Archiv für 'Praxistipps für Online-Redakteure'

Was unterscheidet Title-Tag und Meta-Title?

Wer für das Web schreibt, trifft schnell auf die Fragen: Was setze ich als Title-Tag? Brauche ich einen Meta-Title? Aber worin liegt hier eigentlich der Unterschied? Gerade im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind dies brennende Fragen.

Die meisten Seiten, die sich mit dem Thema befassen, mischen die Begriffe wild durcheinander. Das liegt wahrscheinlich daran, dass beide Elemente denselben Inhalt haben können und zum Teil die gleichen Aufgaben erfüllen. Im Quellcode gehören beide zudem in den Head-Bereich einer Seite. Letztendlich unterscheiden sie sich dadurch, wie sie wirken.

Was ist das Title-Tag?

Das Title-Tag ist ein unerlässliches Element für jede Website, denn es legt den Titel einer Seite fest. Diesen findet der User in der obersten Leiste des Browser-Fensters und in den Tabs. Der Titel wird außerdem als Name vorgeschlagen, wenn man ein Lesezeichen für eine Seite anlegt.

Title-Tag im Browser

Wie gehen Suchmaschinen mit dem Title-Tag um?

Der Titel einer Seite erscheint in der Regel als Überschrift in den Ergebnislisten der Suchmaschinen (SERPs). Daher sollte er natürlich zum Klicken anregen. Jedoch ist der Platz hierfür sehr beschränkt, da Suchmaschinen das Title-Tag in den SERPs kürzen. Title-Tags mit einer Länge von etwa 66 Zeichen gelten als optimal. Selten tauchen geringfügig längere Headlines auf. Was weit darüber hinausgeht, fällt weg.

Title-Tag in den SERPs

Suchmaschinen nutzen das Title-Tag aber nicht nur als Headline für die SERPs. Sie analysieren den Inhalt des Tags und berücksichtigen diesen bei der Bewertung der Seite. Daher sollte es die wichtigsten Informationen über eine Seite enthalten. Es bringt nichts, das Title-Tag mit diversen Keywords vollzustopfen. Besser sind einige Schlagworte oder ein kurzer Satz. Eine genauere Zusammenfassung des Seiteninhalts schreibt man in die Description.

Beispiel: <title>Bunte Kinderlaterne – Sicher und schön – Der Beispielladen</title>

Bestenfalls stimmen Titel und Inhalt einer Website überein. Einerseits hilft dies den Usern; andererseits wird dies auch von den Suchmaschinen positiv bewertet.

Was ist ein Meta-Title?

Der Meta-Title gehört zu den sogenannten Meta-Tags. Diese Codes schreiben Webentwickler in den Quellcode einer Website, um Suchmaschinen Zusatzinformationen zu liefern. Der normale User sieht sie nicht. Doch kaum eine Seite verwendet noch einen Meta-Title. Manche Content Management Systeme wie WordPress generieren automatisch einen aus der Überschrift des Beitrags.

Welchen Nutzen hat ein Meta-Title?

Jerry West, ein amerikanischer SEO-Berater, hat einen kleinen Test über den Nutzen von Meta-Titles durchgeführt. Auf der Website WebMarketingNow veröffentlichte er das Ergebnis: Ein Meta-Title verschafft einer Seite keine spürbaren Vorteile. Zwar berücksichtigen manche Suchmaschinen den Meta-Title. Ob sich dadurch eine Seite in den SERPs besser platziert, bleibt jedoch offen.

Teilt jemand einen Beitrag über ein Social-Network, wird dort ein Vorschautext angezeigt. Im Netz hält sich das Gerücht, dass dazu der Meta-Title ausgelesen würde. Dadurch könnten Seitenbetreiber einen Text mit angepasster Headline anzeigen lassen. Der Schnelltest mit den gängigen Diensten Facebook, Google+ und Xing bestätigt dies nicht. Dort sieht man ebenfalls den Inhalt des Title-Tags.

Warum gibt es den Meta-Title überhaupt?

Wie andere Meta-Tags sollte der Meta-Title Websites für Suchmaschinen besser lesbar machen. Doch haben unseriöse Seitenbetreiber die Meta-Tags häufig missbraucht, um Seiten künstlich höher ranken zu lassen. Die Suchmaschinen haben darauf reagiert und die Bedeutung von Meta-Elementen für die Suchmaschinenoptimierung heruntergestuft. Stattdessen wird gehaltvoller Inhalt immer wichtiger.

Meta-Tags sind für interne Zwecke nützlich

Laut der Website SELFHTML sind Meta-Tags für seiteninterne Zwecke sinnvoll. Sie liefern Daten für die Suchfunktion einer Seite und helfen beim Erstellen dynamischer Inhaltsverzeichnisse. Zudem erleichtern sie die Verwaltung der eigenen Website. In diesem Bereich eignen sich Meta-Tags, da die internen Funktionen auf die eigenen Daten zurückgreifen. Websitebetreiber, welche beispielsweise ihre Suchfunktion kennen, können die Meta-Tags entsprechend optimieren.

Recruiting-Videos: Schluss mit peinlich

Auf Facebook werden sie alle Tage wie die Sau durchs Dorf getrieben und erheitern die Netzgemeinde: peinliche Recruiting-Videos. Zuletzt rief Karriere SPIEGEL Leser dazu auf, deplazierte Web-Videos von Unternehmen zu posten. Die grauenerregendsten Beispiele, die spontan auf die Fremdschäm-Drüse drücken, werden aktuell vorgestellt. Mit „pfiffigen“ Ideen sollen Bewerber gelockt werden. Doch im Ergebnis finden sich vor allem Laienschauspiel, übertriebene Selbstbeweihräucherung und fast sektenhafter Singspaß. Solcherlei Animation dürfte potentielle Bewerber doch eher abschrecken.

Am schlimmsten sind die Versuche in Recruiting-Videos, mit coolen Rappern den lässigen Ghetto-Kids von heute die Vorzüge der modernen Arbeitswelt näher zu bringen. Leute, eine Salatkiste oder das Quartalsergebnis sind und bleiben keine coolen Themen für einen Rap und Sprechgesang bringt einem der Zielgruppe nicht zwingend näher, auch wenn diese Musik mit ganz anderen Inhalten privat gehört wird.

Natürlich gibt es kein Patentrezept, um den passenden Bewerber zu einer Bewerbung zu animieren. Aber hilfreich sind die Erkenntnisse der Wissenschaft schon, man muss das Bekannte nur anwenden. Fakt ist: Es lässt sich recht zuverlässig feststellen, wie die Zielgruppe optimal angesprochen werden kann, um den Anteil „passender“ Bewerbungen zu erhöhen.

Neuromarketing heißt das Zauberwort, das ich hier bereits vor einigen Jahren vorgestellt habe. Mit dieser Methode kann die Kommunikationszielgruppe recht genau beschrieben werden. Was bewegt den Zuseher? Was geht in ihm beim Zusehen vor? Welche Emotionen empfindet er als angenehm? Einmal angenähert, lassen sich aus den Motiven der Kommunikationszielgruppe  Substantive und Adjektive sowie die Tonalität für einen conversion-optimierten Text ableiten. Das funktioniert bei einem Webtext genauso gut wie bei einem Drehbuch für ein Recruiting Video.

Um den Fremdschäm-Faktor weiter zu reduzieren – oder gar den Bewerber auf der Bildebene anzusprechen – empfehle ich vor allem eines: Authentizität. Die Realität ist meistens interessanter als ein durch „pfiffige“ Ideen verzerrtes Bild. Und wenn es doch was Pfiffiges sein soll, dann besser nochmal einen Experten über das Bewegtbild-Konzept schauen lassen.

 

Automatisierte Texte in Englisch und Russisch

Das Thema Automatisierte Texte in deutscher Sprache ist bereits bekannt. Heute lieferten wir die ersten Texte in englischer Sprache aus. Es handelt sich dabei um 600 Destinationstexte für eine Tourismusregion, für die wir alle 6 Monate saisonal anpassen werden.

Auftrag Nr. 2 ist bereits im Hause. Produkttexte für Textilien werden in Englisch entstehen und zusätzlich in Russisch. Automatisierte Texte in Russisch. Spannend, wie unsere Kunden die Automatisierten Texte nutzen – die internationale Expansion wird plötzlich bezahlbar und somit vor allem für kleinere Shops machbar..

Hier ein Textauszug der Ortsbeschreibung:

“Here, tourisms started as early as 1800. Today, the residents of XXX do whatever they can to make visitors welcome. The town became famous for its luxury. Most of all, XXX is multi-faceted. Enjoy the breath-taking views around XXX while participating in one of the many sports activities on offer. Discover its rich history while visiting the churches and the Culture Trail.”

Die Internet-World berichtete bereits.

Heute schrieb onlinemarketing.de einen Artikel.

 

 

 

Navigationsstrukturen: ausmisten, wegwerfen und anbauen

Weder Ihre Besucher noch Suchmaschinen finden den relevanten Content auf Ihrer Website? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit gewachsenen Navigationsstrukturen und unüberschaubaren Informationsmengen auf Websites umzugehen.

Im Blogpost “Informationsarchitektur – wie lege ich ein gutes Fundament?” habe ich bereits einen Überblick über verschiedene Herangehensweisen zum Aufbau einer userfreundlichen Informationsarchitektur gegeben. Heute will ich auf häufige Probleme mit gewachsenen Informationsstrukturen und großen Inhaltsmengen eingehen und elegante Lösungswege aufzeigen.

Gewachsene Navigationsstrukturen

Oftmals haben sich Navigationsbereiche einer Website, die schon mehrere Jahre existitiert, unterschiedlich entwickelt. Während ein Bereich eher verwahrlost, ist die Informationsmenge eines anderen Bereichs kaum noch sinnvoll unterzubringen. Klar, eine Website bietet erstmal unendlich viel “Platz” und ist beliebig erweiterbar.  Wer sich jedoch an der Millerschen Zahl orientiert, also maximal 7±2 Navigationspunkte pro Ebene verwendet, kommt schnell an die Grenzen.

Liegt die Lösung also in einem stark hierarchischen Aufbau? Eine Website mit einer Struktur, die sehr in die Tiefe geht, ist aus Suchmaschinensicht wenig sinnvoll. Viele Suchmaschinen indexieren nur bis zur 2. oder 3. Navigationsebene. Fehlen interne Verlinkungen, entgehen die in der Tiefe liegenden Seiten den Blicken von Google & Co. komplett. Ähnlich sieht es mit der Geduld der Besucher aus: Auf dem Weg in die 15. Navigationsebene klinken sich höchstwahrscheinlich die meisten User aus.

 

Ein zu breiter oder zu tiefer Aufbau der Navigation führt zu Problemen.

Ein zu breiter oder zu tiefer Aufbau der Navigation führt zu Problemen.

 

Welche Herangehensweise führt also zum Ziel? Wir haben unsere Ideen unter den Begriffen Ausmisten, Wegwerfen und Anbauen zusammengefasst.

Ausmisten

Jeder Umstrukturierung geht zunächst eine Begutachtung und Bewertung der vorhandenen Inhalte voran. Eine eingehende Prüfung des Contents beinhaltet folgende Aspekte:

  • Welche Inhalte sind relevant für die Zielgruppe?
  • Welche Inhalte sind strategisch wichtig für das Unternehmen/den Betreiber der Website?
  • Gibt es Inhalte, die aus rechtlichen Gründen auf der Website verbleiben müssen?
  • Was sind Oberthemen, was Unterthemen?
  • Gibt es doppelte Inhalte?
  • Welche Inhalte können zusammengelegt werden?
  • Sind die Inhalte aktuell und korrekt?

Wegwerfen

Wie bei einem Umzug folgt auch bei der Neustrukturierung einer Website auf die erste Analyse der schwierigste Teil: das Wegwerfen von Liebgewonnenem. Es gilt, veraltete und doppelte Informationen auszusortieren. So weit der einfache Teil. Viel schwieriger: Die Informationen, die nicht relevant für die Ziegruppe und nicht von strategischer Bedeutung für das Unternehmen sind, müssen  in den Papierkorb wandern. Und zwar auch dann, wenn Sie unendlich viel Zeit in die Aufbereitung des Inhalts gesteckt haben.

Anbauen

Sie haben begutachtet, ausgemistet und weggeworfen und sitzen immer noch vor einem riesigen Berg an Informationen? Dann ist vielleicht der Anbau die geeignete Lösung. Schaffen Sie neuen Raum – etwa mit einer weiteren Domain. Identifizieren Sie klar abgrenzbare Themenkomplexe, zum Beispiel Ihren Presse- oder Produktbereich, und lagern Sie diesen auf eine separate Domain aus (Bsp: www.beispiel-presse.de). Auf dieser neuen Domain bauen Sie die Navigationsstruktur neu auf.

Und nicht vergessen: Die “Umzugskisten” mit den Informationen gut beschriften, so dass die Besucher und die Suchmaschinen die Inhalte auch finden!

Informationsarchitekturen im Intranet sind Thema des kommenden Arbeitskreises Intranet am 18. April 2012 in Frankfurt/Main – Anmeldungen sind noch möglich.

Dos and Don’ts beim Texten für das Internet

Eigentlich kennen wir sie ja: die Regeln, die beim Texten für das Internet gelten. Und doch bleiben sie in der täglichen Hektik gerne mal auf der Strecke.

Deshalb haben wir die 7 wichtigsten Dos and Don’ts für das Webtexten in Form einer Checkliste zusammengestellt. Einfach herunterladen, ausdrucken und die wichtigsten Empfehlungen für das Texten im Internet immer im Blick haben.

Panik machen gilt nicht!

Bei der heftig geführten Diskussion um Sinn und Unsinn des Einsatz sozialer Medien in der Unternehmenskommunikation erlebe ich augenblicklich einen zum Teil panisch anmutenden Aktionismus in den Chefetagen deutscher Unternehmen.

Meine Tochter ist auf Facebook

Eine ganze Reihe meiner Beratungsgespräche beginnen im Augenblick mit solchen Aussagen. Natürlich klingt das zum Teil lächerlich und hilflos, wenn mittleres oder oberes Management sich so äußern. Vermutlich ist es unreflektiert und man könnte einem gestandenen Manager daraus einen Vorwurf machen. Soll er doch wieder zu Aufwand-Nutzen-Betrachtungen zurückkehren und bewusst entscheiden was zu tun ist….

Ich möchte dabei durchaus auf die vielfältigen Schwierigkeiten um die ROI-Fragen rund um Social-Media hinweisen, die eine monetäre wie eine nicht-monetäre Bewertung der Unternehmensaktivitäten im Zusammenhang mit Social Media kaum möglich machen. Und obwohl dies in anderen Kommunikations-Maßnahmen vergleichbar schwer ist, sind die dort weniger hitzig geführten Bartungsgespräche durchaus eine Grundlage über Aufwand und Nutzen nachzudenken und dann zu entscheiden.

Das sich der Einsatz von Social Media lohnen kann, bezweifle ich nicht. Ich glaube nur, viele Firmen sind falsch beraten.

Panik überall . Nachdenken nicht erlaubt.

Ein weiteres Zitat… “Mein Telefon steht nicht mehr still – ein Social Media Berater nach dem anderen ruft hier an.”

Die Inhalte der daraus resultierenden Gespräche sind einseitig gefärbt – das ist der Eindruck, den ich bekomme, wenn ich zuhöre. Es werden Branchenvergleiche zitiert. Der unvermeidliche Blick in die USA darf auch nicht fehlen. Und dann werden die größtenteils unwirksamen Aktionen der direkten Mitbewerber dargestellt. Einseitig und unverantwortlich, was Menschen in Verantwortungsposition als Entscheidungsgrundlage durch “Berater” vorgelegt bekommen.

Panik machen gilt nicht

Ich gebe mein Wissen gerne weiter und ich gebe es im Bewusstsein einer großen Verantwortung weiter. Mein Rat bewirkt in den Unternehmen zum Teil grundlegende Veränderungen.

Panik machen gehört nicht zu meinen Aufgaben.

Ich hoffe wir kehren zu einer ruhigen Betrachtung des Für und Wider von Social Media für Unternehmen zurück. Gerade vor den aktuellen Ereignissen. Facebook und Google machen sich mit Ihren AGBs und den Datenschutzrichtlinien zu unberechenbaren Partnern. Wenn ein Lieferant mit solchen AGBs Zulieferer werden will, muss er offensichtlich Facebook heißen, denn  jeder andere würde des Hauses verwiesen.

Also kehren wir zurück, zu einer reflektierten und ruhigen Diskussion und suchen nach erfolgversprechenden Ideen für Unternehmen für die Nutzung von Social Media.

 

Bilder im Web richtig einsetzen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Nicht immer. Zumindest nicht auf Websites. Jakob Nielsen und Kara Pernice haben mit einer Eye-Tracking Studie belegt, dass Bilder nicht immer ein Mehrwert für Websites sind.

Bad images waste space, are ignored by users, and, even worse, are confusing.

Durchschnittlich schauten die Probanden nicht einmal die Hälfte – 42 Prozent – der Bilder auf den getesteten Websites an. Dabei hängt die Beliebtheit eines Bildes der Studie zufolge stark von Gestaltung, Art und Kontext des Bildes ab.

Größe und Qualität von Bildern

Pixelig, klein und detailliert – ein solches Bild schreckt Besucher ab. Denn auch was Bilder betrifft sind User im Web auf der Suche nach klaren Informationen. Zu kleinteilige, kontrastlose oder zu kleine Bilder werden schlichtweg ignoriert. Das perfekte Webbild ist:

  • groß genug
  • kontrastreich
  • reduziert, fast icon-haft

Leider gehen aus der Studie keine konkreten Maßangaben hervor. Aber die Devise lautet: Verwenden Sie lieber ein großes, aussagekräftiges Bild als viele kleine detaillierte Aufnahmen.

A whiter shade of grey?

Die Frage, ob es auch ein Schwarz-Weiß-Bild sein darf, beantwortet Jakob Nielsen in seiner Studie mit einem „ja“. Allerdings gilt hier: Verzichten Sie auf Graustufen, entscheiden Sie sich besser für ein Schwarz-Weiß-Bild mit klaren Kontrasten.

Déjà vu: Das Problem mit Stock-Bildern

Kennen Sie die lächelnde Dame mit dem Headset? Oder den Herren mit dem Koffer am Flughafen? Auf Stock-Art Datenbanken finden sich Bilder, die sich vermeintlich auf jeder Website einsetzen lassen. Die Bilder sind allerdings so wenig originell, dass sie in 85 Prozent der Fälle überhaupt nicht betrachtet wurden. Ein einprägsames, originelles Bild, das eindeutigen Bezug zum Seitencontent hat, leistet Ihnen weitaus bessere Dienste.

Das Zusammenspiel von Text und Bild

Denn der Inhalt Ihrer Seite ist immer ein Gesamtkonzept. Die Nielsen Studie ergab, dass für die Betrachtung eines Bildes, wenn es keinen Bezug zum Text hat, nur 14 Prozent der Besuchszeit verwendet wird. Hat das Bild einen klaren Bezug zum Text, betrachteten die Probanden die Bilder doppelt so lange: 29 Prozent der Besuchszeit entfallen auf die Betrachtung des Bildes. Ein Bild kann also mehr sagen, als tausend Worte, es muss jedoch richtig eingesetzt werden.

 

Mit besseren Shoptexten Retourenquote senken

Im Internet wird viel eingekauft, aber auch viel zurückgeschickt. Jeder dritte Online-Einkäufer sendet seine im Netz gekauften Waren zurück. Das berichtet internetworld und beruft sich dabei auf eine Studie von novomind. Eine hohe Retourequote ist schlecht für die Kundenzufriedenheit und es entstehen hohe Kosten für die Shopbetreiber. Aber warum möchten Online-Shopper ihre gekauften Waren nicht behalten? Sicher, in einigen Fällen sind die Produkte nicht einwandfrei. Häufig entsprechen aber die Beschreibungen nicht der Realität, sind zu kurz, schlecht lesbar und vermitteln alles in allem ein unvollständiges oder falsches Bild des Produktes.

5 Tipps für bessere Shoptexte

  1. Schreiben Sie verständlich -  nutzen Sie eine verständliche Sprache, kurze Sätze, einfache Wörter und  Textstrukturen. So wird jeder Käufer erst verstehen und dann kaufen.
  2. Machen Sie konkrete Aussagen in Produkttexten und formulieren Sie Produkteigenschaften als Kundennutzen, ohne zu übertreiben.
  3. Legen Sie Wert auf eine zielgruppenorientierte Darstellung und Vermittlung der Inhalte – das überzeugt und räumt Zweifel aus.
  4. Versehen Sie Bilder mit einem ergänzenden Text, um die nicht sichtbaren Inhalte zu erläutern.
  5. SEO hin und Conversion her – bleiben Sie bei den Tatsachen.

 

Tipps und Tricks für Online-Redakteure auf der IICO on tour

Mit der IICO on tour geht der erfolgreiche IICO Kongress aus Berlin auf Deutschlandtournee.
4 Städte bereist der Kongress mit seinen Referenten und Organisatoren in den kommmenden 2 Wochen.

Referenten sind neben mir:

Prof. Kreutzer, Professor für Marketing an der Berlin School of Economics and Law und Marketing und Management Consultant sowie
Björn Kunze, Marketing Director und
Christian Marc Arnold, Leiter Pre-Sales von Infopark.

Während sich die Kollegen mit den Themen Web-Strategie und Web-Marketing beschäftigen und aktuelle Trends aufarbeiten ist mir der Part zum Thema Web-Content zugedacht.

In rund 60 Minuten leiste ich dabei einen Rund-um-Schlag. Text-Usability, SEO und Conversion mit den Möglichkeiten des Online-Redakteurs.

Jeden Themenblock beende ich mit einer Checkliste zur direkten Umsetzung der Vortragsinhalte im Arbeitsalltag. Abschließend erläutere ich die Einbindung von Video für SEO und Conversion.

 

Die Termine und Orte, Start jeweils um 13.00 Uhr.

Hamburg: Dienstag, 11.10.2011
Radisson Blu, Marseiller Straße 2, 20355 Hamburg

http://www.radissonblu.de/hotel-hamburg

Düsseldorf: Donnerstag, 13.10.2011
Steigenberger Parkhotel, Königsallee 1a, 40212 Düsseldorf

http://www.steigenberger.com/Duesseldorf

Frankfurt: Montag, 17.10.2011
Marriott Hotel, Hamburger Allee 2, 60486 Frankfurt

http://www.marriott.de/hotels/travel/fradt-frankfurt-marriott-hotel/

München: Donnerstag, 20.10.2011
Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski, Maximilianstraße 17, 80539 München

http://www.kempinski.com/de/munich/Seiten/Welcome.aspx

Tickets zu 165 EUR.- und weitere Infos.

Streitthema SEO-Texte

Ich bin es leid. Ermüdende, eindimensionale Betrachtungen und Kommentare, die nicht besser sind.

Christian Jakubetz schreibt in seinem FAZ-Blog zum Thema SEO-Texte. Als wären alle Inhalte die SEO-Ansprüche erfüllen wertlos oder wie in den Kommentaren zu lesen “ohne Gehalt”. Na, prima.

Ich lade hier ein, die Links aller Kommentarschreiber näher zu betrachten – die Damen und Herren, die dort am lautesten schreien und in das Lied der SEO-Gegner einstimmen, nutzen suchmaschinenoptimierte Texte auf Ihren Websites und holen sich gleich noch den passenden Link aus einem FAZ-Blog dazu. Sehr schön – vorne hui und hinten pfui.

Konstruktiv wäre eine Auseinandersetzung mit Schreibmethoden, die ähnlich wie journalisitische Darstellungsmethoden gelernt werden und dann, von Autoren angewendet, Lesern und Verlagen nutzen. Mein Semantisches Lückenmodell versucht diese Balance zwischen Leser und SEO zu erreichen.

Wäre eine differenzierte Betrachtung nicht eher hilfreich, um die Grenzen für SEO-Texte zu definieren – übrigens: Bereits 2006 hat Steve Lohr von der NYT zu diesem Thema geschrieben und ich halte den Beitrag wirklich für lesenswert. Also, liebe SEO-Text-Laien – mal drüber nachdenken… Ohne Reichweite macht das Schreiben bestimmt viel mehr Spaß.