Was sich Online-Redakteure von ihrem CMS wünschen
Für Online-Redakteure sind Content-Management-Systeme der wichtigsten Teil der Arbeitsumgebung. Und es gibt superschicke CMS auf dem Markt – die können alles außer Kaffeekochen. Doch in der Praxis zeigt sich, dass manche Features gar nicht gebraucht werden, sondern die Arbeit eher behindern.
Was brauchen die Online-Redakteure wirklich?
Hier eine Wunschliste (im Berateralltag mitgeschrieben)
- Die Software soll die wichtigsten Usability-Grundsätze befolgen. Der Speichern-Button etwa sollte gut sichtbar sein, die Lesebreite im Editor sollte auch stimmen.
- Ein CMS, das ein wenig mitdenkt, wäre toll. Viele Mitarbeiter sind nur in Nebenfunktion Online-Redakteure, häufig beschränkt sich ihre Tätigkeit auf einen bestimmten Bereich oder einen bestimmten Vorgang. Dann auch nur die am häufigsten genutzten Features angezeigt zu bekommen – das ist eine echte Arbeitserleicherung und verhindert Fehler.
- Ein CMS sollte einige Funktionen selbst übernehmen oder vereinfachen. Gut ist es, wenn sich zum Beispiel Artikel in andere Verzeichnisse kopieren und verlinken lassen oder wenn automatische Anleser erstellt werden.
- Manchmal ist weniger mehr. Komplizierte Workflows verwendendie meisten Online-Redaktionen nicht - weil sie nur schwer auf die gelebten Prozesse abzustimmen sind.
- Unterstützung bei den wichtigsten SEO-Maßnahmen wünschen sich viele Online-Redakteure. Ein CMS, das Verlinkungsvorschläge macht und vielleicht gleich die Keyword-Dichte anzeigt, beschleunigt die Redaktionsarbeit deutlich.
- Wenn auch externe Programme über das CMS zu erreichen sind, würden die Online-Redakteure viel Zeit sparen. Und ein Beitrag zur Qualitätssicherung ist eine Schnittstelle für z.B. ein Korrektur-Programm natürlich auch.
Und das wichtigste: Sie wollen gefragt werden, wenn die Entscheidung für ein (neues) CMS ansteht. Sie sind ja auch die Experten.


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