Archiv für Februar, 2008

Schlüsselwörter richtig setzen – ein Modell zum suchmaschinenoptimierten Schreiben


Der Papst ist jetzt auch drin…

… in der jetzt völlig überarbeiteten Version meiner Schulung „Texten für das Internet„. Neben Benedikt XVI. haben viele zahlreiche Beispiele, Aufgaben und Studien dort Eingang gefunden. Ein neuer Block umfasst den Umgang mit Schlüsselwörtern im Text. Das ist zum einen für das Suchmaschinenranking von Bedeutung – aber auch für die interne Suche.

Beim Schreiben von Online-Texten sollte natürlich jeder Autor in erster Linie seinen Leser vor Augen haben – und die Google-Optimierung im Hinterkopf behalten. Es ist oft nicht einfach, hier die Balance zu halten: Google erwartet, dass die Schlüsselwörter im Text in einer bestimmten Häufigkeit vorkommen, während den User ungeschickte Platzierungen der Schlüsselwörter und Wiederholungen stören könnten.

Als Anleitung zum sinnvolle und stilsichern Handhabung von Schlüsselwörtern habe ich ein Modell der semantischen Leerstellen entwickelt. Es unterstützt die Autoren , die Schüsselwörter im Text zu verwenden und sie an die richtigen Stellen zu setzen. Ich bin mal gespannt, wie das Modell von den Schulungsteilnehmern aufgenommen wird.

Mehr dazu in diesem Blog:

SEO-Texte – so schreibt man sie

Geliebtes Kontaktformular

In meinem Beitrag über das Mitmach-Potenzial von Unternehmensweb-Sites habe ich ein Kontaktformular immer als Pluspunkt gezählt: Der User kann unmittelbar Kontakt zum Unternehmen aufnehmen, muss nicht erst eine E-Mail-Adresse suchen, sein E-Mail-Programm aufrufen, sich einen Betreff überlegen… Ein schneller Dialogkanal? Sollte man meinen – aber auch ein Kontaktformular hat seine Tücken – das zeigen zumindest die Erfahrungen unserer Redakteurin Verena Pohl. Hier ihr (Leidens)Bericht…
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Überlegungen zur Redaktionsgröße (Teil 2)

Verlage versuchen es mit preiswerten Lösungen – Online-Redaktionen von Tageszeitungen sind häufig nur unzureichend besetzt.

Das zeigt zumindest die Umfrage, die der Medienspiegel bei 46 Online-Redaktionen von Tageszeitungen gemacht hat. Bei kleinen Zeitungen mit einer Printauflage von 50.000 ist im Schnitt ein Online-Redakteur für die Web-Site zuständig – unterstützt von einem freien Mitarbeiter. Intensive Recherchen oder Experimente mit interaktiven Elementen sind da kaum drin. Gerade bei Foren oder Communities kann sich die Redaktion eine Wochenendpause nicht leisten.
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Mitmachen – gehört noch nicht dazu

Auf welchem Weg können sich User auf einer Unternehmensweb-Site bemerkbar machen? Nachdem der Überblick über das Mitmach-Potential der Newsweb-Sites ja ziemlich erfreulich war – hier ein Blitzlicht zu den deutschen Dax30-Unternehmen. Natürlich erwartet hier niemand user-generated content in großem Umfang, aber ein bisschen mehr Tuchfühlung zum User als ein einfaches Kontaktformular hätte ich mir schon gewünscht. Am besten klappt es da, wo der User gleichzeitig Endkunde ist. In der Automobilbranche ist schon ziemlich Bewegung drin.
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Warum nicht mal die User fragen?

Von Gruscheleien über allgegenwärtige Bewertungssysteme bis hin zu Minigames – die Liste der Community-Funktionen ist endlos lang. Längst nicht alle davon werden von den Usern aber auch begrüßt.

Die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg hat eine Studie veröffentlicht, in der die Nutzer von Web-Communities befragt wurden, welche Funktionen der Portale sie tatsächlich nutzen (Spiegel Online berichtete). Das Ergebnis ist ernüchternd. Statt wie erwartet Online-Bekanntschaften aufzubauen, nutzen die User die Communities, um mit Bekannten aus dem realen Leben in Kontakt zu bleiben. Newsletter und Banneranzeigen stoßen außerdem trotz ihres häufigen Einsatzes auf taube Ohren.
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Qualitätssüßspeisen

Stephan Schillerwein hat in seinem Blog-Beitrag „Keine Diskussionen mehr um die Qualität von Content“ meine Vorliebe für Stephan Russ-Mohls Satz vom Pudding an der Wand geoutet. Und natürlich kommt ein negativer Kommentar:

„Aber immer, wenn einer keine Lust hat, sich dem Thema Qualität im Journalismus zu stellen, dann zitiert er den Ur-alt-Satz von Stephan Ruß-Mohl, der ihn schon damals anders gemeint hat“ (anonym)

Da ich sehr wohl Lust habe, mich dem Thema Qualität im Journalismus zu stellen und mich zumindest mit der Frage der Qualität für Online-Texte oder der Qualitätssicherung in Online-Redaktionen täglich auseinandersetze, hier ein sehr kurzer Abriss meiner Eckpunkte in Sachen Qualität.
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Content Studie 2008/1 gestartet

Auf los geht’s los! Die Befragung zur Content Studie 2008/1 hat begonnen.

Mit der Content Studie 2008/1 steht bereits die fünfte Content Studie insgesamt an, die von aexea und Contentmanager.de durchgeführt wird. Jeder Teilnehmer erhält den Studienbericht kostenlos. Außerdem werden unter den ersten 250 Teilnehmern attraktive Preise verlost: zum Beispiel Eintrittskarten zur CeBit.
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Überlegungen zur Online-Redaktionsgröße (Teil1)

Wieviele Leute braucht man, um eine gute Web-Site zu betreiben?

Nicht viele, wie es scheint, denn bis zum Durchbruch der allumfassenden Newsdesks mit gigantischen Allorund-Redaktionen waren die Online-Redaktionen, z.B. Nachrichtenredaktionen, in der Regel kleiner als
Zeitungs-, Hörfunk- oder Fernsehredaktionen – das hat Sandra Hermes in ihrer Untersuchung zum Qualitätsmanagement in Nachrichtenredaktionen festgestellt. Zum Vergleich: Im Schnitt hatten Zeitungsredaktionen einen Redaktionsstamm (Angestellte und „Feste Freie“) von 83,3 Mitarbeitern. Der Schnitt bei Online-Redaktionen lag bei 10,9.
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Treffpunkt CeBIT

Am 4. März werde ich auf der CeBIT zwei Vorträge halten. In der „Content Management Arena“ stelle ich ein aktuelles Projekt vor: die Umstrukturierung einer Online-Redaktion einer deutschen Krankenversicherung. Zum Thema Online-Texte spreche ich in der „Marketing Solution Arena“. Weitere Anfragen koordiniere ich derzeit noch. Kommen Sie auch nach Hannover? Dann könnten wir uns ja dort treffen?