Archiv für Februar, 2012

Panik machen gilt nicht!

Bei der heftig geführten Diskussion um Sinn und Unsinn des Einsatz sozialer Medien in der Unternehmenskommunikation erlebe ich augenblicklich einen zum Teil panisch anmutenden Aktionismus in den Chefetagen deutscher Unternehmen.

Meine Tochter ist auf Facebook

Eine ganze Reihe meiner Beratungsgespräche beginnen im Augenblick mit solchen Aussagen. Natürlich klingt das zum Teil lächerlich und hilflos, wenn mittleres oder oberes Management sich so äußern. Vermutlich ist es unreflektiert und man könnte einem gestandenen Manager daraus einen Vorwurf machen. Soll er doch wieder zu Aufwand-Nutzen-Betrachtungen zurückkehren und bewusst entscheiden was zu tun ist….

Ich möchte dabei durchaus auf die vielfältigen Schwierigkeiten um die ROI-Fragen rund um Social-Media hinweisen, die eine monetäre wie eine nicht-monetäre Bewertung der Unternehmensaktivitäten im Zusammenhang mit Social Media kaum möglich machen. Und obwohl dies in anderen Kommunikations-Maßnahmen vergleichbar schwer ist, sind die dort weniger hitzig geführten Bartungsgespräche durchaus eine Grundlage über Aufwand und Nutzen nachzudenken und dann zu entscheiden.

Das sich der Einsatz von Social Media lohnen kann, bezweifle ich nicht. Ich glaube nur, viele Firmen sind falsch beraten.

Panik überall . Nachdenken nicht erlaubt.

Ein weiteres Zitat… „Mein Telefon steht nicht mehr still – ein Social Media Berater nach dem anderen ruft hier an.“

Die Inhalte der daraus resultierenden Gespräche sind einseitig gefärbt – das ist der Eindruck, den ich bekomme, wenn ich zuhöre. Es werden Branchenvergleiche zitiert. Der unvermeidliche Blick in die USA darf auch nicht fehlen. Und dann werden die größtenteils unwirksamen Aktionen der direkten Mitbewerber dargestellt. Einseitig und unverantwortlich, was Menschen in Verantwortungsposition als Entscheidungsgrundlage durch „Berater“ vorgelegt bekommen.

Panik machen gilt nicht

Ich gebe mein Wissen gerne weiter und ich gebe es im Bewusstsein einer großen Verantwortung weiter. Mein Rat bewirkt in den Unternehmen zum Teil grundlegende Veränderungen.

Panik machen gehört nicht zu meinen Aufgaben.

Ich hoffe wir kehren zu einer ruhigen Betrachtung des Für und Wider von Social Media für Unternehmen zurück. Gerade vor den aktuellen Ereignissen. Facebook und Google machen sich mit Ihren AGBs und den Datenschutzrichtlinien zu unberechenbaren Partnern. Wenn ein Lieferant mit solchen AGBs Zulieferer werden will, muss er offensichtlich Facebook heißen, denn  jeder andere würde des Hauses verwiesen.

Also kehren wir zurück, zu einer reflektierten und ruhigen Diskussion und suchen nach erfolgversprechenden Ideen für Unternehmen für die Nutzung von Social Media.

 

Handbuch Online-PR ist erschienen

Das Handbuch Online-PR von Ansgar Zerfaß und Thomas Pleil ist fertig. Mark-Steffen Buchele und Saim Alkan haben das Kapitel „Websites als Basis der Unternehmenskommunikation im Internet“ dazu beigesteuert. Der Beitrag informiert über die technischen Grundlagen und Arten von Websites, skizziert den Prozess der Inhaltserstellung und beleuchtet unterschiedliche Erfolgsfaktoren für Websites.

Das Handbuch Online-PR ist im UVK-Verlag unter der ISBN 978-3-89669-582-6 erschienen.

 

 

Ergebnisse der Content Studie 2011 liegen vor

Die Auswertung der Content Studie 2011 ist abgeschlossen und zeigt: Online-Redaktionen unterscheiden sich zunehmend – je nachdem, ob sie für ein Intranet oder eine Internet-Website zuständig sind.

Der Titel der aktuellen Content Studie „Emanzipation des Intranets – Collaboration liegt im Trend“ bringt diese Entwicklung auf den Punkt.

Das Zuständigkeitenprofil eines Online-Redakteurs wird immer umfangreicher. Neben den „üblichen“ Tätigkeiten wie Texterstellung und -überarbeitung kommt vor allem der Konzeption einer Website eine immer größere Bedeutung zu. Insgesamt wird von Online-Redakteuren zunehmend Multitasking gefragt. Diese Mehrfachbelastung kann sich negativ auf die Qualität des Contents auswirken.

Unterschiede zeigen sich beim Vergleich der Zuständigkeiten von Internet- und Intranet-Redakteuren. Während im Internet Text- und Suchmaschinenkompetenz groß geschrieben werden, sind Intranet-Redakteure hauptsächlich mit konzeptionellen Aufgaben betraut.

Die Content Studie verdeutlich einmal mehr, dass sich das Berufsbild des Online-Redakteurs sich im Wandel befindet und dass die Anforderungen an Online-Redakteure steigen.

Zum ersten Mal widmete sich eine Content Studie der Collaboration Software Microsoft SharePoint, auf interessante Ergebnisse haben wir bereits hingewiesen.

Der Studienbericht ist ab sofort bestellbar.

Interview mit Saim Alkan zum Text-Automat

Tanja Gabler von der InternetWorld hat mich zum Thema Text-Automat interviewt.

Wie ich finde hat sie sehr gut erfasst wie das System funktioniert und auch verständlich zu Papier gebracht.

Keine langen Worte mehr…. das Text-Automat-Interview 

Nehmen Sie Teil an unserer Mini-Umfrage „Erfolgsfaktoren von Websites“

Die Optimierung einer Website berührt unterschiedlichste Bereiche, darunter Content, Layout und Technik. Doch welcher Faktor ist aus Ihrer Sicht für den Erfolg Ihrer Website am wichtigsten?

Machen Sie jetzt mit bei unserer Mini-Umfrage: http://www.surveymonkey.com/s/XQQ57SN