Archiv für April, 2008

Personalisiertes Intranet – Referent gesucht

In eigener Sache – für den Arbeitskreis Intranet suchen wir einen Experten oder Anwender, der aus einem Praxis-Intranet die Strategien und die Umsetzung zur Personalisierung und Lokalisierung eines Intranets vorstellt. Der Teilnehmerkreis ist der AK Intranet in Frankfurt – Termin am 3. Juni 2008 – ich freu‘ mich auf Ideen.

Wertschöpfender Einsatz von Social Media im Internet und Intranet

Blog, Wiki, twitter, social tagging, social networks – wo liegt der wertschöpfende Nutzen für Unternehmen im Intranet oder Internet?

Diese Frage beschäftigt mich schon seit längerem. Und ich denke hier nicht an Plattitüden und Allgemeinplätze, wie Kundenbindung, Teilhabe oder ähnliches. Ich suche konkrete Antworten, die einen CEO, der auf Unternehmenserfolg getriggert ist, überzeugen und mehr noch: Begeistern!

Kennen Sie Anwendungsbeispiele für den unternehmensnahen Einsatz solcher Tools?

  • welt.de twittert jetzt und bindet Leser auf diese Weise in die Produktion von Welt Kompakt ein
  • IT-Abteilungen nutzen Wikis als Service-Instrument: Jeder kann nachschlagen – das reduziert Rückfragen
  • Blogs als Feedback-Kanal für das Top-Management – machen die Kommunikation direkter und durchlässiger
  • Social Networks als Intranet-Ersatz

War’s das schon? Oder gibt es noch mehr?

Ich freue mich auf Ihre Beispiele und Anregungen!

Userkommentare – zwischen Tuchfühlung und Distanz

Was User zum Umgang mit ihren Kommentaren zu sagen haben, hatte ich ja hier in „Kommentare überflüssig“ kurz vorgestellt. Viele User haben den Eindruck, ihre Kommentare bewirkten keine Reaktion bei den Online-Redakteuren. In den meisten Fällen geben die Online-Redakteure die Anmerkungen nicht einmal ein Feedback, wenn die User auf sachliche Fehler aufmerksam machen. Das anscheinende Desinteresse der Online-Redaktion ist ein wichtiger Kritikpunkt der User. Kommt denn wirklich nichts in den Online-Redaktionen an?
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Usability egal?

User don´t scroll“ stellte Usability-Guru Jakob Nielsen 1996 fest. Und legte damit einen Grundstein für die Gestaltung tausender Web-Sites. Vor allem bei Nachrichtenportalen führte das dazu, dass der Aufbau sich am Format des Bildschirms orientiert: Die Seiten ist also eher im Querformat gedacht, mit den wichtigsten Inhalten auf den obersten 480 Pixeln.

Im Kontrast dazu verstößt aftonbladet.se – wie Martin Stabe berichtet – gegen diese Usability-Weisheit und präsentiert dem User extrem schmale lange Seiten, so, dass der User ziemlich viel scrollen muss. Und das auf jeder Seite, da jede Seite sich wie die Startseite präsentiert. Mit dem Ergebnis, dass aftonbladet.se – nach MSN – die erfolgreichste Web-Site in Schweden ist. Schwedische User scrollen also doch.

Mark Cromerford, der 1994 den Internetauftritt von aftonbladet gestaltet hat, fordert die Web-Site-Gestalter auf, vorgefasste Meinungen immer noch einmal zu prüfen:

„If there are other sites that violate everything that you would consider the rules of good design, and yet they work, then what can you learn from that?“

Usergenerated Content wird das Internet dominieren

„In der nahen Zukunft werden 80% der Inhalte im Internet als nutzergenerierter Content in Communities und Foren bereitgestellt.“

Das glauben 72% der 428 Experten aus Forschung, Hochschulen IT-Unternehmen und Verbänden, die sich an der dritten Delphi-Studie des FAZIT-Projekts beteiligt haben. Der Rest glaubt, dass dieser hohe Anteil nicht erreicht wird. Interessant ist vor allem, dass sich die Experten im Zeitrahmen ziemlich einig sind.

Fazit dieser Befragung: Entweder wird ein Anteil der nutzergenerierten Inhalte von 80% in den nächsten 10 Jahren erreicht oder gar nicht.

Das Mitmachnetz ist also keine Zukunftsmusik.

Checkliste für Glaubwürdigeit einer Web-Site

Angelehnt an den Beitrag zum Recherche-Dschungel hier eine Checkliste für die Glaubwürdigkeit einer Web-Site:

  • Authentizität/Autorenschaft: Werden Namen, Adressen oder Institutionen genannt? Ist der Autor/die Autorin ein Experte? Wie transparent sind Autorenschaft, Motivation und institutionelle Verankerung der Site?
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Wörter als Wegweiser

„Of course, writing brilliant content is the biggest findability aphrodisiac.“

Das ist mein Lieblingszitat zum Thema „Schreiben und gefunden werden“. Auch sonst ist der Artikel “ Findability, Orphan of the Web Design Industry“ von Aaron Walter sehr lesenswert und unterhaltsam.

Kommunikation und Controlling

Controlling, Steuerung, Kennzahlen – solche Worte lösen bei vielen Kommunikationsfachleuten in den Unternehmen Unbehagen aus. Auf der einen Seite sind die Kommunikationsabteilungen bei der Vergabe von Ressourcen nicht selten im Nachteil, denn sie können der Unternehmensführung keine Zahlen nennen, die ihren Erfolg belegen. Auf der anderen Seite fürchten sie, dass die Orientierung an Kennzahlen ihre Arbeit negativ beinflussen und dabei vor allem ihre Kreativität einschränken könnte.

Tatsächlich stellt ein Controlling für die Kommunikationsabteilung und das gesamte Unternehmen eine Chance dar, den Wertschöpfungsfaktor „Kommunikation“ greifbar zu machen. Wie das gelingen kann, zeigt der Artikel „Kommunikationscontrolling – Forschungsstand und Entwicklung“ von Ansgar Zerfaß und Mark-Steffen Buchele (aexea, Leipzig) in der Marketing Review St. Gallen.


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Intranet – Rückhalt im Top-Management

Natürlich läuft alles glatter, wenn in einem Unternehmen das Top-Management hinter einem Projekt steht. Auch die Motivierung der Autoren für das Intranet ist um einiges einfacher, wenn das Top-Management signalisiert: „Das Intranet ist für uns wichtig“. Stephan Schillerwein zeigt in einem Blogbeitrag, woran man erkennen kann, ob es sich bei einer solchen Aussage um ein Lippenbekenntnis handelt oder echtes Interesse dahinter steht.

Wie bringe ich Mitarbeiter zum Schreiben?

Ich hatte heute eine spannende Diskussion zum Thema Motivation von „nebenberuflichen Autoren“ im Intranet, bei der eine Frage aufkam: „Wie motiviere ich in der Praxis Autoren?“
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