Web-Lesbarkeitsindex – Neue Software senkt Kosten beim Lektorieren

Ich hatte es ja schon erwähnt – wir arbeiten an einer Software, die die Qualität von Online-Texten verbessern soll. Jetzt hat der Web-Lesbarkeitsindex (WLI) auch eine eigene Web-Site, auf der Sie sich über Funktionen und Nutzen informieren und vielleicht auch eine Runde WLI-Memo spielen können.

In diesem Post wird es ein wenig ernster, denn es geht um Geld. In erster Linie soll „LinguLab WLI“ – so der vollständige Name der Software – vor allem ein Instrument zur Qualitätssicherung sein. Doch Geld sparen kann man damit auch. So etwa beim Lektorat – der wichtigsten Qualitätskontrolle im redaktionellen Prozess.

Ein Beispiel aus der Praxis:

In unserer Online-Redaktion lektorieren wir pro Jahr ungefähr 4000 Kundentexte. Die Texte sind völlig unterschiedlich: in Form, Qualität und Länge. Wenn wir jetzt mit einem Text durchschnittlicher Länge ausgehen, dann braucht ein Online-Redakteur ein gutes Lektorat dafür (wieder im Durchschnitt, denn die Textqualität hat starke Schwankungen nach oben und unten) 1,25 Std.

Als kleiner Hinweis: Hier geht es nicht um ein flüchtiges Gegenlesen oder einen reinen Rechtschreib-Check. Das sprachliche Überarbeiten und die Aufbereitung eines Textes für das Web gehört hier auch dazu. In einigen Fällen recherchieren wir auch nach.

Mit dem WLI sieht der Lektor die Schwächen des Textes auf einen Blick und spart sich manchen Korrekturgang, weil er sich sicher sein kann, dass ihm keine stilistische Unsauberkeit oder strukturelle Schwäche entgangen ist. Je nach Arbeitsweise des Lektors und je nach Anforderung, die an den Text gestellt werden, kann man gut 20-25 Minuten sparen.

Mitdenken ist allerdings auch mit WLI erwünscht: Der Lektor oder der Autor entscheidet immer noch selbst, was er korrigiert und welche Änderungen er vornimmt. Der interessante und kreative Teil des Lektorierens bleibt erhalten – was wegfällt ist die lästige Fehlersuche.

In unserem Beispiel reduziert LinguLab WLI den Arbeitsaufwand von 5000 auf 4000 Std. pro Jahr. Je nach Stundensatz des Mitarbeiters kommt man in Bereiche von 40 000-60 000 Euro. Keine schlechte Zahl, oder?

Kennen Sie ähnliche Beispiele aus Ihrer Praxis oder sehen Sie weiteres Potenzial? Wie sind Ihre Erfahrungen?


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