Archiv für August, 2010

Mobile Intranet für Manager

Aus meiner Erfahrung treiben im Augenblick vor allem Top-Manager die Anstrengungen in den Unternehmen mit Blackberry, Iphone oder IPad ins Mobile Intranet einzusteigen. Ein ShowCase zeigt, wie Führungskräfte das Intranet mobil nutzen können.


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Redigieren – aber richtig!

„Publish first, edit later“ – dieses Prinzip gilt in vielen Online-Redaktionen. Die Zeit ist oft knapp und Redigieren gilt ohnehin oft als undankbare Aufgabe. Dabei ist sie eine der wichtigsten im gesamten Redaktionsprozess. Denn wer redigiert, muss nicht nur fit in Rechtschreibung und Kommasetzung sein. Er braucht eine ganze Reihe an Fähigkeiten, um aus einem unklar aufgebauten und holprig formulierten Manuskript einen lesenswerten Artikel zu machen. Diese 9 Tipps helfen beim richtigen Redigieren.

1. Problem Medium.

Als Redakteur sollten Sie immer im Hinblick auf die Zielgruppe des jeweiligen Mediums redigieren. Ein Thema muss unterschiedlich aufbereitet werden, je nachdem ob es in einem Mitarbeiterportal, dem Online-Auftritt einer Lokalzeitung oder dem eines Fachmagazins erscheint.

2. Problem Thema.

Autoren neigen dazu, die Wertigkeit eines Themas zu überschätzen. Deshalb sollten Sie als Redakteur dem Autor bei der Einschätzung des Themas helfen. Welche Relevanz hat das Thema? Welches ist das geeignete Ressort? Welchen Umfang nimmt der Artikel ein?
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Copyright vs. Copywriting

Angelehnt an eine kleine Diskussion bei uns an der Kaffeebar – das Wort „Copywriting“ scheint sich in Deutschland zu etablieren, stiftet aber nicht selten Verwirrung. Deshalb hier ein kleiner Klärungsversuch. Die beiden Worte klingen familiär, bezeichnen allerdings zwei verschiedene Bereiche. Während „Copyright“ das Exklusiv- bzw. Urheberrecht an einem kreativen Werk bedeutet, wird im Deutschen unter „Copywriting“ das Texten bzw. werbliche Schreiben verstanden.

„Copy“ ist der Inhalt, der veröffentlicht werden soll. Oder wie die Copywriterin Lorrie Morgan-Ferrero so treffend schreibt: „die DNA des Marketing“. Copywriting ist also nichts anderes als das Texten von Direkt-E-Mails, Postkarten, Katalogen, Webinhalten etc., die den Leser zum Handeln, beispielsweise zum Kaufen, veranlassen sollen.

Management für ein Internationales Intranet – Einsichten

Im Rahmen meiner Arbeit organisiere ich auch internationale Intranets. Meist handelt es sich um Intranets, die in einer deutschen Unternehmenszentrale für den Rest der Welt aufgesetzt werden.
Völlig neue Einsichten erhält man, wenn man als Berater ein Unternehmen als internationale Tochter in Deuschland unterstützt. Einige dieser Einsichten teile ich gerne…
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Mobile Intranet – Wer kennt Beispiele aus der Praxis?

Mobile Intranet“  – ein Trend, der schon seit längerer Zeit immer „kurz vor dem Durchbruch“ steht. Zu diesem Ergebnis sind wir 2009 mit unserer kleinen Umfrage zum Mobile Intranet gekommen und auch Jakob Nielsen hat bei seinem Report über die besten Intranet 2009 den Erfolg des mobilen Intranet vorausgesagt.

Doch trotz der Begeisterung, habe ich in den Unternehmen noch nicht so viele Beispiele sehen können, wie man das Intranet für den mobilen Zugriff fit machen kann. Deswegen hier ein Aufruf:

  • Kennen Sie Beispiele für Anwendungen oder Applikationen, die  für den Zugriff von mobilen Endgeräten auf ein Firmen-Intranet entwickelt wurden?
  • Kennen Sie ein Intranet, das ein umfassendes Konzept für den mobilen Zugriff hat?
  • Kennen Sie Intranets, die bestimmte Inhalte auf mobile Endgeräte zugeschnitten haben?

Dann melden Sie sich bitte entweder hier mit einem kurzen Kommentar oder direkt per Mail bei mir (saim.alkan[at]aexea.de). Vielen Dank!

Trend im b2b: Facebook wird für Unternehmen immer attraktiver (Teil 2)

Wie im ersten Teil meiner kleinen Facebook-Analyse deutlich wurde, sind Facebook-Seiten von Unternehmen im b2b-Bereich gar nicht so schlecht aufgestellt. Doch wie sieht das bei den  einzelnen Branchen aus?

Hier habe ich vier Sektoren genauer unter die Lupe genommen: Pharmahersteller, Bauunternehmer, Messeveranstalter und IT-Dienstleister.

Über all diese Branchen hinweg stellt man fest, dass für die meisten Unternehmen zwar Seiten angelegt sind, diese aber bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht gepflegt werden. Kommentareinträge von Fans lassen darauf schließen, dass von Nutzerseite schon Interesse besteht. Allerdings scheinen diese Kommentare nicht auf eine Resonanz beim jeweiligen Unternehmen zu stoßen.

Doch immer wieder finden sich Unternehmen, die diesen Aufwärtstrend sehr wohl erkennen und anfangen diesen Vorteil für sich zu nutzen.

So auch die Messe München:

Seit dem 07.07.2010 betreibt das Unternehmen, das zu den größten deutschen Messeveranstaltern gehört, aktiv eine Seite bei Facebook. Die Fans dieser Seite werden mit Informationen rund um die Messe versorgt. Hierzu gehören Themen wie beispielsweise Ausstellungsfläche, Termine, Impressionen, Sondertarife oder auch Nachhaltigkeit. Die Messe München bestätigt damit den bereits festgestellten Aufwärtstrend und es bleibt abzuwarten, wie sich diese „junge“ Seite in Zukunft entwickelt.

Facebook-Gruppe Messe München

Beim getätigten Branchenvergleich ist festzustellen, dass von allen untersuchten Branchen die IT-Dienstleister die aktivsten sind. Hierbei darf man aber nicht vergessen, dass sich bei IT-Dienstleistern die Orientierung b2b mit b2c stark vermischt. Sie richten sich mit ihren Dienstleistungen sowohl an Geschäftspartner, als auch an Endkunden.

Fazit: Auch der Branchenvergleich bestätigt den Aufwärtstrend der Integration von Facebook-Gruppen in die Unternehmenskommunikation. Einige Unternehmen haben die Chancen für den b2b-Bereich erkannt und nutzen diese bereits für sich.

Nach wie vor bleibt abzuwarten, wie sich dieser Trend weiter entwickelt und ob er sich dauerhaft durchsetzen wird. Raus aus den Kinderschuhen und rein in die Unternehmenskommunikation? Oder doch wieder zurück zu Bewährtem? Man darf gespannt sein!