Neue Wege des Tourismus mit Web 2.0

Der Thüringer Tourismus Tag 2008 präsentiert unter dem Motto „Internet, Handy und Co – Neue Medien im Tourismus“ wichtige Entwicklungen – natürlich spielt die Web 2.0-Idee im Tourismus dabei eine wichtige Rolle.

Mit meinem Vortrag werde ich auf die neuen Möglichkeiten eingehen – aber auch auf die kritischen Momente verweisen. Die aufgeheizte Diskussion um Web 2.0 führt oft zu Kurzschlusshandlungen, um den fahrenden Zug noch zu erreichen. Konzepte, Kosten und Nutzen werden dabei leider vergessen! Web 2.0 braucht aber Konzepte auch im Tourismus!

Die Begrüßung durch Herrn Dr. Traut, Präsident der Industrie- und Handelskammer Südthüringen startet mit dem Bericht über einen Selbstversuch zu den Themen Ferienwohnung und Wandern in Thürngen, mit dem er zufrieden war, weil er den Veranstalter, die Thüringer Tourismus GmbH, bei google auf Platz 1 fand….

Frau Grönegres, Geschäftsführerin des Mitverantalters (Thüringer Tourismus GmbH) verweist auf die rasanten technischen Entwicklungen und darauf, daß es im Netz heute nichts mehr gibt, daß es nicht gibt – auch darauf, daß heute live gebloggt wird… 

Mit dem Vortrag „Thüringen im Wandel der Zeit – vom Faltblatt zum iGuide“ berichtet der thüringische Minister für Wirtschaft, Technologie und Arbeitüber den Wandel des Tourismus. 2007 erlebte Thüringen ein erfolgreiches Tourismus-Jahr mit einem Zuwachs von 7%. Ohne Internet geht seiner Meinung nach heute nichts mehr. 

Das der thüringische Tourismus im Web aktiv ist belegt Detlef Klinge von der TTG. Er moderiert die Best-Practice Runde und zeigt:

Die Zahlen der Branche diskutiert Prof. Dr. Feige und – es ist nicht alles Gold was glänzt. Und ihm ist wichtig: Der demografische Wandel sollte nicht nur für Touristen und angepasste Angebote genutzt werden – sondern ebenso wichtg ist das Bewusstsein, dass Arbeitskräfte aus Thüringen abwandern. Wer betreut dann die vielen Reisenden? 

Ich habe hier Dr. Axel Jockwer von holidaycheck.de kennengelernt und freu‘ mich auf seinen Vortrag: „Chancen und Risiken durch Bewertungsportale“. Seine Feststellungen: Urlaub ist rar, teuer und erwartungsbehaftet und der Buchungsprozess für die schönste Zeit des Jahres hat sich verändert. Mit einem praxisnahen Beispiel eines Hotels aus Suhl (Golden Tulip Hotel) zeigt er die Arbeitsweise und Funktionen von holidaycheck und empfiehlt Hoteliers die negativen Einträge direkt zu beantworten und Stellung zu nehmen. Hintergrund dazu: Die negativen Bewertungen werden 75% häufiger geklickt – was für eine Marketing-Bühne für Hoteliers

Den Schluss bildet eine Podiumsdiskussion mit den Referenten des Tages… Bin gespannt wie sich der thüringische Tourismus im Web entwickelt – ich werde ein Auge darauf haben. 😉

http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/twitter_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/google_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/stumbleupon_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/delicious_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/digg_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/reddit_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/dzone_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/blinklist_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/blogmarks_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/furl_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/newsvine_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/technorati_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/magnolia_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/myspace_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/facebook_48.png http://www.text-gold.de/wp-content/plugins/sociofluid/images/yahoobuzz_48.png

2 Kommentare zu “Neue Wege des Tourismus mit Web 2.0”

  1. Leonard Tulipan  on Juni 16th, 2008

    Auch live Kommentare dürfen natürlich nicht fehlen. Eine Aufzählung von Technologien alleine kann es natürlich alleine nicht sein.
    Ich sehe es als wichtig den mündigen Reisenden die Informationen die sie brauchen zur Verfügung zu stellen.
    Ob das nun ein Faltblatt oder das Internet bzw. Handy ist, macht im wesentlichen keinen Unterschied.
    Nur Touristiker, die sich nicht mit Beschwerdemanagement beschäftigen, werden oft durch das Internet überrascht, das ja auch Feedback zulässt.

  2. Saim Alkan  on Juni 16th, 2008

    Dem bleibt nur die journalistische Qualität in allen Fällen hinzuzufügen – wie in meinem Vortrag schon ausgeführt, ist das im Web 1.0 oft schon ein Graus… Danke für den Live-Kommentar.


Kommentare