Archiv für Juli, 2007

Linkliste rund ums Intranet

Das Intranet hat eigene Gesetze. Und es gibt immer mehr Texte und Informationen rund um das “hausgemachte Netz”. Frank Hamm hat nun in seinem Blog eine Lesenswert-Liste für Intranet Manager und ihre Teams zusammengetragen, die interessante Lesefrüchte verspricht. Ein guter Ausgangspunkt für eine Info-Tour.

Tacheles schreiben

Die Web-Site des Österreichischen Jüdischen Museums bietet ihre Artikel in „leichter Sprache“ an.

Schreiben Sie „leichte Sprache“? Dazu müssen Sie keine Fremdsprache lernen, sondern nur ein paar Kriterien berücksichtigen. Sie wurden im Rahmen der Forderungen nach „Barrierefreiheit“ oder „Internet für alle“ entwickelt. Das Ziel dabei war, eine Schreibweise zu entwickeln, die möglichst unterschiedliche Menschen ohne Schwierigkeiten verstehen.
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Zuckerbrot und ?

Motivation von Online-Redakteuren

Motivation von Mitarbeitern und Einsatz von Anreizsystemen – in der Betriebswirtschaftslehre ein vieldiskutiertes Thema. Doch lassen sich die Konzepte auch auf Berufe übertragen, deren Arbeitserfolg schwer messbar ist, da er nicht über erwirtschafteten Gewinn oder Verkaufszahlen erhoben werden kann?

Wen ich im Blick habe, liegt auf der Hand: den Online-Redakteur. In vielen Gesprächen und Diskussionen habe ich erfahren, dass das Thema in vielen Unternehmen Brisanz hat. Die für die Bestückung der Website auserkorenen Redakteure liefern unregelmäßig und unter dem Strich zu wenige Artikel, die oftmals den gewünschten Qualitätskriterien nicht entsprechen.

Um den vielfältigen Ursachen und Lösungsansätzen gerecht zu werden, werde ich diesem Thema bei Text-Gold eine besondere Rolle einräumen: In Form einer Serie werde ich meine Überlegungen in regelmäßigen Abständen veröffentlichen – und hoffe, dass Sie sich aktiv mit eigenen Anregungen beteiligen.

Noch 13 Tage

Am 31. Juli endet die Teilnahmefrist für den Deutschen Internetpreis 2007.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V (Bitkom) wird auch dieses Jahr den “Deutschen Internetpreis” verleihen. Er ist nicht ganz so bekannt (oder berüchtigt?) wie der Grimme Online Award und ausschlaggebend für eine Prämierung ist nicht die künstlerische Leistung, sondern der Erfolg. Die Bitkom ruft daher keine Journalisten, sondern mittelständischen Unternehmen zur Teilnahme auf, die innovative Internet-Anwendungen bereits erfolgreich einsetzen.  
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Korrekturen

Im Internet sind Fehler schnell und unauffällig korrigiert. Trotzdem kann ein offener Umgang mit Fehlern ein Gewinn für die Online-Redaktion sein.
Logisch – alle Menschen machen Fehler. Online-Redakteure sind Menschen. Daraus folgt: Online-Redakteure machen Fehler. Auch Online-Redakteure von SPIEGEL ONLINE.
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Verweile doch

Erfolg lässt sich nicht (nur) an der Klick-Rate messen. Entscheidend ist auch, wie lange ein User auf der Web-Site bleibt – zumindest nach der Meinung des Medien- und Marktforschungsinstituts Nielsen/NetRatings.
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Nur für Uschi!

Der Einsatz des „persona“-Modells für die Redaktionsarbeit

Drei Viertel ihrer Leserinnen sind zwischen 14 und 39 Jahre alt, 29% haben ein hohes Bildungsniveau, fast die Hälfte befindet sich noch in der Ausbildung, ein Viertel arbeitet in qualifizierten und leitenden Berufen, genauso groß ist der Anteil derjenigen, die über ein Haushaltsnettoeinkommen über 3000 Euro und mehr verfügen. Das ist die nüchterne Beschreibung der Zielgruppe der glamour.de-Leserinnen.

Stellen Sie sich vor Sie seien Glamour-Redakteurin oder -Redakteur (doch es gibt durchaus Redakteure bei Frauenzeitschriften, schauen Sie mal hier). Erleichtern Ihnen diese Angaben wirklich die Themenauswahl, die Entscheidung über die Wahl eines bestimmten Wortes oder helfen Ihnen über ein kleines Kreativitätstief hinweg?
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Kreative Content-Management-Systeme

Das Schreiben bleibt ein geheimnisvoller Prozess. Auch wenn das bei der schnellen Textproduktion kleiner Informationshappen für die “Aktuelles”-Rubrik leicht vergessen wird. Schreiben braucht die Balance zwischen Kreativität und Ordnung. Ordnung ist – dank komplexer Content-Management-Systeme – in modernen Redaktionsbüros scheinbar kein Thema, mehr Sorgen machen sich Online-Redakteure wohl um ihre Kreativität.
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Wann verkauft ein Online-Text?

Der Internet-Handel wächst und nimmt stetig an Bedeutung zu – das zeigt eine repräsentative Verbraucherbefragung ”Versandhandel in Deutschland“ , die das Forschungsinstitut TNS-Infratest in diesem Jahr zum zweiten Mal im Auftrag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels  (bvh) durchgeführt hat. Während der Versandhandel insgesamt einen um 5,1% höheren Umsatz erzielte, stieg der Umsatz im Online-Handel um 9%. 

Zwei Details aus der Studie fand ich besonders bemerkenswert:
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Stilb(r)uch bei WELT ONLINE

Es ist kurze Geschichte mit starkem Widerhall in der Blogosphäre. Gestritten wird um Professionalität und Pressefreiheit, um das Verhältnis von journalistischem Schreiben und Bloggen und – wie immer bei solchen Diskussionen – um noch vieles mehr. Fast alle Medienblogs haben berichtet. Kurz: Alan Posener hat in seinem Blog Apocalypso bei WELT DEBATTE Kai Dieckmann , Chefredakteur der Bildzeitung, kritisiert. Darauf hin hat Chefredakteur Christoph Keese – WELT ONLINE-Chefredakteur diesen Beitrag entfernt.
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