Webtexte schreiben: So geht’s

Gut gemacht! Eine Infografik von Social Triggers visualisiert und erläutert, wie ein Blog-Post idealerweise aufgebaut sein sollte. In der Grafik finden sich einige Regeln für das Webtexten wieder: Mit der Headline ziehen Sie die Aufmerksamkeit des Leseres auf den Artikel. Die Hauptinformation – der „keyinsight“ – steht am Anfang des Textes. „Give people a benefit“ und „trigger an emotion“ sind Schreibmethoden, die auch bei  conversionoptimierten Texten zur Anwendung kommen. Interessant finde ich den Tipp, einen „click to tweet quote“ mitten im Text zu positionieren und zwar nach dem ersten und dem zweiten Versprechen, das man dem User gibt.

Der perfekte Blogpost sollte klar gegliedert und inhaltlich gut strukturiert sein.

SEO ist Teil des perfekten Webtextes

Wenn ich den Begriff „perfect“ im Zusammenhang mit einem Webtext oder Blogbeitrag höre, gehört für mich SEO dazu. Egal ob im Blog oder auf der Website, die relevanten Keywords sollten Sie berücksichtigen. Das nur zur Vervollständigung der Grafik. Für mich ist ein Webtext dann perfekt, wenn er dreierlei Ansprüchen gerecht wird:

1. Er entspricht den Anforderungen des Users.

2. Er wird von der Suchmaschine aufgefunden.

3. Er aktiviert den Leser zu einer Handlung.

Das bezeichne ich als „Dreiklang guter Webtexte“.

So gelingt der Textstart

Wem die Vorlage gefällt, aber der Textranfang eher schwer fällt, kann in diesen drei Ansprüchsgruppen einen Starthilfe finden. Wenn Sie die Anforderungen des Users verstehen möchten, sind die 7 W-Fragen hilfreich. Schreiben Sie sich auf, welche Informationen der Leser zum Verständnis Ihres Themas braucht. Ein Blick in das Google Keyword-Tool bietet vielleicht einen suchmaschinengetriebenen Aufhänger. Wenn Sie sich die Zielsetzung ihrer Seite klar vor Augen führen, fällt es Ihnen leichter einen Text zu schreiben, der den User zu einer Handlung bewegt. Zur Definition der Motive, die ich bei einem Leser ansprechen möchte, arbeite ich gerne mit der Neuromarketing-Map, die Dr. Hans-Georg Häusel in seinem Buch Think Limbic! entworfen hat.

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