Archiv für August, 2009

Herausforderung für die Redaktionsorganisation: Multitasking ist ineffizient

Online-Redakteure sind Alleskönner – das hatten wir bereits in der Content Studie 2007/1 festgestellt. Doch Allrounder zu sein bedeutet auch, eine Vielzahl von Aufgaben parallel bewältigen zu müssen. Dass diese Art zu arbeiten nicht effizient ist, haben nun Forscher der Universität Stanford herausgefunden.
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Die Cosmopolitan-Strategie für Top-Überschriften – Die Überschrift (Teil 3)

Die Überschrift im Netz muss – wie ich in Teil 2 erklärt habe –  …

  • … sehr schnell zum Punkt kommen, weil der User scannt und keine Zeit verschwenden will.
  • … die Aufmerksamkeit fesseln, weil sie aus einem riesigen Angebot herausstechen muss.
  • … für Suchmaschinen auffindbar sein.

Eine echte Herausforderung also. Im englischsprachigen Raum sind gute Online-Überschriften ein viel diskutiertes Thema und man findet einige Tipps und Kniffe, die vor allem für Blog-Posts interessant sein könnten.
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Was sagen Politiker? Der Wortwahl-Scanner deckt auf

Gemeinhin sagt man, dass Politiker oft nur heiße Luft von sich geben. Was Politiker tatsächlich sagen, hat Prof. Karl-Rudolf Korte untersucht. Der Clou: Die Aussagen der Politiker werden auf Schlagworte reduziert und – ähnlich Tagclouds – als Wortwolken visualisiert.

ZDF-Wortwahl-Scanner

ZDF-Wortwahl-Scanner


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Web 2.0 und Social Media – zwei Wörter für dieselbe Sache?

Web 2.0 und Social Media sind geläufige Wörter und in aller Munde. Doch meinen sie beide das gleiche oder gibt es einen Unterschied? Und wenn ja, welchen?
Hier meine Überlegungen zu den beiden Wörtern:

Web 2.0 bezeichnet eine neue Form des Internet, in dem die Benutzer aktiv Inhalt und Aussehen mitgestalten. Während im „alten Web“ noch eine kleine Gruppe Menschen publizierte und gestaltete, kann im Web 2.0 jeder, der möchte mitmachen. In Anlehnung an eine neues Softwareupdate, die 2.0 Lösung des Internet also.
Social Media – oder Soziale Medien – bündelt die Plattformen und Netzwerke, die soziale Interaktion im Netz ermöglichen. Über die Sozialen Medien tauschen die Benutzer des Internet Erfahrungen und Meinungen aus und bewerten sich gegenseitig.
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Die Überschrift (Teil 2): Warum Online-Überschriften anders sein müssen

Gelten die Regeln für das Schreiben guter Überschriften aus dem klassischen Journalismus auch online? Zumindest gibt es drei wesentliche Punkte, in denen sich die Bedingugen für Leser und Journalisten deutlich unterscheiden.
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Twitter und Dax-Unternehmen – die Recherche geht weiter

Ich hatte ja schon gestern leichte Zweifel, was die Zahlen der Studie über die Aktivität deutscher Dax-Unternehmen bei Twitter betreffen. Und habe schon im Vorfeld Stichproben überprüft – tatsächlich gab es einige Unklarheiten, etwa bei Adidas oder Beiersdorf. Das hatte ich in meinem Post erwähnt. Jetzt häufen sich allerdings die Anzeichen, dass vielleicht doch noch mehr Zahlen nicht stichhaltig sind.

Klar so einfach ist die Sache nicht, die Deutsche Post muss nicht unbedingt als „DeutschePost“ bei Twitter zu finden sein. Und selbst wenn es einen Account namens „DeutschePost“ gibt, heißt es noch lange nicht, dass dahinter wirklich die Deutsche Post AG sitzt. Selbst wenn der Account mehrere hunder Follower hat.

Aber jetzt möchte ich doch mal selbst genauer nachschauen. Ich werde Sie über die Ergebnisse meiner Recherche auf dem Laufenden halten. Vielleicht gibt es ja doch einige Überraschungen.

Twitter: Verdopplung der Nutzerzahlen – Dax-Unternehmen haben Nachholbedarf

Zwei Nachrichten zu Twitter – unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Und dennoch zeigen sie eines ziemlich genau: Twitter erweckt enormes Interesse in der Öffentlichkeit. Unternehmen zögern beim Thema Twitter aber immer noch.

Dax-Konzerne nutzen Twitter noch nicht systematisch

Laut einer Untersuchung von PR-COM spielt Twitter für die Kommunikation der Dax-Unternehmen derzeit noch keine große Rolle. Rund die Hälfte der Konzerne habe überhaupt keinen oder zumindest keinen regelmäßig gepflegten Twitter-Account:
22 der 30 Dax-Unternehmen haben Twitter-Accounts. Einige Unternehmen wie Deutsche Post, EON oder Metro verfügen über gar keinen Account – so die Agentur. Andere wie Adidas, Deutsche Bank oder Beiersdorf twittern dieser Untersuchung zufolge bisher nur sporadisch. In den wenigsten Fällen sei das Medium in der Unternehmenskommunikation verankert.

Einige Hinweise meiner Twitter-Follower lassen Zweifel an der Aufstelung aufkommen. Das kläre ich und werde das Post dann aktualisieren.

Der zweiten Aussage kann ich zustimmen: Twitter ist in den Unternehmen (noch) nicht angekommen. Die Zahlen der Untersuchung sehe ich freilich kritischer.
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Angriff auf Twitter? (update)

Was ist bei Twitter los?

21.20 – Twitter ist wieder erreichbar. Bin gespannt auf die Meldungen dazu!

Update: the site is back up, but we are continuing to defend against and recover from this attack.
We are defending against a denial-of-service attack, and will update status again shortly.
(Statusmeldung)

Hoffentlich wird’s bald wieder. Und wer greift Twitter an? Mensch, und diese Nachricht kann ich nicht einmal twittern…

Social Media und Mobile Marketing: große Steigerungen im Budget

Marketing auf interaktiven Kanälen wird die traditionellen Kanäle in den nächsten Jahren verdrängen. So schätzt zumindest Forrester Research die Entwicklung in den USA bis 2014 ein. Die Experten prognostizieren, dass 2014 insgesamt 55 Milliarden Dollar für interaktives Marketing ausgegeben werden, was einem Anteil von ungefähr 20% des Gesamt-Marketingbudgests entsprechen würde.  Zu den Bereichen, die gewinnen werden, gehört das Suchmaschinen-Marketing, display media (Online-Anzeigen), E-Mail-Marketing, Social Media und Mobile Marketing.

Die befragten Marketingleiter wollen das vorhandene Budget vor allem stärker in Richtung Social Media (2014: 3 Milliarden Dollar!)  und Mobile Marketing umschichten. Auf der Strecke bleiben vor allem der Direktbrief  und die Printmedien. Denn nur 15% der Marketingleiter planen, das Budget für die traditionellen Kanäle beizubehalten, während sie die Investionen im interaktiven Sektor steigern. Die Mehrheit (60%) wird das Geld zugunsten der jungen Kanäle neu verteilen.

Interaktives Marketing wächst

Interaktives Marketing wächst