Archiv für April, 2009

Live aus San Francisco von der Web 2.0 Expo: Content wächst eigenständig

Mobile ist etabliert: Tim O’Reilly spricht mit Vic Gundotra 

Gerade spricht Tim O’Reilly mit Vic Gundotra von Google über die Mobileentwicklung. Die Zahl der Mobile Nutzer steigt und steigt. Hier besitzt mindestens jeder zweite ein i-Phone, mit dem Mobile immer noch am besten funktioniert.

Mobile scheint inzwischen Standard zu sein. Das realisierte Vic Gundotra, als er mit seiner Tochter Samantha und mit Freunden unterwegs war: Eine Frage tauchte auf, auf die niemand eine Antwort hatte. Die vierjährige Samantha fragte nur: „Daddy, where is your phone?”

Vic Gundotra betont, dass sich das Angebot von Mobile zum Internet-Content bedeutend abhebt. Mobile lebt von Applikationen. Es geht nicht darum, zu surfen, Mobile wird genutzt sobald es gebraucht wird. Hier in San Francisco, eine für mich unbekannte Stadt, werde ich meinem Telefon lokalisiert und finde ein geeignetes Sushi Restaurant ums Eck. 

 

Die Gründer von Threadless: Eine Successtory von Web 2.0

Jetzt betreten die Gründer von Threadless, Jake Nickel und Jeffrey Kalmikoff, die Bühne. Threadless ist eine Community, in der Designer ihre Kunststücke zur Verfügung stellen, um T-Shirts damit zu bedrucken. Jeder kann Designs hochladen und jeder kann T-Shirts kaufen.

 

Die beiden wussten anfangs definitiv nicht, was ein Hobby, wie dieses bewirken kann, sobald man es auf einer Plattform mit Gleichgesinnten teilt. Jeffrey erzählt, dass sie nur ihr Hobby mit anderen teilen wollten: “We didn’t know what we did”. Heute verkaufen sie 200 – 500 T-shirts täglich. Das Geheimnis liegt in Web 2.0: Schaffe eine Umgebung, in der du deine Interessen mit Gleichgesinnten teilen kannst. Das Wachstum kommt von allein und das Schönste ist, die Site wächst, wie es die User, Kunden und Leser wollen.

Der Unternehmens-Blog und 5 Tipps für den Erfolg

Aktuell diskutierte ich mit einem Kunden über das Thema Blog. Die Frage: Wie wird ein Blog erfolgreich? Dabei ging es um Blogs in der internen wie externen Kommunikation. Meine Antworten…


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Live aus San Francisco von der Web 2.0 Expo: Internationale Trends

Ich sitze gerade vor dem Web 2 Open Board, auf dem Themen platziert sind, die Teilnehmer diskutieren wollen, außerhalb der normalen Vorträge. Was beschäftigt also die Welt, wenn sie sich mit Web 2.0 beschäftigt? Ein Auszug aus den vorgeschlagenen Diskussionsthemen:

  • It’s a sales world
  • STALKED – Balancing Privacy, Accountability, User Safety
  • Viral Mobil Techniques
  • Semantic Web 3.0
  • WEb 2 India
  • Newspaper Bankrupcies and Web 2.0 Opportunities 
  • Developing For Windows 7

 

 

Live aus San Francisco von der Web 2.0 Expo: Die richtigen Keywords in den eigenen Profilen

Gerade spricht Heather Lutze darüber, wie Social Media Markteting zu einem besseren bei Suchmaschinen führt.

Das wichtigste in erster Linie ist die Platzierung von den “richtigen” Keywords in allen Profilen und “sexy” Themen in Twitter oder Blog-Einträgen. “Richtige” Keywords sind nicht immer die meistgesuchten, sondern eher eine Spezialisierung des Angebots. Die Personen, die nach dem Spezifischen suchen, sind die potenziellen Kunden.

Heather Lutze blogt selbst, ist ein Mitglied bei Twitter, ShareThis, Youtube …. In allen Profilen und Texten platziert sie ihre persönlichen Keywords. Sie will als Sprecherin gebucht werden. Ihr Keywords sind internet marketing speaker/expert/consultant und dann heißt es nur noch “posten, posten, posten”.

Einfaches Fazit: Keywords finden nach denen die potenziellen Auftraggeber suchen würden und in allen möglichen Profilen,  die das www bietet, platzieren. Leider kann ich Heather Lutze, wenn ich nach internet marketing speaker suche über Google nicht unter den ersten Suchergebnissen finden.

 

Live aus San Francisco von der Web 2.0 Expo: Unternehmen folgen Twitter

Sarah Milstein gibt einen Einblick in die Twitterwelt und wie sie genutzt werden kann, um geeignete Unternehmenskommunikation zu führen. Twitter eignet sich für kleinere Unternehmen. Sie können ihr Beschwerdemanagement darüber abhandeln, können gezielt an ihre Zielgruppe kommunizieren und den Bekanntheitsgrad erhöhen.

Durch die geeignete Filterfunktion bei der Twittersuche können sich Unternehmen gezielt auf die Suche nach den interessierten Personen machen. Nur interessierte Anhänger folgen den Nachrichten, die eine Privatperson oder eine Person im Auftrag des Unternehmens publiziert – eine Win-Win-Situation also.

Sarah Milstein berichtet über einen bestimmten Fall. Es ist ein Paketservice, der über Twitter bekannt gibt, wo sich gerade die Pakete befinden. Sender und Empfänger folgen dem Berichterstatter aus Interesse. Andere Beispiele für Unternehmen, die Twitter für ihre Zwecke nutzen sind: Wesabe oder Library Thing.

Live: Web 2.0 Expo – Keynotes

Tim O’Reilly von O’Reilly Media, Inc.  ist Keynote Speaker Nummer eins an dem heutigen Mittwoch auf der Web 2.0 Expo in San Francisco. Sein Thema: die Zukunft von Web 2.0. Seine Kernaussage: es wird von allen gemeinsam Inhalt generiert, der für alle gemeinsam sinnvoll ist.

Salaam Garage ist ein gutes Beispiel wie Web 2.0 funktionieren kann, um Menschen zu helfen, Amanda Koster gründete den Blog. Mit allen möglichen Mitteln, die Web 2.0 bietet – Youtube, Blog, Twitter… – berichtet sie über Menschen aus armen Regionen und fördert so Spendenaktionen.

Stephan Elop von Microsoft ist im Gespräch mit Tim O’Reilly. Hat Microsoft verpasst, auf den Web 2.0 Zug aufzuspringen? Sharepoint ist zumindest ein Versuch dabei zu bleiben. Stephan Elop ist überzeugt, dass sich Microsoft auf dem richtigen WEb 2.0 Weg befindet.

Live: Web 2.0 Expo – SEO mit Erfolg

Stephan Spancer von Netconcepts verrät wie SEO richtig betrieben werden muss, um auf die vordersten Ränge zu gelangen. Im Gegensatz zu einem sportlichen Event muss man bei Google und den anderen Suchmaschinen für die guten Plätze nicht bezahlen. Stephan Spancer apelliert an alle Unternehmen nicht für ein gutes Ranking auf einer “pay-per-click-Basis” zu bezahlen, sondern den natürlichen Weg zu gehen. Er verrät sogar, wie das funktioniert:

Was Google mag, mögen andere Suchmaschinen auch, die jedoch immer mehr unter den Tisch fallen. Google hat einen Marktanteil von knapp 71%.

Und was mag Google?

  • Keywords, die gesucht werden und die Unternehmenswebsite widerspiegeln:
    Um sie zu finden gibt es Unterstützung durch Tools wie Quintura, Google Suggest oder Yahoo Assist. Um ihre Popularität zu überprüfen gibt es Wordtracker, Trellian`s Keyword Discovery, Googles Keyword Suggesting Tool… Keywords müssen richtig platziert werden. In Texten ist es eine bestimmte Häufigkeit, nicht zu viel und nicht zu wenig. Sie sollten außerdem im Title Tag vorkommen.
  • Links von anderen Seiten:
    Es kommt darauf an, von welcher Seite die Links stammen. Die Hauptaufgabe ist, eine gute Seite zu kreieren, dann wird auf diese automatisch verlinkt. Was wirkt, sind blogs, wikipedia, links von Geschäftspartnern oder Presseauszüge.  
  • Navigationsstruktur auf der eigenen Seite.
  • Off-Page Maßnahmen: Keine komplizierten URLs verwenden… Keywords in den URLs bewirken Wunder.

Dabei kommt es auf die Mischung der Möglichkeiten an.