Intranet-Konvent 2010 – Portale: Fakten, Trends und Thesen

Der Arbeitskreis-Intranet trifft sich zum jährlichen Intranet-Konvent unter dem Schwerpunktthema Intranet-Portale. 35 Experten tauschen sich aus unter anderem die Gäste von e-spirit, Lightwerk und Heraeus sowie die Teilnehmer aus vielen Unternehmen.

  • Im Rahmen der Diskussion fragt e-spirit provokativ “Muss ein SAP-Portal hässlich und starr sein?” und zeigt Live wie es auch funktioniert – sehr schöner Einblick.
  • Veikko Wünsche von Lightwerk wird die Prozesseinbindung am praktischen Beispiel mit Typo3 präsentieren und
  •  Heraeus gibt einen Einblick in die Collaborations-Welt mit Sharepoint. 

Wir haben unsere aexea Intranet-Trends von 2008 zum dritten Mal analysiert und überprüft:

  • Das Intranet ist überall verfügbar – u.a. mobiler Zugang
  • Die Suche wird besser – aktuelle Entwicklungen in der Visualisierung von Suchergebnissen
  • Alle machen mit! - Social Media im Intranet
  • Ein zentraler Zugang – die Idee des Portals
  • Bewegte Bilder – auch im Intranet schreitet die Idee voran.
  • In den Workshops am Nachmittag wird in 4 Gruppen gearbeitet.

    1. Strukturen und Kulturwandel
    2. Inhalte im Intranet
    3. Portal
    4. Personalisierung

    Ein toller Austausch in offener Atmosphäre – die Intranet-Verantwortlichen schafften in der  Zusammenarbeit seit mehr als 3 Jahren ein vertrauensvolles Miteinander… ich freu’ mich schon auf den nächsten Arbeitskreis!

    Lesenswert in diesem Blog:
    Der Intranet-Konvent 2009
    Nielsens Intranet Trends 2009

    Der Online-Handel diskutiert. Die ecommerce-conference in Frankfurt.

    Ich bin auf der www.ecommerce-conference.de in Frankfurt. Die 2. Station in der Tour. Das Programm ist mit 11 Vorträgen straff. Mein Vortrag um 12.00 beschäftigt sich mit der Conversion Rate Optimization – am Beispiel des Online-Shops www.dergepflegtemann.de 

    Die neuen Zahlen zeigen im Vortrag wie wichtig Online-Text für den Abverkauf im Online Shop ist.

    Los geht’s: Daniel Nitz von netz98 leitet ein. Mit den Trends im Online-Handel:

    • Produktdarstellung: Augmented RealityReales und Virtuelles mischen. Mein Live-Bild kombiniert mit ein paar Kleidungsstücken im Online-Shop und das wiederum in Facebook für meine Freunde sichtbar zur Live-Abstimmung. Video und Interaktive Darstellungen setzen sich weiter durch. Ein Beispielvideo.
    • Kundenservice: Den Kunden mit dem Service überraschen nicht mit dem Service werben. Proaktiv handeln. D. h. eine Preisreduktin nachträglich zurückbuchen.
    • Produktzugänge: Die Suche und Navigation wird sich erneuern. Die Zugänge über Sternzeichen, Farbwelt oder Region bspw. werden die klassischen Wege ergänzen. 
    • Social Media: Bspw. Twitter im Support – Service via Twitter. Social Shopping – Gemeinsam virtuell einkaufen. Klingt noch komisch ;)

    Toll – ein paar Live-Beispiel im A/B-Vergleich mit erstaunlichen Ergebnissen… Die Wirkung von Text hat er nicht angesprochen – der wird sich wundern ;)

    Beim Software-Block fällt mir persönlich das Folgen schwerer. Daniel Schmälzle von Poet und Philipp von Criegern von Maris sprechen zu PIM, ECR und zu Magento.

    Leichter wird es bestimmt, wenn Christoph Brenner aus Hamburg von SEOlytics spricht. Was weiss ich über meine Mitbewerber – fragt er?

    • Die Positionen der Keywords und deren Veränderung beobachten,
    • Backlinks auf die eigene Website erfassen,
    • Konkurrenzdaten protokollieren und dabei den
    • Überblick bewahren – das ist SEOlytics.

    Live Demos mit SEOlytics – direkt aus dem Teilnehmerfeld… Erstaunte Gesichter ;) Wir beginnen mit www.huss-licht.de – der Betreiber erzählt wie das Desaster begann. www.trueffelkontor.de dort werden die SEM-Maßnahmen analysiert. Schöne Überleitung www.dergepflegtemann.de – so jetzt bin ich dran…

    Christian Sauer von Webtrekk spricht als Letzter vor der Mittagspause. Sein Thema die richtige Zuordnung von Performance-Marketing-Maßnahmen. Wer erhält mein Geld – wenn ein Kunde auf meiner Website landet. Das Kernproblem ist die Zuordnung eines Kunden zu einer Kampagne und dem Kampagnenlieferanten. Die Lösung kann eine Trackingweiche sein. Ein paar Screenshots zeigen die Webtrekk-Lösung.

    Im Blog habe ich unseren Vortrag schon vorgestellt – gerne nachlesen – ich konnte während des Sprechens nicht schreiben.

    Markus Wolf von Minol zeigt die Grenzen der Animationen auf Websites auf. Er startet mit einem Praxistest zur Farbwahrnehmung und warnt: “Achtung! Ihnen kann übel werden.”

    Wow – ich bin ganz beeindruckt – toller Vortrag und ein Beispiel.  Selten hat mir jemand die Themen Kontrast und Helligkeit sowie Farben und deren Intensität so klar erklärt. Mit diesen Grundlagen startet er in den Block Animation.

    Natürliche Bewegungen, nicht konkurrierende Bewegungen und das Timing sind Erfolgsfaktoren guter Animationen. Die harmonische Schwingung ist die Grundlage natürlicher Bewegungen.

    Es folgen eine Reihe positiver Beispiele. Ein wirklich schöner Vortrag – wer die Möglichkeit hat…. Unbedingt mal anhören.

    Der Tag neigt sich dem Ende – viel Input. Morgen geht es in Düsseldorf weiter…. Bis dann.

    „Umsatz durch Textoptimierung“ – Aktuelle Ergebnisse unserer Studie

    Neue Ergebnisse unserer Studie „Umsatz durch Textoptimierung“ liegen vor: Die von uns betexteten Produkte des Männerkosmetik-Shops www.dergepflegtemann.de erzielen eine 18% höhere Conversion und 16% mehr Umsatz. Spitzenreiter unter den getesteten Produkten ist die Anti-Aging-Gesichtscreme „Rejuvenate“. Ihre Conversion Rate ist momentan 109% höher als die des Vergleichstextes. Außerdem generierte unser Text 100% mehr Umsatz.

    Anti-Aging-Aging Gesichtscreme Rejuvenate

    Der A/B-Test: Wie funktioniert’s?

    Seit Oktober 2009 vergleichen wir die Entwicklung von acht Produkttexten des Online-Shops in einem direkten A/B-Test. Die Textvariante A ist die ursprüngliche Produktbeschreibung. Diese ist durch eine sachliche Sprache gekennzeichnet und stellt selten den Nutzen des Produkts heraus. Bei den von uns getexteten B-Texten legten wir hingegen viel Wert auf folgende Textmerkmale:

    • implizite Codes: Ansprache der Grundbedürfnisse wie Sicherheit oder Erfolg
    • online-gerechte Aufbereitung: kurze Absätze, Zwischenüberschriften, Fettungen
    • richtige Positionierung des Consumer Benefit: Das primäre Kaufmotiv steht zu Beginn des Textes

    Die Ausnahme bestätigt die Regel

    Unsere Texte erreichten bei allen Produkten eine höhere Conversion Rate als der Vergleichstext. Mit einer Ausnahme: dem hochwertigen Rasierhobel. Wir wollten den Grund dafür wissen, analysierten den Text erneut und konnten einige Schwachstellen identifizieren. Wir definierten den Consumer Benefit neu und verwendeten eine positivere Sprache. Das Ergebnis: Statt einer frustrierenden Conversion Rate von 0%, überholte das Produkt seinen Zwilling in kurzer Zeit!

    Textqualität zahlt sich aus

    Fazit: Auf den Leser zugeschnittene Texte zahlen sich aus. Das zeigt sich nicht nur in der höheren Klickrate, sondern auch im Umsatz.

    Texten für das Internet – ein Thema geht um die Welt (1)

    In einer lockeren Serie möchte ich Blogs und  Webseiten vorstellen, die sich mit dem Thema Texten für das Internet beschäftigen, vorstellen. Heute ein Blog aus Katar.

    Der Technologie Blog Digital Qatar bloggt zum Thema. Ein wenig rudimentär aber durchaus richtig. Wer den englischen Beitrag mit den Tipps zum Texten für das Internet liest, wird mir bestimmt beipflichten.

    digitalqatar

    Die Kollegen bloggen auch in arabisch – allerdings konnte ich das nicht lesen – schade…. ;) Ich bin gespannt, wo mich meine Reise noch hinführt. Im Zuge der Recherche rund um das CSN – Content Strategy Network geht die Reise bestimmt noch lange weiter.

    digitalqatar2

     

     

    Twitter in der Krisenkommunikation – Was macht Lufthansa?

    Streik bei der Lufthansa – nichts fliegt mehr” – der Pilotenstreik ist für die Lufthansa und für deren Kommunikation eine echte Herausforderung. Und da Lufthansa mit knapp 20.000 Followern zu den erfolreichsten Unternehmen bei Twitter gehört – ist es natürlich besonders interessant, was auf diesem Kanal kommuniziert wird.

    Lufthansa twittert die Flugausfälle

    Lufthansa twittert die Flugausfälle

    Und die Lufthansa erhöht die Twitter-Aktivitäten deutlich: Jeder gestrichene Flug, jede Änderung im Fahrplan erscheint hier. Das ist als Service für die Kunden gedacht – hat aber nicht unbedingt den großen Erfolg. missesdelicious hat den Knackpunkt erkannt:

    @Lufthansa_DE I do love a lively communication, but twittering each and every cancelled flight? #toomuchinformation.

    Genau, auf der Website v0n Lufthansa sind die wichtigsten (und relevanten) Informationen. Warum nicht die Follower darauf verweisen, statt deren Timeline mit Einzelstreichungen zu  zu ballern.

    Conversion Rate Optimierung – Was Online-Redakteure darüber wissen sollten

    Entscheidend ist, zu schauen, ob der User auf der Website das macht, was er machen soll, warum er das nicht macht und wie man ihn dazu bringt, dass er es doch tut. Das ist die (etwas volkstümliche und sehr vereinfachte) Erklärung des Grundgedankens der Conversion Rate Optimierung (auch CRO oder Conversion Rate Optimization genannt).

    Die Suchmaschinenoptimierer haben das Jahr 2010 zum Jahr der “Conversion Rate Optimization” ausgerufen – das Thema wird wohl in nächster Zeit in aller Munde sein. Für die Verbesserung der Conversion durch die Website ist nicht nur Technik und Marketing zuständig, auch die Online-Redaktion sollte über diesen Bereich Bescheid wissen.

    Was ist eine Conversion Rate?

    Die Conversion Rate drückt das Verhältnis aus zwischen der Zahl der User und der Zahl derjenigen User, die auf der Website handeln:

    ConversionRate

    Je mehr Besucher zu Akteuren werden (= also konventieren), desto höher ist also die Conversion Rate. Sie sagt nichts aus über den absoluten Erfolg der Website oder den absoluten Umsatz, der über sie erzielt wird. So kann eine Website kann mit sehr wenigen Besuchern eine sehr hohe Conversionsrate aufweisen. Wenn aber eine Website 100.000 Besucher hat und davon kaufen dort 5.000 einen Bleistift, dann ist die  Conversion Rate ebenfalls deutlich höher als wenn bei derselben Besucherzahl 500 User ein teures Möbelstück bestellen.

    Wie misst man die Conversion Rate?

    Wenn man die vorherige Formel betrachtet, dann geht das ja mit den einfachen Web-Analytics-Tools. Interessant und komplex wird es, wenn man die Veränderungen der Conversion Rate interpretieren möchte: Warum ist die Conversion Rate im letzten Monat so deutlich gesunken? Oder wenn man die Auswirkung der gezielten Veränderungen auf der Website auf die Conversion Rate messen will. Eine sehr gute Möglichkeit ist hier z.B. der A/B-Test, bei dem die Besucher in einem Merkmal voneinander abweichende Versionen der Website zu sehen bekommen.

    Was sind Conversions?

    Bestellen – das ist, was Besucher auf der Website von Online-Shops tun sollen. Doch was eine Conversion ist, hängt von vielen Faktoren ab und muss individuell festgelegt werden: Die Zahl der bestellten Newsletter kann eine Conversion sein, ein ausgefülltes Formular, abgegebene Kommentare oder auch die Verweildauer auf der Website.

    Wie kann man die Conversion Rate optimieren?

    Genauso vielfältig wie die Conversion sind die Wege, die Conversion Rate zu verbessern.  Usability spielt einen hervorragende Rolle, wobei die Feinabstimmung dominiert. Hat der Bestell-Button die falsche Farbe? Findet der User den Newsletter überhaupt? Wie wird der User durch die Website geführt?

    Welchen Einfluss haben Online-Redakteure auf die Conversion Rate?

    Bei der Conversion Rate Optimierung geht es in erster Linie um Interaktion – und die Inhalte haben einen großen Einfluss darauf, ob sich der User angesprochen fühlt oder nicht. Auf den User und das Conversionziel zugeschnittene Inhalte sind entscheidend. Das zeigt der A/B-Test, den aexea zusammen mit dem Online-Shop dergepflegtemann.de durchgeführt hat. Die Textoptimierung bei der Produktbeschreibung führte zu einer Erhöhung der Bestellungen um 13% (so die aktuellen Zahlen)!

    Auf in den Messefrühling

    Auch wenn es der Blick aus dem Fenster utopisch fern erscheinen lässt – das Frühjahr wird auch 2010 kommen und mit ihm eine Reihe von Veranstaltungen, auf die ich mich freue:

    • Es geht in 3 Wochen (4.März) in Hamburg  los mit der ersten Station der ecommerce conference, auf der ich zusammen mit den Geschäftsführern des Online-Shops “dergepflegteMann.de” einen Vortrag zur “Umsatzsteigerung mit Textoptimierung” die Grundlagen und neuesten Entwicklungen der A/B-Studie vorstelle. Am 9.März macht die ecommerce conference in Frankfurt, am 10.März in Düsseldorf und am 17.März in München Station.
    • In München geht es dann am 13. und 14. April auf der Internet World weiter. Für Kongress und Messe haben wir uns einiges vorgenommen. Ich werde am 14. April einen Vortrag über die “Macht der SEO-Texte” halten.
      Und an unserem (gerade neugestalteten) Messestand haben wir ein eigenes kleines Programm zusammengestellt. Über den Tag verteilt können Sie kurze Vorträge zu aktuellen Online-Themen hören. Wenn Sie z.B. die “5 Fallen im Relaunchprozess” oder „Die Geheimwaffe der Webanalytics – die Balance-Scorecard“ interessiert, kommen Sie vorbei. Wir freuen uns aber auch, wenn Sie einfach so zu einem kurzen Gespräch zu uns an den Stand kommen.
    • Der Mai-Termin ist in Zürich. Die Swiss IT-Academie veranstaltet die die größte unabhängige IT-Konferenz der Schweiz, auf der ich ein Seminar über “Web-Texte, die besser verkaufen” halten werde. Und sicher werde ich mich auf der parallel stattfindenden IT-Messe Community36 umschauen.

    Bis dahin wird sicher auch in Stuttgart der Schnee geschmolzen sein!

    Die aktuellen aexea-Messetermine finden Sie im Kalender bei www.aexea.de.

    5 Tipps für bessere Google Adwords Texte

    Wenn man seine Werbebotschaft in nur 130 Zeichen fassen darf und dennoch die höchst mögliche Effizienz erreichen möchte, kann man sich einiger Kniffe bedienen. Der erste Schritt ist jedoch in jedem Fall die redaktionellen Richtlinien und die Richtlinien zum Anzeigeninhalt von Google zu lesen.

    Josef Willkommer hat sich mit der Strategie zum richtigen Texten von Google Adwords ausführlich auseinander gesetzt.  Hier seine Top-Tipps:

    1. Kommen Sie auf den Punkt! Formulieren Sie konkret und verwenden Sie gebräuchliche Wörter.

    2. Integrieren Sie Keywords in Ihre Überschrift.

    3. Formulieren Sie in Ihrem Text Fragen, Neuigkeiten oder bieten Sie Anleitungen.

    4. Vermeiden Sie die Nennung des Firmennamens im Anzeigentext.

    5. Integrieren Sie Keywords in Ihre Anzeigen-URL (www.Firma.de/Keyword)

    Und der letzte Tipp – seien Sie kreativ und testen Sie auf jeden Fall verschiedene Varianten Ihrer Anzeige.

    Social Media ROI

    Ob sich ein Engagement eines Unternehmens in den Social Media lohnt? Das kann man messen, wie Don Bartholomew in zwei Beiträgen zeigt (”Social Media ROI Part 1: Framework” und “Social Media ROI Part 2: Research Approaches“).

    Hier ein paar von ihm vorgeschlagene Messgrößen, die sich mit bestimmten Social-Media-Maßnahmen beinflussen lassen:

    • Kundenbetreung: Reaktionszeit, Anteil der gelösten Anfragen, Loyalität.
    • Marketing: Bekanntheit, Kaufabsicht, Markenbewusstsein, Zahl der Leads, Markenverbundenheit.
    • Kommunikation/PR:  Reichweite, Wahrnehmung, Net Promoter.
    • Produktentwicklung: umsetzbare Ideen, Produkteinführungszeit.

    Wer sich in das komplexe Thema tiefer hineinarbeiten will, der kann von dem Überblick “Aktuelle Beiträge zu Social Media ROI” bei communicationscontrolling.de starten (über diese Website bin ich auch auf Don Bartholomews Beträge gekommen).

    Was sich Online-Redakteure von ihrem CMS wünschen

    Für Online-Redakteure sind Content-Management-Systeme der wichtigsten Teil der Arbeitsumgebung. Und es gibt superschicke CMS auf dem Markt – die können alles außer Kaffeekochen. Doch in der Praxis zeigt sich, dass manche Features gar nicht gebraucht werden, sondern die Arbeit eher behindern.

    Was brauchen die Online-Redakteure wirklich?

    Hier eine Wunschliste (im Berateralltag mitgeschrieben)

    • Die Software soll die wichtigsten Usability-Grundsätze befolgen. Der Speichern-Button etwa sollte gut sichtbar sein, die Lesebreite im Editor sollte auch stimmen.
    • Ein CMS, das ein wenig mitdenkt, wäre toll. Viele Mitarbeiter sind nur in Nebenfunktion Online-Redakteure, häufig beschränkt sich ihre Tätigkeit auf einen bestimmten Bereich oder einen bestimmten Vorgang. Dann auch nur die am häufigsten genutzten Features angezeigt zu bekommen – das ist eine echte Arbeitserleicherung und verhindert Fehler.
    • Ein CMS sollte einige Funktionen selbst übernehmen oder vereinfachen. Gut ist es, wenn sich zum Beispiel Artikel in andere Verzeichnisse kopieren und verlinken lassen oder wenn automatische Anleser erstellt werden.
    • Manchmal ist weniger mehr. Komplizierte Workflows verwendendie meisten Online-Redaktionen nicht - weil sie nur schwer auf die gelebten Prozesse abzustimmen sind.
    • Unterstützung bei den wichtigsten SEO-Maßnahmen wünschen sich viele Online-Redakteure. Ein CMS, das Verlinkungsvorschläge macht und vielleicht gleich die Keyword-Dichte anzeigt, beschleunigt die Redaktionsarbeit deutlich.
    • Wenn auch externe Programme über das CMS zu erreichen sind, würden die Online-Redakteure viel Zeit sparen. Und ein Beitrag zur Qualitätssicherung ist eine Schnittstelle für z.B. ein Korrektur-Programm natürlich auch.

    Und das wichtigste:  Sie wollen gefragt werden, wenn die Entscheidung für ein (neues) CMS ansteht. Sie sind ja auch die Experten.