Archiv für 'Qualität für Online-Texte'

12 Tipps für einen erfolgreichen Bestellvorgang

Online-Shopping kann eine großartige Sache sein. Auf der Suche nach einem bestimmten Produkt muss man sich nicht durch überfüllte Geschäfte kämpfen sondern kann bequem von zu Hause aus Preise und Angebote vergleichen und am Ende das passende Produkt wählen. Online-Shopping kann mitunter aber auch recht frustrierend sein. Dann nämlich, wenn die Freude über das erfolgreiche Shopping-Erlebnis durch einen unsauber aufgebauten Bestellvorgang getrübt  wird: unübersichtliche Benutzeroberflächen, komplexe Registriervorgänge und nicht genügend Informationen. Als User fühlt man sich allein gelassen und gibt nicht selten schon nach wenigen Schritten entnervt auf.  Damit dies nicht passiert, sollten Shopbetreiber folgende „12 Tipps für einen erfolgreichen Bestellvorgang“ beherzigen:

1. Stellen Sie die Registrierung nicht vor den Shoppingvorgang

Anmeldeformulare sind für den User ein erstes Hindernis, um in Ihren Shop zu gelangen. Auch als Onlinehändler sollten Sie Ihren Kunden jedoch die Tür zu Ihrem Geschäft stets weit aufhalten. Setzen Sie daher ein Registrierungsformular erst ans Ende des Shopping- und Bestellvorgangs. So erhöhen Sie die Chance, dass aus einem Besucher, der sich nur umschauen möchte ein zahlender Kunde wird.
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Redigieren – aber richtig!

„Publish first, edit later“ – dieses Prinzip gilt in vielen Online-Redaktionen. Die Zeit ist oft knapp und Redigieren gilt ohnehin oft als undankbare Aufgabe. Dabei ist sie eine der wichtigsten im gesamten Redaktionsprozess. Denn wer redigiert, muss nicht nur fit in Rechtschreibung und Kommasetzung sein. Er braucht eine ganze Reihe an Fähigkeiten, um aus einem unklar aufgebauten und holprig formulierten Manuskript einen lesenswerten Artikel zu machen. Diese 9 Tipps helfen beim richtigen Redigieren.

1. Problem Medium.

Als Redakteur sollten Sie immer im Hinblick auf die Zielgruppe des jeweiligen Mediums redigieren. Ein Thema muss unterschiedlich aufbereitet werden, je nachdem ob es in einem Mitarbeiterportal, dem Online-Auftritt einer Lokalzeitung oder eines Fachmagazins erscheint.

2. Problem Thema.

Autoren neigen dazu, die Wertigkeit eines Themas zu überschätzen. Deshalb sollten Sie als Redakteur dem Autor bei der Einschätzung des Themas helfen. Welche Relevanz hat das Thema? Welches ist das geeignete Ressort? Welchen Umfang nimmt er ein?
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Ist Ihr Content noch frisch?

In der Serie “Auf dem Laufenden bleiben – aktueller Content“  habe ich mir ja schon einmal Gedanken gemacht über das “Ablaufdatum” von Content: Welche Art von Content altert besonders schnell? Wie kann die Online-Redaktion dafür sorgen, dass sie nur frischen Content anbietet?

Genau zu diesem Thema hat Clinton Forry von content-ment gerade einen Artikel geschrieben – mit verblüffend übereinstimmenden Ergebnissen, wie ich finde:

Interessant finde ich seine Zusammenstellungen zu besonders vom Verfall bedrohten Content: News, Events und Pressemitteilungen liegen ja nahe – aber auch Produktbeschreibungen können immer wieder Aktualisierungen brauchen.

Warum ist abgelaufener Content so schädlich? Der User kann doch sehen, dass z.B. ein Event in der Vergangenheit liegt – das ist doch nicht so schlimm. Forry sieht  “rotten content” jedoch als echte Bedrohung für ein Unternehmen. Seine Befürchtungen:

  • negativer Einfluss auf die Marke
  • User bekommt insgesamt einen schlechten Eindruck
  • verursacht Zweifel am Wahrheitsgehalt bzw. an der Gültigkeit Ihres Contents
  • bedroht das Verhältnis zu Partnern
  • rechtliche Verpflichtungen

Was gegen abgelaufenen Content hilft? Da bin ich mit Forry einer Meinung: Entscheidend ist es, die Contentherstellung nicht als Projekt, sondern als Prozess einzustufen. Und in den Prozess auch die Überarbeitung und die Prüfung des Content einzugliedern – sonst geht’s mit der Qualität der Website schnell bergab.

Produkt-Infos in Online Shops – Übersichtlichkeit ist entscheidend

Wo liegt bei Online-Shops noch viel Optimierungspotential? Hier kann es sehr klug sein, die Kunden zu fragen. Das hat Thorsten Wilhelm von e-result getan: “Bei welchen Inhalten, Funktionen und Services eines Online-Shops wünschen Sie sich deutlich Verbesserungen und Innovationen?”  Von 600 deutschen Webnutzern nannten rund zwei Drittel die Produktdetailseiten als verbesserungswürdig.

Dieses Ergebnis korreliert mit den Klagen von US-Usern (gemäß der Studie: “Online Shopping: Convenient but Risky“), die zwar gerne online einkaufen, mit den Infos  zu den Produkten aber nicht zufrieden waren:

  • 43% waren enttäuscht über die wenigen Informationen zu den Produkten.
  • 32% waren verwirrt von den Informationen, die sie zum Produkt gefunden haben.
  • 30% waren überwältig von der Menge der Informationen.

Bei den Tipps zu den Produktinformationsseiten wird immer wieder darauf hingewiesen, möglichst viele Informationen zur Verfügung zu stellen. Und klar, die User brauchen möglichst umfassende Informationen, um eine Kaufentscheidung zu fällen. Doch die Herstellerinfos mit allen Details zu Material, Größe und Ausstattung einfach 1:1 in den Shop zu stellen, macht den Eindruck von Austauschbarkeit und stiftet beim User eher Verwirrung.

Gerade bei Produkt-Infos sollten Sie die Regeln für gute Online-Texte besonders aufmerksam berücksichtigen, denn Übersichtlichkeit ist hier entscheidend.

  1. Machen Sie sich besondere Mühe mit dem ersten Abschnitt und stellen Sie die entscheidenden Informationen gleich zu Beginn des Textes.
  2. Geben Sie dem Kunden Entscheidungshilfen, in dem Sie das Alleinstellungsmerkmal des Produkts klar benennen.
  3. Fassen Sie zusammengehörige Kennzeichen zusammen, z.B. mit Bullet-Points,  in einem eigenen Kasten oder in einer Tabelle.
  4. Geben Sie dem Kunden die Chance umfassendes Info-Material in Ruhe durchzulesen. Stellen Sie z.B. PDF-Dokumente für den Druck zur Verfügung.
  5. Halten Sie die Wortzahl möglichst kurz und verzichten Sie auf Werbesprache.

Die Mühe lohnt sich, denn gute Texte steigern den Umsatz, das haben wir anhand einer A/B-Studie schon nachgewiesen.

SEO-Texte schreiben, die lesenswert sind

Wer sich intensiver mit der Frage lesenwerter SEO-Texte beschäftigt weiß es. Es ist nicht einfach. Die Gratwanderung zwischen Suchmaschine und Leser ist schwierig.


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Content Strategie: Kris Halvorson appelliert an ein neues Inhaltsbewusstein

Ein frischer Wind muss durchs Internet gehen. Denn heute gilt nicht mehr die Devise „Mehr Inhalt, mehr traffic“. Jedenfalls wenn es nach Kristina Halvorson Content-Expertin und  Geschäftsführerin der amerikanischen Web-Agentur Brain Traffic, ginge. Ihr Buch „Content Strategy for the Web“ soll die Richtung dafür vorgeben. Sie fragt Web-Verantwortliche: Wofür brauchen wir all diese Informationen auf unseren Websites?

„Online, when it comes to informational, marketing, or promotional content, more is almost never more. Instead of going for ‘critical mass’, think about striving for ‘a whole lot less’.”

Mit der Forderung nach Minimierung des Website-Inhalts kündigt Halvorson den Generationenwechsel im Internet an. Galt es früher, jeglichen Inhalt live zu stellen, muss heute die Frage lauten: „Was braucht der User?“ Das – und nur das – sollte online zu finden sein. So sichern sich Unternehmen in Zukunft ihre Vorteile unter den Bedingungen eines Käufermarktes.

„High-quality web content that’s useful, usable, and enjoyable is one of the greatest competitive advantages you can create for yourself online.”

Kristina Halvorson liefert mit diesem Buch einen Leitfaden für userorientierten Inhalt, der sich auf die Schlüsselkompetenzen des Anbieters konzentriert. Durch zahlreiche Beispiele und best practices argumentiert sie die Richtung, die das neue Inhaltsbewusstsein der Online-Medien aufgreifen sollte.

Der Online-Handel diskutiert. Die ecommerce-conference in Frankfurt.

Ich bin auf der www.ecommerce-conference.de in Frankfurt. Die 2. Station in der Tour. Das Programm ist mit 11 Vorträgen straff. Mein Vortrag um 12.00 beschäftigt sich mit der Conversion Rate Optimization – am Beispiel des Online-Shops www.dergepflegtemann.de 

Die neuen Zahlen zeigen im Vortrag wie wichtig Online-Text für den Abverkauf im Online Shop ist.

Los geht’s: Daniel Nitz von netz98 leitet ein. Mit den Trends im Online-Handel:

  • Produktdarstellung: Augmented RealityReales und Virtuelles mischen. Mein Live-Bild kombiniert mit ein paar Kleidungsstücken im Online-Shop und das wiederum in Facebook für meine Freunde sichtbar zur Live-Abstimmung. Video und Interaktive Darstellungen setzen sich weiter durch. Ein Beispielvideo.
  • Kundenservice: Den Kunden mit dem Service überraschen nicht mit dem Service werben. Proaktiv handeln. D. h. eine Preisreduktin nachträglich zurückbuchen.
  • Produktzugänge: Die Suche und Navigation wird sich erneuern. Die Zugänge über Sternzeichen, Farbwelt oder Region bspw. werden die klassischen Wege ergänzen. 
  • Social Media: Bspw. Twitter im Support – Service via Twitter. Social Shopping – Gemeinsam virtuell einkaufen. Klingt noch komisch ;)

Toll – ein paar Live-Beispiel im A/B-Vergleich mit erstaunlichen Ergebnissen… Die Wirkung von Text hat er nicht angesprochen – der wird sich wundern ;)

Beim Software-Block fällt mir persönlich das Folgen schwerer. Daniel Schmälzle von Poet und Philipp von Criegern von Maris sprechen zu PIM, ECR und zu Magento.

Leichter wird es bestimmt, wenn Christoph Brenner aus Hamburg von SEOlytics spricht. Was weiss ich über meine Mitbewerber – fragt er?

  • Die Positionen der Keywords und deren Veränderung beobachten,
  • Backlinks auf die eigene Website erfassen,
  • Konkurrenzdaten protokollieren und dabei den
  • Überblick bewahren – das ist SEOlytics.

Live Demos mit SEOlytics – direkt aus dem Teilnehmerfeld… Erstaunte Gesichter ;) Wir beginnen mit www.huss-licht.de – der Betreiber erzählt wie das Desaster begann. www.trueffelkontor.de dort werden die SEM-Maßnahmen analysiert. Schöne Überleitung www.dergepflegtemann.de – so jetzt bin ich dran…

Christian Sauer von Webtrekk spricht als Letzter vor der Mittagspause. Sein Thema die richtige Zuordnung von Performance-Marketing-Maßnahmen. Wer erhält mein Geld – wenn ein Kunde auf meiner Website landet. Das Kernproblem ist die Zuordnung eines Kunden zu einer Kampagne und dem Kampagnenlieferanten. Die Lösung kann eine Trackingweiche sein. Ein paar Screenshots zeigen die Webtrekk-Lösung.

Im Blog habe ich unseren Vortrag schon vorgestellt – gerne nachlesen – ich konnte während des Sprechens nicht schreiben.

Markus Wolf von Minol zeigt die Grenzen der Animationen auf Websites auf. Er startet mit einem Praxistest zur Farbwahrnehmung und warnt: “Achtung! Ihnen kann übel werden.”

Wow – ich bin ganz beeindruckt – toller Vortrag und ein Beispiel.  Selten hat mir jemand die Themen Kontrast und Helligkeit sowie Farben und deren Intensität so klar erklärt. Mit diesen Grundlagen startet er in den Block Animation.

Natürliche Bewegungen, nicht konkurrierende Bewegungen und das Timing sind Erfolgsfaktoren guter Animationen. Die harmonische Schwingung ist die Grundlage natürlicher Bewegungen.

Es folgen eine Reihe positiver Beispiele. Ein wirklich schöner Vortrag – wer die Möglichkeit hat…. Unbedingt mal anhören.

Der Tag neigt sich dem Ende – viel Input. Morgen geht es in Düsseldorf weiter…. Bis dann.

5 Tipps für bessere Google Adwords Texte

Wenn man seine Werbebotschaft in nur 130 Zeichen fassen darf und dennoch die höchst mögliche Effizienz erreichen möchte, kann man sich einiger Kniffe bedienen. Der erste Schritt ist jedoch in jedem Fall die redaktionellen Richtlinien und die Richtlinien zum Anzeigeninhalt von Google zu lesen.

Josef Willkommer hat sich mit der Strategie zum richtigen Texten von Google Adwords ausführlich auseinander gesetzt.  Hier seine Top-Tipps:

1. Kommen Sie auf den Punkt! Formulieren Sie konkret und verwenden Sie gebräuchliche Wörter.

2. Integrieren Sie Keywords in Ihre Überschrift.

3. Formulieren Sie in Ihrem Text Fragen, Neuigkeiten oder bieten Sie Anleitungen.

4. Vermeiden Sie die Nennung des Firmennamens im Anzeigentext.

5. Integrieren Sie Keywords in Ihre Anzeigen-URL (www.Firma.de/Keyword)

Und der letzte Tipp – seien Sie kreativ und testen Sie auf jeden Fall verschiedene Varianten Ihrer Anzeige.

“Umsatz durch Textoptimierung” – Studie bringt erste Ergebnisse

Der Resonanz auf dem ECM Summit 2009 nach zu urteilen, ist das Thema “Text und Umsatz” ziemlich gefragt. Unsere Mitarbeiterin Heike Häfele hatte über das eigenwillige Gespann referiert und die ersten Ergebnisse unserer Studie gezeigt, die wir im Augenblick zusammen mit dem Online-Shop www.derGepflegteMann.de durchführen.

Tatsächlich haben auf den Leser und das Medium genau zugeschnittene Texte nachweisbar direkte Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Online-Shop-Besucher.

Wie wir die Studie angelegt haben und wie die vorläufigen Ergebnisse aussehen, können Sie im Vortrag “Umsatz durch Textoptimierung” nachlesen.

So sieht ein ansprechender Text aus - der sich auf das Kaufverhalten der Besucher auswirkt.

So sieht ein ansprechender Text aus - der sich auf das Kaufverhalten der Besucher auswirkt.

Medienkompetenz im Web 2.0

In unserer täglichen Arbeit beschäftigen wir uns immer wieder mit der Medienkompetenz von Autoren. Unser Ziel bei aexea ist die Unterstützung von Menschen, die Internet-Texte verfassen. Dabei ist uns besonders wichtig, dass die Autoren ein Gefühl dafür bekommen, wie sehr sich die Anforderungen online und print unterscheiden.

Auch im Bereich Web 2.0, wo wir beratend tätig sind, sehen wir einen großen Bedarf an Sensiblisierung der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter für die Besonderheiten im Umgang mit Social Media. Mit dem Fachaufsatz zu “Social Media Guidelines“, den wir gerade mit Carsten Ulbricht verfasst haben, gehen wir einen ähnlichen Weg.

Auf eine neue Idee hat mich eine spannende Diskussion auf Twitter gebracht – Anlaß dazu war der Suizid von Robert Enke. Involivert waren @loebel, @sauerstoff (übrigens empfehle ich die Beiden sehr gerne – please follow) und ich (@saimalkan) und wir machten uns Gedanken über die Vermischung von Gefühlen und Nachrichten.

Dabei kristallisierte sich Folgendes heraus: Die Medienkompetenz muss auch auch beim Leser liegen. Er sollte nicht nur die Gepflogenheiten bei Twitter kennen, er muss die Veröffentlichungen dort auch filtern und interpretieren. Während wir den Menschen die Kompetenzen mit der Herstellung von Internet-Texten, Blogbeiträgen und dem Web 2.0 erläutern,  sind die Leser oft noch nicht soweit.

Ähnliches nehme ich im Augenblick in vielen Unternehmen wahr. Der vielgeforderte Kulturwandel findet – noch – auf Seiten des Management statt.  Startet dann z.B. ein CEO sein Blog – dann schreibt er lange alleine. Wir sollten schnellstens prüfen, wie wir die Medienkompetenz bei den Lesern steigern.