Alle Jahre wieder – BarCamp Stuttgart

Am 1. Oktober 2011 startet das BarCamp Stuttgart. Zum ersten Mal wird die Veranstaltung über drei Tage gehen. Die Infos zur Veranstaltung: http://bcs4.mixxt.de/

Neben den Sessions am Samstag und Sonntag gibt es das Warm up im Steigenberger Hotel in Stuttgart. Am Montag findet ein Workshop statt und am Abend geht’s ins Kino. Am Sonntag Abend gibt’s im klein und fein ein schönes Menü. Also, ein randvolles Programm…. Wir freuen uns übrigens sehr einer der Sponsoren zu sein…

 

 

 

 

Facebook wird neu

Mark Zuckerberg schlägt zurück. Ein Strategieschwenk bei Facebook, der sich in einem neuen Facebook-Design zeigt und den Angriff von google+ abwehren soll. Das Design ist aber nur die Visualisierung der neuen Strategie – die mit den Ideen dahinter viel weiter geht als das, was wir heute als Facebook wahrnehmen.

Zentrale Neuerung ist die sogenannte Timeline – das den Facebook Nutzer neu darstellt und anders als das aktuelle Anwender-Profil weitergehende Infos präsentiert. Open Graph wird die neue Umgebung für das Erstellen von Apps und verbindet sich in nie gekannten Dimensionen mit den Lebensdetails eines Anwenders. Zitat von der Open Graph Startseite: “Build with the Open Graph. Integrate deeply into the Facebook experience. Grow lasting connections with your users.”

Facebook wird also mehr von uns wissen und die Werbung noch stärker auf den Einzelnen abstimmen. Allerdings – so behauptet es Mark Zuckerberg in seiner Keynote zur gestrigen Entwicklerkonferenz, sollen dem Anwender transparente Steuerungstools für die eigenen  Informationen an die Hand gegeben werden.

Wer es selbst testen will – Mashable zeigt eine Anleitung zur Freischaltung der Entwicklungsumgebung – da sieht man das neue Profil – ich hab’s schon mal getan….

Das neue Facebook Profil

500 Automatisierte Texte zu verschenken

Zur DMEXCO 2011, auf der wir in Halle 8.1 am Stand 60 ausstellen, haben wir uns ein Goodie ausgedacht.

Für jeden Auftrag im Rahmen unserer Automatisierten Texte, den wir bis zum 30.9.2011 erhalten, werden wir unabhängig vom Auftragsvolumen 500 weitere Texte verschenken. Weitere Details zu unserem DMEXCO Programm.

Also, her mit den Anfragen – kostet nix und dann schnell entscheiden… wir sind schon sehr neugierig…

IOM SUMMIT 2011 – die R+V ist dabei

Am 28. und 29. September findet der IOM-Summit in Köln statt. Auf diesem Intranet-Experten Kongress stellen die Macher von KongressMedia ein tolles Programm vor.

Ich persönlich bin wegen unserer Einbindung in den Relaunch des R+V Intranets sehr an diesem Vortrag interessiert. Das ist unvermeidbar ;)

Insgesamt werden aber 17 Erfahrungsberichte und 4 Seminare in 3 Vortragsreihen präsentiert. Unter anderem sind dabei:

  • Amadeus
  • Airbus
  • Bigpoint
  • Bilfinger Berger
  • Celesio
  • Continental
  • Deutsche Bank
  • Detecon
  • Eckes Granini
  • eismann Tiefkühl-Heimservice
  • Orange Austria
  • real,- SB-Warenhaus
  • R+V Allgemeine Versicherung
  • TenneT TSO
  • Trendbüro
Tickets sind bis zum 23.9.2011 vergünstigt ab 790.- EUR käuflich zu erwerben.

Amadeus startet Social Media Suite für Reisebüros

Auf der FVW Travel Expo sprach ich mit Fabian Pfütze dem Projektleiter für die Social Media Suite von Amadeus. Damit können Reisebüros die Social Media Welt als Vertragspartner von Amadeus die Chancen des Web 2.0 nutzen.

Ein paar Hintergründe stellt Amadeus in der Presseinfo vom 13. September dar.

Der Demo Auftritt des Reisebüro Sonnenschein auf Facebook ist allerdings nicht halb so beeindruckend wie das Backend, mit dem dieser Auftritt gesteuert wird. Ein eigener AppShop lässt Kunden Tools zukaufen und ein Analytics Tool ergänzt das Ganze.

Social Media Monitoring auf semantischer Basis. Live auf der DMEXCO 2011

Live auf der DMEXCO in Köln ist unser Social Media Monitoring Tool, der analygator, zu sehen.

Fünf Vorteile sind einen Besuch an unserem Stand wert…

  1. Wir monitoren semantisch. Annotationen wie Firmen, markante Phrasen, Schlagwörter oder Sprachen der Treffer werden automatisch ermittelt.
  2. Wir monitoren die Relevanz. Semantische Technologien erlauben eine Echtzeitpriorisierung der Treffer.
  3. Wir monitoren Stakeholder-Typen. Damit können wir die Trefferrelevanz einzelnen Unternehmensbereichen zuordnen.
  4. Wir monitoren die Reichweite einzelner Beiträge. Messwerte wie “Unique Visitor”, “Likes” oder “Tweetcount” werden zur Bewertung herangezogen.
  5. Wir monitoren jede beliebige Website. Das gelingt durch den Einsatz spezifischer Konnektoren.
Der analygator ist ein Kooperationsprojekt von aexea und interface:projects und kann entweder käuflich erworben oder als SAAS gemietet werden. Wir erläutern Ihnen gerne die Funktionsweise und Vorteile an unserem Stand: Halle: 8.1  am Stand Nr: 060.

 

Streitthema SEO-Texte

Ich bin es leid. Ermüdende, eindimensionale Betrachtungen und Kommentare, die nicht besser sind.

Christian Jakubetz schreibt in seinem FAZ-Blog zum Thema SEO-Texte. Als wären alle Inhalte die SEO-Ansprüche erfüllen wertlos oder wie in den Kommentaren zu lesen “ohne Gehalt”. Na, prima.

Ich lade hier ein, die Links aller Kommentarschreiber näher zu betrachten – die Damen und Herren, die dort am lautesten schreien und in das Lied der SEO-Gegner einstimmen, nutzen suchmaschinenoptimierte Texte auf Ihren Websites und holen sich gleich noch den passenden Link aus einem FAZ-Blog dazu. Sehr schön – vorne hui und hinten pfui.

Konstruktiv wäre eine Auseinandersetzung mit Schreibmethoden, die ähnlich wie journalisitische Darstellungsmethoden gelernt werden und dann, von Autoren angewendet, Lesern und Verlagen nutzen. Mein Semantisches Lückenmodell versucht diese Balance zwischen Leser und SEO zu erreichen.

Wäre eine differenzierte Betrachtung nicht eher hilfreich, um die Grenzen für SEO-Texte zu definieren – übrigens: Bereits 2006 hat Steve Lohr von der NYT zu diesem Thema geschrieben und ich halte den Beitrag wirklich für lesenswert. Also, liebe SEO-Text-Laien – mal drüber nachdenken… Ohne Reichweite macht das Schreiben bestimmt viel mehr Spaß.

Nielsen: Intranet-Trends abseits vom Mainstream (2)

Im ersten Teil der Analyse der Nielsen Intranet-Trends standen die Themen Mobiles Intranet und Portalmanagement im Fokus. Heute geht es um das Intranet als Arbeitsplattform: Kann man mit einem Intranet Geld sparen? Und muss jedes Unternehmen bei der Zusammenarbeit auf Social Media setzen?

Die ROI-Erfolgsformel (nach Nielsen)

Für die Verbesserung von Management und Design eines Intranet-Portals hat Jakob Nielsen eine einfache Formel gefunden. Die jährliche Einsparungen durch eine Abkürzung einer Aufgabe lässt sich leicht berechnen:

t * e*n*s = Kosten der Aufgabe

  • t= Dauer der Aufgabe in Minuten
  • e= Zahl der Mitarbeiter, die diese Aufgabe ausführen
  • n= Häufigkeit der Ausführung der Aufgabe pro Jahr
  • s= durchschnittliches Gehalt der betroffenen Mitarbeiter pro Minute.

Hier kann man – gerade bei großen Unternehmen schnell auf sehr große Beträge kommen.

Personalsierung: eine harte Nuß

Das grundlegende Problem von großen Intranet-Portalen ist der nicht auflösbare Gegensatz zwischen dem Anspruch an Vollständigkeit (sehr häufig ist das Ziel solcher Portal, das zentrale Arbeitsmittel für die Mitarbeiter zu sein) und dem der Überforderung der Mitarbeiter durch die Fülle an Informationen.  Hier kann eine abgestimmte Informationsarchitektur entlastend wirken, um eine Personalsierungsstrategie kommt man bei großen Intranets kaum herum. Und die gut umzusetzen, hält Nielsen nach Sichtung der Analysen für eine harte Nuß. Was seiner Ansicht nach nicht funktioniert ist die Customization, hierbei werden dem User nicht wie bei der Personalisierung die Inhalte nach einem Rollenkonzept zugewiesen,  vielmehr kann sich der User seine Bereiche selbst zusammenstellen. Selbst das vereinfachte Customization-Konzept der persönlichen Seite (“Meine Seite”) werde, so Nielsen, von den Mitarbeitern nicht angenommen.

Jenseits des Social Media Hypes: das Portal als Plattform der Zusammenarbeit

Interssante Beobachtungen hat Nielsen auch für das Intranet-Thema der letzten Jahre gemacht. Sie können sich sicher an die zahlreichen Diskussionen und Analysen erinnern, ob Web 2.0-Anwendungen im Intranet erfolgreich sein können, warum sie nicht funktionren und wie man sie dem Mitarbeiter schmackhaft macht.

Zentral für die Unternehmen, so Nielsen, ist das Portal als Collaboration-Plattform: Hier sollen die Mitarbeiter sollen Informationen teilen, Projekte organsieren, über Abteilungen hinweg zusammenarbeiten. Dabei interessieren die Unternehmen sich weniger für das Attribut “Web 2.0″ oder “Social Media” als für das Funktionieren der Zusammenarbeit. Die Unterscheidung machen sie eher zwischen einer formellen und einer informellen Collaboration oder Intranet-Bereiche. So werden formelle Bereiche häufig zentral gesteuert, während die informellen Bereiche nur von den Usern gepflegt werden.

Das halte ich für einen sehr interessanten und diskussionswürdigen Ansatz, der die hohen Erwartungshaltungen aus dem “Intranet 2.0″ herausnimmt und die Perspektive auf das machbare öffnet.

Nielsen: Intranet-Trends abseits vom Mainstream (1): Mobiles Intranet und Portalmanagement

Nielsens aktuelle Portalstudie hat sehr interessante Themenbereiche aufgegriffen, für die er  die Unternehmensportale von 19 Unternehmen aus der ganzen Welt analysiert. Seine Ergebnisse wirken auf den ersten  Blick erstaunlich und ein wenig gegen die allgemeinen Trends, wie sie oft auf Vorträgen zu hören sind. Sie decken sich aber ziemlich genau mit den Erfahrungen, die ich in der Beraterpraxis gemacht habe – Grund genug sie mal genauer anzuschauen:

Thema: mobiles Intranet

Dieses Thema ist seit längerer Zeit aktuell – und die meisten Prognosen sind sehr positiv: Jakob Nielsen selbst hatte noch im Februar das Wachstum des mobilen Intranets verkündet. Die aexea-Umfrage 2009 zu diesem Thema hatte ein vorsichtigeres Fazit:

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eine ausgesprochene Übergangsphase: Von Unternehmensseite wird der Einsatz eines mobilen Intranet im Augenblick nicht als essentiell bewertet – auch wenn es für Geschäftsprozesse von Vorteil sein kann und eine schnelle Verbreitung relevanter Information unterstützt. Gleichzeitig nutzen immer mehr Mitarbeiter privat das Handy als Informationstool.

In der aktuellen Studie erkennt Jakob Nielsen auch ein eher abwartendes Verhalten bei den mobilen Portalen: Man habe aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und plane zwar eine mobile Variante, warte aber liebe ab, bis man es richtig machen könne. Vorreiter bei dem Einsatz mobiler Portale – das deckt sich mit unserern Erfahrungen und Empfehlungen – sind die Informationen und Applikationen für den Vertriebsmitarbeiter, die ja oft vor Ort bei Kunden Zugriff auf die Infos brauchen.

Thema: Problem Intranet-Leitung und -steuerung

Eines der wichtigsten und schwierigsten Bereiche der größeren Intranet-Lösungen ist die Steuerung – das stellt auch Nielsen fest: Sehr viele Unternehmen sind händeringend auf der Suche nach einer funktionierenden Steuerung und das Ergebnis seiner Analysen ist: Es gibt keine perfekten Lösungen für die Steuerung der Intranet-Portal. Diese Erfahrung machen wir bei den Beratungen auch: Ein Intranet-Portal muss immer organisatorisch und inhaltlich in die Unternehmensstruktur eingepasst sein und gleichzeitig müssen die passenden Kompetenzen und Zuständigkeiten in der Verantwortung des Portalmanagers liegen. Die Steuerung beschränkt sich auch nicht allein auf die Portalmanager, vielmehr können mehrer Gremien dafür notwendig sein. Das zeigt Nielsen auch am Fall “Duke Energy”: Hier sind fünf Bereiche eingebunden:

  1. New Media Team” ( Portalteam, Webcontent-Team, Online-Redaktion): zuständig für die Einarbeitung neuer Autoren, die Qualitätssicherung (Entwicklung einer Konzeption + Prüfung der Inhalte), Einbindung der User-Erfahrung in die Portal-Konzeption.
  2. Site Manager (Fachautoren): sitzen in den Fachbereichen und sind inhaltlich für die Inhalte Ihrer Websites-Bereiches verantwortlich.
  3. Internal Communication Department (Chefredaktion, zentrale Online-Redaktion): steuert den Inhalt der Startseite.
  4. Portal Steering Team (Portalteam Qualitätssicherung) setzt sich zusammen aus führenden Mitarbeitern der Abteilungen Kommunikation, Personal, IT und Marketing und trifft sich monatlich: Hier wird diskutiert, was und mit welchen Mitteln das Portal verbessert werden kann.
  5. Portal Executive council (Portalteam Strategie)  setzt sich aus den Köpfen der Abteilungen Personal, Kommunikation und IT zusammen und steckt die großen Linien der Intranet-Konzeption ab – trifft sich quartalsweise oder nach Bedarf.

Das klingt kompliziert und es gibt viele Unternehmen, die sicher mit weniger Gremien und Organisationseinheiten auskommen, die Aufgaben, die aber hier verteilt sind, fallen für jedes Intranet-Portal an. In der Beratungspraxis ist es besonders schwierig von der Bedeutung auch der übergeordneten Aufgaben zu überzeugen. Dass die Planung der Steuerungsstrukturen ein wichtiger Teil der Projektplanung ist – das ist das Hauptergebnis der aktuellen Analyse. Pointiert hat es Jakob Nielsen so formuliert:

Success doesn’t come from buying a software package!

Nielsen stellte – genau wie wir in den Content Studien – die Frage,  wo die Verantwortung für die Website (Internet und Intranet) im Unternehmen eingeordnet ist. Sein Ergebnis ist, dass das Marketing, die IT-Abteilung und die Personalabteilung am häufigsten verantwortlich sind und dass aber die Kommunikationsabteilungen im Kommen sind. Das stimmt ziemlich genau mit den Entwicklungen überein, die wir in der Content Studie 2009/2010 verzeichnen konnten: Je größer das Unternehmen, desto wichtiger wird die Kommunikationsabteilung.

(Fortsetzung folgt)

ARD-ZDF-Onlinestudie 2011 – wie war’s eigentlich noch vor zehn Jahren?

Es ist wieder Zeit für die wichtigste Untersuchung des Online-Verhaltens der Deutschen: Gerade wurde die Onlinestudie von ARD und ZDF 2011 veröffentlicht. Seit 1997  wird durch eine repräsentative Umfrage unter Personen ab 14 Jahren die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland dargestellt.

Was mich ziemlich erstaunt hat: Die Rentner holen weiter auf: Mittlerweile sind 34,5% der Über-60-Jährigen online! Das ist eine Steigerungsrate von sage und schreibe 23% gegenüber 2010. Das Internet ist aus unser aller Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wie war das noch vor zehn Jahren? Können Sie sich noch erinnern?

Werfen wir doch mal einen Blick zurück in die Vergangenheit. Wie sah unser Internet-Alltag im Jahr 2001 aus?

2001 waren nur 38,8% der Deutschen online. Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich das Verhältnis nahezu umgedreht: 2011 sind 73,3% online. Der hauptsächliche Grund für die Nutzung des Internets ist und bleibt der E-Mail-Versand.

Nicht mehr nur für die Jugend interessant

  • Unter den 14- bis 19-Jährigen sind mittlerweile tatsächlich 100% online. 2001 kam diese Altersgruppe noch auf 67,4%.
  • Aber auch die Altersgruppen 20 bis 29 und 30 bis 39 Jahre sind nahezu vollständig online (98,2% und 94,4%). Vor zehn Jahren waren dies gerade mal 65,5% bzw. 50,3%.

Web 2.0 – eine Erfindung des letzten Jahrzehntes

Bezüglich der Angebote des Web 2.0 gab es 2001 noch keine Erhebungen. Communities, Twitter oder Wikipedia haben sich erst ab dem Jahre 2001 nennenswert entwickelt.

  • Das Internet wird heutzutage mehr als Nachrichtenquelle genutzt, 2001 waren es insgesamt gerade mal 34%. Inhaltlich geht es den Nutzern vor allem um aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland (58%), Wetter- oder Verkehrsinformationen (51%) oder Freizeittipps (49%).
  • 73% der Deutschen nutzen Wikipedia heute gelegentlich und 31% regelmäßig.
  • Videoportale wie YouTube werden gelegentlich von 58% und regelmäßig von 30% der User genutzt. Der Trend zu Videos setzt sich allerdings weiter fort. Laut comscore.com ist Deutschland weiterhin einer der am stärksten wachsenden Onlinevideo-Märkte in Europa.
  • Twitter ist in Deutschland jedoch nicht sehr verbreitet: Nur 3% nutzen Twitter laut der ARD-ZDF-Onlinestudie gelegentlich und 1% wöchentlich. Wenn man die Angaben von statista.com betrachtet, hat sich die Twitternutzung allerdings innerhalb eines Jahres schon um ca. 200 000 Nutzer erhöht. Ich bin gespannt, wie die Zahlen sich im kommenden Jahr entwickeln werden!
  • Facebook hat im letzten Jahr immer mehr an Beliebtheit gewonnen, insbesondere in der Altersgruppe 13 bis 24 Jahre gab es einen überproportionalen Zuwachs laut allfacebook.de. Interessant ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass auch die 45- bis 54-Jährigen großes Interesse an Facebook gefunden haben (2010: knapp 326.000 User, 2011: fast 1,1 Mio. User).

Frauen und Männer – weiterhin unterschiedliches Nutzungsverhalten

  • Männer sind nach wie vor mehr am Internet interessiert als Frauen. 2001 waren 48,3% der gelegentlichen Onlinenutzer Männer und nur 30,1% Frauen. 2011 liegt der Anteil der Männer bei 78,3%, der Frauenanteil bei 68,5%.
  • Auch im Hinblick auf die Nutzung des Web 2.0 liegen die Männer vorn: Wikipedia (46 76% Männer, 70% Frauen) und Videoportale (66% Männer, 50% Frauen) sind weiterhin in männlicher Hand.
  • Nur wenn es um private Netzwerke und Communities geht, sind die Frauen laut der ARD-ZDF-Onlinestudie deutlich aktiver als die Männer: 43% der Frauen sind in Communities aktiv, während es nur 35% der Männer sind. Allfacebook.de gibt allerdings an, dass sich im letzten Jahr das Nutzerverhalten der Männer bei Facebook dem der Frauen angepasst hat.

Wenn man sich die Zahlen so ansieht, ist es nicht verwunderlich, dass auch die Nutzungsdauer des Internets stark gestiegen ist: 136 Minuten pro Tag im Jahr 2010 gegenüber 107 Minuten 2001.

Eine positive Entwicklung muss ich allerdings auch noch unterstreichen. Ich hätte es fast selbst vergessen, wie anstrengenddas Internetsurfen noch vor einigen Jahren war: Während 2001 noch ausgewertet wurde, welche Probleme bei einer Internetsitzung auftauchen, wurde dies 2011 gar nicht mehr erhoben. 2001 sagten 61% der deutschen Internetnutzer, dass sie der langsame Seitenaufbau am meisten störe. Heutzutage kommt dies dank immer leistungsstärkerer Internetverbindungen immer seltener vor. Aber wer weiß, was sich bis zum Jahre 2021 noch alles verbessern wird. Wir dürfen gespannt bleiben!