest direkt hinter Facebook und Twitter

Auch wenn man den Fokus auf die Inhalte legt, schafft es Pinterest sehr weit nach vorne, wie die im Juli veröffentlichten Zahlen des Community- und Datenmanagementsservices Gigya ergeben. Demnach wird die Hälfte der Inhalte auf Facebook geteilt, ungefähr ein Viertel auf Twitter und 16% auf Pinterest. Andere soziale Plattformen spielen da kaum eine Rolle.

Pinterest auf Platz 4 von allen Traffic-Quellen

Um die Zahlen in einen größeren Zusammenhang einzubetten und beurteilen zu können, ist es interessant, alle unterschiedlichen Traffic-Quellen im Überblick zu betrachten. Hier hat Sharaholic für das letzte Jahr Zahlen vorgelegt. Der größte Besucher-Lieferant ist natürlich eindeutig Google, aber  Pinterest hat sich hier vor viele Mitbewerber gesetzt.

Woher kommen die Besucher?

  1. Google organische Suche (knapp 40%)
  2. direkter Einstieg (ca 20%)
  3. Facebook (ca 6%)
  4. Pinterest (ca 2%)

Pinterest die führende Social Media Plattform im E-Commerce

Bei aller Freude über das Wachstum und die Entwicklung, der Einwand, dass es Pinterest nur ein sehr schmales Stück vom Traffic-Kuchen liefert, ist für diese allgemeinen Zahlen nicht von der Hand zu weisen. Doch filtert man die Daten nach Geschäftsfelder, kommt man zu sehr interessanten Ergebnissen: Pinterest hat Facebook als Plattform für geteilte Inhalte im E-Commerce überholt! 41% der E-Commerce Inhalte werden an die Boards bei Pinterest gepinnt, Facebook (37%) und Twitter (17%) wurden auf die Plätze verwiesen.

Quelle: gigya.com

 

 

(Fortsetzung folgt)

 

 
Social Media Trends: Pinterest – Nutzer und Themen (2)
Social Media Trends: Pinterest im E-Commerce (3)
Social Media Trends: Was können Unternehmen bei Pinterest tun? (4)

Ein Mythos: Der Mitarbeiter muss täglich ins Intranet

In den vielen Gesprächen zu Intranet und Co. fordern Intranet-Manager wieder und wieder den täglichen Besuch im Intranet. Ich frage dann gerne zurück: Wofür? Warum? Ist ihr Intranet nicht auch eines der Intranets, das nicht täglich für jede Fachabteilung oder aus jeder Fachabteilung Informationen bereit stellt?

Nimmt man die Sicht der potenziellen Leser ein, lauten die Fragen etwa so: Was ist so spannend, dass es sich lohnt? Welche Information macht mich heute zum besseren Mitarbeiter? Und die Antworten auf diese Fragen, wenn sie ehrlich beantwortet werden, sind ernüchternd. Ich möchte die oft diskutierten Argumente nicht wiederholen, in denen es um persönlichen Nutzwert geht, um Klicks zu generieren.

Stattdessen möchte ich die Bedenken der Intranet-Manager ausräumen, andere Wege zu gehen, um wichtigen Content Mitarbeitern zugänglich zu machen. 4 Wege zum Leser stelle ich zur Diskussion:

1. Nehmen Sie den Druck raus
Was halten Sie von der Idee, die Veröffentlichung von Dokumenten für bestimmte Lesergruppen auf einen Tag zu konzentrieren? Vielleicht gibt es dann einen Vertriebsdienstag oder den Servicemittwoch im Intranet. Das nimmt den Druck raus und steigert möglicherweise die Effizienz in der Informationsbeschaffung und steigert den Qualitätseindruck im Intranet. Ein Besuch in der Woche bei dem viele neue Infos warten statt täglicher Enttäuschungen.

2. Newsletter für Lesergruppen
Diese Möglichkeit ist eine Fortführung der ersten Idee.  Die veröffentlichten Informationen und Dokumente werden regelmäßig in einem Newsletter durch kurze Teaser dargestellt und mit Links ins Intranet ergänzt. Spannende Inhalte kommen so in die Inbox der Leser. Das ist keine Lesegarantie. Aber selten kommen Sie Teilen der Belegschaft näher.

3. Suchen Sie die Nähe anderer Systeme
Geben Sie Ihren Lesern die Chance Inhalte in andere zentrale Systeme zu teilen. Was spricht gegen eine Verlinkung von Intranet-Content aus beispielsweise dem CRM? So verknüpfen Ihre Kollegen Kundenprofile mit relevanten Dokumenten im Intranet. Übrigens kommen Sie auf diese Art einem Intranet 2.0 deutlich näher, denn “Teilen ist das neue Liken”.

4. Machen Sie es mobil
Was halten die Kollegen aus dieser einen Fachabteilung, die nie ins Intranet geht, immer in der Hand? Ein Smartphone. Auch ein guter Weg näher an Kollegen und Leser zu kommen. Die Mobilisierung bestimmter Inhalte – vielleicht muss es gar nicht das ganze Intranet sein. Eine bestimmte Formularsammlung oder die News sind für diese Fachabteilung ausreichend.

Vermutlich fallen Ihnen gleich weitere Wege in die Nähe Ihrer Leser ein. Nur Mut. Probieren Sie es aus.

Intranet 2.0 – der erzwungene Wandel?

Diese Woche fand der IOM Summit der KongressMedia statt, bei dem ich zu Gast war und eine interessante Diskussion leitete.

Der Kongress war mit LIVE-Demos von Systemen einigen Dialogelementen und mit Cases sehr interessant. Seit einigen Jahren sitze ich allerdings auf solchen Veranstaltungen und wundere mich als vielgereister Intranet-Berater über die vielen tollen Fallbeispiele.

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