Twitterverbot für Museum (inzwischen aufgehoben)
Heute komme ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. 
Da geben sich einige Mitarbeiter bei einem städtischen Museum ein wenig Mühe und twittern ganz brav über Öffnungszeiten und Veranstaltungen. Und sie können dabei immerhin 500 Follower gewinnen. Und dann, dann kommt der Museumsdirektor? die Stadt Wuppertal oder ein Vorgesetzter? und verbietet die dienstliche Nutzung von Twitter.
Nicht wegen Erfolgslosigkeit oder weil’s nicht ins Konzept passt oder weil er Twitter dämlich findet, sondern wegen der Risiken. Aha.
Die einzigen Risiken, die ich bei Twitter sehe, ist, dass es niemanden interessiert, was man schreibt. Oder negative PR wegen ungeschickter Äußerungen – aber das kann der oder die Verantwortliche vom Heydt-Museum schon ganz gut ohne Twitter. Freu mich schon auf die Stellungnahme.
Nachtrag 21.05: keine Stellungnahme aber eine schnelle Entwarnung: Die Mitarbeiter vom Heydt-Museum dürfen doch weiter twittern. Somit hat diese Art von “Hilferuf” gestern doch gefruchtet (und immerhin fast 30 Follower gebracht). Gut gezwitschert!
Ein Kommentar zu “Twitterverbot für Museum (inzwischen aufgehoben)”
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Klaus Graf on Mai 21st, 2010
Siehe auch http://archiv.twoday.net/stories/6345823/