Welt am Sonntag: Kritik und Test am Online-Magazin


Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post “Kommas – Basis für gut lesbare Texte” beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur alle Kommaregeln auswendig können muss?
Keine Panik – das ist nicht nötig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie Sätze aufgebaut sind, also Grammatik-Grundkenntnisse mitbringen.

Viel hilft viel? Dieses Beispiel für falsche Kommasetzung schickte uns feynschliff. (Foto: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de)
Facebook hat ein neues Design! Die Änderungen betreffen vorrangig die Anzeige von Inhalten und Aktionen aus den Netzwerken der User. Hier die Änderungen auf einem Blick:
Ergänzend zu dem aktuellen Realtime-Life Stream bekommt der Leser im neuen Design eine Top News Liste angezeigt. Beim Login sieht der User zuerst eine Liste der wichtigsten Neuigkeiten, die sich während seiner Abwesenheit in seinem Netzwerk ereignet haben. Bisher wurden diese Neuigkeiten in der Highlights Liste in der rechten Spalte der Seite angezeigt.
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Zusätzlich bleibt auch der Realtime-Lifestream bestehen, in dem die neusten Ereignisse in Echtzeit angezeigt werden. Auch die Ladezeit soll sich im neuen Design verschnellern.
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Kommaregeln sind – gähn! – langweilig. Doch bei allem Verdruss über die Richtlinien der Kommasetzung wird oft vergessen, wie hilfreich Kommas sind. Kommas unterstützen nicht nur den Autor dabei, das Geschriebene sinnvoll zu ordnen, sondern sind auch für den Leser, vor allem im Internet, essentiell.
Wer kennt das nicht: Der Text will nicht aus den Fingern fließen. Die Tastatur steht still, der Bildschirm bleibt leer. Oder aber der Text ist kreativlos, langweilig, ohne Pointe. Doch die Schreibblockade lässt sich lösen. Diese 10 Tricks helfen, die Gedanken auf’s Papier zu bringen.
Im letzten Teil (Teil 3) der Überschriften-Serie habe ich die beste Tipps zusammengetragen, die den Leser dazu bringen, Ihren Artikel aus den vielen Angeboten herauszupicken, die ihm im Netz entgegenblinken. Doch die Überschriften müssen nicht nur Anziehungskräfte auf Ihre Leser bewirken, sondern auch auf die Spider und Algorithmen der Suchmaschinen.
GOOGLE – die 5 besten Tipps für SEO-Überschriften
Die Überschrift im Netz muss – wie ich in Teil 2 erklärt habe - …
Eine echte Herausforderung also. Im englischsprachigen Raum sind gute Online-Überschriften ein viel diskutiertes Thema und man findet einige Tipps und Kniffe, die vor allem für Blog-Posts interessant sein könnten.
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Gelten die Regeln für das Schreiben guter Überschriften aus dem klassischen Journalismus auch online? Zumindest gibt es drei wesentliche Punkte, in denen sich die Bedingugen für Leser und Journalisten deutlich unterscheiden.
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Klett bringt die deutsche Rechtschreibung ins Internet, gratis. Pons (in der Hand von Klett) bietet sein Wörterbuch „Deutsche Rechtschreibung“ seit letzter Woche in einer kostenlosen Internet-Version auf seinem Online-Sprachportal www.pons.eu an.
Die Ernst Klett AG bringt dadurch Wind in einen Markt, der über Jahrzehnte klar aufgeteilt war:
„Der Mannheimer Duden-Verlag galt als Instanz in Sachen deutscher Sprache. Die grünen Wörterbücher aus dem Hause Pons waren präferierter Begleiter für Generationen von Sprachschülern.“
Pons hat den Angriff auf Duden mit einer gefeierten und sehr originellen Social Media Kampagne eingeleitet.
Ich habe mir das neue Angebot mal angeschaut:
Aktuell gibt es ein wenig Aufregung um die Wörter “Tweet” und “Twitter”. Das Unternehmen “Twitter” hat nicht nur den Unternehmensnamen als Marke eintragen lassen, sondern auch das Wort “Tweet”. Nach eigenen Aussagen sei gehöre auch “Tweet” eindeutig zur Marke “Twitter”, allerdings werde man die Applikationen, die das Wort “Tweet” im Namen tragen, nicht belangen – im Gegenteil:
In fact, we encourage the use of the word Tweet
OK – im Englischen ist das Vokabular also eher ein Problem des Markenrechts. (Naja nicht nur. Es gibt auch einiges Kurioses: Das Wort “Twitter” leitet sich nicht nur von Tweet ab, sondern bezeichnet auch eine Membran bei einem Wal. Wenn man das weiß, erscheint der von Vögeln gezogenen “fail whale” beim Twitterausfall als eine nette Pointe.)
Im Deutschen kommt bei Twitter das Sprachgefühl ins Wanken. Tweet, Twitter, follower, following, hashtag – übersetzen oder lassen? Anglizismen sind ja nicht sonderlich elegant, aber übersetzen klappt auch nicht immer. Eine deutsche Version gibt es ja nicht – Twitter ist international. Dazu kommen dann noch die Probleme von Beugung, Präpositionen und Zusammensetzungen.
Hier ein paar Gedanken zum Twitter-Vokabular:
Gut, ein Markenname. Hier fallen die Überlegungen zur Übersetzung weg. Es spricht auch auch kein Mensch von Apfel-Computer. Die Schwierigkeit steckt hier bei der Präposition. “Folgen Sie uns bei Twitter” oder “Folgen Sie uns auf Twitter”?
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