Archiv für 'Praxistipps für Online-Redakteure'

Redigieren – aber richtig!

„Publish first, edit later“ – dieses Prinzip gilt in vielen Online-Redaktionen. Die Zeit ist oft knapp und Redigieren gilt ohnehin oft als undankbare Aufgabe. Dabei ist sie eine der wichtigsten im gesamten Redaktionsprozess. Denn wer redigiert, muss nicht nur fit in Rechtschreibung und Kommasetzung sein. Er braucht eine ganze Reihe an Fähigkeiten, um aus einem unklar aufgebauten und holprig formulierten Manuskript einen lesenswerten Artikel zu machen. Diese 9 Tipps helfen beim richtigen Redigieren.

1. Problem Medium.

Als Redakteur sollten Sie immer im Hinblick auf die Zielgruppe des jeweiligen Mediums redigieren. Ein Thema muss unterschiedlich aufbereitet werden, je nachdem ob es in einem Mitarbeiterportal, dem Online-Auftritt einer Lokalzeitung oder eines Fachmagazins erscheint.

2. Problem Thema.

Autoren neigen dazu, die Wertigkeit eines Themas zu überschätzen. Deshalb sollten Sie als Redakteur dem Autor bei der Einschätzung des Themas helfen. Welche Relevanz hat das Thema? Welches ist das geeignete Ressort? Welchen Umfang nimmt er ein?
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Blogs: Wie nenne ich mein …?

Wenn man über Anglizismen redet oder schreibt, kommt immer der Hinweis, statt der englischen lieber deutsche Wörter zu verwenden. Natürlich kann ich die Klagen über hässliches “Denglish” nachvollziehen und in vielen Fällen gibt es eine schönere deutsche Variante. Tatsache ist aber auch, dass es gerade im Online (Englisch!)-Bereich eine Menge englischer Wörter in die Umgangssprache geschafft haben.

Deutsche Wörter haben es hier sehr schwer oder wirken künstlich, wie ich schon in dem Artikel “Twitter – Wie nenne ich mein…” feststellen musste. Tweet, Twitter, follower, following, hashtag – übersetzen oder lassen? Anglizismen sind nicht sonderlich elegant, aber übersetzen klappt auch nicht immer – auch wenn einige kreative Vorschläge für eine deutsche Entsprechung gemacht wurden. Mal schauen wie’s beim Blog-Vokabular aussieht:

Der/die/das Blog
Diese Diskussion ist so alt wie das Bloggen selbst: Heißt es nun „der“ Blog oder „das“ Blog? Während die Blogger der ersten Stunde oft auf „das“ Blog beharren, kursiert in der deutschen Blogosphäre ebenso häufig auch „der“ Blog.
Mit dem ersten Eintrag im Duden, der letzten Instanz in Zweifelsfällen deutscher Sprache  wurde es 2006 offiziell: Man darf sowohl „das“ als auch „der“ Blog sagen (wobei „der“ nur Rang 2 einnimmt).
Logisch: Bei einem englischen Wort gilt der Artikel der Eindeutschung: Wer Weblog mit „Notizblock“ übersetzt statt mit „Logbuch“, der darf mit Segen des Bibliographischen Instituts in Mannheim auch „der“ Blog schreiben.

Post
Das habe ich gestern gepostet” – als Verb wird “post” oft verwendet, als Substantiv haben sich jedoch deutsche Wörter wie Beitrag, Eintrag oder Artikel durchgesetzt. Das Problem liegt hier vielleicht an der Nähe des Wortes im deutschen Sprachgebrauch zum großen gelben Briefunternehmen.

Kommentare
No comments, sondern Kommentare. In diesem seltenen Fall wird tatsächlich am deutschen Vokabular festgehalten. Das mag an der deutlichen Nähe des Wortes zu seiner englischen Übersetzung liegen.

Blogroll
Die Blogrolle. Ein Begriff, der endlich auch im Deutschen funktioniert. Die Umschreibung ist auch verständlich: öffentliche Linkliste zu anderen Weblogs. Wahrscheinlich liegt’s am cool wirkenden Klang des englischen “r”, dass das brave deutsche Wort sich nicht wirklich durchsetzen kann.

Trackback
Frei zu übersetzen am besten mit dem „gegenseitigen Zitat“. Daraus kann man im Deutschen leider kein schönes Substantiv machen. Das liegt wohl daran, dass im Deutschen hier zwei Verben stehen müssten:  “rückverfolgen” und “nachverfolgen“. Es wird wohl bei der englischen Bezeichnung bleiben, weil hier auch die Kraft des Reimes wirkt.

Tag
Tags bieten die Möglichkeit, den Inhalt eines Blogs zu kategorisieren. „Kategorien“ oder „Schlagworte“ wären demnach eine angemessene deutsche Übersetzung. Das Wort „tag“ besticht allerdings durch seine Kürze.

Bei der näheren Betrachtung finde ich sehr interessant, dass sich viele Wörter nicht nur durchsetzen, weil sie besser passen, sondern weil sie klanglich reizvoll sind. Da sich Blogs und deren Vokabular schon etabliert haben, glaube ich nicht, dass sich hier deutsche Wörter weiter durchsetzen. Aber wenn Sie bessere Vorschläge haben, fände ich die natürlich sehr interessant!

Anglizismen: So macht man es richtig (4)

Verben

Verben sind in Bezug auf Anglizismen  eine Klasse für sich. Durch die verschiedenen Zeitformen und Konjugationen kommt es bei (d)englischen Verben oft zu großer Verwirrung. Auch hier gilt: Halten Sie sich in erster Linie an die deutschen Regeln. Konjugieren Sie wie gewohnt und setzen Sie Hilfsverben nach Gefühl ein.

  • Sollte Ihnen ein Hilfsverb einer Vergangenheitskonstruktion dennoch absolut fehl am Platz vorkommen, umgehen Sie das Hilfsverb einfach.
    Beispiel: Statt „Ich habe die Webseite gerelauncht“ oder „Die Website ist gerelauncht“ könnten Sie die Konstruktion ersetzen, indem Sie ein Nomen einsetzen: „Der Relaunch-Vorgang der Webseite ist abgeschlossen“
  • Große Fragezeichen stellen auch immer wieder die vermeintlich trennbaren Zusammensetzungen dar. Auch hierbei sollten Sie das Gefühl entscheiden lassen – oder sich für die Variante mit der besseren Verständlichkeit entscheiden.
    Beispiel: „Ich downloade die Datei“ ist  wahrscheinlich etwas eleganter als „Ich lade die Datei down“. Die beste Variante in diesem Fall „Ich lade die Datei herunter“?
  • Oft stellt sich auch die Frage, ob man ein englisches Verb im Deutschen nach englischen Regeln konjugieren sollte. Wie immer sollten Sie sich ans Deutsche halten.
    Beispiel „Gepostet“, „Recycelt“, „gesurft“, „gecancelt“
    Aber wie soll es auch anders sein – natürlich gibt es Ausnahmen. Für diese gibt es auch wie immer keine festen Regeln. Auch hier sollte eher wieder das Gefühl entscheiden.Beispiel: „getimt“ oder „getunt“ wäre kaum zu verstehen, „getimed“ und „getuned“ macht durchaus mehr Sinn.
  • Bei Verben die auf Konsonanten enden, ist meist nicht klar, ob dieser verdoppelt werden muss oder darf. Hierbei solllten Sie sich am Englischen Gerundium orientieren.
    Beispiel: „reset – resetting“ – Also auf (D)englisch: „das Resetten“, „scan – scanning“ – also auf (D)englisch: „Das Scannen“

Richtige Schreibung

  • Auch für die Groß- und Kleinschreibung gelten im Großen und Ganzen die deutschen Regeln. So werden Nomen groß geschrieben, Verben klein usw. Beispiel: „the scanner“ aber „Der Scanner“
  • Bei zusammengesetzten Substantiven sollten Sie auf Binderstriche verzichten. Dies gilt für mehrsprachige Kombinationen wie zum Beispiel  „Designschule“ „Webanwendung“ genauso wie für einsprachige Kombinationen wie „Webdesign“ und „Computerpool“.
    Dennoch ist auch hierfür keine klare Regel gegeben. Wollen Sie etwa einen Teil der Wortkombination besonders hervorheben, bietet sich der Bindestrich wiederum an. Manchmal ist er sogar unerlässlich oder kann bei langen Kombinationen die Lesefreundlichkeit und somit das Verständnis erhöhen.
    Beispiel: „PC-Raum“ „DTP-Programm“ oder „Backupverfahren“ vs. „Back-up-Verfahren“. Entscheiden Sie nach Gefühl und Ihrer Intention.

Wie aus den vorangegangenen Tipps und Beispielen hervorgeht, gibt es in den meisten Fällen keine klare Lösung. Deshalb bietet es sich tatsächlich an, die oben genannten Fehlerquellen geschickt zum umfahren und das Gefühl entscheiden zu lassen. Die eleganteste Lösung ist im  Zweifel immer, nach einer deutschen Entsprechung zu suchen – in den allermeisten Fällen funktioniert das.
Erfolgreiches Surfen, frohes Resetten und einen gechillten Arbeitstag!

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Anglizismen: So macht man es richtig (3)

BEUGUNG
Neben Geschlecht und Artikel birgt die Beugung von Nomen, Adjektiven, Verben und Zeitwörtern ebenfalls viele Fehlerquellen. Grundsätzlich gilt: Auch englischstämmige Wörter werden gebeugt. Dennoch gelten auch bei der Beugung von Wörtern keine festen Regeln.
1.    Nomen
Einzahl und Mehrzahl

  • Mehrzahlendung ist generell “-s”, wie im Englischen. Beispiel: Pools, Benchmarks, Posts, Drinks, Lyrics, Designs, E-Books
  • Es gibt jedoch auch Wörter, bei denen Singular- und Pluralform gleich sind. Beispiel: “der Server“ und “die Server” oder “der Broker” und “die Broker”
  • Ob es “Hobbys” bzw. “Babys” oder “Hobbies” und “Babies” heißt beschreibt ebenfalls keine feste Regel. Würde man das Hobby als deutsches Wort ansehen, würde es im Plural zu „Hobbys“ werden. Versteht man es als rein englisches Wort bleibt es in seiner englischsprachigen Pluralform: „Hobbies“. Dieser Fall ist nicht so einfach zu lösen – man sollte aber, sobald man sich für eine Schreibweise innerhalb eines Textes entschieden hat, auch dabei bleiben.

Genitiv

  • Genitivendung ist generell “-s
  • Sind Sie sich dennoch über die Genitivform nicht sicher, lässt sich der Genitiv umgehen, indem Sie Wortzusammensetzungen benutzen oder ein “von” einsetzen. Beispiel: statt “wegen des Words” sagen Sie “wegen des Programms Word” oder statt “aufgrund des Servers und des Intranets” sagen Sie “Aufgrund von Server und Intranet”.
  • Generell gilt auch beim Genitiv: An die deutschen Regeln halten ist meist der richtige Weg.
    Beispiel: Der Einzahl-Genitiv weiblicher Nomen entspricht dem Nominativ:
    „Die Disc – wegen der Disc“ – “Die Party – wegen der Party“
  • Männliche und sachliche Nomen hingegen bekommen das “-s”: “der Server – wegen des Servers”, “der Router – wegen des Routers”, “das Intranet – wegen des Intranets”.

2.    Adjektive

  • Englische Adjektive lassen sich eigentlich nicht beugen. In diesem Fall sollten Sie das Adjektiv in einem Nebensatz bringen.  Beispiel:”der getunede Motor” – “der Motor, der getuned ist”.  Oder viel einfacher: Den Anglizismus vermeiden. Beispiel: “Der getunede Motor” – “Der frisierte Motor”.
  • Anders verhält es sich bei Adjektiven, die bereits eingedeutscht sind, das heißt, wenn sie bereits mit deutschen Endungen verwendet werden. Beispiel: „das recycelte Papier” oder “die stylische Jeans”.

Anglizismen Teil 1: Einführung

Anglizismen Teil 2: Geschlecht & Artikel

Nächste Lektion: Beugung – Verben

Anglizismen: So macht man es richtig (2)

Geschlecht & Artikel
Während man sich bei lateinischen Fremdwörtern oft an der Endung orientieren kann, welcher Artikel der richtige ist, gestaltet sich das bei Anglizismen um einiges schwieriger. Was kann man also tun, um Fehler zu vermeiden?

  • Nachschlagen: Der Griff zum Wörterbuch scheint in diesem Fall merkwürdig- dennoch sind bereits viele Fach-Anglizismen in den deutschen Wörterbüchern vorhanden.
  • Oft wählt man den richtigen Artikel nach Gefühl. Wieso das so ist? Der Artikel für Wörter wie „Cowboy“ oder „Stuntwoman“ ergibt sich aus dem natürlichen Geschlecht – Der Junge und die Frau. Deshalb wählen wir automatisch „Der“ für Cowboy und „Die“ für Stuntwoman.
  • Bei den meisten Anglizismen orientiert sich der Artikel an der deutschen Übersetzung oder dem deutschen Synonym. Wollen wir etwa einen bestimmten Artikel für „Story“ finden, orientieren wir uns am Deutschen. „Die Geschichte“ – deshalb heißt es „die Story“.
  • Weitere Möglichkeit der Artikelwahl ist die Gattung, in die das Wort fällt. Spricht man etwa von „Whiskey“ oder „Cocktail“, wäre „Der“ der richtige Artikel. „Der“ ist der Artikel des Gattungsbegriffs „Alkohol“ und wird deshalb auch für die untergeordneten Begriffe verwendet: „Der Whiskey“ und „Der Cocktail“

Sollten Sie dennoch Zweifel daran haben, ob Sie mithilfe Ihres Sprachgefühls den richtigen Artikel gewählt haben, versuchen Sie einfach dem Problem aus dem Weg zu gehen:

  • Benutzen Sie statt dem Singular den Plural oder verwenden Sie Aufzählungen.
    Beispiel: „Die Server befinden sich in der unteren Etage der Uni.“ Oder „Server, Drucker und Rechner funktionieren nicht.“
  • Oder noch einfacher: Vermeiden Sie den Anglizismus.
    Beispiel: Statt „Ich suche den Service Point“ sagen Sie „Ich suche den Info-Schalter“.

Nächste Lektion: Beugung

Anglizismen Teil 1

Texten für das Internet – ein Thema geht um die Welt (2)

Mark Biernat aus New England (CT/Boston) lebt und arbeitet in Krakau, Polen. In seinem Blog hat er einen kleinen Beitrag zum Texten für das Internet verfasst. Den Beitrag stelle ich gerne im Rahmen unseres Content Strategy Network: CSN vor.

Nach unserem Post in dieser Serie aus Katar – nun also der Blick zum Nachbarn in Polen.

Texten für das Internet in Polen

Texten für das Internet in Polen

Mark schildert ein kleines Experiment. In einem A/B-Vergleich hat er seine Erfahrungen Web-Texten gemacht.
Zusammengefasst schreibt er:

  • Klar und einfach schreiben
  • Weissraum schaffen
  • Verständlich schreiben
  • Leserführung und -orientierung bieten

Auf dem Blog gibt’s für meinen Geschmack etwas zu viel Werbung – aber gegen seine Erkenntnisse gibt’s nichts einzuwenden.

Anglizismen: So macht man es richtig (1)

Im Zeitalter von Wörtern wie Benchmark, CEO, Download und Account oder aber auch Software, E-Business und Claim haben Redakteure immer wieder die gleichen Schwierigkeiten: Welche Regeln gelten für Anglizismen in deutschen Texten? Heißt es „wegen des Intranets“ oder „wegen des Intranet“? Sagt man „der Channel“, weil es im Deutschen auch „der Kanal“ ist? Und wie wird eigentlich Hobby in der Mehrzahl wirklich geschrieben?

Um die Benutzung von Anglizismen im deutschen Sprachgebrauch kommt niemand mehr herum.

Deshalb ist es umso wichtiger sich genauer damit auseinander zu setzen. Zum Einen gibt es bisher nur wenige Regeln für den richtigen Gebrauch, zum Anderen werden diese wenigen Regeln meist missachtet. Außerdem haben sich viele falsche Schreibweisen bereits eingebürgert und werden oft gar nicht mehr als fehlerhaft erkannt.

Hilfe gibt’s im Netz
Das Fachportal für technische Dokumentation hat sich mit den gängigen Fehlern bei der Nutzung von Anglizismen auseinandergesetzt und zeigt Mittel und Wege auf, um möglichen Fehlern aus dem Weg zu gehen.  Es lohnt sich also, dem „Denglisch“ einmal an den Kragen zu gehen und sich mit Schreibweisen der mittlerweile so alltäglichen Anglizismen auseinanderzusetzen. Denn manche Wörter sind einfach nicht mehr aus unserer Sprache wegzudenken. Die Regeln zu kennen allein hilft oft nicht. Vielmehr sollte man sich zunächst den Fehlerquellen bewusst sein. Fehler sind am häufigsten bei der Beugung, der Schreibung und auf der Suche nach dem für das Geschlecht passenden Artikel.
Auch der „Bremer Sprachblog“ des Instituts für allgemeine und angewandte Sprachwissenschaft der Universität Bremen setzt sich mit dem mittlerweile so vertrauten „Denglisch“ auseinander – und neben guter Unterhaltung lässt sich hier auch der ein oder andere Tipp zur Verwendung von Anglizismen finden.

Ein anderer Blogger beschäftigt sich nicht nur mit Schreibweisen sondern  macht sich auch Gedanken über den Sinn des „Denglischen“ – auf „Kraftwort“ findet man zum Beispiel auch Erklärungen, wieso wir statt „Entwicklung“ einfach „Trend“ sagen.

Reglen mit vielen Ausnahmen

Im Hinblick auf Blogs, Artikel und Fachaufsätze lässt sich grundsätzlich sagen: Anglizismen werden behandelt wie deutsche Wörter. Beim Deklinieren genauso wie beim Konjugieren. Ausnahmen gibt es trotzdem – und zwar einige.

In loser Reihe werde ich die  Stolpersteine vorstellen und zeigen, wie man sie elegant umschifft.

Nächste Lektion: Geschlecht und Artikel


Anglizismen Teil 2: Geschlecht & Artikel

Welt am Sonntag: Kritik und Test am Online-Magazin

Das Online-Magazin der Welt am Sonntag ist da. Mein Eindruck nach einem Test: Da ist noch Luft nach oben. Sollte sich nichts tun – würde ich keine 1,50 EUR dafür zahlen. Ein wenig Kritik in der Hoffnung, daß es weiter geht.

Welt am Sonntag Online Magazin - das Team im Screenshot


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Kommas – Welche Regeln muss ein Online-Redakteur kennen?

Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post “Kommas – Basis für gut lesbare Texte” beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur alle Kommaregeln auswendig können muss?

Keine Panik – das ist nicht nötig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie Sätze aufgebaut sind, also Grammatik-Grundkenntnisse mitbringen.

Quelle: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de

Viel hilft viel? Dieses Beispiel für falsche Kommasetzung schickte uns feynschliff. (Foto: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de)


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Facebook in neuem Design – übersichtlich oder überflüssig?

Facebook hat ein neues Design! Die Änderungen betreffen vorrangig die Anzeige von Inhalten und Aktionen aus den Netzwerken der User. Hier die Änderungen auf einem Blick:

Ergänzend zu dem aktuellen Realtime-Life Stream bekommt der Leser im neuen Design eine Top News Liste angezeigt.  Beim Login sieht der User zuerst eine Liste der wichtigsten Neuigkeiten, die sich während seiner Abwesenheit in seinem Netzwerk ereignet haben. Bisher wurden diese Neuigkeiten in der Highlights Liste in der rechten Spalte der Seite angezeigt.

fbnewsfeed2

Zusätzlich bleibt auch der Realtime-Lifestream bestehen, in dem die neusten Ereignisse in Echtzeit angezeigt werden. Auch die Ladezeit soll sich im neuen Design verschnellern.
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