Archiv für November, 2010

Content Studie 2009/2010 ist da!

Wie bereits vor ein paar Tage angekündigt – die aktuelle Content Studie 2009/2010 mit dem Titel „Internet und Intranet: Spezifische Anforderungen an Online-Redaktionen“ ist jetzt erschienen und auf der der aexea-Website zu bestellen.

Wie der Titel schon aussagt, in diesem Jahr ging es uns darum, die unterschiedlichen Arbeitsweisen von Internet- und Intranet-Redaktionen herauszuarbeiten. Und die Antworten der 272 Teilnehmer zeichnen ein sehr deutliches Bild. In Bezug auf Größe, Organisation und Einbindung in das Unternehmen sind die Unterschiede sehr deutlich, aber was die Arbeitsweise betrifft, gibt es erstaunliche Übereinstimmungen.

Am eindruckvollsten war die Verschiebung der Zuständigkeiten in Richtung Konzeption. Sowohl die Internet- als auch die Intranet-Verantwortlichen  nannten am häufigsten die Konzeption der Website als Zuständigkeiten.

Content Studie 2009/2010: Konzeption der Website steht ganz oben

Das zeigt, dass strategische Überlegungen eine größere Rolle spielen: Content wird nicht mehr nur produziert und veröffentlicht, sondern auch geplant. Die aus den USA stammende „Content Strategy“, also Themensteuerung, nutzerorientierte Aufbereitung von Content oder die Archivierung und Pflege von Websites, hält nun auch in deutschen Unternehmen Einzug.

SEO-Glossar für Online-Redakteure (4)

Fortsetzung von:

SEO-Glossar für Online-Redakteure (3) (I-L)

SEO-Glossars für Online-Redakteure (2) ( C-I)

SEO-Glossars für Online-Redakteure (1) (A-B)

Metatags

Im Header einer HTML-Seite stehen Informationen über die Seite also „Meta-Informationen“. Im Prinzip werden in den Meta-Tags bestimmte Daten über die Seite wie in einem Formular abgefragt. Der User sieht diese Angaben nicht, aber für Suchmaschinen können die Meta-Tags „description“ und „keywords“ eine Rolle spielen.

Metatag „Keywords“

Unter dem Meta-Tag „Keywords“ können die Schlüsselwörter einer Seite aufgeführt werden. In der Urzeit der Suchmaschinenoptimierung war die Pflege des Keyword-Tags das A und O. Wegen Keyword-Spamming und anderen unsauberen Methoden, haben die Suchmaschinenbetreiber diesen Meta-Tag aus ihren Berechungen ausgeschlossen.

Zur eigenen Organisation und Information sollte man diesen Bereich trotzdem plegen und die entscheidenden Schlüsselwörter der Seite hier eingeben.

Off-Page-Optimierung

Sind die Maßnahmen beim SEO, die nicht unmittelbar auf der Website oder im HTML-Code vorgenommen werden. Dafür zu sorgen, dass möglichst viele Links auf eine Seite zeigen (=Linkbuilding, Linkaufbau), ist das oberste Ziel bei der Off-Page-Optimierung.

On-Page-Optimierung

Hierzu gehört alles, was auf der Website oder im HTML-Code vorgenommen werden kann, um die Auffindbarkeit für Suchmaschinen zu verbessern, wie z.B. die saubere Programmierung, die richtige Benennung der Navigation, die Einbindung der Keywords an den richtigen Stellen und vieles mehr.  Hier haben die Online-Redakteure ein großes Wirkungsfeld, denn sie müssen den Spagat schaffen zwischen den Anforderungen des Lesers und den Suchmaschinen-Regeln.

PageRank

Der PageRank ist das Geheimrezept von Google, das die beiden Google Gründer Larry Page und Sergey Brin entwickelt haben. Der PageRank-Algorhitmus bewertet die Link-Popularität einer Website: Je mehr Links auf eine Seite zeigen, desto wichtiger ist die Seite. Und je mehr wichtige Seiten auf diese Seite zeigen, desto höher ist der PageRank. Der Wert geht von 1 bis 10. Der PageRank hat inzwischen an Bedeutung verloren.

Kleine und mittlere Unternehmen aktiver bei Twitter

Lufthansa, Cinemaxx, Otto – in den Twitter-Charts stehen die großen Unternehmen ganz oben – was die Zahl der Follower betrifft. Doch große Unternehmen twittern sehr viel seltener als mittlere oder kleine.

Das ist eines der interessanten Ergebnisse der Content Studie 2009/2010,  die in wenigen Tagen erscheinen wird.  Neben Social Media und Mobile Intranet steht – wie immer bei den Content Studien – die Arbeit der Online-Redaktionen im Mittelpunkt. Und gerade was die Aufgaben und Zuständigkeiten in den Online-Redaktionen betrifft,  gibt es ganz erstaunliche Erkenntnisse.  Wie gesagt, mehr in ein paar Tagen.

SEO-Glossar für Online-Redakteure (3)

Fortsetzung des SEO-Glossars für Online-Redakteure (2) und SEO-Glossars für Online-Redakteure (1)

Indexieren

Das bezeichnet den  Vorgang, wenn eine Seite in den Index der Suchmaschine aufgenommen wird:  Die Software durchstreift das Netz und scannt die Websites und nimmt sie in die eigene Datenbank auf.  Bei der Suchabfrage wird dann nicht das ganze Internet durchsucht, sondern nur die Informationen, die im Index stehen. Bis eine Website indexiert wird, dauert das mehrere Tage oder länger.

Keywords

Schlüsselwörter sind die Verbindungsstelle zwischen Suche und dem gefundenen Inhalt:  Auf der einen Seite sind das die Wörter, die der User in das Suchfeld der Suchmaschinen eingibt – auf der anderen Seite stehen die Wörter, die den Inhalt einer Seite charakterisieren. Nur wenn sie identisch sind, erscheint eine Seite auf der Trefferliste der Suchmaschinen. Wenn jemand nach „Kaffeemaschine“ sucht, dann muss auf der Website an verschiedenen Stellen das Wort „Kaffemaschine“ vorkommen – „Kaffeevollautomat“, auch wenn es faktisch dasselbe ist,  nützt da nicht viel.

Keyword Density / Keyword Dichte

Je häufiger ein bestimmtes Wort im Text vorkommt, desto größer ist die Chance, dass Suche und Seite zusammen passen. Wer über Küchen schreibt, wird vielleicht einmal das Wort „Kaffeemaschine“ erwähnen,  stehen aber Kaffeemaschinen im Zentrum eines Textes, wird das Wort häufiger fallen.  Deswegen ist das Keyword-Vorkommen eines der wichtigsten Ranking-Kriterien überhaupt. Um hier lange Texte nicht zu bevorzugen, wird das Verhältnis von Keywords zur Gesamtzahl der Wörter gemessen. Je höher, desto besser – das war das Motto in den Anfangszeiten der Suchmaschinenoptimierung. Inzwischen sollte die Keyword-Dichte bei etwa 3-8%  liegen (die Einschätzungen gehen in diesem Punkt auseinander) – höhere Werte werden als Spam abgewertet.

KEI (Keyword Effectiveness Index)

Der KEI dient bei der Planung der Inhalte dazu, die Wertigkeit eines Keywords zu messen. Er drückt das Verhältnis zwischen Häufigkeit des gesuchten Begriffes zur Menge der angezeigten Ergebnisse an: Anzahl der Suchanfragen/Anzahl der Treffer = KEI. Je höher der KEI, desto stärker der Suchbegriff. Ein Keyword mit hohem KEI wird häufig gesucht – man hat aber wenig Konkurrenz.

Link-Popularity

Je mehr externe Links auf eine Website führen, desto höher ist die Link-Popularität einer Seite. Die Berechnung der Link Popularity erfolgt bei Google durch einen besonderen Algorithmus, den PageRank (siehe Glossar-Stichwort „PageRank“) .

Linktext

ist der sichtbare Teil des Links. Linktexte spielen bei der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle, da die Suchmaschinen die dort vorkommenden Wörter höher gewichten. Das heißt auf der einen Seite, dass Online-Redakteure bei internen Verlinkungen darauf achten, dass die Keywords im Linktext erscheinen. Bei der externen Verlinkung kann man auf die eingehenden Backlinks nur indirekt Einfluss nehmen.
Hyperlinks sind die wichtigsten Elemente des World Wide Web, da Sie einzelne Dokumente untereinander verknüpfen.
Im Rahmen einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung kommt den Inhalten der Linktexte eine große Bedeutung zu, da die jeweiligen Webseiten unter den im Linktext enthaltenen Begriffen höher gelistet werden.