Archiv für April, 2014

Roboterjournalismus – Wo sind seine Grenzen?

„Leser können automatisch erstellten Content nicht von Content unterscheiden, der von einem Menschen geschrieben ist“.  So formuliert  Christer Clerwall  ein wichtiges Ergebnis seiner  kleinen Studie zur Bewertung automatisiert erstellter Texte.

Die Robot-Grundsatzdebatte: Was können Menschen, das Roboter nie können werden?

Mit diesem Resultat hätte die Software, die den Text geschrieben hat eine Art „Lese“-Turing Test bestanden. Der britische Informatiker Alan Turing hatte den Test in der Mitte des vergangen Jahrhunderts entwickelt,  um festzustellen, ob eine Maschine ein dem Menschen gleichwertiges Denkvermögen hat. Der Test besteht in einem per Tastatur und Bildschirm geführten Dialog – der Proband muss entscheiden, ob hinter den Antworten eine Maschine oder ein Mensch steckt. Und schon sind wir drin in der Science Fiction-Roboterwelt und in der Grundsatzdebatte, die schon lange geführt wird und immer wieder interessant ist: Wo sind die Grenzen der Maschinen? Was können die Roboter nicht?
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Roboterjournalismus hat Zukunft

„Andererseits sollte niemand davon ausgehen, dass Roboter-Journalismus bloß eine Mode ist, die wieder verschwindet.“  (Prof. Dr. Michael Hess, Leiter des Instituts für Computerlinguistik der Universität Zürich)

(Quelle: PR-Magazin)

Ein solches Statement eines Schweizer Wissenschaftler hat Hand und Fuß und bestätigt meinen Eindruck der Diskussion der letzten Wochen: Es gibt zwar natürlich Journalisten, die befürchten, die Software würde ihre Arbeitsplätze gefährden. Aber es zweifelt eigentlich niemand daran, dass man in Zukunft mit den semantischen Technologien rechnen muss. Ein Überblick über die neuesten Berichte über Roboterjournalismus folgt in Kürze.