Archiv für August, 2012

Onlinemedien auf Erfolgskurs: Das Internet wird mobiler und älter

Das Medium Internet gewinnt in Deutschland weiter an Attraktivität. 75,9 % der Deutschen sind online. Das geht aus der ARD/ZDF-Online-Studie 2012 hervor. Die rasante Entwicklung bei der mobilen Internetnutzung und die Erschließung der älteren Zielgruppe sind die Haupteinflussfaktoren.

Ältere Menschen nutzen das Internet

Ältere Menschen entdecken das Internet als Medium für sich. In der Gruppe der 50-59 jährigen stieg die Nutzungsintensität im Vergleich zum Jahr 2011 von 69,1 % auf 76,8 %. In der Altersgruppe ab 60 Jahre von 34,5 % auf 39,2 %. Hier liegt in meinen Augen ein Markt der von Website-Betreibern noch besser abgedeckt werden kann. Es wird spannend sein zu beobachten, welche Content-Formen sich speziell für ältere Menschen entwickeln und welche Anforderungen sie hinsichtlich Usability und Funktionalitäten an ihre Inhalte stellen.

Mobile Endgeräte auf dem Vormarsch

Die Zeiten, in denen man sich eine Website ohne mobile Optimierung leisten kann, sind endgültig vorbei. Die Studie beweist, dass nicht nur gefühlt immer mehr Menschen mit ihrem Finger über Bildschirme wischen. Der Anteil an Internetnutzern mit mobilen Endgeräten hat seit dem Jahr 2011 kräftig zugelegt. Insgesamt ist der Anteil der Online-User mit Smartphone von 20 % auf 33 % angestiegen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den Nicht-iPhones: Der Anteil hat sich fast verdoppelt, was wohl an der Zunahme der Konkurrenzprodukte auf dem Markt zusammenhängt. Auch der Anteil der Internetnutzer mit Tablet-PCs hat sich verdoppelt.

 

Webtexte schreiben: So geht’s

Gut gemacht! Eine Infografik von Social Triggers visualisiert und erläutert, wie ein Blog-Post idealerweise aufgebaut sein sollte. In der Grafik finden sich einige Regeln für das Webtexten wieder: Mit der Headline ziehen Sie die Aufmerksamkeit des Leseres auf den Artikel. Die Hauptinformation – der „keyinsight“ – steht am Anfang des Textes. „Give people a benefit“ und „trigger an emotion“ sind Schreibmethoden, die auch bei  conversionoptimierten Texten zur Anwendung kommen. Interessant finde ich den Tipp, einen „click to tweet quote“ mitten im Text zu positionieren und zwar nach dem ersten und dem zweiten Versprechen, das man dem User gibt.

Der perfekte Blogpost sollte klar gegliedert und inhaltlich gut strukturiert sein.

SEO ist Teil des perfekten Webtextes

Wenn ich den Begriff „perfect“ im Zusammenhang mit einem Webtext oder Blogbeitrag höre, gehört für mich SEO dazu. Egal ob im Blog oder auf der Website, die relevanten Keywords sollten Sie berücksichtigen. Das nur zur Vervollständigung der Grafik. Für mich ist ein Webtext dann perfekt, wenn er dreierlei Ansprüchen gerecht wird:

1. Er entspricht den Anforderungen des Users.

2. Er wird von der Suchmaschine aufgefunden.

3. Er aktiviert den Leser zu einer Handlung.

Das bezeichne ich als „Dreiklang guter Webtexte“.

So gelingt der Textstart

Wem die Vorlage gefällt, aber der Textranfang eher schwer fällt, kann in diesen drei Ansprüchsgruppen einen Starthilfe finden. Wenn Sie die Anforderungen des Users verstehen möchten, sind die 7 W-Fragen hilfreich. Schreiben Sie sich auf, welche Informationen der Leser zum Verständnis Ihres Themas braucht. Ein Blick in das Google Keyword-Tool bietet vielleicht einen suchmaschinengetriebenen Aufhänger. Wenn Sie sich die Zielsetzung ihrer Seite klar vor Augen führen, fällt es Ihnen leichter einen Text zu schreiben, der den User zu einer Handlung bewegt. Zur Definition der Motive, die ich bei einem Leser ansprechen möchte, arbeite ich gerne mit der Neuromarketing-Map, die Dr. Hans-Georg Häusel in seinem Buch Think Limbic! entworfen hat.