Archiv für Mai, 2014

Welt mit Mobile Update – verbesserte Lesbarkeit

Die mobilen Webseiten von Tageszeitungen habe ich in Text-Gold.de bereits die Lesbarkeit untersucht. Heute morgen beim Lesen sind mir die neuen Layouts der Welt aufgefallen.


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Leseverhalten am Bildschirm – Gibt es etwas Neues? (1)

Das T-Shirt können alle Internet-Surfer tragen, denn es zeigt den  Kernsatz für das Leserverhalten am Bildschirm: User lesen keine langen Texte.  Das galt seit Erfindung des Computers – aber hat  sich bis heute etwas verändert? Vor zwei Jahren gab es Hinweise, dass das Lesen am Tablet und Kindle etwas störungsfreier verläuft als am normalen Computerbildschirm.

Neue User-Generation bevorzugt den Bildschirm

Und tatsächlich scheint sich ein Generationenwechsel anzubahnen: Die Ergebnisse einer Studie  in Großbritannien, bei denen fast 35 000 acht bis 16-jährige teilnahmen, zeigen, dass die junge Generation lieber am Bildschirm liest als Gedrucktes. 52% zogen den Bildschirm vor, 32% lieber gedruckte Texte, der Rest war unentschieden. Die Vorliebe ergibt sich aus dem Alltag der Kinder: 39% lesen täglich am Computer und nur 28% lesen täglich gedruckte Texte. Ein anderes Ergebnis der Studie bringt mich zum ersten Posts dieses Blogs zurück: Die neue Mode aus Japan, Romane auf dem Handy zu lesen,  konnte ich nur mit den Unterschieden in den Schriftzeichen erklären. Heute gaben  23%  der Kinder an, Romane auf dem Handy zu lesen!

Kleine Bildschirme ermüden Augen stärker – E-Ink und Gedrucktes sind schonender

Man starrt auf den Bildschirm und blinzelt weniger häufig – was schneller zur Ermüdung der Augen führt. Das ist schon länger bekannt. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede  zwischen normalen Bildschirmen und e-Ink-Geräten. Beim Lesen auf dem Kindle und auf Papier blinzelten die Leser etwa gleich häufig, während beim Bildschirm-Lesen die Blinzfrequenz wesentlich geringer ist, wie eine Vergleichsstudie zeigt. Und am anstrengendsten ist es, auf dem Smartphone zu lesen. Hier kommt dazu, dass die Smartphones so nah ans Gesicht gehalten werden, dass die Ermüdung noch schneller eintritt.  Alles keine guten Voraussetzungen, um sich auf die Inhalte zu konzentrieren.

(Fortsetzung folgt)