Archiv für 'Intranet'

Mobile Intranet für Manager

Aus meiner Erfahrung treiben im Augenblick vor allem Top-Manager die Anstrengungen in den Unternehmen mit Blackberry, Iphone oder IPad ins Mobile Intranet einzusteigen. Ein ShowCase zeigt, wie Führungskräfte das Intranet mobil nutzen können.


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Mobile Intranet – Wer kennt Beispiele aus der Praxis?

Mobile Intranet“  – ein Trend, der schon seit längerer Zeit immer “kurz vor dem Durchbruch” steht. Zu diesem Ergebnis sind wir 2009 mit unserer kleinen Umfrage zum Mobile Intranet gekommen und auch Jakob Nielsen hat bei seinem Report über die besten Intranet 2009 den Erfolg des mobilen Intranet vorausgesagt.

Doch trotz der Begeisterung, habe ich in den Unternehmen noch nicht so viele Beispiele sehen können, wie man das Intranet für den mobilen Zugriff fit machen kann. Deswegen hier ein Aufruf:

  • Kennen Sie Beispiele für Anwendungen oder Applikationen, die  für den Zugriff von mobilen Endgeräten auf ein Firmen-Intranet entwickelt wurden?
  • Kennen Sie ein Intranet, das ein umfassendes Konzept für den mobilen Zugriff hat?
  • Kennen Sie Intranets, die bestimmte Inhalte auf mobile Endgeräte zugeschnitten haben?

Dann melden Sie sich bitte entweder hier mit einem kurzen Kommentar oder direkt per Mail bei mir (saim.alkan[at]aexea.de). Vielen Dank!

Das Intranet: Zukunftsvisionen auf dem Intranet Summit 2010

Stellen Sie sich vor, alle arbeiten mit dem Intranet und keiner merkt’s. Was klingt wie ein philosophischer Ansatz, ist die Zukunftsvision von Stephan Schillerwein, Head of Research der Infocentric Research AG (er führt mit “Intranet Matters” auch ein sehr interessantes Blog zu dem Thema) auf dem Intranet Summit 2010: „Das Intranet des Jahres 2015 wird der Workplace des Mitarbeiters sein.“ Und: „Das Intranet von heute steckt noch in den Kinderschuhen.“ Aber: „Was wir heute im Jahr 2010 entwickeln und implementieren, ist die Basis für morgen.“

Das ist nicht neu, betrachtet man die kurze Entwicklung des Intranets: Am Anfang stand die alleinige Bereitstellung von Informationen. Irgendwann entdeckte die Geschäftsleitung das Intranet als Sprachrohr für Ihre Botschaften. Heute sollen die Mitarbeiter selbst mitreden: Teilnehmen statt teilhaben ist das Prinzip. Morgen, im Jahr 2015, soll das Intranet „Workplace“ werden – der Arbeitsplatz der Mitarbeiter.

Wie sieht diese Intranet-Vision praktisch aus?

Stellen wir uns einen Mitarbeiter namens Müller in fünf Jahren vor. Herr Müller meldet sich per Single-Sign-On an seinem Rechner an. Dort findet er alles, was er braucht:

  • ein realtime Kommunikationstool
  • eine Plattform, auf der er Dokumente gleichzeitig mit einem Kollegen bearbeiten kann
  • einen Kalender, der ihm sagt, wann seine Kollegen Urlaub haben oder in Terminen stecken

Gegen Mittag wirft Herr Müller einen Blick in den Speiseplan und legt vor der Pause noch schnell eine Präsentation für sein Projektteam ab. Kurz vor 17 Uhr bekommt Herr Müller Besuch von seinem Kollegen aus der internen Kommunikation. Der fragt ihn: „Und, wie findest du das Intranet?“ Darauf Herr Müller: „Welches Intranet?“

Collaboration ist die Zukunft

Das Zauberwort heißt „Collaboration“. Dr. Jasmin Top, Managerin Corporate Messages bei der BASF Group bezeichnet den Begriff als „Buzzword“ – Schlagwort. „Collaboration“ ist das neue Trendwort der Branche. Jeder benutzt es, aber kaum einer weiß, was es bedeutet. Sie erklärt:

„Collaboration führt die verschiedenen Kommunikationsmittel wie Blog, E-Mail, Wiki etc. zusammen.“

Konkret heißt das: Die Tools im Intranet müssen zusammengeführt werden. Das ist in erster Linie ein technisches Problem. Womit wir beim Key-Learning des Intranet Summit 2010 wären: Die IT-Abteilung wird in Zukunft unser engster Verbündeter. Das bedeutet: Mit dem ITler kommunizieren, statt ignorieren.

Enterprise 2.0-Forum: Unternehmenskultur entscheidet

Auf dem Enterprise 2.0-Forum stehen die Potentiale und Herausforderungen des Web 2.0 für Unternehmen im Vordergrund. Für aexea hat Heidi-Vanessa Krestel das Forum besucht. Sie schreibt gerade ihre Diplomarbeit für ihr Journalistik-Studium über die Anforderungen von Web 2.0 an die Unternehmenskommunikation. Ein Projekt, das wir bei aexea unterstützen.

Hier ihre Eindrücke von dem Kongress:

Im Mittelpunkt des Enterprise 2.0 Forums am 14. und 15. April 2010 in Köln standen die Ausprägungen von  Social Software, mit Instrumenten wie Blogs, Wikis und Social Networks, die die Kommunikation von Unternehmen zunehmend verändern. Neue Herausforderungen erfordern innovative Ansätze. Erfolgsfaktoren für eine gelungene Kommunikation wurden durch praktische Beispiele aus dem Unternehmensalltag veranschaulicht.

Los ging es am 14. April mit zwei Seminaren zu „Social Messaging“ und „Wikis“, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen der Referenten und Teilnehmer des Enterprise 2.0 Forums.
Am nächsten Tag stellten Kommunikationsexperten verschiedener Branchen Ihre Erfahrungen zu Enterprise 2.0 vor. Dazu zählten Euan Semple (Enterprise 2.0 Experte, UK), Jamil Ouaj (Deutsche Bank), Miriam Schittkowski (HAVI Logistics IS), Rainer Warmdt (Zumtobel Group), Michael Hafner (Erste Bank Group) sowie Susanne Möhrl (Siemens).

Außerdem gab es Executive Roundtables (Diskussionen) zu den Themen User Generated Content, Governance und Business Case. Sie standen unter dem Motto “Social Software als Treiber für das Wissens- und Innovationsmanagement“.

Die Erfolgsfaktoren von Enterprise 2.0

Anforderungen an das System

  • Einfache Suche
  • Einfache und transparente Kommunikation
  • Leichte Benutzerfreundlichkeit / Usability

Anforderungen an Mitarbeiter und Management

  • Mitarbeiter aktiv miteinbeziehen, Beispiel: ein Wiki muss “leben”
  • Management sollte Enterprise 2.0-Instrumente unterstützen und genügend Ressourcen zur Verfügung stellen, z.B. Arbeitszeit der Mitarbeiter
  • “Wiki-Gärtner” (Admins) sollten Wiki regelmäßig pflegen

Mein Fazit: konservative Unternehmenskultur als Stolperstein

Unternehmen erkennen immer stärker, wie wichtig Enterprise 2.0 für die Kommunikation ist, Tendenz steigend. In der Praxis gibt es aber noch Stolpersteine, wie zum Beispiel der Einsatz von Enterprise 2.0 in konservativen Unternehmen, in denen Mitarbeiter erst motiviert und überzeugt werden müssen, neue Technologien in die tägliche Kommunikation zu integrieren.
(Heidi-Vanessa Krestel)

Intranet-Konvent 2010 – Portale: Fakten, Trends und Thesen

Der Arbeitskreis-Intranet trifft sich zum jährlichen Intranet-Konvent unter dem Schwerpunktthema Intranet-Portale. 35 Experten tauschen sich aus unter anderem die Gäste von e-spirit, Lightwerk und Heraeus sowie die Teilnehmer aus vielen Unternehmen.

  • Im Rahmen der Diskussion fragt e-spirit provokativ “Muss ein SAP-Portal hässlich und starr sein?” und zeigt Live wie es auch funktioniert – sehr schöner Einblick.
  • Veikko Wünsche von Lightwerk wird die Prozesseinbindung am praktischen Beispiel mit Typo3 präsentieren und
  •  Heraeus gibt einen Einblick in die Collaborations-Welt mit Sharepoint. 

Wir haben unsere aexea Intranet-Trends von 2008 zum dritten Mal analysiert und überprüft:

  • Das Intranet ist überall verfügbar – u.a. mobiler Zugang
  • Die Suche wird besser – aktuelle Entwicklungen in der Visualisierung von Suchergebnissen
  • Alle machen mit! - Social Media im Intranet
  • Ein zentraler Zugang – die Idee des Portals
  • Bewegte Bilder – auch im Intranet schreitet die Idee voran.
  • In den Workshops am Nachmittag wird in 4 Gruppen gearbeitet.

    1. Strukturen und Kulturwandel
    2. Inhalte im Intranet
    3. Portal
    4. Personalisierung

    Ein toller Austausch in offener Atmosphäre – die Intranet-Verantwortlichen schafften in der  Zusammenarbeit seit mehr als 3 Jahren ein vertrauensvolles Miteinander… ich freu’ mich schon auf den nächsten Arbeitskreis!

    Lesenswert in diesem Blog:
    Der Intranet-Konvent 2009
    Nielsens Intranet Trends 2009

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (3)

    Jakob Nielsen hat bei seiner Bewertung der Intranets für das Jahr 2009 einige interessante Aspekte aufgegriffen – hier der letzte Teil :

    6.) Umgang mit unvorhergesehen Notfällen

    Etwas überraschend – aber um so aufschlussreicher: Viele Intranets haben Einrichtungen, die bei Notfällen für die Sicherheit der Mitarbeiter eingesetzt werden können. Wie etwa Warnhinweise, die aufgehen oder sogar einen eigens dafür eingerichteten Notfallbereich, wo wichtige Informationen vorgehalten werden.

    7) Trends bei Funktionalität und Usability

    Jakob Nielsen identifziert die Intranet-Trends als Langzeitrends, die schon in den vergangen Jahren aufgetreten sind:  der Einsazt von SharePoint, Personalisierung, eindeutiger Workflow, Verbesserung der Suche, Card-Sorting zur Strukturierung des Intranet und der Versuch den ROI des Intranet zu messen.

    Das Fazit von Jakob Nielsen für 2009:  Das Intranet-Design wird erwachsen.

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (1)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (2)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (2)

    Hier geht es weiter  mit Jakob Nielsens Erkenntnissen für das Intranet 2009:

    3) Social Media  deutlich auf dem Vormarsch

    Bei keinem Gewinner fehlten die sozialen Elemente in den Intranets. Ganz gleich, ob selbst gepflegte Profilseiten oder Werkzeuge zur Zusammenarbeit an Projekten – die Mitarbeiter sind gefragt, sich aktiv in das Intranet einzubringen. Das scheint inzwischen besser zu klappen – allerdings zeigen die Belohnungssysteme, dass die Beteiligung immer noch die größte Schwachstelle hierbei ist.

    4) Chefblogs mit menschlicher Note

    CEO-Blogs sind schon länger im Trend, die Besonderheit in diesem Jahr, ist, dass die Chefs vermehrt Einsicht geben in ihre privaten Interessen und menschliche Seiten. Nun ja, das erfordert wirklich feines Fingerspitzengefühl und ein noch besseres Sprachgefühl. Tippe mal drauf, dass das nicht alle Chefs in gleichem Maß haben. (Eine Beispielsammlung für die wichtigsten Aspekte bei Chef-Blogs hat Toby Ward zusammengestellt – hier geht’s allerdings um externe Blogs)

    5) Keine Veränderungen ohne User-Feedback und internem Marketing

    Fast jedes Intranet lässt sich verbessern, doch nicht selten stehen die Mitarbeiter Änderungen sehr skeptisch gegenüber. Um die Widerstände nicht zu groß werden zu lassen und die Änderungen an den Bedürfnissen der Mitarbeiter auszurichten, haben viele der Gewinner, die Mitarbeiter bei den anstehenden Verbesserungen mit ins Boot geholt.

    Doch es scheint es, dass die Mitarbeiter Innovationen nur zögerlich akzeptieren. Deswegen rühren einige Unternehmen intern die Werbetrommel für ihr Intranet. Das Spektrum reicht von Werbefilmen, über E-Mail-Aktionen, Poster und Roadshows. Hier entwickeln einige Intranet-Teams große Phantasie.

    (Fortsetzung folgt)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (1)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (3)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (1)

    Europe zero points – Europe zéro points – Europa null Punkte. Kein einziges Intranet aus Europa schafft es unter die ersten zehn der Jakob-Nielsen-Usability-Bestenliste 2010. Klar ist seine Auswahl  USA-zentriert, doch bisher haben die Intranets europäischer Unternehmen immerhin im Schnitt 1/3 der zehn besten Plätze belegt.

    Doch interessanter als die Platzierungen sind die Erkenntnisse, die Jakob Nielsen aus der Analyse der Bewerber und der Bewertung der Intranets gezogen hat.

    1) Die Intranet-Teams werden größer

    Das durchschnittliche Intranet-Team in diesem Jahr war mit 14 Mitarbeitern besetzt – und damit um 27% größer als noch 2006. Der Anstieg ist wahrscheinlich noch deutlicher, denn 2006 haben mehr große Unternehmen teilgenommen.

    2) Das Intranet wird mobil

    30% der Intranets hatten spezielle mobile Features. Nielsens bewertet diesen Anteil als Zeichen dafür, dass die Intranets den Entwicklungen im Netz hinterherhinken. Die Ergebnisse der aexea-Umfrage zum mobile Intranet diesen Jahres ergaben einen noch kleineren Anteil von Unternehmen, die mobile Angebote in ihr Intranet integriert haben.

    Nielsen schätzt, dass die außerbetrieblichen Erfahrungen der Mitarbeiter mit dem mobilen Internet den Anstoß für die Einführung des mobile Intranet in den Unternehmen geben wird. Die Erfahrungen aus unseren Arbeitskreisen und die Ergebnisse der Umfrage zeichnen ein anderes Bild: entscheidend ist die Unterstützung der Chefetage.

    In Bezug auf die Präsentation der Inhalte und die Anforderungen an das mobile Intranet stimme ich mit Nielsen wieder überein: Es geht nichts ohne spezielle Funktionen, spezielle Aufbereitung der Inhalte und ein spezielles Design. Die Gewinner haben dafür unterschiedliche Strategien eingeschlagen. Ein Unternehmen hat eigene Applikation für das I-Phone gebaut, andere haben spezielle mobile-optimierte Seiten entwickelt.

    (Fortsetzung folgt)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (2)

    Intranets 2009 – Jakob Nielsens Fazit (3)

    Frühstart: MIPO – Intranet-Konferenz im Januar 2010

    Gleich zu Beginn des Jahres steht die MIPO – die Mitarbeiter-Portale Konferenz in Aalen ins Haus. 2 Tage mit einem dicken Programm für einen schmalen Preis – gerade mal 129 EUR will die Hochschule Aalen von Frühbuchern.MIPO10 - Intranet-Konferenz

     


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    Intranet: Personalisierung – 4 grundlegende Fragen

    Die Menge an relevantem Content in einem Intranet ist ein wichtigtes Kriterium für die Qualität eines Intranet. Je mehr Informationen dort zu finden sind, desto besser. Gleichzeitig sind die Informationsmengen ein Problem – zu viele Inhalte machen die Navigation komplex und verwirren die Mitarbeiter.

    Eine Ausweg aus diesem Dilemma kann die Personalisierung des Intranet sein. Das Ideal: Jeder findet nur das, was ihn interessiert. Gleichzeitig findet jeder alles, was ihn interessiert.

    Um sich an dieses Ideal anzunähern, ist es sinnvoll, sich ein paar grundlegende Fragen zu stellen:

    1 Welche Zielgruppen gibt es?
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