Archiv für Oktober, 2010

Portalmanagement – Kopf des Intranets

Je besser eine Online-Redaktion organisiert ist, desto klarer sind die einzelnen Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Das gilt auch für das Intranet. Ein erfolgreiches Intranet macht nicht nur die Akzeptanz der Mitarbeiter und die aktuellen und richtigen Inhalte aus, sondern vor allem die ständige Qualitätssicherung in allen Bereichen.

Um dies zu gewährleisten, braucht es eine letzte Instanz – das Portalmanagement. Wie weitläufig der Verantwortungsbereich eines Portalmanagers ist – wird in vielen Unternehmen kaum richtig wahrgenommen.  Er umfasst Aufgaben aus allen Bereichen:

  • Redaktionelle Aufgaben
  • Qualitätssicherung
  • Steuerung
  • Wartung und Weiterentwicklung
  • Marketing
  • Beratung
  • Administration

Kontrolle sichert den Erfolg eines Intranets

Das Portalmanagement sorgt durch ständige Kontrolle der Funktionsfähigkeit, der Inhalte und des Nutzens für einen einwandfreien Ablauf im und um das Intranet. Der technische Bereich nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. Der Portalmanager ist verantwortlich für die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit des Intranets, vergibt Zugriffsrechte und optimiert die Bedienbarkeit.

Außerdem ist das Portalmanagement für die gesamte Kommunikation rund um das Intranet zuständig. Dazu gehören Budgetabsprachen mit den Führungskräften, Bekanntmachung des Portals und vor allem die Kommunikation mit der Zielgruppe, die für die Weiterentwicklung verschiedenster Projekte nützlich ist.

SEO-Glossar für Online-Redakteure (2)

Fortsetzung des SEO-Glossars für Online-Redakteure (1)

Conversion Rate (Konvertierungsrate)

Eine Messgröße im Marketing, die hilft, den Erfolg einer Maßnahme zu beurteilen.  Eine Conversion Rate im Online-Bereich  misst das Verhältnis zwischen der Zahl der Besucher und der Besucher, die etwas auf der Website gemacht haben, wie z. B. sich für einen Newsletter registriert oder einen Kauf getätigt haben.

Deep Links

Links, die nicht auf die Startseite einer Website führen, sondern auf eine Unterseite, einen Artikel, eine Produktseite oder ein Bild. Die Deep Link Ratio gibt den Anteil der Deep Links am gesamten Linkaufkommen in Prozent aus – ein wichtiges Kriterium, um die Qualität des Linkaufbaus einer Website zu beurteilen.

Description (tag)

Die Description st ein HTML-Tag mit dem der Seiteninhalt beschrieben werden soll. Die Description ist für das Google Ranking sehr wichtig:  Hier sollten die wichtigsten Keywords der Seite auf jeden Fall vorkommen – wobei man nur 160 Zeichen Platz hat.  In einigen Fällen wird die Description als Text in der Trefferseite der Suchmaschinen angezeigt.

Duplicate Content

Unter Online-Redakteuren schon lange klar:  Abschreiben ist nicht gut. Jetzt gehen auch Suchmaschinen auf Jagd nach doppeltem Content und „bestrafen“ Seiten, die denselben oder sehr ähnlichen Content haben.

Google Analytics

Kostenlose Software von Google zur Analyse der Zugriffe auf eine Website:  Woher kommen die Besucher? Mit welchem Suchwort wurde nach dieser Seite gesucht? Wie lange bleiben die Besucher? Solche Web-Analytic-Werkzeuge werden auch von anderen Herstellern angeboten.  Datenschutzrechtlich ist Google in Deutschland problematisch.

Headline Tags (Überschriften)

Headline Tags sind HTML-Attribute, die die einzelnen Überschriften bezeichnen. Es gibt Headline Tags von H1 – der Hauptüberschrift – bis hin zu H6. In SEO-Hinsicht spielen die untergeordneten Tags keine (bzw. keine wirklich große) Rolle. Die Hauptüberschrift sollten Sie nach allen Regeln der journalistischen Kunst formulieren und auf jeden Fall das wichtigste Keyword Ihres Textes unterbringen.

SEO-Glossar für Online-Redakteure (1)

Online-Redakteure übernehmen mit dem Texten einen wichtigen Part bei der Suchmaschinenoptimierung einer Seite. Den meisten Redakteuren fällt es in der Regel nicht allzu schwer, die  Keywords suchmaschinengerecht in SEO-Texte einzubauen. Häufig sind ihnen die Wörter aus der SEO-Welt nicht ganz geläufig. Deswegen habe ich ein kleines Glossar zur Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt. Es erklärt die wichtigsten Wörter, die Online-Redakteure verstehen sollten.

AdWords (Google)

Ein Anzeigen-Programm, das Google anbietet.  Man bucht quasi Keyword-Anzeigenplätze (über oder neben der Trefferliste), die eingeblendet werden, wenn nach den besetzten Keywords gesucht wird.

Alt-Tag /Alt-Text

Ist ein HTML-Attribut für Bilder oder Grafiken, das Informationen über Bilder und Grafiken liefert, wenn sie nicht angezeigt werden können. Spezielle Software kann diese Information Menschen mit Sehbehinderung vorlesen. Dieser Text erscheint, wenn die Maus über das Bild bewegt wird.

Authority

Hier geht’s um Glaubwürdigkeit im Netz. Google ist daran interessiert die Websites herauszufiltern, die entweder allgemein oder bezogen auf ihr Themengebiet federführend sind. Wer als Autorität gilt, hat einen Stein im Brett bei Google und kommt leichter auf der Trefferliste nach oben. Die Indizien für Google-Authoritiy:  viele Verlinkung von möglichst unterschiedlichen Seiten – vor allem von Seiten, die selbst eine hohe „authority“ haben.

Body-Text (Body-Copy)

Eine zusammenhängende längere Textpassage – Fließtext.

Backlink

Ist ein Link, der von einer anderen Seite auf die eigene Seite verweist.  Je mehr Links auf die Seite verweisen, desto besser. Ein wichtiger Bereich bei der Suchmaschinenoptimierung ist,  Backlinks zu bekommen.

(Fortsetzung folgt)

Conversion Texte: Überschriften entscheiden!

Die Zahlen, die die Web Arts AG vorlegt, sind Musik in meinen Ohren: Bei einem A/B-Test blieben alle Faktoren gleich, bis auf die Tonalität der Texte. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten lag bei 93%(!).  Dass der Text für die Conversion Rate ein entscheidender Faktor ist, hatten wir ja bei unseren Tests auch festgestellt.

Bei diesem Test wird die Rolle der Überschriften besonders deutlich – vergleichen Sie selbst:
Variante A: (Put an end to sweat marks ) Machen Sie Schluss mit Schweißrändern!

Variante B: ( Feel fresh without a sweat mark)  Fühlen Sie sich frisch ohne Schweißrand!

Genau, Variante A ist die Gewinnerin – es sieht so aus, als ob sie die Lösung des Problems besser anspricht, als Variante B.

Daran angelehnt, einige Überlegungen für die richtige Formulierung der Überschrift bei Conversions-Texten:

  • Inhaltlicher Aufbau: [Call to Action (Handlungsaufforderung)]+ [Benefit (Kundennutzen)]
  • Verb möglichst an den  Anfang (das deutet auf Imperativ hin)
  • Achten Sie auf die Personaldeixis (Sie, du, ich). Sie zeigt nämlich an, dass Sie den Nutzen des Users im Auge haben.
  • Lieber positiv formulieren als negativ. Bei „without sweatmarks“ ist der Bezug zum User noch nachvollziehbar, aber die Verbindung zum Produkt lässt die negative Formulierung offen.

Die wichtigste Regel am Schluss:  Schreiben Sie auf jeden Fall eine Überschrift, denn diese erhöht die  Erfolgsrate um 143%!