Archiv für November, 2007

Keine Schokolade

Hinter den Türen des Text-Gold-Adventskalenders werden Sie nichts Kalorienhaltiges finden – sondern ab morgen jeden Tag ein Linktipp aus unserer Redaktion. Viel Vergnügen!

Auf die Spitze getrieben (Teil 1)

Die umgekehrte Pyramide ist ein wichtiges Strukturierungsprinzip für Nachrichten und für Online-Texte – es ist aber nicht unumstritten.

Das erste Gebot für den (Nachrichten-)Redakteur lautet „Das Wichtigste gehört an den Anfang“. Der weitere Aufbau folgt dann dem Prinzip der umgekehrten Pyramide:
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Der Sinn von Systemabstürzen

Wahrscheinlich gibt es den, aber bisher kenne ich ihn nicht. Trotzdem: Systemabstürze können etwas Gutes haben – zumindestens haben wir den Serverausfall genutzt und hier im Blog ein wenig „aufgeräumt“. Ich habe mir ein paar Gedanken zur Suchmaschinenoptimierung gemacht und einige Plug-Ins installiert. Die Beiträge sind jetzt nicht mehr nur den Kategorien zugeordnet, sondern auch verschlagwortet. Ich hoffe, Sie können so hier einfacher finden, was Sie suchen.

Utopia revisited IIa

Books aren’t dead – so überschreibt newsweek ihre exklusive Vorab-Ankündigung des neuen Lesegeräts „kindle“. Dass das Lesen als Bildschirm als neuer Trend ausgerufen wird, hatte ich hier bereits besprochen. Nun möchte ich meiner Chronisten-Pflicht nachkommen und mitteilen, dass es 399 $ kosten wird. Mehr Details wird es wohl beim offiziellen Start morgen geben.

Der Journalist als Super-User

Journalistische Qualifikationen helfen beim Aufbau und der Betreuung einer Community.

Vor kurzem habe ich den Community-Manager von fahrrad.de als „Super-User“ charakterisiert und unterstrichen, dass ein wichtiger Aspekt seines Erfolgs die Begeisterung ist, die ihn mit den Usern so stark verbindet, dass er gleichzeitig Manager und Mitglied der Community ist. Jetzt bin ich über das Upload-Magazin auf einen Aufsatz von Robert Niles gestoßen, der die professionelle Seite stärker beleuchtet: „Why journalists make ideal online community leaders
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Änderungsanzeige

Man hat den Eindruck, jahrelang tut sich nichts – und dann! Und auf den Web-Sites deutscher Zeitungen war so viel los, wie in (gefühlten) zehn Jahren nicht. Das zeigt der zeitliche Querschnitt der Studie zu deutschen Tageszeitungen im Netz.

Was passiert ist? Wortfeld bringt die ersten Ergebnisse:

  • Die Zahl der Zeitungs-Web-Sites, die Videoinhalte anbieten, hat sich fast verdoppelt — auf mittlerweile 71 Prozent.
  • 55 Prozent der Zeitungen bieten RSS-Feeds an, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Fast gleich stark ist die Zahl der differenzierten RSS-Feeds gewachsen, also etwa für einzelne Zeitungsressorts. Werbung in RSS-Feeds gibt es bei den untersuchten Zeitungen weiterhin nicht.
  • 18 Prozent der Zeitungen zählen die meistgelesenen Artikel auf, viermal mehr als 2006.
  • Die Zahl der Zeitungen, die Artikelkommentare zulassen, ist von 11 auf 28 Prozent gestiegen.
  • Fast jede dritte Zeitung hat mittlerweile ein oder mehrere Weblogs, ein Plus von 10 Prozent.
  • Die Zahl der Web-Sites, die Podcasts anbieten, hat sich fast verdoppelt und liegt jetzt bei 14 Prozent.
  • Social Bookmarking hatte in unserer ersten Studie noch keine einzige Zeitung in ihr Online-Angebot integriert. Mittlerweile nutzen dies 13 Prozent der Zeitungen.

Der Super-User

Das Beispiel eines erfolgreichen Online-Shops zeigt, welche Aufgaben bei der Erweiterung einer Web-Site auf Web 2.0 auf die Online-Redaktion zu kommen.

Der Online-Shop „fahrrad.de“ wurde dieses Jahr vom Branchenmagazin „Der Versandhausberater“zum „Online-Shop des Jahres 2007“ gewählt. Und zwar, weil der Shop ein „(…) Musterbeispiel für die Verbindung von Community und Shopping (…)“ darstelle. Ein guter Anlass, sich die Umsetzung des Community-Gedankens genauer anzuschauen – natürlich vor allem im Hinblick auf die redaktionelle Arbeit. Die macht hier kein einfacher Online-Redakteur, sondern ein Web 2.0-Manager, der nur für die Community zuständig ist.
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Neu schreiben?

Die bewährten Regeln für gute Online-Texte gelten für das Web 2.0 weiterhin – mit einigen neuen Aspekten.

Artikelüberschriften wie diese: „Writing für Web 2.0“ wecken meine Neugier. Welche neuen Aspekte bringen die neuen Anwendungen für das Schreiben guter Online-Texte? Charles Cooper von „The Rockley-Group“ verweist unter dieser Überschrift erneut auf die bewährten Regeln für gute Online-Texte:
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