Neue Medien fördern Schriftkultur – immer mehr Menschen schreiben
Die Stanford-Studie über das Schreiben ist der Aufmacher des Pressetextes des November-GEO-Hefts und Gegenstand eines weltonline-Artikels. Kein Wunder, denn – wie ich es bereits in dem Artikel “Revolutioniert das Internet das Schreiben?” beschrieben habe - sind die Ergebnisse dieser Studie ziemlich spektakulär und sollten Kulturpessimisten zum Nachdenken bringen:
Die “neuen Medien” bringen die Studenten nicht dazu immer weniger, sondern im Gegenteil immer mehr zu schreiben und auch im privaten Bereich. 38% der Texte, die die Studenten geschrieben haben, sind nicht für die Universität gedacht, in früheren Generationen war der Anteil privater Texte vernachlässigbar klein.
Den Eindruck, dass die Texte im Internet viel schlechter seien, führt Andrea Lunsford, die Organisatorin der Studie, darauf zurück, dass sich hier auch Menschen schriftlich äußern, die früher überhaupt nicht geschrieben haben und aus eher bildungsfernen Schichten stammen.
















