Arbeitskreis Intranet in Frankfurt/Main

Es ist wieder soweit! Der Arbeitskreis Intranet trifft sich in Frankfurt/Main mit dem Schwerpunktthema Mobiles Intranet. Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf einen regen Meinungsaustausch mit unseren Gästen. Wir erwarten Experten unter anderem von Microsoft, Lidl und Daimler, sowie die Teilnehmer aus vielen weiteren spannenden Unternehmen.

  • match2blue erläutert anhand eines Fallbeispiels die Chancen und Risiken des Mobilen Intranets. Funktionsweise und Prozesse zur Einführung bleiben dabei ebenfalls nicht außer Acht.
  • Microsoft gibt einen Einblick in das hauseigene Intranet und zeigt die Funktionen und Möglichkeiten. Wir sind sehr gespannt! (Arbeitskreis FFM II)

Neben dem Rückblick zum Intranet Summit 2010 werde ich unsere „aexea-Akten“ öffnen und einen Projekteinblick in eines unserer laufenden Projekte geben. Dabei geht es um das spannende Thema, was man von Google lernen kann. Im Auftrag eines Vollversicherers haben wir auf Basis Universal Search ein Suchmaschinenkonzept für das Intranet entwickelt.

Ich freue mich schon auf den tollen Austauch in gewohnt offener Atmosphäre und tollen Impulsen. In den vergangenen Jahren schufen die Intranet-Verantwortlichen ein vertrauensvolles Miteinander in der Zusammenarbeit.

Mobile Intranet für Manager

Aus meiner Erfahrung treiben im Augenblick vor allem Top-Manager die Anstrengungen in den Unternehmen mit Blackberry, Iphone oder IPad ins Mobile Intranet einzusteigen. Ein ShowCase zeigt, wie Führungskräfte das Intranet mobil nutzen können.

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Redigieren – aber richtig!

„Publish first, edit later“ – dieses Prinzip gilt in vielen Online-Redaktionen. Die Zeit ist oft knapp und Redigieren gilt ohnehin oft als undankbare Aufgabe. Dabei ist sie eine der wichtigsten im gesamten Redaktionsprozess. Denn wer redigiert, muss nicht nur fit in Rechtschreibung und Kommasetzung sein. Er braucht eine ganze Reihe an Fähigkeiten, um aus einem unklar aufgebauten und holprig formulierten Manuskript einen lesenswerten Artikel zu machen. Diese 9 Tipps helfen beim richtigen Redigieren.

1. Problem Medium.

Als Redakteur sollten Sie immer im Hinblick auf die Zielgruppe des jeweiligen Mediums redigieren. Ein Thema muss unterschiedlich aufbereitet werden, je nachdem ob es in einem Mitarbeiterportal, dem Online-Auftritt einer Lokalzeitung oder eines Fachmagazins erscheint.

2. Problem Thema.

Autoren neigen dazu, die Wertigkeit eines Themas zu überschätzen. Deshalb sollten Sie als Redakteur dem Autor bei der Einschätzung des Themas helfen. Welche Relevanz hat das Thema? Welches ist das geeignete Ressort? Welchen Umfang nimmt er ein? ganzen Artikel lesen

Copyright vs. Copywriting

Angelehnt an eine kleine Diskussion bei uns an der Kaffeebar – das Wort “Copywriting” scheint sich in Deutschland zu etablieren, stiftet aber nicht selten Verwirrung. Deshalb hier ein kleiner Klärungsversuch. Die beiden Worte klingen familiär, bezeichnen allerdings zwei verschiedene Bereiche. Während “Copyright” das Exklusiv- bzw. Urheberrecht an einem kreativen Werk bedeutet, wird im Deutschen unter ”Copywriting” das Texten bzw. werbliche Schreiben verstanden.

“Copy” ist der Inhalt, der veröffentlicht werden soll. Oder wie die Copywriterin Lorrie Morgan-Ferrero so treffend schreibt: “die DNA des Marketing”. Copywriting ist also nichts anderes als das Texten von Direkt-E-Mails, Postkarten, Katalogen, Webinhalten etc., die den Leser zum Handeln, beispielsweise zum Kaufen, veranlassen sollen.

Management für ein Internationales Intranet – Einsichten

Im Rahmen meiner Arbeit organisiere ich auch internationale Intranets. Meist handelt es sich um Intranets, die in einer deutschen Unternehmenszentrale für den Rest der Welt aufgesetzt werden.
Völlig neue Einsichten erhält man, wenn man als Berater ein Unternehmen als internationale Tochter in Deuschland unterstützt. Einige dieser Einsichten teile ich gerne… ganzen Artikel lesen

Mobile Intranet – Wer kennt Beispiele aus der Praxis?

Mobile Intranet“  – ein Trend, der schon seit längerer Zeit immer “kurz vor dem Durchbruch” steht. Zu diesem Ergebnis sind wir 2009 mit unserer kleinen Umfrage zum Mobile Intranet gekommen und auch Jakob Nielsen hat bei seinem Report über die besten Intranet 2009 den Erfolg des mobilen Intranet vorausgesagt.

Doch trotz der Begeisterung, habe ich in den Unternehmen noch nicht so viele Beispiele sehen können, wie man das Intranet für den mobilen Zugriff fit machen kann. Deswegen hier ein Aufruf:

  • Kennen Sie Beispiele für Anwendungen oder Applikationen, die  für den Zugriff von mobilen Endgeräten auf ein Firmen-Intranet entwickelt wurden?
  • Kennen Sie ein Intranet, das ein umfassendes Konzept für den mobilen Zugriff hat?
  • Kennen Sie Intranets, die bestimmte Inhalte auf mobile Endgeräte zugeschnitten haben?

Dann melden Sie sich bitte entweder hier mit einem kurzen Kommentar oder direkt per Mail bei mir (saim.alkan[at]aexea.de). Vielen Dank!

Trend im b2b: Facebook wird für Unternehmen immer attraktiver (Teil 2)

Wie im ersten Teil meiner kleinen Facebook-Analyse deutlich wurde, sind Facebook-Seiten von Unternehmen im b2b-Bereich gar nicht so schlecht aufgestellt. Doch wie sieht das bei den  einzelnen Branchen aus?

Hier habe ich vier Sektoren genauer unter die Lupe genommen: Pharmahersteller, Bauunternehmer, Messeveranstalter und IT-Dienstleister.

Über all diese Branchen hinweg stellt man fest, dass für die meisten Unternehmen zwar Seiten angelegt sind, diese aber bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht gepflegt werden. Kommentareinträge von Fans lassen darauf schließen, dass von Nutzerseite schon Interesse besteht. Allerdings scheinen diese Kommentare nicht auf eine Resonanz beim jeweiligen Unternehmen zu stoßen.

Doch immer wieder finden sich Unternehmen, die diesen Aufwärtstrend sehr wohl erkennen und anfangen diesen Vorteil für sich zu nutzen.

So auch die Messe München:

Seit dem 07.07.2010 betreibt das Unternehmen, das zu den größten deutschen Messeveranstaltern gehört, aktiv eine Seite bei Facebook. Die Fans dieser Seite werden mit Informationen rund um die Messe versorgt. Hierzu gehören Themen wie beispielsweise Ausstellungsfläche, Termine, Impressionen, Sondertarife oder auch Nachhaltigkeit. Die Messe München bestätigt damit den bereits festgestellten Aufwärtstrend und es bleibt abzuwarten, wie sich diese „junge“ Seite in Zukunft entwickelt.

Facebook-Gruppe Messe München

Beim getätigten Branchenvergleich ist festzustellen, dass von allen untersuchten Branchen die IT-Dienstleister die aktivsten sind. Hierbei darf man aber nicht vergessen, dass sich bei IT-Dienstleistern die Orientierung b2b mit b2c stark vermischt. Sie richten sich mit ihren Dienstleistungen sowohl an Geschäftspartner, als auch an Endkunden.

Fazit: Auch der Branchenvergleich bestätigt den Aufwärtstrend der Integration von Facebook-Gruppen in die Unternehmenskommunikation. Einige Unternehmen haben die Chancen für den b2b-Bereich erkannt und nutzen diese bereits für sich.

Nach wie vor bleibt abzuwarten, wie sich dieser Trend weiter entwickelt und ob er sich dauerhaft durchsetzen wird. Raus aus den Kinderschuhen und rein in die Unternehmenskommunikation? Oder doch wieder zurück zu Bewährtem? Man darf gespannt sein!

FDP braucht Social-Media-Guidelines

Der Deutsche Rat für Public Relations hat die FDP abgemahnt, weil ein Mitarbeiter der FDP-Pressestelle mehrere Kommentare (unter unterschiedlichen Pseudonyomen) unter einem FDP-kritischen Blogbeitrag gestellt hat. Die Geschichte hatte einige Wellen geschlagen.

Etwas über ein Jahr später, wird diese Praxis gerügt, diese Art von verdeckter PR verstoße gegen “verschiedene Kodizes der Branche”.  Die Empfehlung vom PR-Rat:

Außerdem wird der FDP empfohlen, eindeutige und für alle Mitarbeiter verbindliche Regeln für die Kommunikation (online und offline) aufzustellen.
(Hervorhebungen von mir)

Ganz meine Meinung.  Falls die Pressestelle Infos braucht, wie man solche Regeln zusammenstellt, kann sie sich gerne mal den Fachaufsatz “Social-Media-Guidelines im Unternehmen – Regeln für das digitale Miteinander” von Carsten Ulbricht und mir durchlesen.

Trend im b2b: Facebook wird für Unternehmen immer attraktiver (Teil 1)

Der klassische Facebook-Nutzer ist eher privat unterwegs. Doch immer mehr Unternehmen positionieren sich mit Seiten bei Facebook und nutzen diese intensiv für die Unternehmenskommunikation.
Meist orientieren sich die Gruppen bislang am Endkunden und dienen als Medium mit diesem in den Dialog zu treten. Die Bezugsgruppe des Unternehmens wird dabei direkt angesprochen und identifiziert sich somit noch besser mit dem Produkt.
Im b2b-Bereich hingegen ist dies bislang noch wenig verbreitet, ein deutlicher Aufwärtstrend ist jedoch erkennbar. Unternehmen erkennen zunehmend das Potential und schöpfen dies mehr oder weniger aus.
Insgesamt steckt die Kommunikation über b2b-Gruppen noch in den Kinderschuhen und nur wenige deutsche Unternehmen nutzen diese Art der Unternehmenskommunikation aktiv. Unter den bei Facebook verzeichneten Gruppen finden sich zudem wenige, die diesen Bereich kontinuierlich und regelmäßig pflegen.

Ein Beispiel für die aktive Nutzung einer Facebook-Gruppe ist die manroland AG, ein großer deutscher Maschinenhersteller:

Facebook-Gruppe der manroland AG

Im Gegensatz zu Gruppen im b2c-Bereich haben die Inhalte von b2b-Gruppen vorwiegend Informationscharakter und sind daher auch weniger auf Dialoge mit Usern ausgelegt.

Die Krones AG, ein weltweit führender Hersteller von Getränkeabfüllanlagen, verknüpft beispielsweise geschickt informative mit allgemeinen Inhalten, die zum Dialog auffordern:

Facebook-Gruppe der Krones AG

Unternehmen nutzen Facebook-Gruppen im b2b-Bereich um:
•    Unternehmensmeldungen zu verbreiten
•    Traffic für die eigene Website zu generieren
•    Veranstaltungshinweise, wie zum Beispiel Messetermine
•    Informationen zu Ausbildung und Studium

Eine Interaktion mit der Bezugsgruppe spielt dabei eine eher untergordnete Rolle und die Gruppenansprachen sind insgesamt weniger persönlich gehalten als im b2c-Bereich.

Fazit:
Facebook-Gruppen im b2b-Bereich sind (noch) ein absolutes Novum und wenig verbreitet. Ob sie sich als feste Größe in die Unternehmenskommunikation integrieren werden bleibt abzuwarten.

Buchtipp: “Social Media Relations”

Bernhard Jodeleit hat viel gesehen in seiner Beratertätigkeit. Es ist seinem Buch “Social Media Relations” anzumerken, dass hier kein PR-Idealist von seiner Social-Media-Wolke aus vor sich hinträumt. Vielmehr werden hier Strategien und Details diskutiert (an denen in der Praxis mehr hängt als man es sich in der Theorie vorstellen kann) und an konkreten Beispielen Probleme und Lösungen vorgestellt. In diesem Buch ist der PR-Alltag in deutschen Unternehmen plastisch und anschaulich geschildert.

Nach Jodeleits Meinung revolutionieren die Social Media die PR-Arbeit:  Zusätzlich zur Beziehungspflege mit den Medien, kommt der Dialog zu den Einflussnehmern im Social-Media-Bereich. Aus dem eleganten Individualsport “PR-Golf” wird ein Teamsport, weil die Kommunikationsabteilung viel vernetzter arbeiten muss. Und Jodeleit erläutert im Verlauf seines Buches was das heißt:

  • Web-2.0-Know-how in die Unternehmenskommunikation holen.
  • Social Media Monitoring in die Kommunikationsprozesse integriren
  • Themen in den Social Media setzen
  • die richtige Plattform für die richtigen Inhalte und Zielgruppen auswählen
  • in Krisensituationen angemessen reagieren
  • nicht nur virtuell bleiben, sondern auch in der Realität agieren

Keine kleine Aufgabe, die hier auf die PR-Leute (und auch anderen Abteilungen in den Unternehmen) zukommt, das macht das Buch deutlich. Das größte Risiko nennt Bernhard Jodeleit auch gleich zu Beginn: Ohne Gesamtstrategie verpuffen Energien im besten Fall, in schlimmeren Fällen kann blinder Social-Media-Aktionismus den Unternehmen  schaden.

Bernhard Jodeleit hat mit seinem “Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0″ seinen Kollegen ein engagiertes und materialreiches Buch mitgegeben. An manchen Stellen hätte ich mir ein stärker strukturierendes Layout gewünscht: ein paar Zwischenüberschriften mehr, weniger Fließtext und übersichtlichere Checklisten. Aber die Begeisterung für das Thema, die sehr anschaulich umgesetzt wird und die Praxisnähe wiegen solche kleinen Schwächen schnell wieder auf.