Archiv für 'Prozesse in Online-Redaktionen'

Ein Intranet strukturieren: Card Sorting schafft Informationsarchitektur

Seit einigen Wochen arbeiten wir bei aexea mit dem Sharepoint-Server von Microsoft. Unser Intranet ist damit gestartet. Jetzt geht es darum in den nächsten Tagen eine Struktur zu entwickeln, die die Informationsbedürfnisse der Mitarbeiter in Stuttgart und Leipzig abbildet.


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Der Online-Redakteur – ein Alleskönner?

Mit Stift, Fotokamera, Aufnahmegerät, Videokamera und Laptop – so arbeitet der moderne multimediale Online-Redakteur. So der Idealfall. Mit einem solchen Online-Redaktionsmodell wird bei der Welt-Gruppe gearbeitet. Das habe ich im Beitrag “Verlage 3.0? Neue Geschäftsfelder für Content – ein Veranstaltungsfazit” bereits beschrieben. Einen Eindruck davon kann man bei den Welt Debatte-Weblogs gewinnen.
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Zeitreise in den jetzt.de-Kosmos – ein Interview mit Dirk von Gehlen (Teil 4)

Im vierten und letzten Teil des Interviews wirft der Chefredakteur von jetzt.de einen Blick in die Zukunft.

text-gold.de: Wohin geht die Reise?

Dirk von Gehlen: Ich glaube, dass es dahin geht, dass man Medienmarken haben wird, die auf unterschiedlichen Distributionswegen ihre Glaubwürdigkeit oder ihre Verlässlichkeit transportieren.
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Zeitreise in den jetzt.de-Kosmos – ein Interview mit Dirk von Gehlen (Teil1)

Ich freue mich sehr, Ihnen ein ganz besonderes Adventsspecial auf text-gold anbieten zu können: Ein ausführliches Interview mit Dirk von Gehlen, Chefredakteur von jetzt.de – eine der aktivsten und erfolgreichsten Online-Communities für junge Menschen. Dirk von Gehlen spricht über Glaubwürdigkeit und journalistischen Kompetenzen und darüber, wie die Grenzen zwischen Usern und Redakteuren unscharf werden.

Für die Recherchen zum “Handbuch Online-Redaktion“  hatten wir 2002 zum ersten Mal mit Dirk von Gehlen gesprochen. Das war als “jetzt”, das Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, an einem Wendepunkt stand: Die Printausgabe wurde eingestellt – ab diesem Zeitpunkt musste das Onlineangebot jetzt.de, das es auch schon seit 1995 gab, seinen Weg alleine machen. Jetzt.de setzte schon immer ganz auf die Beteiligung der Leser – noch bevor das Mitmachnetz angesagt war. Und ist damit sehr erfolgreich: jetzt.de erhielt 2006 den Grimme Online Preis im Bereich Information – 2007 den Axel-Springer Sonderpreis “Internetjournalismus”.

Lesen Sie hier den 1. Teil des Interviews (Das Interview führte Adela Schneider)

text-gold.de: Wir haben vor sechs Jahren bereits ein Interview geführt. Bei der Vorbereitung zu diesem Gespräch habe ich es gelesen und bin überrascht, wie aktuell die dort angesprochenen Themen heute sind. Damals war User-generated Content eher eine diskutierte Randerscheinung – und gehört heute zum Alltag im Netz.

Hat sich in den letzten Jahren etwas verändert oder ist nur jetzt etwas alltäglicher geworden, was vorher ungewöhnlich war?
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Auf dem Laufenden bleiben – aktueller Content (Teil 3)

2) Wann läuft Content ab?

Mancher Content hat sein Verfallsdatum praktisch dabei – Veranstaltungshinweise etwa. Bei anderen Inhalten ist das Fingerspitzengefühl des Online-Redakteurs gefragt, denn er muss mehrere Kriterien berücksichtigen:

  • das Themengebiet: Ein Artikel über die Geschichte des Korsetts wird sich länger halten, als ein Bericht über die neuesten Digitalkameras.
  • den Typ der Website: Intranet? .com? Organisation? Spieleportal?
  • den Artikeltyp: News, Werbung, interner Infotext…?
  • Zugriffszahlen: Ein Artikel, der noch häufig angeklickt wird, bleibt natürlich länger stehen.

Es gibt aber noch einen Aspekt, der nicht so nahe liegt – aber dennoch berücksichtigt werden muss: Die Verlinkung eines Artikels. Einen Artikel, auf den viele andere Websites verweisen, hat einen hohen Page Rank und macht ihn bei Suchmaschinen sehr beliebt. Ihn sollte ein Online-Redakteur nicht so ohne weiteres löschen oder ins Archiv verschieben. Und vielleicht seine Verlinkungen auch weiter beobachten: So lange die Zahl der Links sich nicht verringert oder sogar neue Links auf den Artikel dazu kommen, halten ihn einige andere Experten für aktuell.

Teil 1Einleitung

Teil 2 Wie häufig soll die Website aktualisiert werden?

Teil 4 Was passiert mit Content, der nicht mehr aktuell ist?

Teil 5 Abgelaufener Content aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung

Teil 6 Rundfunkstaatsvertrag beschneidet die Online-Angebote von ARD und ZDF

Auf dem Laufenden bleiben – aktueller Content (Teil 2)

Bei Usern, Betreibern und Suchmaschinen herrscht in diesem Punkt Einigkeit: Inhalte auf Web-Sites sollen aktuell sein. Doch wie ich in der Einleitung dieser Mini-Serie bereits erwähnt habe – ist dieser Anspruch für viele Online-Redaktionen eine echte Herausforderung. Hier ein paar Gedanken zu der ersten Grundfrage:

1) Wie häufig soll die Website aktualisiert werden?

Je öfter, desto besser – wenn man es aus dem Blickwinkel der Suchmaschinenoptmierung betrachtet.
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Auf dem Laufenden bleiben – aktueller Content (Teil 1)

Was haben Blogs und Zeitungen gemeinsam? Für beide spielen veraltete Inhalte keine Rolle. Die Zeitung kommt in den Papierkorb und das Blog ist gleichzeitig sein Archiv. Websites und Intranets aktuell zu halten, stellt sich doch ein wenig komplexer dar. Ein passendes Bild für das Problem ist die Vorstellung, eine Website zu pflegen, wie einen Garten: Sie säen Content und die Website wächst, bildet Seitentriebe und blüht. Doch wenn Sie kein Unkraut jäten und verblühte Pflanzen nicht entfernen, werden diese die Schönheit Ihres Gartens überwuchern.
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Wandel in der politischen Kommunikation

Barack Obama hat es vorgemacht – das Web 2.0 mobilisiert Wähler. 210 Mio. Amerikaner gibt es und 180 Mio. haben sich zur Wahl in den USA registrieren lassen. Eine noch nie dagewesene Wahlbeteiligung.

Change in der politischen Kommunikation – Obama spielt alle Instrumente des Web 2.0

Barack Obama hat alles was die Web 2.0-Welt anbietet genutzt.
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Die Intranet-Redaktion als Lokalredaktion

Inhalte für das Intranet – nicht selten gehen die Ideen schnell aus. Online-Redaktionen sind oft stark nach außen orientiert und sind über die Trends im Netz oder „auf dem Markt“ auf dem Laufenden. Das ist für ihre Arbeit auch sehr wichtig. Die Erfahrung zeigt, dass innerhalb des Unternehmens sehr viele Themen, Informationen und Anregungen zu finden sind, die leider oft übersehen werden. In meinem Buch “Online-Redaktionsmanagement in Unternehmen” habe ich mir überlegt, wie das sein könnte, wenn die Intranet-Redaktion die “Lokalredaktion” eines Unternehmens wäre:
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Web-Lesbarkeitsindex – Neue Software senkt Kosten beim Lektorieren

Ich hatte es ja schon erwähnt – wir arbeiten an einer Software, die die Qualität von Online-Texten verbessern soll. Jetzt hat der Web-Lesbarkeitsindex (WLI) auch eine eigene Web-Site, auf der Sie sich über Funktionen und Nutzen informieren und vielleicht auch eine Runde WLI-Memo spielen können.

In diesem Post wird es ein wenig ernster, denn es geht um Geld. In erster Linie soll “LinguLab WLI” – so der vollständige Name der Software – vor allem ein Instrument zur Qualitätssicherung sein. Doch Geld sparen kann man damit auch. So etwa beim Lektorat – der wichtigsten Qualitätskontrolle im redaktionellen Prozess.
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