Effizienteres Contentmanagement mit neuem Tool

Als Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen für das Redaktionsmanagement hat aexea ein Tool entwickelt, mit dem Content-Verantwortliche die redaktionellen Prozesse effizienter planen, steuern und kontrollieren können. Wir stellen Ihnen das Tool am 23. April in Frankfurt vor. Wenn Sie dabei sein wollen, kontaktieren Sie bitte unsere Account Managerin Sarah Schmid.
Content kann viele Funktionen haben: Informieren, Beeinflussen oder Lehren. Abhängig von den Zielen der Online-Publikation.

Das Management-Tool schafft Entscheidungsgrundlagen

Beim Redaktionsmanagement stehen die Content-Verantwortlichen einer Reihe von vielfältigen und häufig komplexen Aufgaben und Anforderungen gegenüber. Das neue Redaktionsmanagement-Tool unterstützt indem es die Aufwand und Ertrag gegenüber stellt und auf Zahlen und Fakten basierend Entscheidungen ermöglicht ganzen Artikel lesen

Linkstrategie: Was Sie wissen müssen, um Ihre Links richtig zu setzen (2)

Im ersten Teil der Mini-Serie zum Thema „Verlinkung“ habe ich unterstrichen, wie wichtig die richtige Darstellung und Benennung von Links ist und dazu ermahnt, die Links als Versprechen an die Leser auch zu halten. In diesem Teil gibt es Hinweise zur richtigen Link-Strategie und ich stelle Ihnen ein interessanten neuen Ansatz einer Medien-Website vor.

Grundsätzliche Entscheidungen bei der Verlinkung

Aus eigener Beratungserfahrung merke ich, dass viele Website-Betreiber sich über Links nur noch wenige Gedanken machen. Dabei hat die Link-Strategie großen Einfluss darauf, wie sich der Leser auf der Website verhält. Dafür müssen Sie einiges entscheiden: ganzen Artikel lesen

Linkstrategie: Was Sie wissen müssen, um Ihre Links richtig zu setzen (1)

Die Bewertung von Links ist zur Zeit etwas paradox: Lange Zeit galten Hyperlinks als das Prinzip des Internets. Man machte sich viele Gedanken über die richtige interne und externe Verlinkung der eigenen Website. Diese Debatte ist weitgehend verstummt. Heute sind sie in erster Linie die beste Währung bei der Suchmaschinenoptimierung. Erfolgreich sind die Websites, auf die möglichst viele Links landen! Link-Usability spielt in den Diskussionen über Links nur noch am Rande eine Rolle.

Link-Usability: Noch nicht alles im Griff!

Doch sind da tatsächlich alle Fragen beantwortet? Gibt es überzeugende Standards, an die sich alle halten können? Dass es hier noch Reflexionsbedarf gibt, zeigen zum einen Fehler, die immer noch gemacht werden. Und zum anderen erhellt ein neuer Verlinkungs-Ansatz, den die Betreiber der niederländischen Journalisten-Plattform „De Correspondent“ erarbeitet haben, dass es noch viel Spielraum gibt für kreative Ideen: Abgeleitet von dem Ziel der Plattform und der Auseinandersetzung mit dem Leseverhalten am Bildschirm haben sie z.T. neue Lösungen erarbeitet.

Halten Sie die Versprechen, die Ihre Links den Lesern geben ein.

„Ein Link ist ein Versprechen“ – so überschreibt Usability-Expertin Kara Pernice ganzen Artikel lesen

Treffen wir uns in Texas?

Der wilde Süden fährt in den wilden Westen! Das South by Southwest Festival (SXSW) in Texas hat sich vom reinen Musikfestival zu einem bedeutenden internationalen Event entwickelt, auf dem man neuesten Trends in der Musik, Film und interaktive Medien kennen lernen kann.

Und AX Semantics ist dabei! Wir freuen uns sehr, dass wir ausgewählt wurden, die kreative Szene Baden-Württembergs auf diesem Festival zu repräsentieren. Als Teil der Baden-Württemberg-Delegation werden am 14. März zusammen mit den anderen Unternehmen unter anderem eine 120-Minuten Party im German Haus geben.

Sie sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen!

Das Vorstellungsvideo von AX für SXSW 2015 – South by Southwest
  • Mehr Informationen zum weltgrößten Kreativfestival und den Botschaftern aus dem Südwesten finden Sie bei den Mitveranstaltern der MFG Baden-Württemberg: „Southwest goes Southwest„.
  • Wenn Sie sich in Texas anmelden wollen – hier geht’s zum Programm der SXSW

Schneller, größer, gut beraten: Die 10 besten Intranets 2015

Jedes Jahr Anfang Januar benennt die Nielsen Norman Group die „10 besten Intranets“ des Jahres und formuliert aus den Ergebnissen die wichtigsten Intranet-Trends. Große Überraschungen gibt es da nicht, die meisten Entwicklungen zeichneten sich schon im letzten Jahr ab. Das liegt aber auch daran, dass sich Neuerungen in Intranets eher langsam etablieren. Aber wenn man sich die Entwicklungen über die Jahre hin anschaut, kann man durchaus einige Trends erkennen:

Abschied von „Elefanten-Projekten“

Ein Intranet zu konzipieren, zu organisieren und zum Laufen zu bringen, das war bisher ein auf mehrere Jahre angelegtes Konzept. Das geht inzwischen schneller nur noch 1,4 Jahre von Projektstart bis zum Live-Gang hat es bei den Gewinner durchschnittlich gedauert. Im Vergleich dazu waren es 2010 3,7 und 2012 noch 4 Jahre. ganzen Artikel lesen

Roboterjournalismus und Pressekodex

Im Interview „Maschinen können keine Krimis schreiben“ für Golem hat Christoph Schön mich gefragt, was ich von dem Vorwurf halte, Roboterjournalimus könne missbraucht werden und gegen ethische Grundsätze verstoßen. In meiner Antwort habe ich auf den Pressekodex verwiesen.

Tatsächlich kann man keine Software ethisch verpflichten, wenn auch die Formulierung der Asimov’schen Robotergesetze das evozieren kann. („1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen (wissentlich) Schaden zugefügt wird.“). Eine ethische Verpflichtung haben meiner Meinung nach die Menschen, die eine Software programmieren und verwenden. Interessant ist hierfür auch die Diskussion zur Gesetzgebung in der EU: Das Fazit der europäischen Arbeitsgruppe „RoboLaw“ ist, dass eine allgemeine (restriktive) Gesetzgebung zum Thema „Roboter“ nicht sinnvoll sei, viel mehr gehe es darum, eine funktionale Perspektive einzunehmen, die sich an der Praxis orientiert. ganzen Artikel lesen

Zweite Computional Linguistics Unconference (CLUNC) mit „Mr. Robotjournalism“ Ken Schwencke!

Weil’s so schön war – gleich noch einmal: aexea veranstaltet zum zweiten Mal das Barcamp zur Computerlinguistik (CLUNC). Am 23. und 24. Januar treffen sich in Stuttgart Computerlinguisten, Redakteure, Programmierer, Datensammler, Journalisten, Experten und Begeisterte um sich auszutauschen. Bei der 2. CLUNC wird die Runde international sein. Und es wird dieses Mal gleichzeitig ein Hackathon geben –  mit einem beachtlichen Preisgeld.

Dazu ist es uns gelungen, „Mr. Robotjournalism“ Ken Schwencke als Teilnehmer zu gewinnen. Ken Schwencke ist Journalist und Programmierer und hat für die LA Times den „Quakebot“ gebaut, eine Software für automatisierte Erdbebennachrichten, der Schlagzeilen gemacht hat (u.a. haben berichtet: Zeit, TAZ, FocusOnline, Neue Zürcher Zeitung…)! Wir sind schon sehr auf die Sessions und Diskussionen gespannt! Es gibt noch freie Plätze!

Events als Content-Quellen

Wer auf der Suche nach interessanten und relevanten Themen für die Unternehmenskommunikation ist, sollte Konferenzen, Barcamps, Messen oder anderen Veranstaltungen nicht links liegen lassen, denn sie sind eine hervorragende Content-Quelle! Darauf hat Kane Jamison am Whiteboard Friday (bei moz.com) hingewiesen. Hier ein paar Hinweise, mit welchen Strategien Sie das Beste aus Veranstaltungen herausholen.

1. Wählen Sie die passenden Plattformen.

Live von Veranstaltungen zu twittern oder zu bloggen ist beliebt. Kein Wunder: Man kann einen unmittelbaren Eindruck an seine Follower vermitteln und auch Follower gewinnen. Solche Live-Inhalte sind natürlich sehr lebendig, haben aber nur eine kurze Lebensdauer. Zum einen, weil sie so stark situationsgebunden sind, dass sie ohne genaue Kenntnis der Umstände nicht mehr interessant sind. Zum anderen verschwinden sie schnell in der Timeline der Plattformen. Weitaus langlebiger (aber auch ein wenig langweiliger) sind Rückblicke und Zusammenfassung der Veranstaltungen auf Websites und Blogs. Mit den wichtigen Keywords und den passenden Links ausgestattet, wirken sie länger nach – sowohl bei den Usern als auch aus SEO-Sicht.

2. Bereiten Sie die Berichterstattung vor.

Während Jamison sich bei der Vorbereitung darauf konzentriert, Vorlagen für Blog-Posts zu schreiben, ist es für mich wichtiger, die Themen einer Veranstaltung im Vorfeld auf dem Blog anzuschneiden. Ein wichtiges Instrument dafür, (eigene) Veranstaltungen auf Content-Ebene optimal zu verwerten, ist die Themen-Anlass-Matrix . ganzen Artikel lesen

Robots vs. Journalisten 1:1 in puncto Glaubwürdigkeit

Leser vertrauen News-Artikeln, die von einer Software automatisiert erstellt wurden im gleichen Maße wie Artikeln, die von Journalisten geschrieben wurden. Allerdings bewerten Leser mit journalistischem Hintergrund die Autorenschaft anders als. Das sind die Schlüsse, die aus dem Experiment von Hille van der Kaar und Emiel Krahmer von der Tilburg Universität (Niederlande) gezogen werden können.

Vertrauenswürdigkeit und Fachkompetenz als Kernkomponenten bei der Bewertung von Texten

Bei Untersuchungen darüber, wie Leser die Qualität eines Textes bewerten, wurde die Vertrauenswürdigkeit und die Fachkompetenz des Autors als entscheidende Kriterien herausgearbeitet. Wenn kein Autor bekannt ist, übernimmt z.B. der Verlag, die Plattform, das Unternehmen oder der Website-Betreiber seine Rolle. Es ist manchmal nicht so leicht nachzuvollziehen, dass die Eigenschaften, die sich eigentlich auf die Quelle beziehen, in so großem Maß die Bewertung des Textes beeinflussen. Aber in unterschiedlichster Form angelegte Studien kommen doch immer wieder zu diesem Ergebnis. ganzen Artikel lesen

Die 5 wichtigsten Tipps zum Schreiben von intelligentem Content

Wie bereits hier in einem Beitrag beschrieben, ist intelligenter Content anpassungsfähig und flexibel: Solche Art von Content kann auf verschiedenen Ausgabekanälen publiziert, für unterschiedliche Zielgruppen oder Nutzungsmotive oder zu neuen Geschichten zusammengestellt werden.

Bisher kannte der Autor seine Zielgruppe, das Ziel des Artikels und den Ort auf der Website (die Unterseite), wo sein Artikel erscheinen soll. Aus diesen Angaben hat er den gesamten Artikel konzipiert. Die Flexibilität stellt andere Ansprüche an den Autor. Hier sind die 5 wichtigsten Tipps zum Schreiben von intelligentem Content.

1 Konzipieren Sie einen Text in Modulen

Modular schreiben heißt nicht einfach kurze Texte schreiben, die irgendwie hintereinander gehängt werden können. Vielmehr bedeutet das eine Einheit über mehrere Module hinweg zu konzipieren. Die Module selbst müssen in sich abgeschlossen sein und eine klare Aussage haben. Die Bausteine unterscheiden sich z.B. in der Detailtiefe der Informationen oder den Tonalitäten. Die Grundfragen bei dieser Art von Modularisierung könnten z.B. sein:

  1. Wie kann dieses Modul dazu beitragen, das Ziel des Contents auf der Seite zu erreichen?
  2. Was würde verloren gehen, wenn dieses Element fehlt?
  3. Welche Beziehung besteht zwischen den Modulen?

2 Formulieren Sie präzise und knapp

Das bleibt das Herzstück für alle Arten von Text, die auf Bildschirmen gelesen werden: ganzen Artikel lesen