Archiv für Oktober, 2009

Kommas – Welche Regeln muss ein Online-Redakteur kennen?

Warum Kommas gerade bei Online-Texten eine wichtige Rolle spielen, habe ich im Post „Kommas – Basis für gut lesbare Texte“ beschrieben. Bedeutet das jetzt, dass ein Online-Redakteur alle Kommaregeln auswendig können muss?

Keine Panik – das ist nicht nötig. Eines ist allerdings unabdingbar: Ein Online-Redakteur muss wissen, wie Sätze aufgebaut sind, also Grammatik-Grundkenntnisse mitbringen.

Quelle: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de

Viel hilft viel? Dieses Beispiel für falsche Kommasetzung schickte uns feynschliff. (Foto: Meinolf Schubert/www.feynschliff.de)


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Facebook in neuem Design – übersichtlich oder überflüssig?

Facebook hat ein neues Design! Die Änderungen betreffen vorrangig die Anzeige von Inhalten und Aktionen aus den Netzwerken der User. Hier die Änderungen auf einem Blick:

Ergänzend zu dem aktuellen Realtime-Life Stream bekommt der Leser im neuen Design eine Top News Liste angezeigt.  Beim Login sieht der User zuerst eine Liste der wichtigsten Neuigkeiten, die sich während seiner Abwesenheit in seinem Netzwerk ereignet haben. Bisher wurden diese Neuigkeiten in der Highlights Liste in der rechten Spalte der Seite angezeigt.

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Zusätzlich bleibt auch der Realtime-Lifestream bestehen, in dem die neusten Ereignisse in Echtzeit angezeigt werden. Auch die Ladezeit soll sich im neuen Design verschnellern.
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Enterprise 2.0 – Vernetzung und Social Media in Unternehmen

Welche Chancen und Risiken birgt der Wandel eines Unternehmen von Enterprise 1.0 in ein Enterprise 2.0? Was ist der Unterschied zwischen „digitalen Eingeborenen“ und „digitalen Immigranten“? Wie kann das Wissen der Mitarbeiter mithilfe von Web-2.0-Werkzeugen vernetzt werden? Auf der spannenden Veranstaltung „Enterprise 2.0 – Unternehmen zwischen Hierarchie und Selbstorganisation“ des Münchner Kreises am 21. Oktober diskutierten Web-2.0-Experten diese Fragen sowie einige provokante Thesen.
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Mobile Intranet vor dem Durchbruch – Ergebnisse der aexea-Umfrage

Zugriff auf das Internet via Handy – das ist in den meisten Unternehmen noch die Ausnahme. Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage von aexea, an der 20 Intranet-Verantwortliche teilgenommen haben. Das heißt aber nicht, dass das Mobile Intranet in den Unternehmen nur Zukunftsmusik ist, denn fast 60% planen einen Einstieg.

Aufschlussreich ist auch der Weg, den das Thema in den Unternehmen nimmt: Das Mobile Intranet haben die Intranet-Verantwortlichen stärker im Blick als die Vorgesetzten. Nur wenn ein mobiles Intranet konkreter wird, steigt es zur Chefsache auf.

Die Studie „Mobile Intranet – aexea-Umfrage 2009“  können  Sie kostenlos bei aexea herunterladen.

Neue Medien fördern Schriftkultur – immer mehr Menschen schreiben

Die Stanford-Studie über das Schreiben ist der Aufmacher des Pressetextes des November-GEO-Hefts und Gegenstand eines weltonline-Artikels.  Kein Wunder, denn – wie ich es  bereits in dem Artikel  „Revolutioniert das Internet das Schreiben?“ beschrieben habe – sind die Ergebnisse dieser Studie ziemlich spektakulär und sollten Kulturpessimisten zum Nachdenken bringen:

Die „neuen Medien“ bringen die Studenten nicht dazu immer weniger, sondern  im Gegenteil immer mehr zu schreiben und auch im privaten Bereich. 38% der Texte, die die Studenten geschrieben haben, sind nicht für die Universität gedacht, in früheren Generationen war der Anteil privater Texte vernachlässigbar klein.

Den Eindruck, dass die Texte im Internet viel schlechter seien, führt Andrea Lunsford, die Organisatorin der Studie, darauf zurück, dass sich hier auch Menschen schriftlich äußern, die früher überhaupt nicht geschrieben haben und aus eher bildungsfernen Schichten stammen.

Kommas – die Basis für gut lesbare Texte

Kommaregeln sind – gähn! – langweilig. Doch bei allem Verdruss über die Richtlinien der Kommasetzung wird oft vergessen, wie hilfreich Kommas sind. Kommas unterstützen nicht nur den Autor dabei, das Geschriebene sinnvoll zu ordnen, sondern sind auch für den Leser, vor allem im Internet, essentiell.

Das Auge orientiert sich beim Lesen an Satzzeichen.


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Jakob Nielsen – ein Interview mit dem Usability „Guru“

Seine Usability-Test-Regel Nr. 1? „Mund halten“ – Jakob Nielsen bringt es wie gewöhnlich eingängig und handfest auf den Punkt. Diese Fähigkeit ist es, die ihn von anderen Experten unterscheidet. Während die anderen seitenlange Studien herausgeben, formuliert er seine Ergebnisse knapp und nicht selten provokativ: „user don’t scroll“ oder „user hate change“ oder „Be Succinct!„. Das macht ihn angreifbar – aber auch interessant. Und auch in seinem letzten Interview mit dem Webdesigner Depot bezieht er klar Stellung.  Mein Lieblingssatz:

Some people will take any excuse to ignore their customers.

Lesenswert!