“Bringen Sie Ihre Daten zum Sprechen!” – Vortrag von aexea-Kollege Frank Feulner auf der TYPO3 Conference

Daten, die für sich alleine stehen, werden landläufig zwar als verlässliche Informationen bewertet. Sie sind aber in der Regel ohne ergänzende sprachliche Elemente wenig aussagekräftig. Es reicht eben nicht aus, beispielsweise in einem Online-Shop ein Datenblatt als Beschreibung einem Produkt zur Seite zu stellen. Der Kunde braucht Informationen, die ihn ansprechen und die er versteht. Gerade Produktbeschreibungen bieten für automatisierte Texte ein hervorragendes Einsatzfeld.

Vom Datenbestand zum aussagekräftigen Content

Frank Feulner, Leiter der Software-Sparte bei aexea, wird morgen darüber sprechen, wie Unternehmen ihre Daten so vorhalten, dass sie ihren Datenbestand für ihre Kunden zu aussagekräftigem Content aufbereiten können. Seine Keynote “Making data talk”  können Sie morgen als Abschluß des Panels “Business Issues” um 16:15 Uhr  auf der Typo3 Conference in Stuttgart hören.

***edit: Das Video zum Vortrag finden Sie jetzt auf seo-gold.de ***

 

aexea-Kollege Robert Weißgraeber über neue Wege im Projektmanagement

Wenn Sie ein wenig früher vor Ort sind, dann schauen Sie auch bei aexea-Kollege Robert Weißgraeber herein, der um 14:00  Uhr  in seinem Vortrag “#NoEstimates” zeigt, dass Schätzungen und zu starre Pläne im Projektmanagement nicht ohne Fallstricke sind.

Social Media Trends: Pinterest auf der Überholspur ? (1)

Pinterest -  nur eine persönliche virtuelle Pinwand für schöne Fotos oder ein echtes soziales Netzwerk, in dem auch Unternehmen ihren Platz haben?  Um die Dimensionen des kalifornischen Bilderdienstes ein wenig auszuloten, habe ich eine kleine – zugegebenermaßen etwas zahlenlastige – Serie zusammengestellt.

Unglaubliche Zahlen waren im Sommer diesen Jahres über Pinterest zu lesen: Um 181% sind die Besucherzahlen von April 2012 bis April 2013 in Deutschland gestiegen – auf 864000 Besucher. Eine völlig marginale Zahl im Gegensatz zu den rund 25 Millionen regelmäßigen Facebook Nutzern aus Deutschland. Facebook hat ganz klar eine Monopostellung in der Social Media Welt.

Doch trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf die Statistiken,denn es gibt einige Indizien dafür, dass Pinterest nicht nur bei den Usern, sondern vor allem im E-Commerce deutlich an Bedeutung gewonnen hat.

Der Erfolg einer Social Media Plattform lässt sich sicher an den Userzahlen ablesen, doch für Website-Betreiber gibt es eine dringendere Frage als die Zahl der Facebook-Nutzer. In erster Linie wollen sie wissen: Welche Social Media-Plattformen bringen wirklich Traffic auf meine Website?

Social Media etablieren sich als Einstiegspunkt im Netz – Pinterest mit dem stärksten Wachstum

Und hier gibt es eine echte Überraschung, wie die Klick-Zahlen zeigen, die Shareaholics in seinem Social Media Report für den Zeitraum von September 2012 bis September 2013 auflistet. Der Marktführer bei den Online Social Sharing-Anbietern kann auf eine breite Datenbasis von über 200 000 getrackten (internationalen) Websites zurückgreifen.

Die erste Erkenntnis: User nutzen Social Media als Ausgangspunkt für ihre Internet-Aktivitäten. Über 16% der Besucher kamen per Klick von einer sozialen Plattform auf die Websites.

Facebook ist und bleibt als Sprungbrett auf die Websites unbestritten Nummer 1. Von hier kamen über 8% der Besucher mit starker Entwicklung nach oben, denn es war ein deutliches Wachstum von 58% zu erkennen. Auf dem zweiten Platz hat sich Pinterest etabliert, im September 2013 lag die Bildersammelstelle mit über 3% noch vor Twitter mit etwas über 1%. Auffallend ist vor allem die Entwicklung – hier hat Pinterest stärker zugelegt als alle anderen.

Als Plattform für geteilte Inhalte liegt Pinterest direkt hinter Facebook und Twitter

Auch wenn man den Fokus auf die Inhalte legt, schafft es Pinterest sehr weit nach vorne, wie die im Juli veröffentlichten Zahlen des Community- und Datenmanagementsservices Gigya ergeben. Demnach wird die Hälfte der Inhalte auf Facebook geteilt, ungefähr ein Viertel auf Twitter und 16% auf Pinterest. Andere soziale Plattformen spielen da kaum eine Rolle.

Pinterest auf Platz 4 von allen Traffic-Quellen

Um die Zahlen in einen größeren Zusammenhang einzubetten und beurteilen zu können, ist es interessant, alle unterschiedlichen Traffic-Quellen im Überblick zu betrachten. Hier hat Sharaholic für das letzte Jahr Zahlen vorgelegt. Der größte Besucher-Lieferant ist natürlich eindeutig Google, aber  Pinterest hat sich hier vor viele Mitbewerber gesetzt.

Woher kommen die Besucher?

  1. Google organische Suche (knapp 40%)
  2. direkter Einstieg (ca 20%)
  3. Facebook (ca 6%)
  4. Pinterest (ca 2%)

Pinterest die führende Social Media Plattform im E-Commerce

Bei aller Freude über das Wachstum und die Entwicklung, der Einwand, dass es Pinterest nur ein sehr schmales Stück vom Traffic-Kuchen liefert, ist für diese allgemeinen Zahlen nicht von der Hand zu weisen. Doch filtert man die Daten nach Geschäftsfelder, kommt man zu sehr interessanten Ergebnissen: Pinterest hat Facebook als Plattform für geteilte Inhalte im E-Commerce überholt! 41% der E-Commerce Inhalte werden an die Boards bei Pinterest gepinnt, Facebook (37%) und Twitter (17%) wurden auf die Plätze verwiesen.

Quelle: gigya.com

 

 

(Fortsetzung folgt)

 

 
Social Media Trends: Pinterest – Nutzer und Themen (2)
Social Media Trends: Pinterest im E-Commerce (3)
Social Media Trends: Was können Unternehmen bei Pinterest tun? (4)

Ein Mythos: Der Mitarbeiter muss täglich ins Intranet

In den vielen Gesprächen zu Intranet und Co. fordern Intranet-Manager wieder und wieder den täglichen Besuch im Intranet. Ich frage dann gerne zurück: Wofür? Warum? Ist ihr Intranet nicht auch eines der Intranets, das nicht täglich für jede Fachabteilung oder aus jeder Fachabteilung Informationen bereit stellt?

Nimmt man die Sicht der potenziellen Leser ein, lauten die Fragen etwa so: Was ist so spannend, dass es sich lohnt? Welche Information macht mich heute zum besseren Mitarbeiter? Und die Antworten auf diese Fragen, wenn sie ehrlich beantwortet werden, sind ernüchternd. Ich möchte die oft diskutierten Argumente nicht wiederholen, in denen es um persönlichen Nutzwert geht, um Klicks zu generieren.

Stattdessen möchte ich die Bedenken der Intranet-Manager ausräumen, andere Wege zu gehen, um wichtigen Content Mitarbeitern zugänglich zu machen. 4 Wege zum Leser stelle ich zur Diskussion:

1. Nehmen Sie den Druck raus
Was halten Sie von der Idee, die Veröffentlichung von Dokumenten für bestimmte Lesergruppen auf einen Tag zu konzentrieren? Vielleicht gibt es dann einen Vertriebsdienstag oder den Servicemittwoch im Intranet. Das nimmt den Druck raus und steigert möglicherweise die Effizienz in der Informationsbeschaffung und steigert den Qualitätseindruck im Intranet. Ein Besuch in der Woche bei dem viele neue Infos warten statt täglicher Enttäuschungen.

2. Newsletter für Lesergruppen
Diese Möglichkeit ist eine Fortführung der ersten Idee.  Die veröffentlichten Informationen und Dokumente werden regelmäßig in einem Newsletter durch kurze Teaser dargestellt und mit Links ins Intranet ergänzt. Spannende Inhalte kommen so in die Inbox der Leser. Das ist keine Lesegarantie. Aber selten kommen Sie Teilen der Belegschaft näher.

3. Suchen Sie die Nähe anderer Systeme
Geben Sie Ihren Lesern die Chance Inhalte in andere zentrale Systeme zu teilen. Was spricht gegen eine Verlinkung von Intranet-Content aus beispielsweise dem CRM? So verknüpfen Ihre Kollegen Kundenprofile mit relevanten Dokumenten im Intranet. Übrigens kommen Sie auf diese Art einem Intranet 2.0 deutlich näher, denn “Teilen ist das neue Liken”.

4. Machen Sie es mobil
Was halten die Kollegen aus dieser einen Fachabteilung, die nie ins Intranet geht, immer in der Hand? Ein Smartphone. Auch ein guter Weg näher an Kollegen und Leser zu kommen. Die Mobilisierung bestimmter Inhalte – vielleicht muss es gar nicht das ganze Intranet sein. Eine bestimmte Formularsammlung oder die News sind für diese Fachabteilung ausreichend.

Vermutlich fallen Ihnen gleich weitere Wege in die Nähe Ihrer Leser ein. Nur Mut. Probieren Sie es aus.

Intranet 2.0 – der erzwungene Wandel?

Diese Woche fand der IOM Summit der KongressMedia statt, bei dem ich zu Gast war und eine interessante Diskussion leitete.

Der Kongress war mit LIVE-Demos von Systemen einigen Dialogelementen und mit Cases sehr interessant. Seit einigen Jahren sitze ich allerdings auf solchen Veranstaltungen und wundere mich als vielgereister Intranet-Berater über die vielen tollen Fallbeispiele.

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Die Innenstadt wird zur Bühne des Online-Handels

Der 1. September 2013 war ein Sonntag – vielleicht kamen meine düsteren Gedanken zur Entwicklung deutscher Innenstädte daher. Aber ich muss einräumen: So weit weg sind meine Utopien nicht.

Aktuelle Ereignisse wie bei Görtz, die wegen der schlechten Wirtschaftslage Stores schließen, sehe ich als einen Beleg dieser Entwicklung. Der stationäre Handel hat die schnellen Entwicklungen im Online-Handel unterschätzt und gerät durch Player wie Zalando oder Amazon unter Druck.

Diese Entwicklung war Grundlage meiner Sonntags-Überlegungen … Was wäre, wenn der Online-Handel die bald leeren Innenstadtflächen für sich entdeckt und, um den Kunden ein haptisches Erlebnis zu bieten, diese Flächen anmietet? Auf meinem Twitter-Account sah das so aus:

Tweets zur Zukunft des eCommerce

In meiner Vorstellung schlendert der Kunde tief entspannt über schicke Flächen und begegnet seinen Online-Shops und den Marken. Und sollte das ein oder andere Produkt gefallen, wird es ohne Stress per App bestellt und am selben Tag geliefert.

Undenkbar? Von wegen. MyTaxi bastelt mit der bekannten App an einer Lösung mit Taxifahrern als Liefer-Service und das nicht im fernen Amerika, sondern in Deutschland.

Utopie?

Aus dem Shopping wird Showrooming. Meine Bezahldaten in der App verhindern lästiges Anstellen an Kassen und das Schleppen von Tüten. Und während im Hintergrund die Logistik arbeitet, setzt der Showroomer seine Tour fort.

Teile dieser eCommerce Entwicklung sind bereits real

Finanziert wird das durch die Marken, die sich die Präsenzflächen in den Showrooms mit Listengeldern erkaufen. Und bitte nicht vergessen – die Innenstadt war zuvor tot – die Mieten sind drastisch gesunken ;)

Zukunft eCommerce

Mit diesen Gedanken ging ich am Sonntag zu Bett. Am Montag kam ich ins Büro und mein Kollege Robert Weißgräber hatte eine unvorstellbare Idee …

Er sagte: “In einigen Jahren werden die Online-Shops ein fantastisches Kundenverhalten wahrnehmen. Es wird Kunden geben, die wollen in den Showrooms kaufen, bezahlen und die Ware gleich selbst mitnehmen. Immense Einsparungen in der Logistik sind die Folgen.”

Ich antwortete: “Ich glaube das nicht.” ;)

Content Studie 2013 in vollem Gange

Endlich ist es soweit: Unsere neue Content Studie dreht Ihre Runden. Seit Mitte August 2013 suchen wir Teilnehmer, die ihre Erfahrungswerte über das Arbeiten im Internet und Intranet teilen. Machen Sie mit und sichern Sie sich den kostenlosen Berichtsband: www.content-studie.de.

Unsere Umfrage zeigt wachsende Trends auf

Der Schwerpunkt unserer Analyse liegt in diesem Jahr auf der aktuellen Nutzung von Kollaborationsplattformen und Verbesserungsmöglichkeiten im Umgang mit Web 2.0 und Enterprise 2.0. Wir werten die Ergebnisse der Umfrage aus und erfassen Trends der Arbeit von Internet-, Intranet- und Extranetverantwortlichen. Die Content Studie 2013 zeigt zudem richtungsweisende Entwicklungen der letzten Jahre auf.

Nutzen Sie die Ergebnisse für sich und Ihr Unternehmen

Mit der Umfrage helfen wir Ihnen unter anderem dabei, anhand der Studienergebnisse Ihre Pläne zu realisieren und Problematiken im Umgang mit SharePoint und anderen Plattformen zu erkennen. Unsere Studie trägt das Wissen aller teilnehmenden Redakteure zusammen und zieht hilfreiche Schlüsse. Die Auswertung dient außerdem als begründete Argumentation, Ihre Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Mitmachen und kostenlosen Bericht sichern

Mitmachen lohnt sich: Verhelfen Sie Ihnen und uns zu aussagekräftigen Ergebnissen. Jeder Teilnehmer zählt und erhält die Auswertung kostenlos als PDF. Seien Sie dabei und nehmen Sie jetzt teil: www.content-studie.de.

Wir freuen uns auf Ihre Antworten!

aexea Content Studie 2013 – die heiße Phase steht kurz bevor

Die Testphase ist abgeschlossen, die Korrekturen sind umgesetzt. Die letzten Vorbereitungen laufen. Am 19. August 2013 startet die Content Studie 2013. Schwerpunkte dieses Mal: Enterprise 2.0, Web 2.0 und Optimierungsmaßnahmen. Auch Entwicklungen bei SharePoint beleuchtet die Studie 2013. Wir sind gespannt auf Antworten und Erkenntnisse.

Zum neunten Mal startet aexea die Content-Studie. Seit 2006 zeigen wir regelmäßig Trends, Entwicklungen und Veränderungen bei der Arbeit von Online-Redaktionen. Drei Monate lang läuft die Umfrage, etwa 15 Minuten benötigen die Teilnehmer für dir Fragen. Inter- und Intranetverantwortliche aus ganz Deutschland bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit ein. Ergebnis der Studie ist ein PDF zum Download.

Werden auch Sie Teil der neunten Content Studie und machen Sie mit! Auf www.content-studie.de

 

 

Tooltip gleich ALT-Tag?

„Halt! Stop!“, ruft es aus der einen Ecke. „Was ist das eigentlich?“, schallt es aus der anderen durch den Raum. „Das ist doch das, was am Mauszeiger erscheint, wenn man über ein Bild fährt, oder? Nein? Jetzt bin ich verwirrt …“ Fragende Blicke im gesamten Raum. Was war passiert?

Rückblick: 15 Teilnehmer versammeln sich für eine Schulung. Es geht um On-Page-Suchmaschinenoptimierung. Die Teilnehmer kennen sich gut aus, sind sehr interessiert am Thema und lauschen genau hin. Gerade kommt der Referent beim Thema „Bilder“ an, als im Nebensatz das Wörtchen „ALT-Tag“ fällt.

Was ist der ALT-Tag, was nicht?

„ALT“ steht für „alternativ“ – der ALT-Tag soll ein Bild adäquat ersetzen, wenn dieses nicht sichtbar ist. Ein großes „Aha“ geht durch die Runde. Doch die Frage bleibt: Was ist das, was am Mauszeiger erscheint, wenn man über ein Bild fährt? Oder anders gesagt: Was ist mit dem Tooltip? Ist dafür nicht der ALT-Tag zuständig?

Nein. Oder besser gesagt: Das sollte er nicht sein! Das Problem: Der Internet Explorer zeigt den im ALT-Tag beinhalteten Text tatsächlich als Tooltip von Bildern an. Dafür ist der ALT-Tag standardmäßig jedoch nicht vorgesehen. Das Zauberwort für den Tooltip lautet: „title-Tag“.

title-Tag ist für Tooltip zuständig

Sowohl ALT-Tag als auch title-Tag sind Attribute des IMG-Tags (IMG = image). Ein grundlegender Unterschied: Der ALT-Tag ist Pflicht, der title-Tag als Universalattribut nicht. Wie nun also ein Bild mit Tooltip in HTML auszeichnen? Ein Beispiel:

<img src=“http://www.seite.de/bagger.gif“ alt=“Der Bagger gräbt ein 5 Meter tiefes Loch.“ title=“Bagger in der Grube“>

Als Tooltip des Bildes „bagger.gif“ auf der Website „www.seite.de“ erschiene nun der Text „Bagger in der Grube“.

Tooltip im Internet Explorer

Und im Internet Explorer? Erschiene dann trotzdem der ALT-Tag als Tooltip? Nein, glücklicherweise nicht: Für die Tooltip-Anzeige im Internet Explorer hat das title-Attribut Vorrang vor dem ALT-Attribut.

Nicht immer ist allerdings ein Tooltip erwünscht. Da das ALT-Attribut jedoch Pflicht ist und der Internet Explorer dieses automatisch als Tooltip anzeigt, muss der Tooltip explizit ausgeschaltet werden – mit einem leeren title-Attribut im IMG-Tag:

<img src=“http://www.seite.de/rose.gif“ alt=“geschlossene gelbe Rose.“ title=“ “>

Fazit

Auch wenn der Internet Explorer den ALT-Tag als Tooltip anzeigt, ist dieser nicht für diese Funktion gedacht. Nutzen Sie immer beide Attribute: Das ALT-Attribut für Alternativtext, das title-Attribut für den Tooltip – sollte dieser auch leer sein.

P.S.: Der Mouseover-Effekt

Der Mouseover-Effekt hat übrigens nichts mit dem Tooltip zu tun. Der CSS- bzw. Javascript-Befehl zeigt sich darin, dass ein Element sein Erscheinungsbild ändert, wenn der Mauszeiger auf dieses Element zeigt. Ein Beispiel wäre ein Button, der bei Berührung mit dem Mauszeiger seine Farbe ändert.

 

aexea Content Studie 2013: Fragen über Fragen

Wir haben uns unzählige Fragen gestellt und unendlich viel recherchiert. Vor zwei Tagen stellten wir den ersten Entwurf zur Diskussion, heute folgte das letzte Card-Sorting. Nun steht die erste Testphase kurz bevor und wir können es langsam auch nicht mehr abwarten. Was sagen die Probanden? Wo finden sie Lücken? Bald geht’s los!

Fragebogen Aexea-Content-Studie 2013

Alle Infos zur letzten Content Studie finden Sie auf www.content-studie.de

 

 

Der ALT-Tag bei Bildern: viel Effekt mit wenig Aufwand

Stellen Sie sich vor, Sie sind etwas in Eile und suchen im Internet nach einem Märchen. Sie rufen eine vielversprechende Seite auf und sehen Folgendes:

bild1.gif (245 Byte) s war einmal …

bild1.gif (245 Byte)? Welch Information! Was werden Sie damit anfangen? Vermutlich nicht viel – sehr wahrscheinlich verlassen Sie die Seite und suchen sich eine andere.

Ähnlich würde es wohl beim nächsten Fall ausgehen: Sie rufen eine wissenschaftliche Arbeit auf und Ihnen bietet sich folgendes Textbild:

kleines blaues Quadrat Einleitung

kleines blaues Quadrat Problemstellung

kleines blaues Quadrat Versuchsdesign

Was ist denn da los? Auch das macht keinen professionellen Eindruck und verwirrt.

Beispiele wie diese sind Folge eines falschen Gebrauchs des ALT-Tags bei Bildern. Der ALT-Tag hat seinen Namen von der Alternative: Er soll das Bild adäquat durch Text ersetzen, falls der Nutzer dieses nicht ansehen kann. Dass ein Ersatz bei den oben aufgezeigten Beispielen nicht geglückt ist, ist leicht zu erkennen. Aber: Wie macht man’s richtig?

In HTML codiert der IMG-Tag ein Bild. „IMG“ steht dabei für „Image“. Zunächst einmal ist es wichtig, jedem Bild bzw. jedem IMG-Tag ein ALT-Attribut zu verpassen. Beim ersten Beispiel ist das nicht passiert. Deshalb steht hier der Dateiname „bild1.gif“. Dieser ersetzt das Bild nicht adäquat, denn: Das Bild zeigt malerisch den Buchstaben „E“. Dementsprechend sollte im IMG-Tag sinnvollerweise ALT=“E“ stehen. So wäre das Wort „Es“ trotzdem lesbar.

Im zweiten Beispiel gibt es einen ALT-Tag, allerdings keinen mit Mehrwert: ALT=“kleines blaues Quadrat“. Das zugehörige Bild zeigt, was der ALT-Tag beinhaltet: ein kleines und blaues Quadrat. Ersetzt diese Information aber das Bild? Nein, denn das Bild hat als Aufzählungspunkt keine inhaltliche Relevanz, sondern nur eine funktionale. Eine Funktion kann das Medium Text nicht sinnvoll ersetzen. Ebenso steht es mit Bildern, die lediglich schmückend sind. Was also tun?

Wie gesagt, das ALT-Attribut gehört zu jedem IMG-Tag. Bei Bildern ohne inhaltliche Aussagekraft macht eine textliche Beschreibung keinen Sinn und verwirrt. Deshalb wird solchen Bildern ein leerer ALT-Tag hinzugefügt: ALT=“ “. Wenn der Nutzer so ein Bild nicht anschauen kann, wird es ihm in keinerlei Form wiedergegeben.

Doch wann passiert es schon, dass der Nutzer ein Bild auf einer Website nicht sieht? Öfter, als man auf Anhieb denken mag. Es treten vier Fälle auf:

  1. Der Browser zeigt das Bild aus technischen Gründen nicht an.
  2. Der Benutzer hat das automatische Laden von Bildern deaktiviert.
  3. Der Benutzer ist sehbehindert und lässt sich den Inhalt in Braille-Schrift übersetzen oder per Voicebrowser vorlesen.
  4. Der „Benutzer“ ist eine Suchmaschine – diese versteht keine Bilder. Stattdessen nimmt sie ALT-Tags in Ihre Datenbank auf, sie dienen somit als SEO-Maßnahme.

Usability und SEO sind heutzutage die entscheidenden Marktvorteile. Dementsprechend unsere Empfehlung: Tun Sie sich und den Nutzern Ihrer Website etwas Gutes und fügen Sie jedem Bild einen sinnvollen ALT-Tag hinzu – mag dieser auch leer sein. Der Aufwand ist kaum nennenswert, die Wirkung dagegen groß!

Neben dem ALT-Tag gibt es noch andere Attribute, die für Bilder Sinn machen. Mehr dazu folgt in Kürze im zweiten Teil.