Das Intranet: Zukunftsvisionen auf dem Intranet Summit 2010

Stellen Sie sich vor, alle arbeiten mit dem Intranet und keiner merkt’s. Was klingt wie ein philosophischer Ansatz, ist die Zukunftsvision von Stephan Schillerwein, Head of Research der Infocentric Research AG (er führt mit „Intranet Matters“ auch ein sehr interessantes Blog zu dem Thema) auf dem Intranet Summit 2010: „Das Intranet des Jahres 2015 wird der Workplace des Mitarbeiters sein.“ Und: „Das Intranet von heute steckt noch in den Kinderschuhen.“ Aber: „Was wir heute im Jahr 2010 entwickeln und implementieren, ist die Basis für morgen.“

Das ist nicht neu, betrachtet man die kurze Entwicklung des Intranets: Am Anfang stand die alleinige Bereitstellung von Informationen. Irgendwann entdeckte die Geschäftsleitung das Intranet als Sprachrohr für Ihre Botschaften. Heute sollen die Mitarbeiter selbst mitreden: Teilnehmen statt teilhaben ist das Prinzip. Morgen, im Jahr 2015, soll das Intranet „Workplace“ werden – der Arbeitsplatz der Mitarbeiter.

Wie sieht diese Intranet-Vision praktisch aus?

Stellen wir uns einen Mitarbeiter namens Müller in fünf Jahren vor. Herr Müller meldet sich per Single-Sign-On an seinem Rechner an. Dort findet er alles, was er braucht:

  • ein realtime Kommunikationstool
  • eine Plattform, auf der er Dokumente gleichzeitig mit einem Kollegen bearbeiten kann
  • einen Kalender, der ihm sagt, wann seine Kollegen Urlaub haben oder in Terminen stecken

Gegen Mittag wirft Herr Müller einen Blick in den Speiseplan und legt vor der Pause noch schnell eine Präsentation für sein Projektteam ab. Kurz vor 17 Uhr bekommt Herr Müller Besuch von seinem Kollegen aus der internen Kommunikation. Der fragt ihn: „Und, wie findest du das Intranet?“ Darauf Herr Müller: „Welches Intranet?“

Collaboration ist die Zukunft

Das Zauberwort heißt „Collaboration“. Dr. Jasmin Top, Managerin Corporate Messages bei der BASF Group bezeichnet den Begriff als „Buzzword“ – Schlagwort. „Collaboration“ ist das neue Trendwort der Branche. Jeder benutzt es, aber kaum einer weiß, was es bedeutet. Sie erklärt:

„Collaboration führt die verschiedenen Kommunikationsmittel wie Blog, E-Mail, Wiki etc. zusammen.“

Konkret heißt das: Die Tools im Intranet müssen zusammengeführt werden. Das ist in erster Linie ein technisches Problem. Womit wir beim Key-Learning des Intranet Summit 2010 wären: Die IT-Abteilung wird in Zukunft unser engster Verbündeter. Das bedeutet: Mit dem ITler kommunizieren, statt ignorieren.

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Ein Kommentar zu “Das Intranet: Zukunftsvisionen auf dem Intranet Summit 2010”

  1. recorrer multa  on Juni 15th, 2017

    Gegen Mittag wirft Herr Müller einen Blick in den Speiseplan und legt vor der Pause noch schnell eine Präsentation für sein Projektteam ab. Kurz vor 17 Uhr bekommt Herr Müller Besuch von seinem Kollegen aus der internen Kommunikation. Der fragt ihn: „Und, wie findest du das Intranet?“ Darauf Herr Müller: „Welches Intranet?“


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