Archiv für 'Prozesse in Online-Redaktionen'

Web-Lesbarkeitsindex – Neue Software senkt Kosten beim Lektorieren

Ich hatte es ja schon erwähnt – wir arbeiten an einer Software, die die Qualität von Online-Texten verbessern soll. Jetzt hat der Web-Lesbarkeitsindex (WLI) auch eine eigene Web-Site, auf der Sie sich über Funktionen und Nutzen informieren und vielleicht auch eine Runde WLI-Memo spielen können.

In diesem Post wird es ein wenig ernster, denn es geht um Geld. In erster Linie soll “LinguLab WLI” – so der vollständige Name der Software – vor allem ein Instrument zur Qualitätssicherung sein. Doch Geld sparen kann man damit auch. So etwa beim Lektorat – der wichtigsten Qualitätskontrolle im redaktionellen Prozess.
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Schreiben für das Web 2.0 – Von der Kunst des Widersprechens (Teil2)

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen im Beitrag  “Von der Kunst des Widersprechens“  Paul Grahams Hierarchie des Widerspruchs vorgestellt.  In seinem Modell hat er Stufen der Argumentation vorgestellt, von der Beleidigung als unterste Kategorie bis hin zum expliziten Widerlegen des zentralen Punktes - sozusagen die Kür des Widersprechens.

Doch was bringt es, wenn man weiß, auf welcher Argumentebene ein Kommentar unter einem Beitrag einzustufen ist? Oder wenn man seine eigene  Art zu argumentieren jetzt einordnen kann?
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Content-Management-Systeme und Erfolgsmessungen – Content-Studie 2008/1 ist da

Über Klickzahlen wird in den Medien lebhaft diskutiert. Meist mit bedauerndem Unterton: Nicht wenige Journalisten befürchten, dass sich die Erfolgsmessungen von Web-Sites auf die redaktionelle Qualität niederschlägt. Und sie gehen beinahe selbstverständlich davon aus, dass das der Blick auf visits, view time, click-through, conversation rate und referer negative Folgen für die Qualität hat. Auf jeden Fall scheinen die Online-Redaktionen im Mediensektor sehr genau über die Erfolgsmessung der Web-Site informiert zu sein – denn sie werden angehalten, ihre Arbeit daran auszurichten.

Dem anderen Extrem begegnet man in Unternehmen – wie die Ergebnisse der Content-Studie 2008/1 zeigen: Erfolgsmessungen werden von den allermeisten Unternehmen durchgeführt, am häufigsten per Web-Statistik-Tool. Doch nicht selten landen sie direkt in der Schublade:
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Modularisiertes und plattformunabhängiges Schreiben

Nicht nur für Spiegel.de & Co – das nachrichtliche Schreiben ist für fast alle Arten von Web-Sites relevant. Über die Pyramide als Modell für eine Nachricht habe ich ja schon eine kleine Reihe geschrieben. Jetzt hat die Nachrichten-Agentur Associated Press (AP) ein neues Modell entwickelt, wie sie ihre Nachrichten aufbereiten wird. Dabei geht es weniger um den inhaltlichen Aufbau als um die Modulisierung der Informationen und die Bereitstellung für unterschiedliche Plattformen.
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Wertschöpfender Einsatz von Social Media im Internet und Intranet

Blog, Wiki, twitter, social tagging, social networks – wo liegt der wertschöpfende Nutzen für Unternehmen im Intranet oder Internet?

Diese Frage beschäftigt mich schon seit längerem. Und ich denke hier nicht an Plattitüden und Allgemeinplätze, wie Kundenbindung, Teilhabe oder ähnliches. Ich suche konkrete Antworten, die einen CEO, der auf Unternehmenserfolg getriggert ist, überzeugen und mehr noch: Begeistern!

Kennen Sie Anwendungsbeispiele für den unternehmensnahen Einsatz solcher Tools?

  • welt.de twittert jetzt und bindet Leser auf diese Weise in die Produktion von Welt Kompakt ein
  • IT-Abteilungen nutzen Wikis als Service-Instrument: Jeder kann nachschlagen – das reduziert Rückfragen
  • Blogs als Feedback-Kanal für das Top-Management – machen die Kommunikation direkter und durchlässiger
  • Social Networks als Intranet-Ersatz

War’s das schon? Oder gibt es noch mehr?

Ich freue mich auf Ihre Beispiele und Anregungen!

Userkommentare – zwischen Tuchfühlung und Distanz

Was User zum Umgang mit ihren Kommentaren zu sagen haben, hatte ich ja hier in “Kommentare überflüssig” kurz vorgestellt. Viele User haben den Eindruck, ihre Kommentare bewirkten keine Reaktion bei den Online-Redakteuren. In den meisten Fällen geben die Online-Redakteure die Anmerkungen nicht einmal ein Feedback, wenn die User auf sachliche Fehler aufmerksam machen. Das anscheinende Desinteresse der Online-Redaktion ist ein wichtiger Kritikpunkt der User. Kommt denn wirklich nichts in den Online-Redaktionen an?
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Wie bringe ich Mitarbeiter zum Schreiben?

Ich hatte heute eine spannende Diskussion zum Thema Motivation von “nebenberuflichen Autoren” im Intranet, bei der eine Frage aufkam: „Wie motiviere ich in der Praxis Autoren?“
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Kommentare überflüssig?

Kommentare und Diskussionen der User sind erwünscht. Überraschenderweise zeigen aber viele User und Redaktionen doch wenig Interesse an den Inhalten der Kommentare.

In dem Beitrag “Mitmachen ist angesagt” – hatte ich zusammengetragen, welche Kommentarfunktionen die User auf den Web-Sites großer deutscher Magazine nutzen können. Ich fand das Angebot sehr groß. Nun hat Stefan Niggemeier seine Leser für eine Recherche genutzt und dazu aufgefordert, ihm zu schreiben, wie sie als User die Kommentarfunktionen und Diskussionen auf diesen Web-Sites bewerten.
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Netzrecherche – immer mit doppeltem Boden

Ohne das Netz kommt heute bei der Recherche niemand mehr aus – doch ungeprüft sollte man die Informationen nicht übernehmen.

Es gehörte eine zeitlang zum guten Ton, sich über den “Google-Journalismus” zu mokieren und auch heute noch werden einige Autoren nicht müde, vor den Gefahren des Internets für Journalisten zu warnen. Hans Leyendecker etwa stellte vor kurzem fest:

“(…) auf eine schnelle Recherche in Suchmaschinen zurückzugreifen, gehört zu den neuen Sünden des Journalismus. (…) Internet-Recherchen führen deshalb auch Journalisten in die Irre.”
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Rohdiamant

Prozess statt Produkt: Ein Nachrichten-Modell für die Online-Redaktion der Zukunft 

Paul Bradshaw und sein Team vom Online Journalism Blog machen sich Gedanken um den “21st century newsroom” . Für ihn sind Schnelligkeit und Tiefe die Stärken des Mediums, die die Online-Redakteure natürlich ausspielen müssen. Wie das am besten funktioniert? Er ist dabei einige Konzepte, Entwürfe und Modelle zu entwickeln. Das erste Modell nennt er den “Nachrichten Diamanten”:
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