3. text-gold-Adventskalender: Tür 23
Ein Schreibpool der feinen Art: Artikel und Diskussionen rund um Informationsarchitektur und Usability . Fleiß und gute Beiträge werden mit Reputationspunkten belohnt. Kommentieren ist sehr erwünscht.
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Bengalisch, Arabisch oder Russisch – die Jury, die die diesen Blog-Award vergibt ist interational und versteht viele Sprachen. Vorschläge kann jeder machen, abstimmen auch – die Jury entscheidet am Ende.
Früher hat man das Magazin hunderte Male durchgeblättert, bis es ganz abgegriffen war. Heute twittert die Redaktion “Zentralorgans der Pop-Intelligenz” (SPIEGEL) ganz unterhaltsam. Times they are a-changing.
Nach einem Twitter-Skandal im Frühjahr diesen Jahres wurde der Job des Social Media Editors bei der New York Times geschaffen. Über Twitter wurden Interna aus einem Meeting nach außen getragen. Das geschah zu einem Zeitpunkt, als die Journalisten der Times angehalten wurden die neuen Kanäle für ihre Arbeit zu nutzen. Ein Dilemma, das sich nach Meinung der New York Times nicht allein mit Social Media Guidelines lösen lässt.
Jennifer Preston sollte hier in die Bresche springen und die Social Media Aktivitäten kontrollieren und koordinieren. In einem Interview beschreibt sie Ihr Selbstverständnis und Ihre Rolle als Social Media Redakteurin:
Sie sieht sich als Ansprechpartner für Social Media im Newsroom für die Fragen der Journalisten. Gleichzeitig will sie Social Media Experten innerhalb und außerhalb der New York Times zusammenbringen. Ihr Ziel ist es den Journalisten den effektivsten und besten Weg zu zeigen, wie sie Social Media für ihre Arbeit einsetzen können und wie sie mit den Lesern auf den Social Media Websites am besten kommunizieren.
Zu ihren Aufgaben gehört es, am Puls der Zeit zu bleiben, was Social Media betrifft und die New York Times darüber auf dem Laufenden zu halten.
In einer Jobbeschreibung werden ihre Partner genannt. Sie soll zusammenarbeiten mit:
Aus den Aussagen wird deutlich, dass Jennifer Prestons Auffassung eines Social Media Editors wenig Handfestes hat, sondern mehr in Richtung Symbolfigur geht. Doch sie sieht vor allem ein großes Entwicklungspotential in ihrer Arbeit:
I expect that my role will evolve over time as more and more of our journalists (by journalists, I am including bloggers, technologists, web producers) become more familiar with the benefits of using various social media sites.
(Fortsetzung folgt)
Teil 1 von Social Media Redakteur – ein neues Arbeitsfeld für Online-Redakteure
Nicht viele Worte, nicht viele Striche – aber alles Wichtige rund um Web 2.0, IT und “clouds” erklärt.
Halbzeit im Adventskalender. Heute gibt’s Musik – mehr als ein Internetradio und kaum vorstellbar ohne tausende Musikfans, die hier mitmachen.
Eine winzige Küche in New York – die schönsten Fotos und allerbesten Texte.
Kein Wunder, dass es zu den gerösteten Birnen mit Vanille über 170 Kommentare gibt. Ein mindestens 3-Sterne-Blog.
Kein passendes T-Shirt im Schrank und weit und breit kein originelles zu finden? Schnell ein eigenes entwerfen und im eigenen Online-Shop anbieten.
Es war ein wichtiges Thema der Eröffnungstages des World Newspaper Congress, der vor einigen Tagen in Hyderabad stattfand:
Welchen Einfluss haben Social Media auf die journalistische Arbeit und wie beziehen die Journalisten sie in ihre Arbeit mit ein? Gibt es in den Redakteuren schon Spezialisten mit dem besonderen Arbeitsauftrag “Social Media?”
Es gab einige eifrige Befürworter für die Einbeziehung von Social Media in die Redaktionsarbeit. Die Stichprobe unter den anwesenden Redakteuren zeigte allerdings, dass in den wenigsten Redaktionen spezielle Social-Media-Redakteure sitzen.
Doch einige große Medienhäuser aus dem englischsprachigen Raum haben ihren “Social Media Editor” mit einiger Medienaufmersamkeit eingestellt.
Für die New York Times besetzt Jennifer Preston seit Juni 2009 diese Stelle. Bei ihrem Eintritt gab es vor allem Diskussionen darüber, ob ein Social Media Redakteur einen Twitter-Account haben sollte. Preston hatte zu diesem Zeitpunkt keinen und ihr wurde vorgeworfen, sie könne keine Social Media Redakteurin sein, wenn sie keine Affinität zu Facebook, Twitter & Co habe. Inzwischen hat Preston über 1000 Tweets und 17 000 Follower – sie hat also aufgeholt.
Im Herbst hat auch die BBC eine Stelle für einen Social Media Redakteur geschaffen, seit Ende November ist Alex Gubbay der erste Spezialist bei der BBC – tritt seine Stelle aber erst im Januar 2010 an. Anders als bei seiner Kollegin, deren Qualifikation für diesen Job darin bestand, eine gute journalistische Ausbildung zu haben, hat Alex Gubbay das Sportblog der BBC betreut. Kein Neuling in Social Media also.
Doch wozu brauchen diese Medien einen Social Media Editor? Mary Hockaday, Chefin des BBC-Newsroom, sieht in erster Linie die Beziehung zu den Lesern als Kerngeschäft:
The way audiences consume and interact with news is changing. New social media platforms allow audiences to get, share and comment on the news, and are becoming distribution channels in their own right. Alex will lead our work in this area to build an open relationship with our audience, and make sure our distinctive journalism reaches as many people as possible.
Hört sich gut an – doch was heißt das im Arbeitsalltag? Wie schätzen die beiden neugebackenen Social Media Redakteure ihre Rolle und ihre Aufgaben ein?
(Fortsetzung folgt)
Was Sie auf der nächsten Party anziehen sollen? Sie können natürlich Ihre beste Freundin anrufen. Oder die Vorschläge vieler Userinnen durchschauen – die schicksten Outfits zusammengestellt von hunderten (tausenden?) von besten Freundinnen finden Sie hinter dieser Tür.
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