Online-Redaktionsmanagement im Web 2.0
Seoline mahnt den Blog Sistrix ab. Wegen eines Userkommentars. Die Frage nach Sympathie und Recht oder dem Online-Redaktionsmanagement im Zeitalter von Web 2.0.
Seoline mahnt den Blog Sistrix ab. Wegen eines Userkommentars. Die Frage nach Sympathie und Recht oder dem Online-Redaktionsmanagement im Zeitalter von Web 2.0.
Ich will es wissen: Der Wirtschaftsfaktor Text ist in der Krise von besonderer Bedeutung – viel unentdecktes Potential, das aber teils erhebliche Einsparungen ermöglicht.
Erste These: Bessere Ausgangstexte senken die Übersetzungskosten.
Welches Unternehmen ist bereit in Zusammenarbeit mit mir eine Untersuchung an deutschsprachigen Ausgangstexten durchzuführen? Die Teilnahme ist kostenlos!
Mit Stift, Fotokamera, Aufnahmegerät, Videokamera und Laptop – so arbeitet der moderne multimediale Online-Redakteur. So der Idealfall. Mit einem solchen Online-Redaktionsmodell wird bei der Welt-Gruppe gearbeitet. Das habe ich im Beitrag “Verlage 3.0? Neue Geschäftsfelder für Content – ein Veranstaltungsfazit” bereits beschrieben. Einen Eindruck davon kann man bei den Welt Debatte-Weblogs gewinnen.
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Ich beschäftige mich mit dem Wert von Kommunikation auf Grund meiner Beratungstätigkeit für Websites im Intranet und Internet. Jetzt gibt es einen neuen Ansatz – Deutschlands wichtigster Blog steht zum Verkauf…
Im vierten und letzten Teil des Interviews wirft der Chefredakteur von jetzt.de einen Blick in die Zukunft.
text-gold.de: Wohin geht die Reise?
Dirk von Gehlen: Ich glaube, dass es dahin geht, dass man Medienmarken haben wird, die auf unterschiedlichen Distributionswegen ihre Glaubwürdigkeit oder ihre Verlässlichkeit transportieren.
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Jetzt.de hat Leser, die “mehr Fragen ans Leben haben als Antworten”. Das Verhältnis Redaktion-Leser bei jetzt.de ist schon immer besonders eng – ein Vorteil im Web 2.0? Wie sieht das Zusammenspiel im Redaktionsalltag aus?
(Fortsetzung – Lesen Sie Teil 1)
text-gold.de: Wenn man die Diskussionen verfolgt, bekommt man den Eindruck, dass Kommentare erwünscht sind. Trotzdem diskutieren Online-Redakteure eher selten mit ihren Lesern. Können Sie sich erklären, warum das bei vielen Online-Magazinen so ist?
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“We´re dealing with puzzles and mysteries” (Sean Dennehy, CIA)
Es ist ein wirklich außergewöhnliches Unternehmen und ein außergewöhnliches Wiki: Intellipedia - das Wiki des US-Geheimdienstes CIA. Über dieses Wiki haben Sean Dennehy und Don Burke – die Leiter des Projektes – vor kurzem auf der “Enterprise 2.0 Conference” in Boston ohne Geheimniskrämereien gesprochen. Hier ihre wichtigsten Grundsätze:
- Work at broadest audience possible
- Think topically, not organizationally
- Replace existing business processes
Gute Vorschläge, finde ich, auch für ganz gewöhnliche Wikis in ganz gewöhnlichen Unternehmen.
“A kind of freak cousin of publishing” – so nennt Pepi Ronalds die Webentwicklungs-Branche und unterstreicht die Rolle der (Online-) Redakteure bei der Entstehung und Betreuung von Web-Sites.
Der Titel dieses Artikels verspricht viel – “The Cure for Content-Delay Syndrome” und hält etwas ganz anderes. Pepi Ronalds – Geschäftsführerin der australischen Webdesign Agentur reactive – hat zwar nicht das Allheilmittel gegen das Phänomen verspätet abgegebener Texte gefunden, dafür hält sie ein aufschlussreiches Plädoyer für den Online-Redakteur. Und hat dabei ganz ähnliche Vorstellungen von seinen Aufgaben und Fähigkeiten wie ich sie habe.
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Wie hoch ist der Aufwand für die Moderation eines Intranet 2.0? Die Frage nach redaktionellem Aufwand und der Effizienzsteigerung in Online-Redaktionen beschäftigt mich immer. Wie kann das Redaktions-Management der Herausforderung kommentierender Kollegen begegnen?
In meinem Vortrag bei den intranet.days in der kommenden Woche am 4. und 5. Juni gebe ich eine erste Antwort auf diese Frage. Erkenntnisse aus Studien – aber vor allem Fakten aus dem Alltag verschiedener Unternehmen bringen Licht in Dunkel. Also – bis Mittwoch.
Viele Studien belegen, dass User die interne Suchfunktion auf Web-Sites im Internet und Intranet häufig nutzen. Die Qualität der internen Suche wird durch die Arbeit der Online-Redaktion maßgeblich beeinflusst.
Wie navigiert ein User auf einer Web-Site? Hält er sich an die vorgegebene Struktur und klickt sich von Kategorie zu Kategorie bis er an der richtigen Stelle ist? Oder ignoriert er die Hilfestellungen von außen, will sofort wissen, wo er das Gesuchte findet und gibt sein Suchwort in die interne Suchmaske ein?
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