Archiv für 'Qualität für Online-Texte'

Content Strategie: Kris Halvorson appelliert an ein neues Inhaltsbewusstein

Ein frischer Wind muss durchs Internet gehen. Denn heute gilt nicht mehr die Devise „Mehr Inhalt, mehr traffic“. Jedenfalls wenn es nach Kristina Halvorson Content-Expertin und  Geschäftsführerin der amerikanischen Web-Agentur Brain Traffic, ginge. Ihr Buch „Content Strategy for the Web“ soll die Richtung dafür vorgeben. Sie fragt Web-Verantwortliche: Wofür brauchen wir all diese Informationen auf unseren Websites?

„Online, when it comes to informational, marketing, or promotional content, more is almost never more. Instead of going for ‘critical mass’, think about striving for ‘a whole lot less’.”

Mit der Forderung nach Minimierung des Website-Inhalts kündigt Halvorson den Generationenwechsel im Internet an. Galt es früher, jeglichen Inhalt live zu stellen, muss heute die Frage lauten: „Was braucht der User?“ Das – und nur das – sollte online zu finden sein. So sichern sich Unternehmen in Zukunft ihre Vorteile unter den Bedingungen eines Käufermarktes.

„High-quality web content that’s useful, usable, and enjoyable is one of the greatest competitive advantages you can create for yourself online.”

Kristina Halvorson liefert mit diesem Buch einen Leitfaden für userorientierten Inhalt, der sich auf die Schlüsselkompetenzen des Anbieters konzentriert. Durch zahlreiche Beispiele und best practices argumentiert sie die Richtung, die das neue Inhaltsbewusstsein der Online-Medien aufgreifen sollte.

Der Online-Handel diskutiert. Die ecommerce-conference in Frankfurt.

Ich bin auf der www.ecommerce-conference.de in Frankfurt. Die 2. Station in der Tour. Das Programm ist mit 11 Vorträgen straff. Mein Vortrag um 12.00 beschäftigt sich mit der Conversion Rate Optimization – am Beispiel des Online-Shops www.dergepflegtemann.de 

Die neuen Zahlen zeigen im Vortrag wie wichtig Online-Text für den Abverkauf im Online Shop ist.

Los geht’s: Daniel Nitz von netz98 leitet ein. Mit den Trends im Online-Handel:

  • Produktdarstellung: Augmented RealityReales und Virtuelles mischen. Mein Live-Bild kombiniert mit ein paar Kleidungsstücken im Online-Shop und das wiederum in Facebook für meine Freunde sichtbar zur Live-Abstimmung. Video und Interaktive Darstellungen setzen sich weiter durch. Ein Beispielvideo.
  • Kundenservice: Den Kunden mit dem Service überraschen nicht mit dem Service werben. Proaktiv handeln. D. h. eine Preisreduktin nachträglich zurückbuchen.
  • Produktzugänge: Die Suche und Navigation wird sich erneuern. Die Zugänge über Sternzeichen, Farbwelt oder Region bspw. werden die klassischen Wege ergänzen. 
  • Social Media: Bspw. Twitter im Support – Service via Twitter. Social Shopping – Gemeinsam virtuell einkaufen. Klingt noch komisch ;)

Toll – ein paar Live-Beispiel im A/B-Vergleich mit erstaunlichen Ergebnissen… Die Wirkung von Text hat er nicht angesprochen – der wird sich wundern ;)

Beim Software-Block fällt mir persönlich das Folgen schwerer. Daniel Schmälzle von Poet und Philipp von Criegern von Maris sprechen zu PIM, ECR und zu Magento.

Leichter wird es bestimmt, wenn Christoph Brenner aus Hamburg von SEOlytics spricht. Was weiss ich über meine Mitbewerber – fragt er?

  • Die Positionen der Keywords und deren Veränderung beobachten,
  • Backlinks auf die eigene Website erfassen,
  • Konkurrenzdaten protokollieren und dabei den
  • Überblick bewahren – das ist SEOlytics.

Live Demos mit SEOlytics – direkt aus dem Teilnehmerfeld… Erstaunte Gesichter ;) Wir beginnen mit www.huss-licht.de – der Betreiber erzählt wie das Desaster begann. www.trueffelkontor.de dort werden die SEM-Maßnahmen analysiert. Schöne Überleitung www.dergepflegtemann.de – so jetzt bin ich dran…

Christian Sauer von Webtrekk spricht als Letzter vor der Mittagspause. Sein Thema die richtige Zuordnung von Performance-Marketing-Maßnahmen. Wer erhält mein Geld – wenn ein Kunde auf meiner Website landet. Das Kernproblem ist die Zuordnung eines Kunden zu einer Kampagne und dem Kampagnenlieferanten. Die Lösung kann eine Trackingweiche sein. Ein paar Screenshots zeigen die Webtrekk-Lösung.

Im Blog habe ich unseren Vortrag schon vorgestellt – gerne nachlesen – ich konnte während des Sprechens nicht schreiben.

Markus Wolf von Minol zeigt die Grenzen der Animationen auf Websites auf. Er startet mit einem Praxistest zur Farbwahrnehmung und warnt: “Achtung! Ihnen kann übel werden.”

Wow – ich bin ganz beeindruckt – toller Vortrag und ein Beispiel.  Selten hat mir jemand die Themen Kontrast und Helligkeit sowie Farben und deren Intensität so klar erklärt. Mit diesen Grundlagen startet er in den Block Animation.

Natürliche Bewegungen, nicht konkurrierende Bewegungen und das Timing sind Erfolgsfaktoren guter Animationen. Die harmonische Schwingung ist die Grundlage natürlicher Bewegungen.

Es folgen eine Reihe positiver Beispiele. Ein wirklich schöner Vortrag – wer die Möglichkeit hat…. Unbedingt mal anhören.

Der Tag neigt sich dem Ende – viel Input. Morgen geht es in Düsseldorf weiter…. Bis dann.

5 Tipps für bessere Google Adwords Texte

Wenn man seine Werbebotschaft in nur 130 Zeichen fassen darf und dennoch die höchst mögliche Effizienz erreichen möchte, kann man sich einiger Kniffe bedienen. Der erste Schritt ist jedoch in jedem Fall die redaktionellen Richtlinien und die Richtlinien zum Anzeigeninhalt von Google zu lesen.

Josef Willkommer hat sich mit der Strategie zum richtigen Texten von Google Adwords ausführlich auseinander gesetzt.  Hier seine Top-Tipps:

1. Kommen Sie auf den Punkt! Formulieren Sie konkret und verwenden Sie gebräuchliche Wörter.

2. Integrieren Sie Keywords in Ihre Überschrift.

3. Formulieren Sie in Ihrem Text Fragen, Neuigkeiten oder bieten Sie Anleitungen.

4. Vermeiden Sie die Nennung des Firmennamens im Anzeigentext.

5. Integrieren Sie Keywords in Ihre Anzeigen-URL (www.Firma.de/Keyword)

Und der letzte Tipp – seien Sie kreativ und testen Sie auf jeden Fall verschiedene Varianten Ihrer Anzeige.

“Umsatz durch Textoptimierung” – Studie bringt erste Ergebnisse

Der Resonanz auf dem ECM Summit 2009 nach zu urteilen, ist das Thema “Text und Umsatz” ziemlich gefragt. Unsere Mitarbeiterin Heike Häfele hatte über das eigenwillige Gespann referiert und die ersten Ergebnisse unserer Studie gezeigt, die wir im Augenblick zusammen mit dem Online-Shop www.derGepflegteMann.de durchführen.

Tatsächlich haben auf den Leser und das Medium genau zugeschnittene Texte nachweisbar direkte Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Online-Shop-Besucher.

Wie wir die Studie angelegt haben und wie die vorläufigen Ergebnisse aussehen, können Sie im Vortrag “Umsatz durch Textoptimierung” nachlesen.

So sieht ein ansprechender Text aus - der sich auf das Kaufverhalten der Besucher auswirkt.

So sieht ein ansprechender Text aus - der sich auf das Kaufverhalten der Besucher auswirkt.

Medienkompetenz im Web 2.0

In unserer täglichen Arbeit beschäftigen wir uns immer wieder mit der Medienkompetenz von Autoren. Unser Ziel bei aexea ist die Unterstützung von Menschen, die Internet-Texte verfassen. Dabei ist uns besonders wichtig, dass die Autoren ein Gefühl dafür bekommen, wie sehr sich die Anforderungen online und print unterscheiden.

Auch im Bereich Web 2.0, wo wir beratend tätig sind, sehen wir einen großen Bedarf an Sensiblisierung der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter für die Besonderheiten im Umgang mit Social Media. Mit dem Fachaufsatz zu “Social Media Guidelines“, den wir gerade mit Carsten Ulbricht verfasst haben, gehen wir einen ähnlichen Weg.

Auf eine neue Idee hat mich eine spannende Diskussion auf Twitter gebracht – Anlaß dazu war der Suizid von Robert Enke. Involivert waren @loebel, @sauerstoff (übrigens empfehle ich die Beiden sehr gerne – please follow) und ich (@saimalkan) und wir machten uns Gedanken über die Vermischung von Gefühlen und Nachrichten.

Dabei kristallisierte sich Folgendes heraus: Die Medienkompetenz muss auch auch beim Leser liegen. Er sollte nicht nur die Gepflogenheiten bei Twitter kennen, er muss die Veröffentlichungen dort auch filtern und interpretieren. Während wir den Menschen die Kompetenzen mit der Herstellung von Internet-Texten, Blogbeiträgen und dem Web 2.0 erläutern,  sind die Leser oft noch nicht soweit.

Ähnliches nehme ich im Augenblick in vielen Unternehmen wahr. Der vielgeforderte Kulturwandel findet – noch – auf Seiten des Management statt.  Startet dann z.B. ein CEO sein Blog – dann schreibt er lange alleine. Wir sollten schnellstens prüfen, wie wir die Medienkompetenz bei den Lesern steigern.

Kommas – Welche Regeln muss ein Online-Redakteur kennen?

Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post “Kommas – Basis für gut lesbare Texte” beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur alle Kommaregeln auswendig können muss?

Keine Panik – das ist nicht nötig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie Sätze aufgebaut sind, also Grammatik-Grundkenntnisse mitbringen.

Quelle: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de

Viel hilft viel? Dieses Beispiel für falsche Kommasetzung schickte uns feynschliff. (Foto: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de)


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Kommas – die Basis für gut lesbare Texte

Kommaregeln sind – gähn! – langweilig. Doch bei allem Verdruss über die Richtlinien der Kommasetzung wird oft vergessen, wie hilfreich Kommas sind. Kommas unterstützen nicht nur den Autor dabei, das Geschriebene sinnvoll zu ordnen, sondern sind auch für den Leser, vor allem im Internet, essentiell.

Das Auge orientiert sich beim Lesen an Satzzeichen.


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Die Überschrift (Teil 1): Der klassische Journalismus

Google macht sie zu einem aktuellen Diskussionsthema: Die Überschrift. Gelten jetzt neue Gesetze oder bleiben die journalistischen Traditionen weiterhin gültig? Um in dieser Frage besser Position beziehen zu können, möchte ich die Grundlagen beider “Schulen” vorstellen. Vielleicht ergibt sich ja so eine neue Perspektive.

Teil1: Die Überschrift im klassischen Journalismus

Die Überschrift ist ohne Zweifel der schwierigste Teil des journalistischen Handwerks. Eine Überschrift kommt zwar kurz und knapp daher, aber es werden hohe Erwartungen an sie gestellt.

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Live von der Internet World: Dialog-Kommunikation aber wie?

Als Online-Redakteurin von aexea berichte ich live von der Internet World in München.

Joachim Graf ist Zukunftsforscher und beschäftigt sich mit dem Zeitgeist und dem was in Zukunft möglich ist, was am ehesten zutreffen wird. Auf der Internet World in München berichtet er über die wichtigsten Trends in der Zukunft. Dabei ist Social Media (Twitter, Facebook und Co.)


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Bessere Online-Texte schreiben – das macht ein gutes Seminar aus

Online-Texte besser schreiben  – am besten man lernt es. Nur wie? Was macht ein gutes Seminar aus? Worauf sollte man achten?


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