Archiv für Oktober, 2007

Störungsmeldung

Entschuldigen Sie die Störung! Server tun nicht immer das, was sie sollen. Deswegen war text-gold zeitweise nicht zu erreichen und ist im Augenblick (noch) nicht komplett. Wir arbeiten aber daran und werden die Lücken sehr bald wieder schließen.

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Sie sind Web-Verantwortlicher, leiten ein Intranet oder sind Online-Redakteur?
Dann haben Sie haben noch dreiunddreißig Stunden und zwölf Minuten Zeit.
Am Mittwoch um 0:00 Uhr wird der Fragebogen zu unserer Content-Studie 2007/2 geschlossen. Bis dahin können Sie noch Ihre Antworten zu den Fragen rund um Content, Redaktion und Web-Publishing beitragen. Wenn Sie den Online-Fragebogen ausfüllen, erhalten Sie den Berichtsband gratis. Und ich verspreche Ihnen spannende Ergebnisse!

Die zentrale Frage

Serie Motivation – Organisation der Redaktion (Folge 4)

Zwanzig Redakteure sitzen in einem Raum – besser noch an einem Tisch, diskutieren über die aktuellen Themen des Mediums und stimmen die Verteilung der Aufgaben ab. So weit der Traum. Doch die Realität der gemeinen Online-Redaktion in Unternehmen sieht anders aus: Die Dame aus der Personalabteilung schreibt ab und an mal einen Text für die Web-Site, genauso der Kollege aus dem Einkauf. Die Marketing-Abteilung liefert zahlreiche Werbetexte und der Assistent der Geschäftsleitung hat einen Artikel formuliert, den er gerne im Intranet sehen will. Und dazwischen sitzt… der Online-Redakteur.
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Wer nicht fragt, bleibt dumm…

Endspurt für die Content Studie 2007/2 – nur noch bis Ende Oktober läuft die Befragung. Wenn Sie dazu beitragen wollen, den Ist-Zustand von Online-Redaktionen im deutschsprachigen Raum zu dokumentieren, dann nehmen Sie an der Umfrage teil und füllen Sie den Fragebogen der aktuellen Content Studie aus.

Die von aexea und Contentmanager.de durchgeführte Studie widmet sich in periodischen Erhebungen halbjährlich dem Herzstück von Web-Sites und Portalen: dem Inhalt. Zu der Umfrage eingeladen sind Web-Verantwortliche und Online-Redakteure. Alle Studienteilnehmer erhalten einen Berichtsband der Studie gratis.

Mit dem bevorstehenden Abschluss der aktuellen Erhebung steht bald schon die nächste Befragung an: für die Content Studie 2008/1. Damit geht die Content Studie bereits ins dritte Jahr. Viele spannende Ergebnisse konnte die Content Studie bereits aufzeigen. Noch spannender: die Trends, die sich über die Studien hinweg herauskristallisieren. Mehrere hundert Online-Verantwortliche und Online-Redakteure wurden in den letzten zwei Jahren zu ihrer Arbeit befragt. Prozesse, Qualität, Steuerung – ein breites Themenfeld, geclustert in Strukturen, Prozesse und Wirkung der eigenen Arbeit.

Jetzt suchen wir Sponsoren, die diese Arbeit mitfinanzieren…

Vorfahrer

Endlich wird über Web 2.0 nicht nur geredet, sondern mal was ausprobiert: Daimler traut sich was und startet ein Mitarbeiterblog. Drei Autoren sollen “(…) durch ihre Beiträge unser Unternehmen etwas transparenter machen”, wie Dr. Christian Fachat im Eröffnungsposting erklärt. Dabei geht es ihm nicht nur darum, über das Unternehmen zu informieren: “Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Sie lebt vom Austausch – und dafür brauchen die Empfänger einen Kanal für offenes Feedback.”

Gerade weil viele große Unternehmen an einer “one-voice”-Politik festhalten, finde ich dieses Projekt besonders reizvoll und bin gespannt, wie es sich entwickeln wird. Als Ideengeber hat sich Daimler Studenten des Studiengangs Online-Journalismus/PR der FH Darmstadt ins Boot geholt, die das/den Blog ein Semester lang begleiten werden. Auch diese Kooperation halte ich für viel versprechend.

Ich wünsche dem Team vom Daimler-Blog und Dr. Fachat von hier aus viel Erfolg und freue mich auf interessante Beiträge und lebhafte Diskussionen!

Have your say!

Die BBC-Strategie für den Umgang mit Leser-Kommentaren

Natürlich wollen Sie wissen, was Ihre Leser denken. Deswegen bieten Sie auch eine Kommentarfunktion auf Ihrer Web-Site an. Damit kann der User ohne Umschweife seine Meinung zu einem Artikel kundtun, auf Fehler hinweisen oder wichtige Tipps zu einem Thema abgeben. Wahrscheinlich ist diese Form der Beteiligung bei den Lesern deshalb so beliebt, weil sie unkomplizierter ist als das Schreiben einer Mail oder eines Leserbriefs.

Also einfach eine Verbesserung althergebrachter Vorgänge? Nicht ganz, denn es gibt einen kleinen Unterschied, der sich entscheidend auf die Arbeit in der Redaktion auswirken kann. Bisher kamen nur die handverlesenen Leserbeiträge an die Öffentlichkeit. Bei einer Kommentarfunktion erwarten der Kommentator und auch die anderen User, dass die Kommentare veröffentlicht werden.

Nur besteht dann die Gefahr, dass ziemlich viel Unsinn auf Ihrer Web-Site steht. Dazu haben Sie als Web-Site-Betreiber auch juristische Verantwortung für die Inhalte Ihrer Site. Also doch immer und alles kontrollieren? Braucht Zeit und bedeutet Arbeitsaufwand.
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Über die Augen in den Sinn

Inhalte in visualisierter Form erleichtern Usern das Erinnern von Informationen. Das zeigt eine Untersuchung der EyeTrack07 Studie von Poynter-Online.

Wie ein Online-Text aussehen sollte, damit er gelesen wird, ist eine zentrale Frage meiner Arbeit. Doch natürlich ist das Lesen kein Selbstzweck, die Informationen sollen auch beim Leser ankommen. Das bedeutet in erster Linie: Verstehen und Erinnern. Welchen Einfluss die Form, in der die Inhalte präsentiert werden, auf deren Verankerung im Gedächtnis hat, zeigt ein Test der EyeTrack07-Studie:

Den Usern wurden Informationen über die Vogelgrippe in drei Versionen vorgelegt:

Protoyp1: konventionell mit Überschrift, narrativem Text und Bild

Prototyp2: narrativer Text, bei dem ein Teil der Informationen in einer Karte und einem Kasten dargestellt waren

Prototyp3: stark visualisierte Aufbereitung der Informationen, kein traditioneller Text, sondern Karten, Fragen und Antworten, nummerierte Aufzählungen und Grafiken.
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Leistungen sichtbar machen!

Intranet-Verantwortliche sollten auf das Controlling nicht verzichten

Es ist keine einfache Situation: Um ein Intranet lebendig zu gestalten, brauchen Intranet-Verantwortliche strukturelle, finanzielle und personelle Ressourcen. Und es ist für sie nicht immer leicht, ausreichende Mittel für ihre Arbeit zu bekommen. Das liegt sicher oft daran, dass bei der Geschäftsleitung ein Verständnis für die Notwendigkeit des Intranets fehlt und dass bei knappen Ressourcen die Konkurrenz groß ist.
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Bilder(strecken)sturm

Bilderstrecken sind in Verruf gekommen. Doch gut gemacht, sind sie immer noch eine online-journalistische Darstellungsform erster Wahl.
“Hypertext” und “Multimedialität” waren zu Beginn des WWW die wichtigsten Wörter zur Beschreibung des Netzes. Doch nach der Anfangsbegeisterung über die vielen bunten Bildchen folgte eine Phase der textlastigen Ernüchterung. Sehr oft wurde beklagt, dass sich keine neuen journalistischen Darstellungsformen durchgesetzt hätten, die die Möglichkeiten des WWW voll nutzten. Und irgendwann kamen die Bildstrecken – endlich eine journalistische Darstellungsform, die keine echte Entsprechung in Zeitungen oder Magazinen hatte .
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Träume und Schäume

Forschungsergebnisse für ein semantisches Web werden nur für die Werbung genutzt
Eine Suchmaschine, die mich versteht – davon träumen wohl viele User. Und David Crystal – einer der führenden Sprachwissenschaftler und Herausgeber der “Cambridge Encyclopedia of the English Language” – könnte ihn wahr machen.
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